Beiträge von Northlight

    Hallo Northlicht,

    das eine ist die Aussage des Käufers neue Ernte erhalten zu haben.

    Das zweite ist die Frage nach dem Schimmel und ob Du auch sofort die Lebensmittelüberwachung informiert hast über Deinen Verdacht. Und gibt es schon ein amtliches Ergebnis?

    Gruß Eisvogel

    Warum sollte ICH die Lebensmittelüberwachung einschalten? Das obliegt dem Kunden und nicht meiner Person - zumal es auch nicht mein Honig war. Der Kunde wollte den Imker kontaktieren, ich habe nur kund getan, dass es möglich ist, dass Schimmel im Honig sein kann, nicht mehr und nicht weniger!

    Jetzt muss ich doch einmal nachfragen.

    Northlicht

    wie kommst Du zu der Aussage: Der Honig ist nicht mehr genießbar. Er war mind. 2019-Ernte.

    Was war er denn dann maximal.?

    Gruß Eisvogel

    der Kunde hatte gemeint, dass es diesjähriger gewesen ist, so hatte er ihn im guten Glauben gekauft. Vor 4 Wochen war aber die Heide noch nicht am blühen..... und Honig mit Schimmel würde ich nicht mehr als essbar einstufen, wie die Lebensmittelüberwachung sicher auch!

    Moin, Moin,


    die Tage kam ein Kunde von uns, welcher 3 Glas DIB Heidehonig im Gepäck hatte. Alle 3 hatte er bei einem Imker aus einem Heidegebiet gekauft und alle 3 waren noch Original verschlossen mit einem MHD von September 2021. Jedenfalls hatten alle 3 Gläser grünbläuliche Ausblühungen mittig am Glasrand in verschiedenen Stadien. Die größte war 1 cm im Durchmesser. Der Kunde fragte jedenfalls ob das normal bei Heidehonig wäre und ob der noch genießbar sei, was wir verneinten. Gekauft hatte er den vor 4 Wochen im Urlaub, sprich es war mindestens 2019er Honig. Er wollte jedenfalls den Imker kontaktieren und es abklären was passiert sein könnte.

    Leute paßt auf wegen der Varroa und dem nicht "fallen". Wir haben gerade ein Volk aufgelöst, welches Anfang August bei der 60% Ameisensäurebehandlung kaum Varroa fallen lassen hatte. Nun waren nur noch auf 2 Waben Bienen drauf, der Rest hatte sich schon verabschiedet...... Klassischer Varroaverlust.

    Auch hier im Nord-Westen ist es ein extremes Wespenjahr. Die Beuten werden regelrecht belagert. Gerade jetzt zur Sommerbehandlung, wo die Fluglöcher komplett offen sind, haben sich die Wespen eingeschossen. Die Fluglochwachen haben schwer was zu tun, um die Eindringlinge abzuwehren. Es kommen zwar immer welche durch, werden dann aber schnell von 2-3 Damen herausbefördert. Zum Teil greifen aber die Wespen die im Anflug befindlichen Sammlerinnen im Anflug direkt an und befördern diese zu Boden - es ist jedenfalls nicht wirklich schön anzusehen.......

    Moin Moin,


    ich bin gerade auf YouTube auf ein Video gestossen, wo ein Ami das offene Füttern von Völkern aufzeigt. Und zwar stellt er knapp 100 Meter von seinen Völkern große Futterbehältnise auf und füttert so alle Völker über 1-2 große Gefäße und nicht alle einzelnd.


    Er bezieht sich darauf auf folgende Punkte: ( sofern mein Englisch es richtig verstanden hat )

    1. Er füttert alle Völker zeitgleich und hat weniger Arbeit, da er nur die Futterstationen auffüllen muss.

    2. Er verhindet damit Räuberei, weil die Scoutbienen meinen, dass in 100 Metern eine natürlich Quelle gefunden ist und nicht suchen, wo die Quelle ist, obwohl diese auf dem Kopf sitzt ( es ist ja bekannt, dass die Entfernungsangaben über den Kopf füttern nicht hin hauen und dann gesucht wird, wo das Futter steht - also vielleicht beim schwachen Nachbarn )

    3. Er füttert gleich auch die "Nachbarvölker" mit und verhindert so, dass wenn der Nachbar vergessen hat zu füttern, diese Bienen Räubern.

    4. Schwächlinge kann er gezielt zufüttern, da die Scout- und Räuberbienen beschäftigt sind mit dem Futter. Sprich denen kann er gezielt Futter aufsetzen ohne in Gefahr zu laufen, dass geräubert wird, da ja alle beschäftigt sind.


