Beiträge von Beekloppter

    Vertrauen ist schön und gut, aber leider nicht ausreichend.

    QM soll ein gewisses Maß an Sicherheit bringen.

    In der Praxis aber oft leider nur juristisch.

    Wenn man Panschwachs untergejubelt bekommt und der Panscher kann sich hochoffiziel mit nem QM-Zertifikat rausreden ist auch keinem geholfen...

    Wer schon mal in der Praxis verantwortlich mit diversen QM-Zertifizierungen zu tun hatte, weiß imho dass ein QM nur beim Imker selbst einigermaßen zuverlässig sein kann. Jeder der etwas auf Qualität gibt, macht entsprechende Eingangskontrollen. Alles andere halte ich leider für recht naiv rausgeschmissenes Geld.

    Nette Spielerei...

    Aber was soll das bringen?

    Sinds nur ein paar Milben kann man die schnell zählen.

    Sinds viele kann man grob schätzen und gut.

    Alles ander ist so praxisrelevant wie den täglichen Totenfall auf drölf Kommastellen zu berechnen.

    entweder hoffen muss, dass der Händler selbst prüft und ehrlich ist ...oder dass man eigenes Naturbau-Wachs nur selbst verarbeiten kann

    ...oder das Wachs selber prüfen, BEVOR man es umfangreich einsetzt!


    Ich für meinen Teil werd von der neuen Lieferung erstmal was in die Bruträume packen und schauen wie die dann aussehen. Dafür bietet sich bei mir die Erweiterung (eines Teils der) Einzarger an.


    Man muß dazu halt nur entsprechend Wachs vorhalten, bzw. früh genug Nachschub beschaffen, um vor dem Einsatz noch die Zeit zum Testen zu haben. Unter den gegebenen Umständen würde ich das aber nicht als "totes Kapital" sehen...

    Moin, moin, A.C.H.,


    dem Muster nach, irgendwas, das über Ammenbienen verteilt wird, scheint mir. Immer so drei bis meistens 4 Zellen beieinander, und davon eine große Zahl. Was ist mit Chitinsynthesehemmern? Die sind meist B4, weil die Larven nicht draußen rumlaufen, und dass die Bienen die eintragen können, kommt nicht in Betracht, angeblich. Diflubenzuron, zum Beispiel. Gibt noch einige mehr, von unterschiedlicher Zulassungslage. Auf die würde ich untersuchen lassen. Sonst müsste es ein Virus sein. Aber einer, den man nicht kennt...? Ich glaube da nicht an Wachs.


    Gruß Clas

    Meine Gedanken bei dem Schadbild gingen auch in die Richtung.

    Es wird wild auf hunderte von Wirkstoffen untersucht, aber z.B. Azadirachtin, worauf das Schadbild passen würde, konnte ich in den Listen auf was alles untersucht wird nicht finden!!!

    Kann da wieder nicht sein, was nicht sein darf, oder kann ma wer meinen Aluhut lüften, bin ja auch nur Laie, der sich vermutlich zuviel Gedanken macht...?

    Sie vermarkten ihre Produkte selbst - direkt, aber auch über Wiederverkäufer.

    Eben!

    Sicher ein sinnvoller Weg.

    Genauso wie es für einen kleine Metzgerei Sinn macht seine Produkte im eigenen Laden/Verkaufstheke zu verkaufen um sich von der günstigeren Konkurrenz abzuheben.

    Deswegen ist die Fleischfachverkäuferin aber noch lange kein Metzger.

    Da lebt man dann aber nicht vom Imkern, sondern vom Einzelhandel. Die Imkerei (als Marketing Gag) kostet (richtig/vollständig kalkuliert) unterm Strich eher noch Geld.

    Für den, der wirklich vom Imkern leben will, wird’s ein hartes Brot. Da muß man halt auch mal genauer rechnen und sieht die Kunstschwärme dann aufeinmal mit ganz anderen Augen.

    Erst das Fressen, dann die Moral!


    Für mich persönlich wär das auch nix; muß aber auch nicht davon leben.


    Davon abgesehen frag ich mich ob diese Schwärme, die zumindest von Profis stammen, die von kranken Beständen auch eher nicht leben könnten, wirklich riskanter sind als von so manchen hiesigen „Imkern“...?