Beiträge von Blühwiese

    Ich hab das auch nicht geglaubt mit dem Leinkraut, bis ich die Bienen selbst darin gesehen hab. Wie du richtig schreibst, ist Springkraut weiß, kommt also nicht in Frage. Es muss auch ein Lippenblütler sein, also kommt Sonnenblume auch nicht in Frage. Schade, dass ich das Handy nicht mit hatte, sonst hätte ich den Beweis gleich geliefert.

    Hallo,

    ich hab das, was Andreas in Post #10 auf den Bildern zeigt, auch in den Völkern gesehen. Wie Jelle schreibt, ein gelber Punkt oder ein gelber Abdruck auf dem Thorax. Hatte hin- und herüberlegt, auf jeden Fall musste es ein Lippenblütler sein, in den die Biene hinein muss. Bin aber nicht drauf gekommen.

    Heute, bei meiner Laufrunde, sah ich mehrere Bienen im Echten Leinkraut

    Das müsste die Lösung sein. Schaut euch doch bitte mal um, ob das bei euch im Umkreis wächst.


    Viele Grüße,

    Oliver

    Hallo Bernhard,


    mir fällt offentsichtlich auch nichts auf, was du falsch gemacht hast. Aber wie schon rase anmerkte: Versandköniginnen weisele ich mittlerweile auch immer nur in kleine Mini+-Kunstschwärme ein, am besten ein paar Bienen aus verschiedenen Honigräumen.

    Da wird's jetzt auch welche geben, die sagen, das habe ich noch nie so gemacht, hab immer gleich größere Kunstschwärme gebildet und das hat immer geklappt.

    Aber meine Erfahrung ist auch die: Bei Versandköniginnen lieber immer kleinere KS, bei eigenen legenden aus der Mini war das hingegen nie ein Problem, die Königinnen in größere Kunstschwärme einzuweiseln.

    Und bei mir werden die dann komplett auf Mittelwände gesetzt, (also keine Leerwabe, Wasserwabe und Futterwabe, siehe Heike, was für einen Einfluss das aber hat, keine Ahnung!) und dann gibt's verdünnten Futtersirup und gut.


    Viele Grüße,

    Oliver

    Danke euch beiden, Master Tom und Hornet!

    Hornet, die Veröffentlichung von Dr. von der Ohe kenne ich, die beiden von ihm genannten Studien kenne ich aber leider nicht. Aber so wie du würde ich das auch sehen. Abwarten und stehen lassen.

    Interessant wären sie ja schon, die konkreten Werte. Was hat der Honig an Pyrrolizidinalkaloiden nach dem Schleudern, wieviel nach einiger Zeit. Dr. von der Ohe schreibt von einem Abbau "nach einiger Zeit" (was wäre ein geeigneter Zeitraum zur Überprüfung? Halbes Jahr? Jahr?). Die Woche muss ich den Honig schleudern, weil kein Platz mehr. Vielleicht lass ich den Honig untersuchen.

    Ja, danke Master Tom. So sehe ich das im Prinzip schon auch. Hab die genannten Pflanzen bisher auch als Läppertracht empfunden, vor allem Jakobs-Kreuzkraut. Hab hier halt jetzt eine Wiese von geschätzt 2 Hektar, auf der gut zur Hälfte Natternkopf wächst und sehr stark von den Bienen beflogen wird. Die Honigräume füllen sich auch. Nicht falsch verstehen, im Prinzip freu ich mich auch darüber. Hätt' halt nur gern gewußt, ob jemand schonmal diesbezüglich tatsächliche Erfahrungen gemacht hat.

    Hallo,


    in dem Zusammenhang mit den Pyrrolizidinalkaloiden (nachfolgend PA) auch von mir eine Frage. Ich habe ein paar Völker (auch Wirschaftsvölker) neben einer Wiese stehen, auf der der Besitzer eine Blühmischung ausgebracht hat. Tolles Pollenangebot für Ableger. Jetzt mein "Problem": Auf selbiger steht in großem Umfang der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare), der auch stark von den Honigbienen beflogen wird und ja bekanntlich viele PA enthält.

    Ich kenne die Veröffentlichung von Celle, nach der im Honig im Laufe der Zeit immer weniger PA gefunden werden. Kann da jemand was zu sagen, was Zeitverlauf bedeutet (Wie lange müßte man ggf. warten) und in welchem Umfang sich die PA abbauen. Hat das vielleicht sogar mal jemand untersuchen lassen? (vorher-nachher) Vielen Dank.

    In deinem Fall hätte ich keine Bedenken. Nach meinen Beobachtungen wird das Jakobs-Kreuzkraut bei uns hier ungern beflogen (zu verschiedenen Uhrzeiten beobachtet), und wenn die Bienen eine blühende Lindenallee vor der Nase haben, die honigt, wirst du nicht viele Bienen auf dem Jakobs-Kreuzkraut finden.


    Viele Grüße,

    Oliver

    Hallo,

    ich denke, er meint damit, ob Du später in den Völkern aufgrund des zu frühen Schlüpfens Leistungseinbußen hast.


    Ich hatte meinen letztes Jahr bei erstmaliger Benutzung des RCOM 90 auf 34,5° eingestellt. Hatte das gleiche Problem wie Hobbit mit dem zu frühen Schlüpfen, hab es aber auf ein bisschen zu alte Larven beim Umlarven geschoben und den Fehler bei mir gesehen. Mal sehen, wie es dieses Mal klappt.


    Viele Grüße

    Oliver

    Lieber Ralf,

    auch von mir nochmals meinen Herzlichen Dank für den Vortrag. Hat wirklich was von Comedy gehabt und großen Spaß gemacht, dabei zu sein. :daumen: Eigtl. gehörst du wirklich auf die Bühne, da hatte der Moderator schon recht.