    Nachteil an der Sache ist, dass er nicht genau kontrollieren kann, ob alle genug Futter bekommen - sehr starke Völker können zu viel abbekommen, schwächere zu wenig. Auch ist der Verbrauch an Futter höher. Dennoch finde ich die Idee Interessant, schon allein im Bezug der Räuberei die ausbleibt - sofern ich es Richtig verstanden habe.


    Was denkt Ihr darüber?


    Viele Grüße


    Northlight


    Ach ja, anbei der Link zu dem Video:


    Open Feeding

    Nein, nach DIB Statuten darf dieser „Honig“ nicht im DIB Glas vermarktet werden. Nach der Honigverordnung darf er auch nicht als Honig vermarktet werden, sondern nur als Brotaufstrich. Honig ist nur Honig wenn 100% Honig drin ist. Also ohne Zusätze, egal was.

    Wir arbeiten an einem unserer Außenständen seit 2 Jahren mit Amino-Vet im Frühjahr. Ist ähnlich wie das Beestrong, dass Mischverhältnis ist aber anders. Dieses machen wir, da es dort kaum Frühjahrsblüher gibt und die Bienen schwer in den Quark kommen. Wir haben das erste Mal in der Probephase 10 Völker mit und 10 Völker ohne im Frühjahr Reizgefüttert und augenscheinlich waren die 10 mit stärker in den Raps gegangen. Es war mehr Brut angelegt worden und die Bienenmasse war auch stärker. Dieses Jahr haben wir alle Völker mit gefüttert und wir hatten starke Völker. Wir denken es bringt was, man muss aber auch dran glauben...

    Das zum Thema, die Schwarmzeit ist vorbei..... Stattliche 3,5 kg hat der Sonntag auf die Waage gebracht, war definitiv ein Schwarm mit begatteter Königin, da die Queen mit grünen Punkt heute begutachtet werden durfte. Er hing in knapp 2 Meter Höhe über einem Graben, was zu einem kleinen Balanceakt auf der Leiter geführt hatte. Was mich zum schmunzeln gebracht hatte, dass es die schwarmunlustigen Buckies waren, von einem Berufsimker aus dem Nachbarort. Er meinte, nachdem ich ihn angerufen hatte, und ihm kund tat, dass seine Bienen im Baum hängen:“ Dass sind nicht meine, die schwärmen nicht, sind Buckfast“. Dass die Bienen 50 Meter von seinem Stand hingen, interessierte ihn nicht sonderlich..... Naja, nun haben wir neben unseren Carnica ein Buckfastvolk als Vergleichsvolk..... Liebe Grüße

    Wenn es nicht paßt, Bitte löschen.


    Wir, dass heißt die AWG des Landkreises Diepholz und der Imkerverein Diepholz haben ein Projekt gestartet, welches via Pollenanalyse die Effektivität von Blühflächen untersuchen soll. Für dieses Projekt suchen wir noch Unterstützer, da wir als Imkerverein dieses nicht alleine stemmen können. Langfristig soll die Möglichkeit der Pollenanalyse auch anderen Imkern offen stehen, um Pollenanalysen zu erstellen, welche ja schon alleine für Sortenhonige wichtig sind. Hier der Text aus dem Projekt

    Worum geht es in diesem Projekt?

    Öffentliche und private Blühflächen werden verstärkt angelegt. Aber wirkt sich das auch wirklich positiv aus? Angeleitete fundierte Untersuchungen sollen hier Klarheit schaffen - nicht nur für Schüle.

    Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

    Wir wollen nicht nur vermuten, dass wir das Richtige tun - wir wollen es auch überprüfen. Dazu muss man die erzielten Effekte - in diesem Fall aus der Anlage von "Insektenweide" - messbar machen. Interessierten Bürgern und vor allem jungen Menschen kann durch eigenes Tun erfahrbar gemacht werden, wie sich Umweltmaßnahmen auswirken. Wir versprechen uns davon eine tiefere Erkenntnis für alle Interessierten über die Zusammenhänge in Natur und Umwelt - vielleicht ergeben sich sogar Anregungen für berufliche Tätigkeiten. Positive Ergebnisse würden starke Argumente für ein Weiterverfolgen des Projekts "mehr Blüten in der Landschaft" liefern, die durch ein öffentliches Echo vervielfältigt weiter wirken. Die Bestätigung, dass der Einsatz für Blühflächen sich wirklich lohnt, könnte zu einem allgemeinen Umdenken im Interesse einer vielfältigeren Pflanzenwelt beitragen.

    Wie wird das Projekt umgesetzt?

