Beiträge von Blühwiese

    Danke euch für euere Einschätzung. Ich wusste mir gestern einfach nicht anders zu helfen, als dass ich die Königin mit Begleitbienen in den Käfig zu setzen.

    Kleingartendrohn : Was mich nur wundert, ist, dass sie in einem Wirtschaftsvolk wirklich bis zum Ende gelegt hat, viele Schwarmzellen angelegt hat, Volk hat 2 Ganzzargen Honig eingelagert, die 3. war/ist im Ausbau. Aber ja, wie sie da beim zweiten Mal aus dem Volk ist, kam sie wirklich ganz alleine, ohne von Bienen getrieben zu werden. Das sah wirklich so aus, als wolle sie sie sterben.

    Jelle : Transportschaden wäre auch meine Vermutung. Eine Prinzessin kann mitunter sehr klein sein ja, aber haben wir zu zweit durchgesehen, nix dergleichen. Habe sie im Käfig kurz auf dem Oberträger gehabt, keinerlei Aggressivität der Bienen, im Gegenteil. Sobald die Temperaturen es zulassen, werde ich einen MiniPlus- Ableger versuchen. Ausgebaute Wabe dabei ist eh klar.


    Ich hadere schon mit mir. Im Nachhinein hätte ich gerne der Natur freien Lauf gelassen. Die Königin hat mir ja gezeigt, was sie will. Aber als ich sie vorm Flugloch sah, habe ich spontan dann die Königin gegriffen. Beim zweiten Mal hätte ich es aber gut sein lassen müssen. Fehler.


    Jetzt, wo ich sie geparkt habe, versuche ich einen Mini+ -Ableger. Ich werde nicht mehr eingreifen. Meine Erwartung ist, dass sie auch hier flüchtet. Meine Erwartung im Ablegerkasten ist, dass dort nachgeschafft wird und keine Prinzessin drin ist. By the way wäre es interessant, wann die stille Umweiselung eingeleitet wird. Wenn Ralph recht hat und sie umweiseln wollen, wann passiert das. Ich hab keinen Miniansatz einer Umweiselungszelle gefunden. Nachschaffen mussten sie ja noch nicht. Bleibt die Prinzessin. Aber dazu schrieb ich ja bereits.

    Ich halte euch auf dem Laufenden.


    Gruß Oliver

    Ehrlich gesagt fehlt mir hier gerade der Plan.

    Den Stein der Weisen erhoffe ich mir von euch....

    Solange hab ich sie jetzt einfach geparkt, weil ich im Moment es nicht besser weiß und die Königin aber auch nicht verlieren möchte.

    Alternative wäre noch mit ihr einen Mini+ Ableger mit verdeckelten Mini+ Waben zu machen. Oder einen Mini-Kunstschwarm, da ich eh noch Waben für die Belegstelle brauche.

    Aber wer sagt mir denn, dass sie nicht auch dann wieder davonrennt.

    Im Prinzip interessiert mich, was da los war oder ist.

    Hallo,

    hab gerade etwas für mich Seltsames beobachtet.

    Zur Vorgeschichte:

    Gestern abend bei der Schwarmkontrolle hatte ein starkes Volk von mir mit einer roten Königin schon verdeckte Weiselzellen. Die Königin war aber noch da und hatte auch noch gestiftet. .

    Ich hab daraufhin einen Königinnenableger mit zwei Brutwaben, Pollenwabe, Futterwabe gebildet. Den Ableger habe zu einem anderen Stand weiter weg als 3 Kilometer verbracht.

    Gerade eben bei ner kurzen routinemäßigen Fluglochbeobachtung sehe ich die Königin alleine vorm Flugloch krabbeln. Flugbetrieb sonst normal. Ich habe die Königin aufgesammelt und ins Volk gegeben und wieder gewartet.

    Nach ein paar Minuten krabbelte die Königin wieder raus.

    Die Königin habe ich nun erstmal mit Begleitbienen gekäfigt.

    Danach den Ableger kurz durchgesehen. Auf den Brutwaben alles normal. Keine andere Königin gesehen, keine Nachschaffungszellen entdeckt. Für mich nichts auffälliges entdeckt.

    Die Königin sieht für mich unversehrt aus.

    Jetzt Frage ich mich, was ist hier los?

    Und was kann ich nun machen?


    Vorerst hab ich die Königin gekäfigt in den Keller gebracht.


    Habt ihr Tipps? Denn ich bin ein bisschen ratlos.

    Vielen Dank schon mal.

    Hallo Rainer,


    der damalige Thread hat mir in der Tat sehr weitergeholfen. Hab vielen Dank.:thumbup:

    Hab mir schon gedacht, dass das im Falle der Annahme mindestens mal richtig gut versorgte Königinnen werden müssten. Werde ich auch versuchen.

