Beiträge von Northlight

    Dieses Jahr wird immer bekloppter.


    Nachdem wir im Moment an jedem sonnigen Tag mindestens einen Schwarm aus der Fremde hatten, hat der von LETZTER Nacht in die Top 3 geschafft. Um kurz vor halb 1 in der Nacht klingelte das Handy und der Blick auf die Nummer ließ böses erahnen. Die Feuerwehrleitstelle..... Der erste Gedanke war - och nööö, der 2. "ey es ist Nacht und dunkel, da fliegt nichts". Also schlaftrunken dass Gespräch angenommen.


    Der Sicherheitsdienst des Rathauses im Nachbarort hat einen Schwarm direkt über dem Baum des Mitarbeitereinganges gefunden und dieser muss SOFORT weg. Meine Entgegnung, dieses habe doch sicherlich bis 6 Uhr Zeit wurde endgegnet, ein HLF wäre schon unterwegs dahin wenn ich Licht bräuchte und er muss SOFORT weg. Also angezogen, die Klamoten ins Auto und langsam losgezuckelt. Abhauen würde der Schwarm sicher nicht und was sollte schon passieren.


    Als ich auf den Rathausparkplatz angekommen bin, sah ich eine wunderbare Festagsbeleuchtung der Feuerwehr, die hatten den Schwarm schon voll ausgeleuchtet. Die Bienen fanden dieses wunderbar, es war plötzlich die Sonne aufgegangen und diverse Damen schwirrten um den Mast herum. Ich brüllte nur, macht die blöde Funzel aus, die Bienen werden kirre und ich fange die nie. Also Licht aus, eine Taschenlampe direkt unter den Schwarm und gebetet, dass die Sonnenanbeterinen zurückfinden in die Traube. Dieses war Gott Lob nach einer gefühlten Ewigkeit der Fall. Das einfangen des Schwarms war dann völlig unproblematisch, dieser war ratz fatz im Kasten drin. Um 3:30 Uhr war ich dann wieder im Bett um um 5:30 Uhr wieder am Rathaus zu sein um die verbliebenen zu fangen. Sachen gibts, die schreiben nur die Schwarmsaison 2020. Mir graut vor dem Wochenende, wenn es warm und schwül werden soll.......... Perfektes Schwarmwetter.........


    LG

    Hallo Jonas,


    hmmm, es ist nicht schön, dass Ihr im Streit seit. Aber es gibt einige Faktoren die du bedenken mußt, sollst.


    1. Ein Umsetzen im Sommer auf kurze Distanz ist wirklich etwas schwierig, da die Bienen sich auf den Platz eingeflogen haben. Würden die Beuten nun auf 50 Meter versetzt, würden die Flugbienen nicht mehr nach Hause finden und im schlimmsten Fall verenden. Weiterhin würden die Völker geschwächt, also aus Sicht des Imkers suboptimal.


    2. Die Illusion das dein Teich durchs verstellen ans andere Ende des Grundstücks nicht mehr belagert wird, muss ich Dir nehmen. Auch wenn die Bienen 30-40 Meter weggestellt werden würden, bringt nichts, die Bienen werden weiterhin den Teich als Wasser- respektive Trinkquelle nutzen. Im Sommer beträgt der Flugkreis locker +- 2 km, es kann durchaus sein, dass auch andere Bienen den Teich nutzen. Klar kann das Gesumme mal laut sein und "nerven" aber stechen tun die Bienen bei weitem nicht. Unser Teich wird auch von einigen Nachbarimkersbienen mitgenutzt und obwohl unser Vater Allergiker ist, wurde er von den Teichbienen noch nie gestochen, geschweige den angegriffen. Der Nachbarsteich wird komischerweise gemieden von den Bienen.


    3.Rede vernünftig mit dem Imker und schildere ihm deine Problematik vernünftig. Entwickelt gemeinsam eine Strategie. Wenn das nicht helfen sollte und er auf sturr stellt, wende dich freundlich an den örtlichen Imkerverein, vlt.können die ein Gespräch suchen und vermitteln.


    4. Entfernen kannst du die Bienen schwerlich, da Bienenhaltung auch in Wohngebieten zulässig ist. Es gibt da schon etliche Urteile zu. Das beste ist immer Punkt 3 - also das Gespräch suchen und einen gemeinsamen nenner finden.


