Beiträge von mrbastel

    Hallo in die Runde,


    Ich imkere abseits von ehm (dnm) magazinen inzwischen auch in slowenischen Hinterbehandlungsstöcken (AŽ Panji)

    Lustigerweise haben die Rähmchen genau Gerstung Maße (410x260).

    Jetzt würde ich es spannend finden mir eine Gerstungbeute zu bauen, einfach um Erfahrungen zu sammeln.

    In den Hinterbehandlern sind die Rähmchen natürlich flach drinnen, in der Gerstungbeute jedoch Hochformat (260x410).

    Nun meine Frage an das Kollektiv:

    Was passiert mit Bruträhmchen die flach angelegt wurden und dann hochkant in die Gerstung kommen?

    Sprich, klassischer Brutableger nur eben quer aus dem Hinterbehandler auf Hochkant in die Gerstung?


    Ich denke da schon länger drüber nach und glaube eigentlich ist es den Bienen und der Brut egal, aber eventuell habe

    ich an etwas nicht gedacht?


    LG und eine gute Waldtracht wünscht

    Sebastian

    Hallo,


    Danke schon mal für die Antworten!
    Ich versuche ein bisschen präziser zu sein: 1/3 bis 1/2 ist mit Zement zugekleistert der Rest sind Pollen und normal verdeckelter Honig.
    Pollenmangel halte ich für sehr unwarscheinlich da die Bienen weiße Kleckse vom Springkraut haben.
    Die zurückgegangene Brut ist deswegen eigenartige weil wir herrliches Wetter haben und über der Nebelgrenze liegen.
    Bez. varroa habe ich bereits vor 4 Wochen 150ml As im Nasenheider behandelt aber habe noch immer zu viel Befall daher nochmals Bienenwohl im Block (da ist der starke Brutrückgang sogar positiv)


    LG


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    Hallo,


    bei meiner heutigen Durchsicht um den Futterstand zu kontrollieren, hab ich etwas ganz und gar nicht erfreuliches gesehen.
    Ich konnte schon beobachten das die Bienen fliegen wie zu einer Volltracht und nun sind alle Rähmchen zu 1/3 bis zu 1/2 mit Melezitose Honig voll!
    In den meisten Völkern ist kaum Brut vorhanden obwohl die Temperatur ausreichen würde, ich nehme mal stark an das es am Platzmangel liegt und das die Bienen
    die Brut vernachlässigen weil es ja Tracht gibt.
    Ich werde jetzt 2 Dinge tun:
    1. in der Mitte 4 ausgebaute Mittelwände pro Volk zuhängen
    2. Bienenwohl Behandlung da der Varroa Druck leider auch sehr hoch ist
    Die Völker sind auf einer Zarge und meine größte Sorge ist das die Winterbienen sich jetzt "abwirtschaften" und nicht genug junges Wintervolk aufgebaut werden kann, selbst wenn ich jetzt ausgebaute Mittelwände für Brut und Futter gebe.


    Vielleicht hat ja jemand Tips für mich oder bessere Vorschläge als die beiden genannten, wie ich auf diese Situation eingehen kann.
    Abwandern wäre eine Option aber natürlich nicht unbedingt toll da ich ja eher Standimker bin und die Völker alle zu Hause stehen.


    LG
    Sebastian

    jan : das ist ein interessanter Ansatz ausgewählte Trachtvölker zu verstärken in der Annahme das die geschwächten Völker bis Juli den Rückstand aufgeholt haben.


