Beiträge von Northlight

    Warum träufeln...... Weil man es leider damals so gelernt und jahrelang so gemacht hat ( wird sogar heute noch als optimum so gelehrt ), ohne Probleme. Und weil wir den Verdampfen nicht so getraut hatten, weil sehr wenig gefallen ist. Man / Frau lernt halt nie aus und fürs kommende Jahr wird nur noch verdampft ( zumal der Verdampfer in der Garage steht ).....

    Der Durchfall waren keine Flatschen, sondern eher langgestreckte Rinnsale und dünnflüssig. Und davon sehr viele. Viele tote Bienen saßen auch eng in Grüppchen zusammen...... In den Zellen - also bezgl. verhungern saßen keine Bienen ( es waren keine Popo´s zusehen).


    Deswegen gehen wir nicht von der Ruhr aus - bis jetzt! Lange Rede, kurzer Sinn, wir warten ab was die Proben erbringen.


    Es ist einfach Schade ums Volk, zumal wir vermuten, dass wir es hätten verhindern können, wenn wir die stille Räuberei richtig eingeortnet hätten. Das fuchst mich am meisten an. Varroatechnisch hatte es eigentlich keine Auffälligkeiten, da sehr wenig natürlich gefallen sind. Im Sommer 1 x mit Ameisensäure behandelt und im Spätsommer on Block 5 x bedampft. Gefallen ist erstaunlicherweise bei beiden Zyklen sehr wenig. Es war ein trügerisches Bild anscheind.


    Der Zusammenbruch muss plötzlich gekommen sein, da einige Bienen auf der restlichen Brut saßen - sprich die waren noch am brüten ( ca 2 handflächen großes Brutfeld ). Das Volk war eigentlich auch recht stark.


    Ich sehe zu, dass ich am Wochenende Fotos mache, wenn wir die Beute auseinandernehmen und die Reste entsorgen.

    Moin Moin,


    es sind Proben genommen worden um eine 100% Sicherheit zubekommen - auch was noch in dem Volk steckte. Diese wurden eingeschickt. Er war sich aber sehr sehr sicher, zumal er den Job auch sehr lange macht. Weisellos war das Volk nicht, die Queen lag tot unten auf dem Gitter mit dem Rest der Mannschaft. Ein sehr sehr trauriges Bild - braucht man nicht jeden Tag sehen!


    Klar wurde die Beute sofort verschlossen und bei Seite gestellt. Wir wollen eine weiterverbreitung so gut wie möglich ausschließen. Das Volk wäre wahrscheinlich so oder so eingegangen, schon alleine wegen dem zu wenigen Futter, evtl. hätte man es mit Futterwaben stärken können, aber....... nun ist es zu spät!

    Moin Moin,


    heute doch ein trauriges Erlebnis zum Abschluss des Jahres erfahren dürfen. Beim Rundgang durch den Garten, schweifte mein Blick kurz zu den Bienen. Mit Verwunderung festgestellt, dass eines unserer Zuchtvölker nicht am fliegen ist ( trotz 14 Grad und Sonne ) und stutzig geworden - vorgestern war noch starker Flugbetrieb vorhanden - augenscheinlich..... Also mal näher nachgeschaut und den Deckel angelupft. Und da traf mich der Schlag. Auf den Rähmchen alles tote Bienen und auch der Boden komplett voll mit Leichen. Sprich das Volk war Mausetot....... Da dass Volk letzte Woche bei der Oxalsäurebehandlung augenscheinlich noch fit war ( saß auf 5 Waben kompakt in der Traube ), war erstmal guter Rat teuer. Also ein paar Waben gezogen und nachgesehen. Diese waren komplett zugesch****n und auch die Beuteinnenseite war komplett bekleckert. Dünnpfiff ersten Grades. Also Nosematose, Ruhr mag ich ausschließen. Auch unserer BSV, den ich dazugerufen hatte, meinte es wäre wohl Nosematose. Was auffällig war, dass das Volk wohl im Vorfeld still beräubert worden ist, da es auch nur noch recht wenig Futter hatte. In den Wochen vorher war bei dem Volk immer ein stetiger Betrieb, was wir auf noch laufende Bruttätigkeit geschoben hatten ( ist bei anderen Völkern auch so gewesen, die sind aber Futtertechnisch in Ordnung ). Grund war wohl die andauernde unbemerkte Räuberei - dass Volk hatte sich wohl unbemerkt ergeben und die Räuber hatten leichtes Spiel, dadurch zu wenig Futter und deutliche Schwächung. Nun hat die Oxalsäurebehandlung die Nosematose vollends ausgelöst und den finalen Stoß gegeben und das Volk innerhalb von wahrscheinlich einer Woche dahingerafft Schade.........


    LG


    Northlight

    Hier im Norden sind die Damen auch gestern geflogen und einige kamen mit vollgepackten Pollenhöschen wieder ( vermutlich Senf, der immer noch am blühen ist - der Frost hat ihn nicht klein bekommen ). Auch sahen die Autos in der Umgebung "lecker" aus am Nachmittag, die Damen haben sich erleichtert.


