Beiträge von Beekloppter

    Irgendwie hab ich nen Horror vor (vollen) dichtgesetzten Sieben.

    Da ist das Rühren mit Rapido dann doch angenehmer, auch wenn gerade bei späteren Trachten doch schon „Körnchen“ spürbar sind.

    Da passt der 40 kg Hobbock schon ganz gut...,


    ...leichter is eh nur was für Eichhörnchen. :lol:

    Für die Imkerei zählt aber das Wirtschftsjahr bis einschl. Juni, oder?


    Die ganze Sache würde ich aber auch nicht in jedem Fall nur auf steuerliche Effekte reduzieren...

    Mag OT sein, hängt aber eins im anderen...

    Trotz oder vielleicht gerade wegen des warmen und trockenen Wetters steht der Raps bei uns richtig gut da.

    So sieht das Feld aus, das direkt an meine Völker angrenzt.


    Überwachsen ist auch nicht gut.

    Die wegfrierenden Blätter sind nicht das Thema.

    Wenn sich der Vegetationskegel aber vom Boden abhebt friert der auch leichter ab. Dann treibt da im Frühjahr nix mehr aus.

    Läßt sich aber so auf dem Bild nicht gut beurteilen.


    Winterhärte

    Hier wurden recht viele Wiesen umgebrochen, kurz bevor das Umbruchverbot kam. Ohne Umbruchverbot wären das heute wohl noch Wiesen. Die gehen aufs Konto der Umweltverschlimmbesserer. Das waren früher aus gutem Grund Wiesen, aber einen höheren Glyphosateinsatz erkenne ich da nicht. Schon gar nicht wenn aufgrund der Bedingungen ohnehin sehr intensive Bodenbearbeitung betrieben wird.


    Was Du da beschreibst ist sicher auch nicht die Regel. Ausnahmen gibt es immer in alle Richtungen, aber gerade Mais ist schon an sich die mit Abstand am wenigsten PSM-intensive Standartkultur. Noch dazu kann er auch den Herbizideinsatz im Rest der Fruchtfolge reduzieren. Hätte ich nicht Angst um meine Bodenstrucktur bei nassen Bedingungen zur Ernte mit entsprechend schwerem Gerät, würde ich den gern in meine Fruchtfolge integrieren...

    Grünland hat etwa das doppelte an Humus wie „normaler“ Ackerboden. Genau da müsste man hin. Da wäre man dann aber wirklich bei Notill.

    Dass Grünland weniger wurde und etwa 20 % (von den „Qualitätsmedien“ und Schreihälsen die zuerst nach Biogas geschrieen und das ganze jetzt gern als Vermaisung bezeichnen) der deutschen Ackerfläche mit Mais bestellt werden, ist ein rein politisches Phänomen und hat nix mit Glyphosat zu tun.


    Bodenverdichtung darf man nicht mit kompakt lagernden Böden verwechseln. Letzteres hat mir in diesem trockenen Jahr gut 1 to/ha mehr Weizen gebracht als meine tiefer bearbeiteten.

    In den Boden geht der Spaten nur richtig schwer rein. Beim Aufbrechen kommt aber eine wunderbar krümelige und mit Kapillaren durchsetze Erde zum Vorschein. Auf meinen tiefer bearbeiteten Flächen bin ich da noch lange nicht so weit. Hab für mein bisschen Hobbyackerbau leider nicht die richtige Technik. Ändere das aber gerade, nachdem ich von meiner seit 8 Jahren nur noch ganz flach bearbeiteten (auch nicht tief gegrubberten) „Versuchsfläche“ doch sehr begeistert bin.

    Bodenverdichtungen mit Pflug oder Tiefenlockerer zu bekämpfen ist auch nur den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben. Da läuft was anderes schief. Ich verzichte z.b. auf Mais um meinen Boden bei nasser Ernte nicht zu Klump gefahren zu bekommen.

    Mit Glyphosat hat das alles aber auch nix zu tun.


    Das man Betriebsmittel falsch einsetzen kann, haben Maschinen und PSM aber natürlich/ schon gemeinsam...