Beiträge von Northlight

    So, ich konnte mir heute live den Gigant anschauen - es immer gut wenn man beruflich dort in die Nähe muss und sich ne halbe Stunde Zeit nehmen kann zwischen den Terminen - und ich habe Abstand vom Kauf genommen. Das "Blech" ist wirklich sehr sehr dünn und es ist keinerlei Isolation vorhanden. Sprich bei kaltem Wetter kann man den leider draußen nicht wirklich nutzen, da sehr viel Wärme abzustrahlen droht. Der Verkäufer war auch so fair das zu bestättigen - er meinte, man braucht dann schon einen sehr großen Brenner darunter ( Tapetenablöser schaft es bei weitem nicht ) und da ist es nicht gegeben das genug Wärme da ankommt, wo sie ankommen soll.....


    Auch fand ich die generelle Verarbeitung nicht wirklich überzeugend - es lag vlt. daran dass es nur ein Austellungsstück war.... Für den Preis hätte ich doch ein wenig mehr erwartet. Ich werde die Tage mal zu unserem Metallbauer des Vertrauens gehen, vlt. kann er mir ja was bauen.


    LG

    2 verschiedene Imker = 3 Meinungen :/8o Augenscheinlich haut der Schmelzer mit dem "original" Brenner nicht hin, außer der Deckelknauf schmilzt. Mit einem Brenner größerer Art scheint es zu klappen.......


    Wo ich gestern noch am überlegen war, man könnte diesen auch als Kombigerät einzetzen. Sprich einerseits mit einem Tapetenablöser zum einfachen schmelzen und wenn es mal mehr ist oder man desinfizieren will / muss oder meint müssen zu wollen, dann mit einem Brenner der ausreicht. Der Tapetenablöser wird ja nur an den Wasseranschluss geklemmt, dass scheint einfach zu gehen.


    Nutzen wollte ich den "Kessel" so wie so in der Garage, da kommt wenig Wind hin, dass könnte, muss aber auch nicht, klappen. Danke erstmal für die Erfahrungsberichte.

    Fakten hin oder her. Es gibt aber Leute, welche vlt. wie Bienen Ede oder meine Wenigkeit, sich in ein so „Gerät“ verguckt haben und mit der Überlegung spielen sich sowas anzuschaffen. Bei so einer Investition darf man aber sicherlich fragen, ob wer es schon besitzt und wie die Erfahrung darüber ist..... Sinn oder Sinnlosigkeit muss jeder für sich selbst entscheiden, es meckert ja auch keiner rum ob man mit einem Polo oder einen Audi RS8 zu den Bienen fährt. Fahren tun beide, ankommen wahrscheinlich auch, dass wie und mit welchem Komfort steht auf einem anderen Blatt Papier....


    LG

    Ich wechsle die Waben in einem festen Zyklus und gebe jährlich Futterkranzproben ab.


    Gruß Jörg


    Schmeißt du dann jährlich alle Rämchen aus dem Brutraum weg, welche beim Wabenwechsel angefallen sind? Gerade die Rähmchen, wo ein Volk zusammengebrochen ist, können immer auch Viren oder Bakterien tragen? Wie desinfizierst du diese dann?


    Mir tut es innerlich in der Seele weh, einjährige Rähmchen in die Tonne / in den Offen zu werfen und zu entsorgen. Einerseits finanziell, anderseits auch aus ökoliogischer Sicht. Nur alleiniges Abkratzen hilft nicht, da man nie weiß, gerade bei zuammengebrochenen Völkern, was dahintersteckt......

    Die Bearbeitung von Faulbrutkontaminierter Imkereiausrüstung wird hier beschrieben.


    https://www.lwg.bayern.de/mam/…erikanischen_faulbrut.pdf


    Ob das Anmischen von über 200 l Natronlauge (62cm x 62 cm x 55cm Füllhöhe) in einem Dampfwachsschmelzer nicht zur Sanierung, sondern zur Prävention sinnvoll ist, sollte man sich überlegen.