    Wenn ich mir die Wetterprognose für die Tage anschaue, wird mir aber anders. 15 Gard und Sonne...... Hoffentlich legen die nicht zu viel Brut an, es freuen sich dann die verbliebenen Varroamilben in den Völkern...... Behandelt letzten Freitag, da waren noch schöne Wintertrauben vorhanden.

    So, ich konnte mir heute live den Gigant anschauen - es immer gut wenn man beruflich dort in die Nähe muss und sich ne halbe Stunde Zeit nehmen kann zwischen den Terminen - und ich habe Abstand vom Kauf genommen. Das "Blech" ist wirklich sehr sehr dünn und es ist keinerlei Isolation vorhanden. Sprich bei kaltem Wetter kann man den leider draußen nicht wirklich nutzen, da sehr viel Wärme abzustrahlen droht. Der Verkäufer war auch so fair das zu bestättigen - er meinte, man braucht dann schon einen sehr großen Brenner darunter ( Tapetenablöser schaft es bei weitem nicht ) und da ist es nicht gegeben das genug Wärme da ankommt, wo sie ankommen soll.....


    Auch fand ich die generelle Verarbeitung nicht wirklich überzeugend - es lag vlt. daran dass es nur ein Austellungsstück war.... Für den Preis hätte ich doch ein wenig mehr erwartet. Ich werde die Tage mal zu unserem Metallbauer des Vertrauens gehen, vlt. kann er mir ja was bauen.


    LG

    2 verschiedene Imker = 3 Meinungen :/8o Augenscheinlich haut der Schmelzer mit dem "original" Brenner nicht hin, außer der Deckelknauf schmilzt. Mit einem Brenner größerer Art scheint es zu klappen.......


    Wo ich gestern noch am überlegen war, man könnte diesen auch als Kombigerät einzetzen. Sprich einerseits mit einem Tapetenablöser zum einfachen schmelzen und wenn es mal mehr ist oder man desinfizieren will / muss oder meint müssen zu wollen, dann mit einem Brenner der ausreicht. Der Tapetenablöser wird ja nur an den Wasseranschluss geklemmt, dass scheint einfach zu gehen.


    Nutzen wollte ich den "Kessel" so wie so in der Garage, da kommt wenig Wind hin, dass könnte, muss aber auch nicht, klappen. Danke erstmal für die Erfahrungsberichte.

    Fakten hin oder her. Es gibt aber Leute, welche vlt. wie Bienen Ede oder meine Wenigkeit, sich in ein so „Gerät“ verguckt haben und mit der Überlegung spielen sich sowas anzuschaffen. Bei so einer Investition darf man aber sicherlich fragen, ob wer es schon besitzt und wie die Erfahrung darüber ist..... Sinn oder Sinnlosigkeit muss jeder für sich selbst entscheiden, es meckert ja auch keiner rum ob man mit einem Polo oder einen Audi RS8 zu den Bienen fährt. Fahren tun beide, ankommen wahrscheinlich auch, dass wie und mit welchem Komfort steht auf einem anderen Blatt Papier....


    LG

    Ich wechsle die Waben in einem festen Zyklus und gebe jährlich Futterkranzproben ab.


    Gruß Jörg


    Schmeißt du dann jährlich alle Rämchen aus dem Brutraum weg, welche beim Wabenwechsel angefallen sind? Gerade die Rähmchen, wo ein Volk zusammengebrochen ist, können immer auch Viren oder Bakterien tragen? Wie desinfizierst du diese dann?


    Mir tut es innerlich in der Seele weh, einjährige Rähmchen in die Tonne / in den Offen zu werfen und zu entsorgen. Einerseits finanziell, anderseits auch aus ökoliogischer Sicht. Nur alleiniges Abkratzen hilft nicht, da man nie weiß, gerade bei zuammengebrochenen Völkern, was dahintersteckt......

    Die Bearbeitung von Faulbrutkontaminierter Imkereiausrüstung wird hier beschrieben.


    https://www.lwg.bayern.de/mam/…erikanischen_faulbrut.pdf


    Ob das Anmischen von über 200 l Natronlauge (62cm x 62 cm x 55cm Füllhöhe) in einem Dampfwachsschmelzer nicht zur Sanierung, sondern zur Prävention sinnvoll ist, sollte man sich überlegen.

    200 Liter sind es ja nicht ganz, da du den Behälter nicht ganz voll machst. Wenn du den Randvoll mit Natronlauge füllst, dann hast du beim Tauchen einer Zarge sehr schnell einen Überfluss und die Suppe kommt Dir entgegegen. Wir hatten gelernt, mindestens halb voll muss der Desinfektionsbehälter sein - also reden wir da noch von 100 Liter, was aber auch nicht gerade wenig ist!