Beiträge von Beekloppter

    Genau bei diesem Filterverfahren gehen bei mir alle Alarmleuchten an.
    Der Umarbeiter der wohl mitten im Zentrum der aktuellen Wachspanscherei zu stehen scheint hatte auch mit so nem tollen Verfahren geworben. Es solle gutes Wachs erschwinglich machen...
    Was dann für billiges Zeugs (Vermeide hier bewußt das als "Wachs" zu bezeichnen) verarbeitet wird, dass sich das Verfahren rechnet, obwohl die eigenen MW mit die billigsten am Markt sind, kann sich jeder denken...
    Was bei rausgekommen ist scheint sich auch langsam rauszukristallisieren...


    Wann ist für Euch ein Umarbeiter eigentlich "vertrauenswürdig"?
    Wenn Ihr Euch nett mit Ihm unterhalten habt? Es sogar nen Kaffee gab?
    Wenn er ne hübsche Website mit "Garantie" für 100% unverfälschtes Wachs hat?
    Wenn ihr von irgendwem in nem Forum lest (der es auch irgendwo gelesen hat) dass der Umarbeiter vertrauenswürdig ist?
    Wenn irgendein Verein dort umarbeiten läßt?
    Wenn Ihr Euer Wachs am Geruch wiedererkennt, wenn Ihr die MW zurückbekommt?:roll:


    Glaubt Ihr dass eine Analyse, auf was auch immer, Sicherheit gibt, dass dem Hersteller vom anderen Ende der Welt nicht irgendein Schrott untergejubelt wurde?
    Glaubt Ihr dass ein Hersteller weiß was er alles untergejubelt bekommt, wenn er von x Imkern (aus D) Wachs ankauft?


    Für mich kommt ein Umarbeiten nur noch in Frage, wenn ich die Sache überwachen kann. Also eher doch selber gießen...
    Zugekauftes Wachs kommt mir auch nur noch bis kommendes Jahr in die Völker. Danach sollte die angestrebte Völkerzahl erreicht sein. Dann nur noch Eigenwachs und Ausschleusung des fremden Wachses.


    Denke der Aufwand lohnt sich...
    ...auf jedenfall hab dabei ein viel besseres Gefühl.:wink:

    ich fürchte da liegst du falsch. Bei den Standardzulassungen z.B. auch für 60% Ameisensäure, wird die Dosierungsanleitung, sowie die Art und Dauer der Anwendung mit vorgeschrieben. Sogar der geeignete Applikator, sowie die Verdunstungscharakteristik dieses Applikators ist vorgeschrieben. Für die Verdunstung von 60%iger Ameisensäure ad. us. vet z.B. mittels Schwammtuch besteht deswegen streng genommen keine Zulassung.


    Genau da wollt ich drauf hinaus...
    ...wie ist es denn sonst rübergekommen?

    Es geht nicht darum "Sprühen" zuzulassen.


    Es geht darum ein Medikament zuzulassen, dass man gem. der in der Zulassung definierten Vorgehensweise anwenden darf. (In diesem Fall wohl auch Sprühen.)
    So wie das jetzt bei den zugelassenen Medikamenten auch schon der Fall ist.
    Nicht mehr und nicht weniger.
    Auf irgendwelche technischen Säuren, bzw. irgendwelche Verfahren damit hat das keinen Einfluß.
    Ob das in der Praxis interessiert steht sicher auf einem anderen Blatt...


    Auf irgendwelche technischen Säuren, bzw. irgendwelche Verfahren damit hat das keinen Einfluß.

    Habe auf der Suche nach einfachen Testmethoden auf Parrafinverfälschungen irgendwo mal gelesen, dass man mit Parrafin gestrecktes Wachs nichtmal am Ausbauverhalten der Bienen erkennen kann, weil die sogar reine Parrafinmittelwände ausbauen würden...

    Eben! Das Problem ist doch momentan, dass man nicht weiß womit genau das Bienenwachs gestreckt wird.
    Dabei geht der "Fälscher" ja auch in erster Linie so vor, dass es dem Käufer möglichst wenig auffällt, nicht so dass die Bienen am besten mit klar kommen.
    Würde man sich um ein synthetisches Wachs bemühen, dass dafür entwickelt wurde, bei genau definierter und überprüfbarer Zusammensetzung sowie niedrigen Kosten, problemlos für die Bienen und die Honigqualität zu sein, wäre man sicher schon einen guter Schritt vorangekommen. Irgendwelche angereicherten Rückstände (die ja selbst im "Bio-Wachs" zu finden sind, wenn das erstmal einen oder gar mehrere Durchläufe hinter sich hat, was ich daher eher als "Abfallprodukt aus Bio" bezeichnen würde) wären dann auch kein Thema mehr. Man hätte also ein "genormtes Produkt" in prüfbarer Qualität mit dem man sicher arbeiten könnte. Ob sich das bei "für sachliche Argumente oft weniger zugänglichen, ideologisch geprägten Bienenhaltern" durchsetzen kann steht sicher wieder auf einem anderen Blatt...
    Wo soll sonst nachvollziehbar das ganze benötigte "echte" Bienenwachs herkommen? Da bleibt doch sonst nur der Naturbau/eigene Wachsstrecke, was vielen zu aufwendig sein wird. Alles andere halte ich für recht naiv.

    "Viel davon brauchen" ist natürlich relativ..., aber nach Anleitung dosiert, reichen 2,5 kg schon für 1.875 Tests...
    100 Patronen mit insgesammt 1,6 kg CO2 demnach für 1.200 Tests...


    Habe allerdings auch schon gehört dass man etwas mehr CO2 nehmen sollte...

    Wenn man die Patronen nicht gerade einzeln im Imkereizubehör kauft, sondern einen 100er-Pack, kommt man pro Test auf ca. 3 Cent Gaskosten.
    Finde ich handlicher als die Große Flasche. (Die samt Druckminderer ja auch nicht umsonst ist.) Und von den Kosten fürs Verbrauchsmaterial kommt man da nichtmal mit Puderzucker für hin.

    Danke, klingt sehr plausibel.


    Denke das mit dem gleichzeitigen Einlöten macht am meisten Sinn; hatte den Gedanken auch als erstes, bis ich die doppelte Presse beim Wettbewerber von Dir gesehen hatte.


    Die Sache mit der seitlich abgeführten Silikonschürze, wäre für mich übrigens auch ein Kaufargument. Würde ich mir sonst wohl selber basteln. Finde das jetzt keine sooo große Herausforderung...
    Brauche die Gießform erst nächsten Winter. Würde mich freuen, wenn Du dann was passendes anbieten würdest.

    Hallo Jonas,


    was spricht aus Deiner Sicht gegen eine Doppelform?
    Bzw. warum bietet Ihr sowas nicht auch an?
    Ist das so viel schlechter zu händeln?


    Da könnte man doch schön in der Zeit wo man auf die Abkühlung warten muß schneiden und hätte die Produktion fast verdoppelt...?
    Ab 100 MW/Std. ließe sich die Sache für mich, mal abgesehen davon dass ich mein Wachs nicht aus den Händen geben müsste, auch in Bezug auf den "Stundenlohn" zumindest "schön rechnen"...