    Und was nachher deine Sorge betraf, ob denn trotzdem inhaltlich was rüberkam. Also wir haben genug Ansätze für Verbesserungen gefunden für uns. Ach ja, meine Freundin und meine Wenigkeit wir haben uns nach dem Vortrag draußen vor der rechten Eingangstür kurz mit dir unterhalten, wenn du dich erinnerst.


    Viele Grüße

    Oliver

    Hallo,


    danke euch! Wenn die Futterzargen so funktionieren wie von robirot beschrieben, dann würde mir das reichen. So hab ich mir das auch vorgestellt wie von dir bechrieben. Ich werde dennoch ein paar von Ligoma kaufen, um den Vergleich zu haben. Interessiert mich ja schon.

    jan : Ich hab deine Meinung bzgl. des Bodens schon in einem früheren Thread gelesen. Die ganz große Mehrheit rät jedoch von den Böden zur Überwinterung ab, und so will auch ich einen komplett offenen Boden zur Überwinterung bereitstellen. Da will ich möglichst nix riskieren, zumal ich auch in einer etwas rauheren Gegend imkere. Also werde ich mir den noch selbst aus Holz bauen. Was die Futterzargen betrifft, möchte ich halt so wenig wie möglich stören müssen. Ich weiß, das das so wie von dir beschrieben, funktioniert. Dafür muss ich dann wieder Zargen vorhalten und die Bienen haben eine größere Störung. Mit Futtertaschen geht's auch, aber auch da ist die Störung ungleich größer. Ich finde, über die Jahre isses so besser.

    FranzXR : Ich hab ja noch nix in dem Sinne, das ist ja mein Problem. ;) Also außer halt der Futterkammer im Boden. Und die jedes Mal kurz anheben, Futterteig rein, Bienen womöglich quetschen, das kann's nicht sein.


    Gruss,

    Oliver

    Hallo,


    danke Ulrich für deine Antwort. So hab ich dich im anderen Thread schon verstanden, das du begeistert bist von den Ligoma-Böden und Futterzargen. Mal anders gefragt: Was hat dich denn veranlasst, auf die Futterzargen von Ligoma zu wechseln?

    Ich hab's mir halt so vorgestellt: Kaufen, Versiegeln, Füttern, Nachfüttern, ohne groß rumzuwurschteln. Fertig. Wenn die von Stehr das nicht leisten, schlecht. Wenn ja, reicht mir das, Haltbarkeit vorausgesetzt.

    Die Futterzargen von Nicot habe ich auch und finde die super. Das System mit dem seitlichen Aufstieg wie von Stehr kenn ich nicht, habe keine Erfahrung damit.


    Gruss

    Oliver

    Hallo zusammen,


    ich habe noch vor, aus meinen Minis noch einige Königinnen in Wirtschaftsvölker einzuweiseln. Die Wirtschaftsköniginnen sind zum Abdrücken aber zu schade und so will ich mit diesen die Minis überwintern, um dann auch gleich Bienen für Begattungseinheiten im nächsten Jahr zu haben. Die Minis sitzen auf 2 Zargen und die will ich durch Flüssigfüttern noch auf 3 oder gar 4 Zargen bringen. Bisher hab ich die Minis über die Futterkammer im Boden mit Futterteig gefüttert.

    Jetzt hab ich durch euch über andere Fäden gelernt, dass der Boden nichts für die Überwinterung ist und mind. durch einen komplett offenen Boden ersetzt werden sollte. Die Böden werde ich jetzt noch selbst bauen. (Danke rase für die Bilder in deinem Album)

    Meine eigentliche Frage bezieht sich auf die Futterzargen: Sind die von Stehr, die original zu den Styropor-Minis dazu gehören, brauchbar, oder brauchts die von Ligoma.

    Ich frage deshalb, weil Ulrich ( Werra-Meißnerimker ) die Böden und Futterzargen empfiehlt und davon schwärmt. Ich hätte jetzt die Futterzargen von Stehr genommen, mit Lack versiegelt, und ab die wilde Fahrt. Aber wenn ihr jetzt sagt, hör bloß auf mit den Dingern...dann kann ich mir den Kauf von 20 Futterzargen schenken. Soll jetzt auch nicht geizig klingen, aber die Futterzargen von Ligoma kosten halt ca. das Doppelte.


    Viele Grüße

    Oliver

    Hallo,


    dem will ich auch zustimmen. Letztes Jahr hatte ich nicht weit entfernt vom Bienenstand (roundabout 15m) ein Nest von Hornissen und Sächsischer Wespe. Die Hornissen waren vielleicht 3m oberhalb meiner Baumbank, auf der ich häufiger verweile. War echt gar kein Thema. Hab ich nach allem, was ich gelesen habe, aber auch so erwartet.

    Und ja, die schnappen sich die ein oder andere Biene, genau wie das auch Vögel tun (Meisen z.B., aber auch Schwalben und Mauersegler). Aber Sorgen würd ich mir erst machen, wenn genau diese "Gegenspieler" nicht mehr da wären.

    Das ausgerechnet ein Imker dann von "wegmachen" spricht, ist halt auch bezeichnend. Gibt's bei uns im Verein auch. Da werden Vogelnistkästen abgehangen, weil die Meisen sich ja mal eine Biene schnappen. Sind dann auch meist die, die am meisten über die pöhsen, pöhsen Landwirte schimpfen. Ist ein bisschen Off-Topic geworden, ärgert mich aber, ich geb's zu.