Beiträge von brumli

    Zu den Ausnahmen von der Verpflichtung zur Angabe der Nährwerte haben sich 2017 die Länder auf folgendes geeinigt:

    https://www.verbraucherportal-bw.de/site/pbs-bw-new/get/documents/MLR.Verbraucherportal/Dokumente/Dokumente%20pdfs/Verbraucherschutz/Entscheidungshilfe%20Nährwertdeklaration%20Stand%2030.%20Oktober%202017.pdf


    Allerdings dient das Dokument der Behörde nur als Entscheidungshilfe ist keine Rechtsgrundlage.


    Zum Alkoholgehalt findet sich auch etwas in der Lebensmittelinformationsverordnung LMIV VO(EU) 1169/2011:

    In Artikel 16 Absatz 4 wird ein Alkoholgehalt von 1,2 Volumenprozent für alkoholische Getränke als Grenzwert genannt. Was drüber ist braucht weder eine Nährwertkennzeichnung noch ein Zutatenverzeichnis. Wenn man das aber freiwillig drauf schreiben möchte muss es den Vorgaben der LMIV entsprechen.


    Es kann auch viel helfen mal bei den größeren Herstellern im Supermarkt die Etiketten anzuschauen. Die sind zwar auch oft genug falsch aber nur selten dramatisch.

    Wichtig sind die Allergene, da verstehen die Behörden zu Recht in der Regel keinen Spaß und erlauben auch nicht den Aufbrauch der alten Etiketten.


    Zur Gewerbeanmeldung: zumindest in Schleswig-Holstein hat die nichts mit der Registrierung als Lebensmittelunternehmer zu tun. Zwar läuft ein gewisser Informationsfluss zwischen Gewerbeamt und Lebensmittelüberwachung, aber auch wenn man gar kein Gewerbe betreibt und regelmäßig Lebensmittel in Verkehr bringt sollte man sich bei den Kontrolleuren mal melden zwecks Registrierung.

    Und manchmal helfen die Kontrolleure sogar bei Kennzeichnungsfragen weiter, wenn man sie nett fragt.


    Grüße von Miriam (die immer noch keine eigenen Etiketten fertig hat)

    Hallo, hat jemand von Euch eine Quelle für eine empfohlene erhöhte Erhaltungsdosis für Leute mit mehr Bienenkontakten? Mein Arzt (der nach Praxisübernahme kein Allergologe mehr ist aber die Therapie weiter führt) fand meine Anregung die Dosis höher zu setzen da ich nach Bienenstichen leichte generalisierte Reaktionen (Jucken) bemerkt habe nicht der Rede wert.

    Ich persönlich würde mich allerdings etwas besser fühlen...

    Grüße von Miriam

    Die Party hatte ich. Die Rähmchen waren noch nicht richtig sauber...

    Nun sind sie halt wieder drauf die Honigräume.


    Grüße von Miriam

    keinimker , das klingt interessant.

    Wie hast Du das umgesetzt? Welche Größe des einzelnen Flugloches, und wie variierst Du?

    Ich könnte mir einen Keil vorstellen der in Stellung 1 nur 1 oder 2 Fluglöcher hat und in Stellung 2 dann eben viele (was auch immer das dann heißt). Zur Volltracht dann halt raus damit und wieder Standard.


    Könnte das so gehen?

    Fragt Miriam

    Ich vermute mal das mit de Gefahr lernen sie zu Flugzeiten. Sind ja auch nicht doof so Schweinderln.

    Und die Damen in den Kisten stellen bestimmt auch geruchlich ganz schnell fest wer da grad rumgrunzt und machen dann die Grenze klar. Jedenfalls stelle ich mir das so vor als unbedarfte Stadtbewohnerin.


    Grüße von Miriam

    Hallo Bienenfreunde,

    bei mir war es auch „schon immer“ so, dass ich mit recht starken und anhaltenden Schwellungen auf Insektenstiche reagiert habe. Einer der ersten Stiche mit vergessenem Schleier ging ins Augenlid und ich hab den Stachel ewig nicht rausgekriegt. Nach 3 Tagen war dann das Gesicht so zugeschwollen und schmerzhaft dass ich doch mal zum Arzt bin. Da gab es dann Prednisolon und schonmal die Warnung dass alle Schwellungen über 10cm Durchmesser in Richtung Allergie gehen können.

    Na gut, ich hab mit nichts weiter dabei gedacht und bei einem der nächsten Stiche (diesmal Socken über Hose vergessen und die arme Biene in der Kniekehle gequetscht) ging es dann nach einigen Minuten los: Lippenkribbeln, Jucken in den Ohren, Kopfhaut etc. und elende Bauchkrämpfe. Keine Atemnot oder Quaddeln oder sowas, aber trotzdem habe ich mich mal ganz fix auf den Weg nach Hause gemacht (im Auto, ziemlich hirnrissig...:oops:) und dort dann doch den RTW gerufen. Die Treppe runter bin ich schon allein nicht mehr gekommen. Einfach ein furchtbares Schwächegefühl. Im Krankenhaus dann vermutlich auch was cortisoniges und dann irgendwann wacklig wieder nach Hause.

    Seit 1,5 Jahren mache ich jetzt eine Standard-Hyposensibilisierung alle 4 Wochen und entweder hilft es oder es hat mich keine Biene bisher wieder so perfekt erwischt :wink:

    Mir wurde zum Glück nur einmal vorsichtig nahe gelegt mit den Bienen aufzuhören, und ich habe für mich entschieden damit weiter zu machen weil es mir Freude macht. Außerdem kann ich mich ja ohnehin nicht völlig vor Bienen abschotten, die summen ja überall rum :lol:

    Was wollte ich sagen? Ach ja: Obacht bei großen Schwellungen. Muss nicht, kann aber ein Vorbote einer Allergie sein. Und bei seltsamen Symptomen nach Stichen wie furchtbarem Ohrenjucken lieber einmal zu früh einen Arzt rufen.


    Dampfschmelzende Grüße von

    Miriam

    Hallo Bienenfreunde :)

    Neulich im Imkereibedarfshandel fiel mir ein ganz frisches Buch in die Hände von dem ich hier noch nichts gelesen habe:

    Handbuch Bienenkrankheiten von Dr. Friedrich Pohl (Verlag kosmos)


    Ich habe es für 19,90 kurzentschlossen mitgenommen und bin sehr angetan: gute Bilder, leicht verständliche Grafiken und Tabellen sowie jede Menge Querverweise, die vom Symptom zu den möglichen Diagnosen und Behandlungsweisen führen.

    Es werden nicht nur Krankheiten systematisch beschrieben, sondern auch Spielarten des „Normalzustands“: z.B. Geräusche, Gerüche oder auch Räuberei.

    Mir gefällt das Buch gut, und ich möchte Euch anregen selbst einmal einen Blick hinein zu werfen.

    Frisch belesene Grüße von Brumli