    LG

    Heute den besten Schwarm ever "gefangen". Um 13 Uhr klingelte das Telefon, es würde Mitten in der Walachei ein Schwarm am Baum hängen, ca. 1,5 Meter hoch. Also rein ins Auto und losgedüst.


    Der gemeldete Ort lag an einem Feldweg im nirgendwo mit einem Baum Mitten drin. Da dass Gras knapp 1 Meter hoch war in der Fahrspur und ich keinen Feldbrand aufbeschwören wollte, habe ich zähneknirschend den Fangkasten und alles Gedöns knapp 300 Meter zum gemeldeten Ort geschleppt - eine wirklich tolle Beschreibung per Whatsapp bekommen - obwohl den Baum konnte keiner übersehen. Und wirklich ein kleiner aber feiner Schwarm hing im Baum.


    Also alles vorbereitet, Kasten auf und gemerkt; Shit, die Sprühflasche im Auto gelassen. Oh Mann. Also zum Auto gestiefelt, Sprühflasche geholt und zurück. Als ich am Baum ankam ( den Kasten hatte ich +- 5 Meter neben dem Schwarm gestellt ), hingen nur noch ein paar verträumte Bienen am Baum.


    Mein erster Gedanke war - jetzt rennst du dir einen Wolf und dass blöde Viechzeug ist abgehauen- Na Super - Dann schaute ich zum Kasten und viel aus allen Wolken. Der komplette Schwarm saß im, respektive teils von außen am Kasten, dass meiste drine. Ich konnte mir dass Grinsen nicht mehr verkneifen, habe schnell den Deckel zugemacht, das seitliche Absperrgitter aufgeschoben und 20 Minuten gewartet, bis der Rest reingekrabbelt ist. So einfach habe ich noch nie einen Schwarm eingefangen.


    Da bis gestern Abend ein anderer Schwarm da drin gesessen hatte, muss die Kiste wohl so dermaßen nach Bienenstock gestunken haben, dass die Damen in meiner kurzen Abwesenheit gemeint haben - Oh ein neues zu Hause / Perfekt da müßen wir rein. Oder die waren wegen der Walachei und dem Nirgendwo so verzweifelt, dass sie einfach nur froh waren ein Dach über den Kopf zu bekommen. Ich weiß es nicht, aber es war einfach nur genial. Nun steht der kleine im Keller und wird nachher in eine MiniPlus eingeschlagen, da er nicht wirklich groß ist und zu klein für eine DNM 1,5 :)


    LG

    Moin Moin, dieses Jahr ist ein verrücktes Jahr. Gerade Schwarm Nummer 5 hier im Stadtgebiet innerhalb von 7 Tagen aus einer Eiche gelockt. Von Carnica über Buckfast bis Mischmasch alles dabei gewesen. Entweder kontrollieren die Imker wegen Corona nicht mehr die Völker oder es ist wirklich ein Schwarmjahr.... anbei ein paar Fotos

    Ok, dass wäre eine Möglichkeit. Aber wie machen die das mit den Drohnen, die kommen doch nicht wirklich durch die Gitter, augenscheinlich hat es ein Durchmesser vom Absperrtitter? Mein Spanisch reicht leider nicht aus um alles zu verstehen.

    Ok, neben den Hornissen hatte der Imker auch ein massives Ameisenproblem. Die werden sicher auch zu einer Schwächung der Bienen geführt haben....., bzw. Waren ein Resultat des Stresses. Sei’s drum, ich würde sicherlich mich nicht auf die Hände setzen und zusehen wie meine Völker abgeschlachtet werden, sondern irgendwie aktiv werden und zusehen das die Völker wegkommen oder ich die Hornissen wegbekomme. Wie und durch welche Mittel, dass seh ich dann......

    Warum träufeln...... Weil man es leider damals so gelernt und jahrelang so gemacht hat ( wird sogar heute noch als optimum so gelehrt ), ohne Probleme. Und weil wir den Verdampfen nicht so getraut hatten, weil sehr wenig gefallen ist. Man / Frau lernt halt nie aus und fürs kommende Jahr wird nur noch verdampft ( zumal der Verdampfer in der Garage steht ).....