    200 Liter sind es ja nicht ganz, da du den Behälter nicht ganz voll machst. Wenn du den Randvoll mit Natronlauge füllst, dann hast du beim Tauchen einer Zarge sehr schnell einen Überfluss und die Suppe kommt Dir entgegegen. Wir hatten gelernt, mindestens halb voll muss der Desinfektionsbehälter sein - also reden wir da noch von 100 Liter, was aber auch nicht gerade wenig ist!

    So hatten wir dieses auf der BSV Schulung im letzten Jahr vermittelt bekommen. Auch bei einigen Treffen in Celle wurde es so vermittelt.


    Darum geht es aber jetzt auch nicht. Von Interesse gilt immer noch ein Wachsschmelzer, wo man Rähmchen im DNM 1,5 Format reinbekommt, welchen man auch als Desinfektionswanne für Beutenteile nutzen kann...... Vlt. hat ja jemand Erfahrungen damit, positiv wie auch negativ.

    Ohne jetzt einen Glaubenskrieg auslösen zu wollen, sehe ich dass ein wenig anders. Eine Beute welche als Bsp. 5 Jahre im Einsatz war sollte doch auch ab und an desinfiziert werden. Wir reden ja nicht nur von der Faulbrut an Erregern, sondern es gibt ja auch andere Krankheiten, welche im Volk auftreten können und sich an Rähmchen usw. einnisten können. Und ob man diese Krankheitserreger nur über den Dampf kaputt bekommt, ist die Frage.


    Viele Grüße

    Man sollte nie schreiben, wenn man noch nicht richtig die Augen auf hat :)


    Ja, ich meinte Natronlauge, nicht Säure.


    Hintergrund: Wir sind hier umzingelt von Faulbrutherden ( bei uns direkt ist es Gott sei Dank noch ruhig ). Da mir eine kosequente Rähmchenhygiene und auch Zargenhygiene sehr wichtig ist, will ich ( was man eigentlich immer machen sollte ) regelmäßig die Zargen und die Rähmchen reinigen. Sprich die ausgeschmolzenen Rähmchen und die Zargen, welche anfallen nach Kunstschwarmentnahme ( bei der TBE ), Völkern die eingegangen sind ( leider 2 Dank der Varroa aktuell ) und Zargen die schon zu lange im Gebrauch sind usw. und klarerweise auch die Werkzeuge. Diese sollen dann einmal im Jahr ins Natronbad. Daher ist mir die Desinfektion neben dem reinen Wachsschmelzen recht wichtig und ich möchte keine 2 Geräte stehen haben, wenn es auch mit einem geht - Platzmanagement


    Viele Grüße

    Moin,


    @WFLP: einerseits hört sich das gut an, aber geht der dann auch als Desinfktionsbecken? Weil ich stelle mir Alu kritisch vor, wenn man Säuren rein füllt und diese dann erhitzt. Weil Alu schmilzt ja bei knapp über 600 Grad Celsius und sofern man einen Gasbrenner runterstellt ( was ja für die Desinfektion nötig ist ), hat man diese schnell erreicht. Nicht dass der Brenner das Alublech durchschmilzt und die ganze Desinfektionslösung sich dann verteilt.


    Wiegesagt, ich will neben den ganzen Ausschmelzen auch den Schmelzer als Desinfektionswanne nutzen.


    @Manuel91 - scheidet für mich komplett aus, da ich wiegesagt vom Tapetenablöser weg will. Und einen Brenner in die Zargen halten, hat wohl einen finalen Effekt :)

    Moin Moin,


    ich bin seit Monaten mit mir am Ringen, einen vernünftigen Dampfwachsschmelzer für unsere DNM 1,5 Rähmchen anzuschaffen, da die jetzige Lösung ( Sonnenwachsschmelzer im Sommer und IKEA Box + Tapetenablöser im Winter ) mehr als suboptimal ist - sprich nicht wirklich spaßig. OK der Sonnenwachsschmelzer geht so, aber jetzt ist die Zeit was vernünftiges anzuschaffen.