    Hallo,

    was würde denn passieren, wenn man bei einem schwarmtriebigen Volk einen Königinnenableger macht , also das Volk entweiselt und dann

    a) Schwarmzellen bricht und dann Zuchtstoff gibt?

    b) die Schwarmzellen nicht bricht und Zuchtstoff gibt?


    Würden die Bienen nicht dann auch den Zuchtstoff annehmen? Ohne zu verstellen.

    Ich beziehe mich auf Jan's Posting #15.

    Räumen sie bei b) die Zellen aus, weil sie ihren eigenen bevorzugen und sind sie bei a) in einer Art Notprogramm, so dass es dann auch nicht klappt oder würde das funktionieren im Sinne der Zuchtstoffannahme.


    Viele Grüße,

    Oliver

    Genau so sieht's aus. Löwenzahn braucht Stickstoff, also nährstoffreichen Boden. Gülle ist das eine. Was noch dazu kommt, Löwenzahn verträgt den Schnitt sehr gut. Das können sehr viele andere Pflanzen nicht ab. Häufiges Mähen und viele Nährstoffe selektiert im Frühjahr in diese Richtung.

    Für den Imker mitunter toll, für den Naturschutzinteressierten eher weniger. Okay, einige Wildbienenarten sind auch zu finden und auch Hummeln, und fast jede Wiese ist besser als viele Äcker, aber artenreich ist anders...

    Unter den Voraussetzungen, die du hier ansprichst, bin ich nahe der Meinung von rase . Winterlinde ist ein toller Trachtbaum, auch sonst ein schöner Baum. Sommerlinden sind bei uns häufig sehr viel weniger beflogen, das variiert aber sehr stark. In manchen Jahren sehe ich fast keine Biene drin, in anderen summts und brummts. Kommt wohl auch auf den Grundwasserstand und/oder Boden an. Im Alter ein noch schönerer Baum als die Winterlinde. Wirst es aber vermutlich nicht erleben.;)

    Bergahorn ist ein Verlierer des Klimawandel. Das sieht man hier bei uns schon ganz gut. Die, die an eher schlechten Standorten bisher gut zurecht kamen, leiden jetzt die letzten beiden Jahre sehr. Diese waren von Trockenheit und Hitze geprägt, wobei das letzte Jahr deutlich schlimmer war als das heurige diesbezüglich. Da muss der Standort dann schon passen.

    Spitzahorn ist bei uns hier deutlich trockenheitsverträglicher. Auch ein guter Trachtbaum. Hab aber das Gefühl, das er nicht gerade sturmfest ist. Jedenfalls lagen beim Herbststurm 2017 auffällig viele Leitäste am Boden.

    Die anderen sind imkerlich wenn überhaupt pollenmäßig interessant.

    Was noch zu bedenken ist, wann du für dich einen Trachtbaum für wichtig erachtest. Spitzahorn blüht relativ früh im Jahr, Bergahorn im Frühsommer, und die beiden Linden im Hochsommer.

    Viel Spaß beim Auswählen und Pflanzen. :)

    Ach, ich bräuchte ein noch größeres Grundstück. Gibt so viele tolle Sachen.


    Viele Grüße,

    Oliver

    alle wurden bereits mit OS behandelt. AS-Behandlung läuft gerade.

    Warum behandelst Du denn bei TuB zusätzlich mit AS?

    Sinn der TuB-Methode ist doch gerade, die brutfreie Behandlung zu ermöglichen - also auf AS verzichten können.

    Das ist unnötig, eine Bienenquälerei und außerdem gehen die Bienen aus der Brut.

    Das versteh' ich ehrlich gesagt auch nicht. Sinn und Zweck der ganzen Übung war und ist, dass du doch beide Teile brutfrei behandeln kannst. (und zwar mit gesprühter oder sublimierter Oxalsäure)

    Beim Flugling ----> sofort nach der Teilung

    Beim Brutling ----> nachdem alle Brut ausgelaufen war und die dort nachgeschaffte Königin zu legen begonnen hat, aber dort noch nix verdeckelt ist.

    So hättest du im Regelfall 90% oder mehr Milben erwischt. Was dann jetzt noch die Ameisensäure soll, erschließt sich mir nicht. Weil im Sammler müsstest du ja eine legende Königin haben.

    So gibst du jetzt den so wichtigen Jungbienen voll eine auf den Deckel, wozu normalerweise keinerlei Notwendigkeit bestünde.

    Soll auch nicht besserwisserisch klingen, ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Aber für mich ist es immer wichtig zu hinterfragen, warum macht man was.

    Zu deiner eigentlichen Frage hast du ja schon Antworten bekommen, daher der Exkurs.