    Der Durchfall waren keine Flatschen, sondern eher langgestreckte Rinnsale und dünnflüssig. Und davon sehr viele. Viele tote Bienen saßen auch eng in Grüppchen zusammen...... In den Zellen - also bezgl. verhungern saßen keine Bienen ( es waren keine Popo´s zusehen).


    Deswegen gehen wir nicht von der Ruhr aus - bis jetzt! Lange Rede, kurzer Sinn, wir warten ab was die Proben erbringen.


    Es ist einfach Schade ums Volk, zumal wir vermuten, dass wir es hätten verhindern können, wenn wir die stille Räuberei richtig eingeortnet hätten. Das fuchst mich am meisten an. Varroatechnisch hatte es eigentlich keine Auffälligkeiten, da sehr wenig natürlich gefallen sind. Im Sommer 1 x mit Ameisensäure behandelt und im Spätsommer on Block 5 x bedampft. Gefallen ist erstaunlicherweise bei beiden Zyklen sehr wenig. Es war ein trügerisches Bild anscheind.


    Der Zusammenbruch muss plötzlich gekommen sein, da einige Bienen auf der restlichen Brut saßen - sprich die waren noch am brüten ( ca 2 handflächen großes Brutfeld ). Das Volk war eigentlich auch recht stark.


    Ich sehe zu, dass ich am Wochenende Fotos mache, wenn wir die Beute auseinandernehmen und die Reste entsorgen.

    Moin Moin,


    es sind Proben genommen worden um eine 100% Sicherheit zubekommen - auch was noch in dem Volk steckte. Diese wurden eingeschickt. Er war sich aber sehr sehr sicher, zumal er den Job auch sehr lange macht. Weisellos war das Volk nicht, die Queen lag tot unten auf dem Gitter mit dem Rest der Mannschaft. Ein sehr sehr trauriges Bild - braucht man nicht jeden Tag sehen!


    Klar wurde die Beute sofort verschlossen und bei Seite gestellt. Wir wollen eine weiterverbreitung so gut wie möglich ausschließen. Das Volk wäre wahrscheinlich so oder so eingegangen, schon alleine wegen dem zu wenigen Futter, evtl. hätte man es mit Futterwaben stärken können, aber....... nun ist es zu spät!

    Moin Moin,


    heute doch ein trauriges Erlebnis zum Abschluss des Jahres erfahren dürfen. Beim Rundgang durch den Garten, schweifte mein Blick kurz zu den Bienen. Mit Verwunderung festgestellt, dass eines unserer Zuchtvölker nicht am fliegen ist ( trotz 14 Grad und Sonne ) und stutzig geworden - vorgestern war noch starker Flugbetrieb vorhanden - augenscheinlich..... Also mal näher nachgeschaut und den Deckel angelupft. Und da traf mich der Schlag. Auf den Rähmchen alles tote Bienen und auch der Boden komplett voll mit Leichen. Sprich das Volk war Mausetot....... Da dass Volk letzte Woche bei der Oxalsäurebehandlung augenscheinlich noch fit war ( saß auf 5 Waben kompakt in der Traube ), war erstmal guter Rat teuer. Also ein paar Waben gezogen und nachgesehen. Diese waren komplett zugesch****n und auch die Beuteinnenseite war komplett bekleckert. Dünnpfiff ersten Grades. Also Nosematose, Ruhr mag ich ausschließen. Auch unserer BSV, den ich dazugerufen hatte, meinte es wäre wohl Nosematose. Was auffällig war, dass das Volk wohl im Vorfeld still beräubert worden ist, da es auch nur noch recht wenig Futter hatte. In den Wochen vorher war bei dem Volk immer ein stetiger Betrieb, was wir auf noch laufende Bruttätigkeit geschoben hatten ( ist bei anderen Völkern auch so gewesen, die sind aber Futtertechnisch in Ordnung ). Grund war wohl die andauernde unbemerkte Räuberei - dass Volk hatte sich wohl unbemerkt ergeben und die Räuber hatten leichtes Spiel, dadurch zu wenig Futter und deutliche Schwächung. Nun hat die Oxalsäurebehandlung die Nosematose vollends ausgelöst und den finalen Stoß gegeben und das Volk innerhalb von wahrscheinlich einer Woche dahingerafft Schade.........


    LG


    Northlight