    Was suche ich:


    - Es sollen wie beschrieben DNM 1,5 Waben reinpassen und nach Möglichkeit so 15-20 Stück auf einmal

    - Gas oder Elektrisch ist mir gleich - bloß keinen Tapetenablöser

    - er soll so dimensioniert sein, dass ich ihn auch zum Desinfizieren der 1,5er Beuten ( Kunststoff ) nutzen kann, da ich bis dato immer auf die Waschtage des Verein zurückgreifen muss. Das will ich mir sparen, in dem ich in Ruhe desinfizieren kann, wenn ich es für nötig halte und nicht nach Terminkalender arbeiten möchte.


    Im Netz habe ich nur den APINord Gigant gefunden, vlt. hat jemand von euch noch ne Idee, ob ein anderer Anbieter welche hat, wo ich die Zargen reinbekomme, bzw. auch die Rähmchen? Weil viele die ich gefunden habe, sind einfach zu klein, dass heißt ich bekomme weder die Rähmchen, geschweige denn die Zargen rein.


    Hat also wer einen Tipp? :) Schon einmal Dank im voraus!


    Viele Grüße


    Northlight

    Moin Moin,


    es kann funktionieren mit dem Futterteig - muss aber nicht. Es kommt immer drauf an, wo der Threatersteller wohnt. Im eher milden Nordwesten / Westen der Republik kann es eher funktionieren als im kühlen Osten oder in den Bergen.


    Letztes Jahr hatte ich leider selbst die Erfahrung machen müssen. Direkt beim Abschleudern Ende August hatten wir einen sehr schweren familiären Schicksalsschlag erlitten, welcher uns 10 Wochen außer Gefecht genommen hatte. Sprich wir sind erst Ende Oktober dazu gekommen, uns um unsere Bienen zu kümmern ( ging vorher partou nicht ). Da war klarerweise der Zug zeitlich abgefahren. Gott sei Dank hatten die Damen zwischenzeitlich sich ein wenig am Senf und den anderen "Wintergreeningpflanzen" sich über Wasser gehalten, die Kisten waren aber allesamt 10 kg zu leicht. Also hatten wir Futterteig aufgelegt ( breitflächig und ca. 3 cm dick ) und die Fluglöcher mit nassen Schaumstoffstreifen bis auf eine Bienenbreite verschlossen. Innerlich hatten wir viele Kreuze auf die Beuten gemacht und damit gerechnet, dass im Frühjahr alle Völker hinüber sind.


    Vor dem Auflegen hatten wir noch 1 Mal Ameisensäure per Schockbehandlung draufgegeben.


    Bei der Winterbehandlung waren alle Völker noch aktiv und hatten einen Großteil des Futters aufgenommen. Im Februar ( wo es ein paar Tage warm war ) hatten wir noch jeweils 2,5 kg nachgelegt und alle Völker sind gut ins Frühjahr gegangen und haben auch gut Honig gebracht!


    Wir denken, dass der milde Winter, welcher ja hier im Nordwesten meist ist, es zugelassen hat, dass die Bienen 1. den Futterteig gut erreichen konnten und 2. dass es den Damen möglich war Wasser zu erreichen. Ob von den nassen Schaumstoffstreifen oder vom ausfliegen und Wasser holen, sei nun mal darhingestellt.


    Wiegesagt, es kommt vorallem drauf an, wo er wohnt. Bleibt es mild, kann es klappen ( muss aber nicht ). Ist es sehr kalt, wird es schwierig.


    Bevor er garnichts macht, sollte er was versuchen. Ob nun Ziplock, Futterteig oder Futterwaben. Ohne dass, wird es sicher eng.

    Wichtig ist es, dass du den Honig als nicht "deutsch" kennzeichnest ( du kannst, wenn du dich scheust Sizilien drauf zu schreiben auch EU Produktion aufs Glas schreiben ) und im neutral Glas anbietem. Komm nicht auf die Idee, diesen im DIB Glas zu vermarkten. Das kann dich sehr teuer zu stehen kommen. Das haben schon andere gebracht und diese Imker sind vor Gericht gezehrt worden - falsch Deklarierung von Lebensmitteln - man kann durch die Pollenanalyse sehr gut rausbekommen, wo ein Honig herkommt.