    Ich hab das auch nicht geglaubt mit dem Leinkraut, bis ich die Bienen selbst darin gesehen hab. Wie du richtig schreibst, ist Springkraut weiß, kommt also nicht in Frage. Es muss auch ein Lippenblütler sein, also kommt Sonnenblume auch nicht in Frage. Schade, dass ich das Handy nicht mit hatte, sonst hätte ich den Beweis gleich geliefert.

    Hallo,

    ich hab das, was Andreas in Post #10 auf den Bildern zeigt, auch in den Völkern gesehen. Wie Jelle schreibt, ein gelber Punkt oder ein gelber Abdruck auf dem Thorax. Hatte hin- und herüberlegt, auf jeden Fall musste es ein Lippenblütler sein, in den die Biene hinein muss. Bin aber nicht drauf gekommen.

    Heute, bei meiner Laufrunde, sah ich mehrere Bienen im Echten Leinkraut

    Das müsste die Lösung sein. Schaut euch doch bitte mal um, ob das bei euch im Umkreis wächst.


    Viele Grüße,

    Oliver

    Hallo Bernhard,


    mir fällt offentsichtlich auch nichts auf, was du falsch gemacht hast. Aber wie schon rase anmerkte: Versandköniginnen weisele ich mittlerweile auch immer nur in kleine Mini+-Kunstschwärme ein, am besten ein paar Bienen aus verschiedenen Honigräumen.

    Da wird's jetzt auch welche geben, die sagen, das habe ich noch nie so gemacht, hab immer gleich größere Kunstschwärme gebildet und das hat immer geklappt.

    Aber meine Erfahrung ist auch die: Bei Versandköniginnen lieber immer kleinere KS, bei eigenen legenden aus der Mini war das hingegen nie ein Problem, die Königinnen in größere Kunstschwärme einzuweiseln.

    Und bei mir werden die dann komplett auf Mittelwände gesetzt, (also keine Leerwabe, Wasserwabe und Futterwabe, siehe Heike, was für einen Einfluss das aber hat, keine Ahnung!) und dann gibt's verdünnten Futtersirup und gut.


    Viele Grüße,

    Oliver

    Danke euch beiden, Master Tom und Hornet!

    Hornet, die Veröffentlichung von Dr. von der Ohe kenne ich, die beiden von ihm genannten Studien kenne ich aber leider nicht. Aber so wie du würde ich das auch sehen. Abwarten und stehen lassen.

    Interessant wären sie ja schon, die konkreten Werte. Was hat der Honig an Pyrrolizidinalkaloiden nach dem Schleudern, wieviel nach einiger Zeit. Dr. von der Ohe schreibt von einem Abbau "nach einiger Zeit" (was wäre ein geeigneter Zeitraum zur Überprüfung? Halbes Jahr? Jahr?). Die Woche muss ich den Honig schleudern, weil kein Platz mehr. Vielleicht lass ich den Honig untersuchen.

    Ja, danke Master Tom. So sehe ich das im Prinzip schon auch. Hab die genannten Pflanzen bisher auch als Läppertracht empfunden, vor allem Jakobs-Kreuzkraut. Hab hier halt jetzt eine Wiese von geschätzt 2 Hektar, auf der gut zur Hälfte Natternkopf wächst und sehr stark von den Bienen beflogen wird. Die Honigräume füllen sich auch. Nicht falsch verstehen, im Prinzip freu ich mich auch darüber. Hätt' halt nur gern gewußt, ob jemand schonmal diesbezüglich tatsächliche Erfahrungen gemacht hat.

    Hallo,


    in dem Zusammenhang mit den Pyrrolizidinalkaloiden (nachfolgend PA) auch von mir eine Frage. Ich habe ein paar Völker (auch Wirschaftsvölker) neben einer Wiese stehen, auf der der Besitzer eine Blühmischung ausgebracht hat. Tolles Pollenangebot für Ableger. Jetzt mein "Problem": Auf selbiger steht in großem Umfang der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare), der auch stark von den Honigbienen beflogen wird und ja bekanntlich viele PA enthält.

    Ich kenne die Veröffentlichung von Celle, nach der im Honig im Laufe der Zeit immer weniger PA gefunden werden. Kann da jemand was zu sagen, was Zeitverlauf bedeutet (Wie lange müßte man ggf. warten) und in welchem Umfang sich die PA abbauen. Hat das vielleicht sogar mal jemand untersuchen lassen? (vorher-nachher) Vielen Dank.

    In deinem Fall hätte ich keine Bedenken. Nach meinen Beobachtungen wird das Jakobs-Kreuzkraut bei uns hier ungern beflogen (zu verschiedenen Uhrzeiten beobachtet), und wenn die Bienen eine blühende Lindenallee vor der Nase haben, die honigt, wirst du nicht viele Bienen auf dem Jakobs-Kreuzkraut finden.


    Viele Grüße,

    Oliver