    Auf dem Gelände des BUEZ in Barnstorf besteht bereits ein vereinseigener Lehrbienenstand, der von einem ortsansässigen Vereinmitglied betreut wird. Eine Streuobstwiese und Blühflächen wurden dort ebenfalls bereits angelegt. Im Laufe einer Vegetationsperiode soll nun in Feldversuchen festgestellt werden, welche Blütenpflanzen im Umkreis wachsen und von Insekten besucht werden. Die methodische Beschränkung erfolgt insofern, als nur Honigbienen untersucht werden. Im eingetragenen Honig ist mittels Pollenanalyse die umgebende Flora an Nektarspendern nachweisbar. Dazu muss der Honig mikroskopisch untersucht und die Ergebnisse kartiert und dokumentiert werden. So lässt sich auch eine Veränderung/Bereicherung des Blütenangebots über die Zeit erkennen. Die technische Ausrüstung für diese Untersuchungen (Kameramikroskop, Zentrifuge, div. Labormaterial) stellt eine Kostenfaktor dar, den der Imkerortsverein nicht aus Eigenmitteln erbringen kann. Die projektierten Kosten bewegen sich zw. 1700 und 2000 €. Räumlichkeiten für die Durchführung der Untersuchungen sowie öffentliche Vorstellung der Ergebnisse sind auf dem Gelände des BUEZ vorhanden.

    Wer steht hinter diesem Projekt?

    Der Imkerverein Diepholz und Umgegend von 1898 stellt eine Untergliederung des Landesverbandes Hannoverscher Imker e.V. dar, welcher wiederum zum Deutschen Imkerbund gehört. Der Ortsverein hat z.Zt. ca. 60 Mitglieder, Tendenz in letzter Zeit erfreulicherweise steigend. Das Einzugsgebiet des Vereins umfasst den südlichen Landkreis Diepholz von Barnstorf bis Lemförde.

    Link zum Projekt:

    http://www.awg-bewegt.de/proje…ind-blhflchen---der-check


    Den Link Bitte einfach in den Broweser kopieren. Es handelt sich dabei um eine Crowdfundingaktion, welche das Projekt unterstützen soll.


    Danke fürs lesen, hoffentlich stehen lassen und einer evtl. Unterstützung.


    Viele Grüße

    Dieses Jahr wird immer bekloppter.


    Nachdem wir im Moment an jedem sonnigen Tag mindestens einen Schwarm aus der Fremde hatten, hat der von LETZTER Nacht in die Top 3 geschafft. Um kurz vor halb 1 in der Nacht klingelte das Handy und der Blick auf die Nummer ließ böses erahnen. Die Feuerwehrleitstelle..... Der erste Gedanke war - och nööö, der 2. "ey es ist Nacht und dunkel, da fliegt nichts". Also schlaftrunken dass Gespräch angenommen.


    Der Sicherheitsdienst des Rathauses im Nachbarort hat einen Schwarm direkt über dem Baum des Mitarbeitereinganges gefunden und dieser muss SOFORT weg. Meine Entgegnung, dieses habe doch sicherlich bis 6 Uhr Zeit wurde endgegnet, ein HLF wäre schon unterwegs dahin wenn ich Licht bräuchte und er muss SOFORT weg. Also angezogen, die Klamoten ins Auto und langsam losgezuckelt. Abhauen würde der Schwarm sicher nicht und was sollte schon passieren.


    Als ich auf den Rathausparkplatz angekommen bin, sah ich eine wunderbare Festagsbeleuchtung der Feuerwehr, die hatten den Schwarm schon voll ausgeleuchtet. Die Bienen fanden dieses wunderbar, es war plötzlich die Sonne aufgegangen und diverse Damen schwirrten um den Mast herum. Ich brüllte nur, macht die blöde Funzel aus, die Bienen werden kirre und ich fange die nie. Also Licht aus, eine Taschenlampe direkt unter den Schwarm und gebetet, dass die Sonnenanbeterinen zurückfinden in die Traube. Dieses war Gott Lob nach einer gefühlten Ewigkeit der Fall. Das einfangen des Schwarms war dann völlig unproblematisch, dieser war ratz fatz im Kasten drin. Um 3:30 Uhr war ich dann wieder im Bett um um 5:30 Uhr wieder am Rathaus zu sein um die verbliebenen zu fangen. Sachen gibts, die schreiben nur die Schwarmsaison 2020. Mir graut vor dem Wochenende, wenn es warm und schwül werden soll.......... Perfektes Schwarmwetter.........


    LG

    Hallo Jonas,


    hmmm, es ist nicht schön, dass Ihr im Streit seit. Aber es gibt einige Faktoren die du bedenken mußt, sollst.


