Beiträge von brumli

    Hallo,


    ein kurzer Einwand zu dem Link zu landlive: die LMKV wurde von der LMIV (Lebensmittelinformationsverordnung 1169/2011) abgelöst, hier findet sich das meiste über die Kennzeichnungselemente in Art.9 und 10. Für die Schriftgrösse gibt es Vorgaben, aber auch Ausnahmen bei einem definierten Platzmangel. In Deutschland haben wir seit Juli 2017 auch noch die zugehörige Durchführungsverordnung LMIDV, die ein paar Dinge präzisiert.

    Ein kurzer Flyer dazu findet sich hier:


    https://www.bvlh.net/fileadmin/redaktion/downloads/pdf/LMIV-Übersicht.pdf, etwas mehr hier:


    https://www.https://www.bmel.de/DE/Ernaehr…DossierKennzeichnung.html


    Ich vermute dass evt. eines der Institute schonmal etwas zum Thema Kennzeichnung aktuell zusammen geschrieben hat, finde aber gerade nichts. Vielleicht hat jemand ja mehr Erfolg und stellt das Fundstück dann da ein.


    Grüße von brumli, die Ihre erste Honigernte noch erwartet :)

    Das heißt ich hätte mir das Geeier mit Schieber unters Lochblech und dann Lochblech raus und umgekehrt wieder rein sparen können? Meine Böden sind vom Beutenbauer und ich hatte sehr Zweifel ob die Viecher da auch das Loch treffen wenn sie fallen.

    Vielleicht probiere ich es dann jetzt doch mal aus, nachdem ich zweimal ohne ausgezählt habe (zum Glück nur wenige, ich hoffe das passt so bis sie ganz aus der Brut gehen).


    Grüße von

    brumli

    Mal eine Friteusenfrage dazwischen: wenn ich Tante Google nach 10l Geräten befrage, haben die Geräte in der Regel etwa 6l "Ölkapazität" und 10l "Kapazität". Hä:?:

    Also ich krieg 6 Liter Wachs rein, ok, aber was bedeuten die anderen 4l?

    Versteht das jemand? :confused:

    Ein wenig Hirnschmalz später...:u_idea_bulb02:ist das quasi der Verdrängungsraum für die Pommes/das Fritiergut? D.h. effektiv würde ich vermutlich doch sowas wie 10l verflüssigtes Wachs da reinkriegen?


    Mit bestem Dank für Info:p_flower01:

    brumli (in Gedanken auf dem Weg zur eigenen Wachsstrecke)

    Mir schwebt da gerade eine Notfall-Eigenbau-Lösung vor, in die ein Fahrrad eingebunden ist. Da könnte man dann ggf. auch die eigene Brut in die Pflicht...duck und weg


    Grüße von brumli, erste eigene Ernte erst 2018 erwartend ;)

    Hallo werte Diskutanten,


    inzwischen konnte ich einen Standort in ausreichender Entfernung auftun und werde die Damen samt Räubergitter (und ohne Kelleraufenthalt :wink:) dorthin verfrachten.


    Dann lasse ich sie 2 Wochen in Ruhe und wir werden sehen was es wird. Futter haben sie vorerst ja genug... und etwas Läppertracht wird sich am neuen Standort auch finden.


    Dem fitten KS geht es übrigens weiter gut, sportlich-entspannter Flugverkehr ohne Schlägerei und geschäftiges, unaufgeregtes Summen in der Beute. Da kommt der andere auch noch hin :)


    beetic , vielen Dank für Deine Einschätzung der Situation. Ich schätze Deine fundierten Beiträge sehr und nehme immer viel daraus mit :)

    Ich frage mich nur woher all die auffliegenden Bienen beim Öffnen der Beute kamen und die heftige Unruhe in der Beute. Das waren ja neben der Schlägerei die Indizien die mich zur Diagnose Räuberei brachten.


    Jetzt hoffe ich mal einfach dass der Standortwechsel den gewünschten Erfolg bringt und berichte beizeiten.


    Angenehme Stunden wünscht

    brumli

    Die Futterdiskussion ist interessant, scheinbar sind die Erfahrungen da sehr unterschiedlich.


    Ich habe gestern spät abends nochmal geschaut und die Königin lebend gefunden, allerdings mitten auf einer Wabe voller Futter. Die anderen ausgebauten Waben waren voll. Und zwar mit Brut in verschiedenen Stadien (nur Stifte habe ich nicht gesehen, war zu dunkel) auf ca. 50% der Fläche und alles andere war knackevoll mit Futter, zum Teil schon verdeckelt.