    Um in der Waldtracht möglichst starke Völker zu haben, habe ich dieses Jahr ein Volk 2 Zargen durchbrüten lassen und erst Mitte Juni die Königinn mittels Absperrgitter auf die unteres Zarge "gezwungen", dadurch hatte die Königinn aufeinmal einiges an unbebrüteten Waben und hat nochmals richtig losgelegt, dieses Volk war dann zur Waldtracht wirklich sehr sehr stark und brachte einen tollen Ertrag, hatte aber natürlich davor null Ertrag

    Im März ins Tal fahren, mach ich ohnehin mit einem Teil der Völker, bin aber lieber Standimker :cool:


    Ich bin in Kärnten auf der Saualpe!
    Remstalimker zwischen 800 und 1300m Seehöhe liegt ein guter Unterschied (ca. 4-5 Grad), wir haben durchaus Winter mit 4 Monaten geschlossener Schneedecke.
    Die Überwinterung klappt meistens sehr gut es ist einfach das Frühjahr in dem die Bienenentwicklung schleppend vor sich geht, auf Grund der Nachttemperaturen (bis Mitte April oft unter 0 Grad sind normal).
    Vorteil ist natürlich da die Temperaturen so niedrig sind kommt die Königinn im Winter/ frühen Frühjahr nicht auf die Idee zu früh mit dem Brutgeschäft zu beginnen (die dann nicht gewärmt werden kann)


    Sebastian

    Hi Robirot,
    Wir haben meistens eine gute Löwenzahntracht im Juni, aber die Völker am Stand haben meistens noch keine ausreichende Volksstärke für nennenswerten Honig Eintrag.
    Mit den Völkern die ich ins Tal führe versuche ich meistens den Löwenzahn am Berg wieder zu erwischen, klappt nicht immer :wink:
    Da wir hier aber keine großen Monokulturen haben, gibt es immer kleinere Trachtquellen über das ganze Frühjahr/Sommer so daß die Bienen bis zur Waldtracht zumindest Selbstversorger sein können.


    Styropor ist irgendwie nicht meines, auch wenn ich mir die Segeberger schon genauer angesehen habe.
    Was meinst du mit Windel einlegen? (Varroa Windel), verstehe ich nicht ganz in dem Zusammenhang.

    Hallo,


    vorgestellt hab ich mich ja schon in einem anderen Thread und meine erste Frage gestellt, nun würde ich gerne die nächste Frage/Diskussion eröffnen:
    Ich imkere auf 1300m Seehöhe am Berg mit SOO Ausrichtung, der Berg im Rücken macht am Nachmittag bzw. Abend früh Schatten (im Dezember ab 3, im Sommer ab 7), dafür habe ich in der Früh sofort Sonne.
    Wie Ihr euch vorstellen könnt ist bei uns die Vegetationsperiode ca. 1 gutes Monat kürzer als in Tallagen.
    In einem normalen Winter haben die Bienen ca. 4-5 Monate keinen einzigen Tag an dem ein Reinigungsflug möglich ist.
    Dementsprechend ist meine Betriebsweise für die Völker mit denen ich nicht ins Tal wandere vermutlich recht "anders" als Andere.
    Ich überwintere immer auf 1 Zarge (Temperatur), 2 Zarge kommt eher Ende Mai rauf oder drunter, die einzige Tracht ist die Waldtracht und die Völker sind auch erst
    zur Waldtracht (bei uns Mitte Ende Juli) so gewachsen das Sie eine Tracht richtig ausnützen können.
    Einen 2ten Honigraum brauch ich wirklich selten.
    Mit ein paar Völkern fahre ich Anfang März ins Tal (wenn es das Wetter zulässt) und diese werden dann zur Vermehrung hergenommen (Anfang Juni ca. die doppelte Bienenmenge wie die am Stand belassenen)
    Ich imkere auf EHM (DNM) und Holzbeuten.


    Die Vorteile dieser Lage sind ein niedriger Druck bzw. Varroa (vor allem kaum Reinfektion) und Faulbrut usw., eine sehr zuverlässige Waldtracht, kürzere Zeit mit Schwarmtrieb ...


    Ich würde mich freuen wenn hier eine Diskussion entstehen würde welche Möglichkeiten es gibt das "Beste" aus einem "Schlechten" Standort rauszuholen (Im Hobby Sinne)


    Ein Versuch wird nächstes Jahr ein Bienenhaus mit ein paar Hinterbehandlern sein, bei dem ich mir erhöhte Temperaturen für die Bienen erhoffe und damit einen früheren Brutbeginn.