    1. Ein Umsetzen im Sommer auf kurze Distanz ist wirklich etwas schwierig, da die Bienen sich auf den Platz eingeflogen haben. Würden die Beuten nun auf 50 Meter versetzt, würden die Flugbienen nicht mehr nach Hause finden und im schlimmsten Fall verenden. Weiterhin würden die Völker geschwächt, also aus Sicht des Imkers suboptimal.


    2. Die Illusion das dein Teich durchs verstellen ans andere Ende des Grundstücks nicht mehr belagert wird, muss ich Dir nehmen. Auch wenn die Bienen 30-40 Meter weggestellt werden würden, bringt nichts, die Bienen werden weiterhin den Teich als Wasser- respektive Trinkquelle nutzen. Im Sommer beträgt der Flugkreis locker +- 2 km, es kann durchaus sein, dass auch andere Bienen den Teich nutzen. Klar kann das Gesumme mal laut sein und "nerven" aber stechen tun die Bienen bei weitem nicht. Unser Teich wird auch von einigen Nachbarimkersbienen mitgenutzt und obwohl unser Vater Allergiker ist, wurde er von den Teichbienen noch nie gestochen, geschweige den angegriffen. Der Nachbarsteich wird komischerweise gemieden von den Bienen.


    3.Rede vernünftig mit dem Imker und schildere ihm deine Problematik vernünftig. Entwickelt gemeinsam eine Strategie. Wenn das nicht helfen sollte und er auf sturr stellt, wende dich freundlich an den örtlichen Imkerverein, vlt.können die ein Gespräch suchen und vermitteln.


    4. Entfernen kannst du die Bienen schwerlich, da Bienenhaltung auch in Wohngebieten zulässig ist. Es gibt da schon etliche Urteile zu. Das beste ist immer Punkt 3 - also das Gespräch suchen und einen gemeinsamen nenner finden.


    LG

    Heute den besten Schwarm ever "gefangen". Um 13 Uhr klingelte das Telefon, es würde Mitten in der Walachei ein Schwarm am Baum hängen, ca. 1,5 Meter hoch. Also rein ins Auto und losgedüst.


    Der gemeldete Ort lag an einem Feldweg im nirgendwo mit einem Baum Mitten drin. Da dass Gras knapp 1 Meter hoch war in der Fahrspur und ich keinen Feldbrand aufbeschwören wollte, habe ich zähneknirschend den Fangkasten und alles Gedöns knapp 300 Meter zum gemeldeten Ort geschleppt - eine wirklich tolle Beschreibung per Whatsapp bekommen - obwohl den Baum konnte keiner übersehen. Und wirklich ein kleiner aber feiner Schwarm hing im Baum.


    Also alles vorbereitet, Kasten auf und gemerkt; Shit, die Sprühflasche im Auto gelassen. Oh Mann. Also zum Auto gestiefelt, Sprühflasche geholt und zurück. Als ich am Baum ankam ( den Kasten hatte ich +- 5 Meter neben dem Schwarm gestellt ), hingen nur noch ein paar verträumte Bienen am Baum.


    Mein erster Gedanke war - jetzt rennst du dir einen Wolf und dass blöde Viechzeug ist abgehauen- Na Super - Dann schaute ich zum Kasten und viel aus allen Wolken. Der komplette Schwarm saß im, respektive teils von außen am Kasten, dass meiste drine. Ich konnte mir dass Grinsen nicht mehr verkneifen, habe schnell den Deckel zugemacht, das seitliche Absperrgitter aufgeschoben und 20 Minuten gewartet, bis der Rest reingekrabbelt ist. So einfach habe ich noch nie einen Schwarm eingefangen.


    Da bis gestern Abend ein anderer Schwarm da drin gesessen hatte, muss die Kiste wohl so dermaßen nach Bienenstock gestunken haben, dass die Damen in meiner kurzen Abwesenheit gemeint haben - Oh ein neues zu Hause / Perfekt da müßen wir rein. Oder die waren wegen der Walachei und dem Nirgendwo so verzweifelt, dass sie einfach nur froh waren ein Dach über den Kopf zu bekommen. Ich weiß es nicht, aber es war einfach nur genial. Nun steht der kleine im Keller und wird nachher in eine MiniPlus eingeschlagen, da er nicht wirklich groß ist und zu klein für eine DNM 1,5 :)


    LG

    Moin Moin, dieses Jahr ist ein verrücktes Jahr. Gerade Schwarm Nummer 5 hier im Stadtgebiet innerhalb von 7 Tagen aus einer Eiche gelockt. Von Carnica über Buckfast bis Mischmasch alles dabei gewesen. Entweder kontrollieren die Imker wegen Corona nicht mehr die Völker oder es ist wirklich ein Schwarmjahr.... anbei ein paar Fotos