    Ja nun, was fang ich jetzt damit an? Ich habe zwei Rähmchen mit kompletten Mittelwänden an den Rand gehängt um den Ausbau zu erleichtern/ beschleunigen.


    Ich möchte sie eigentlich gern in den Keller stellen, und dann an einen anderen Standort, denn die Räuberei hat es definitiv gegeben (nein, Drohneschlacht war das nicht). Aber warum haben sie es trotzdem geschafft alles so vollzuknallen?


    Verwirrte Grüße von

    Brumli

    Danke für die Tipps, ich werde heute Abend mal nach der Königin schauen bzw. nach frischen Stiften und es dann (morgen?) mit Teig versuchen. Einen kleinen Vorrat haben sie sich ja angelegt. Zum nochmaligen Umstellen muss ich mir erstmal einen Platz organisieren. Wieder an den alten Platz wird ja nichts bringen oder?


    Etwas hoffnungsvoller

    brumli

    Werte Bienenfreunde und -innen,


    so langsam bin ich mit meinem zugegeben unzureichenden Latein am Ende.

    Es geht um einen meiner zwei Kunstschwärme.

    Beide wurden von einer erfahrenen Imkerin gebildet am 3. oder 4.7., je 2 kg Bienen + standbegattete F1-Inselkönigin+ Futter, bei mir am Stand habe ich sie am 6.7. aufgestellt und auch gleich mit Futtertaschen mit verdünntem Sirup versehen (ohne Kleckerei, ganz ehrlich).

    Sie sitzen in Dadant US Beuten, die Rähmchen sind mit etwa 8 cm tiefen Anfangsstreifen versehen.


    Der KS der mir jetzt Sorgen macht musste noch einmal umsortiert werden, da die Zarge nicht richtig abschloss und deshalb gedreht werden musste. Das ist etwa 5 Tage nach der Aufstellung passiert. Im Zuge dieser Aktion wurden dann bei beiden KS auch die Rähmchen ohne bisherige Bautätigkeit entfernt und das Schied an den Rand der Bauarbeiten gesetzt. Da saßen beide KS noch auf 4 Wabengassen, hatten Stifte und die Königinnen habe ich auch lebend gesichtet.


    Und dann ging sie los, die Räuberei in der einen Beute. Zunächst ganz offen, mit Schlägereien am Flugloch, das ich sofort auf eine Bienenbreite eingeengt habe, und viel Unruhe in der Beute.

    Da sich daraufhin nicht viel änderte (ich habe einen Tag abgewartet), habe ich ein Räubergitter gebastelt und davor gesetzt. Das schien zunächst zu helfen, da der Flugverkehr weniger stressig wirkte (immer im Vergleich mit dem daneben stehenden KS, der sich seiner Haut scheinbar besser wehren kann). Trotzdem war es immer noch irgendwie unruhig in der Beute.


    Ich habe Adam-Fütterer besorgt (hatten etwas Lieferzeit) und diese spät abends gegen die Futtertaschen ausgetauscht, um besser füttern zu können. Dabei habe ich nur fix die besetzten Wabengassen gezählt und bin bei dem fitten KS auf 5 gekommen, bei dem beräuberten auf 4.


    Etwa 4-5 Tage später (habe die Stockkarte am Stand und nicht hier) habe ich bei beiden KS einmal durchgeschaut und festgestellt, dass der beräuberte Stand fast nicht gebaut hat (auch wenn etwas verdeckelte Brut und etwas Futterlager da war). Auch waren die „Waben“ (sie haben vielleicht die Hälfte der Rähmchen ausgebaut) nicht dicht besetzt und beim Öffnen der Beute stoben mir reichlich Bienen entgegen. Meine Diagnose: stille Räuberei.


    Der „fitte“ KS sitzt jetzt auf 6 Wabengassen, hat sich eine dicke Futterwabe gebastelt und insgesamt 5 Rähmchen zu mehr als 3/4 ausgebaut. Die haben noch ein Rähmchen mit Anfangsstreifen bekommen und werden weiter mit dem Adam-Fütterer und verdünntem Sirup versorgt.


    Den ausgeraubten KS habe ich einen Abend später an einen anderen Standort gebracht (nicht mehr als 3 km, das war nicht möglich, aber 1,5 km Luftlinie mitten in der Stadt), das Flugloch erst am nächsten Morgen wieder geöffnet und mich über die Ruhe in der Beute gefreut. Die Bienen haben sich den Tag über eingeflogen und alles schien prima. Heute nacht gab es dann kleckerfrei etwas verdünnten Sirup in den gereinigten Adam-Fütterer und heute morgen…Schlägereien am Flugloch, große Unruhe, das gleiche Spiel.