    LG
    Sebastian

    Hallo
    und Danke für die Antworten bis jetzt, aber ich habe doch sehr gehofft eine Antwort auf meine ganz konkrete Frage zu bekommen, welche Probleme entstehen könnten
    wenn ich Rähmchen mit Ohren in einer umgebauten Hinterbehandlungs Kaltbau Beute verwende.


    Zu den vorigen Antworten:
    Ich komme mit 2 Räumen auf Grund der klimatischen Situation mit den Völkern mit denen ich nicht ins Tal wandere gut aus.
    Warmbau kommt für mich auf Grund des Aufwandes in einem Hinterbehandler nicht in Frage.


    Danke nochmals uns LG

    Hallo an Alle,


    Ich bin neu hier im Forum und will mich gleich mit einer Frage vorstellen.
    Ich Imkere nun das 5te Jahr und habe aktuell 9 Völker auf EHM (DNM)!
    Mit den Bienen lebe ich in Österreich/Kärnten auf 1300m! Seehöhe.


    Nun zur Einleitung meiner Frage:
    Ich baue mir ein Bienenhäuschen für die Utensilien und möchte dort auch 10 Blätterstöcke unterbringen.
    Bevor die Hinterbehandlungsbeuten in Frage gestellt werden, erkläre ich lieber vorab meine Beweggründe:
    a.) Wir haben einen wirklich langen Winter (bis zu 5 Monate geschlossene Schneedecke) und die Bienen brauchen im Frühjahr wirklich lang um sich zu entwickeln.
    Ich erwarte mir in den Hinterbehandlern höhere Temperatruen und eine frühere Entwicklung.
    b.) Finde ich die Idee in einem Haus zu Imkern sehr romantisch.
    c.) Haben wir zur Kälte auch nicht selten Wind (vor allem im Frühjahr) und ich wäre damit bei der Schwarmkontrolle nicht vom Wetter abhängig.
    d.) Ist stellfläche bei uns im schiefen immer ein Thema und ich könnte auf engem Raum gut 10 Völker unterbringen.


    Und nun die Frage an sich:
    Ich würde gerne die EHM Rähmchen sowohl in den EHM Magazinen als auch in den Blätterstöcken verwenden.
    Die Blätterstöcke werde ich selbst bauen und sehe kein großes Problem darin, nur ein Detail macht mir zu schaffen:
    Wenn ich zu den Kämmen in den Blätterstöcken zusätzlich Aussparungen für die Ohren der EHM Rähmchen mache, habe ich Sorgen das die Bienen mir
    die Rähmchen zu stark "fixieren".
    Als Hilfe eventuell hier ein Bild vom Az Panji (die slowenische Variante des Blätterstockes die in Slowenien noch recht verbreitet ist).
    http://www.loko.si/wp-content/gallery/panj/10.JPG


    Und das Detail an das ich bis jetzt gedacht habe: Blau der Beutenraum, grün die Kämme, unten die Auflageleisten fehlen in der Skizze, auf der rechten Seite die hintere Abdeckung durch die man in den Stock kommt.
    Über den orangen Leisten wäre der Freiraum in den die Ohren reinstehen dürfen (nicht aufliegend).


    Vielleicht hat ja schon jemand so etwas exotisches in Verwendung oder hat jemand eine andere Idee wie man die Rähmchen sowohl da als auch dort verwenden könnte.


    Ich hätte das gefunden für Rähmchen ohne Ohren (ob das auf EHM Rähmchen passt weiß ich nicht):
    http://www.logar-trade.de/abstandshalter-aus-kunstoff.html?invtid=3201&klasid=10604000
    Ich kann mir aber schwer vorstellen das diese Dinger ein Rähmchen dauerhaft in einem Magazin tragen können


    Ich möchte nur sehr ungern zwei Rähmchenmaße verwenden.


    LG und schon jetzt Danke für euren Input
    Sebastian