    Ich wollte jetzt nicht mehr lange zuwarten und zuschauen wie das „noch nicht-Volk“ verreckt, habe den Fütterer abgenommen und entfernt (mir kamen eine Menge Bienen entgegen…) und das Flugloch vorerst verschlossen.


    Und da sitz ich jetzt und schau mir das Getöse an, das sich langsam wieder beruhigt und frage mich was ich noch tun kann.


    Eine vernünftige Lösung wäre vermutlich, den KS mit einem anderen Volk zu vereinigen oder anderweitig aufzulösen. Nur wäre es schade um die Königin. Und überhaupt…


    Ich habe mir überlegt, dass ich das Flugloch heute abend vorübergehend wieder öffne, um die heimischen Bienen wieder reinzulassen. Haben die verbliebenen Räuber dann vielleicht den Stockgeruch schon angenommen und werden zuhause nicht mehr reingelassen?


    Die Flüssigfütterung würde ich dann einfach mal aufgeben, das hat ja keinen Wert, und den Adam-Fütterer mit Teig bestücken. Feucht genug zum Wasser holen ist es hier allemal. Nur: bauen sie dann noch genug? Gibt es geruchlose flüssige Alternativen, vielleicht Weizenstärkesirup? Wo bekomme ich den als Klein(st)abnehmer? Der Händler hier vor Ort scheint den nicht zu haben.


    Nur die Frage ist: Lohnt sich der Aufwand, d.h. kann ein derart geschwächter KS jetzt überhaupt noch die notwendige Stärke für den Winter erreichen? Ich mag den jetzt auch nicht schon wieder stressen um die Bienenzahl zu schätzen, das macht sicher alles noch schlimmer.


    Tja, so sieht es gerade aus. Wer jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und mir sagen kann „Du Volldepp, der Fehler ist genau hier“ möge dies tun, dann weiss ich wenigstens was ich falsch gemacht habe. Ich tippe mal auf die Zargendrehaktion, aber die lässt sich ja nun leider nicht mehr streichen. Vermutlich hätte ich einfach was drübernageln sollen.


    Und wer einen Tipp für mich hat wie ich die Sache wieder gerade biege schweige bitte auch nicht :)


    Einen räuberfreien Sonntag wünsche ich

    brumli (deprimiert)

    Oh, vielen Dank für all die unterschiedlichen Meinungen!:p_flower01:


    Am Ende geht es bei Mutter Natur ja doch immer nur um zwei Dinge: Überleben und Gene weitergeben.


    Deshalb habe ich auch keinen Zweifel daran, dass alles was so ein Drohn tut seinen Sinn hat, auch wenn wir ihn vielleicht (noch) nicht kennen.


    Hat jemand von Euch schonmal einen Drohnensammelplatz gesehen? Das stelle ich mir beeindruckend vor. Und wie mag es sich anhören wenn den ganzen Tag keine Königin vorbeigekommen ist und die armen Kerls total enttäuscht wieder nach Hause brummeln? Ich glaub dann würde ich auch erstmal gegen die Beute detschen. Schließlich ist die Stulle sicher auch längst aufgezehrt.


    Gut dass die Mädels da sind und sie wieder aufpäppeln für den nächsten Versuch :)


    Grüssle von

    brumlii

    Hallo werte Bienenkenner und -innen,



    da sitze ich grade so vor einer der beiden Beuten mit Kunstschwärmen und freue mich, dass Räubergitter und Adam-Fütterer wohl tatsächlich die Räuberei eingedämmt haben, da kommt ein total lauter und paddeliger Drohn angeeiert und klettert in die Beute, etwas später noch einer und so weiter (ich habe noch nicht so viele von ihnen gesehen, und bin beeindruckt ;) ).


    Da fange ich an zu überlegen und frage mich: was machen die denn so den ganzen Tag? Soweit ich weiß können sie nur Nahrung aufnehmen wenn sie gefüttert werden, und eigentlich sollen sie doch losziehen, begatten und dann von uns gehen.


    Wo also ist der Zweck von Drohnen die auf Tour gehen, dabei Energie verbrauchen und dann wieder in die Beute zurück kehren?
    Tun sie das nur weil sie keine unbegattete Königin getroffen haben?
    Wer weiß mehr?


    Neugierige Grüße von
    brumli