Beiträge von Blühwiese

    Unter den Voraussetzungen, die du hier ansprichst, bin ich nahe der Meinung von rase . Winterlinde ist ein toller Trachtbaum, auch sonst ein schöner Baum. Sommerlinden sind bei uns häufig sehr viel weniger beflogen, das variiert aber sehr stark. In manchen Jahren sehe ich fast keine Biene drin, in anderen summts und brummts. Kommt wohl auch auf den Grundwasserstand und/oder Boden an. Im Alter ein noch schönerer Baum als die Winterlinde. Wirst es aber vermutlich nicht erleben.;)

    Bergahorn ist ein Verlierer des Klimawandel. Das sieht man hier bei uns schon ganz gut. Die, die an eher schlechten Standorten bisher gut zurecht kamen, leiden jetzt die letzten beiden Jahre sehr. Diese waren von Trockenheit und Hitze geprägt, wobei das letzte Jahr deutlich schlimmer war als das heurige diesbezüglich. Da muss der Standort dann schon passen.

    Spitzahorn ist bei uns hier deutlich trockenheitsverträglicher. Auch ein guter Trachtbaum. Hab aber das Gefühl, das er nicht gerade sturmfest ist. Jedenfalls lagen beim Herbststurm 2017 auffällig viele Leitäste am Boden.

    Die anderen sind imkerlich wenn überhaupt pollenmäßig interessant.

    Was noch zu bedenken ist, wann du für dich einen Trachtbaum für wichtig erachtest. Spitzahorn blüht relativ früh im Jahr, Bergahorn im Frühsommer, und die beiden Linden im Hochsommer.

    Viel Spaß beim Auswählen und Pflanzen. :)

    Ach, ich bräuchte ein noch größeres Grundstück. Gibt so viele tolle Sachen.


    Viele Grüße,

    Oliver

    alle wurden bereits mit OS behandelt. AS-Behandlung läuft gerade.

    Warum behandelst Du denn bei TuB zusätzlich mit AS?

    Sinn der TuB-Methode ist doch gerade, die brutfreie Behandlung zu ermöglichen - also auf AS verzichten können.

    Das ist unnötig, eine Bienenquälerei und außerdem gehen die Bienen aus der Brut.

    Das versteh' ich ehrlich gesagt auch nicht. Sinn und Zweck der ganzen Übung war und ist, dass du doch beide Teile brutfrei behandeln kannst. (und zwar mit gesprühter oder sublimierter Oxalsäure)

    Beim Flugling ----> sofort nach der Teilung

    Beim Brutling ----> nachdem alle Brut ausgelaufen war und die dort nachgeschaffte Königin zu legen begonnen hat, aber dort noch nix verdeckelt ist.

    So hättest du im Regelfall 90% oder mehr Milben erwischt. Was dann jetzt noch die Ameisensäure soll, erschließt sich mir nicht. Weil im Sammler müsstest du ja eine legende Königin haben.

    So gibst du jetzt den so wichtigen Jungbienen voll eine auf den Deckel, wozu normalerweise keinerlei Notwendigkeit bestünde.

    Soll auch nicht besserwisserisch klingen, ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Aber für mich ist es immer wichtig zu hinterfragen, warum macht man was.

    Zu deiner eigentlichen Frage hast du ja schon Antworten bekommen, daher der Exkurs.

    Ich hab das auch nicht geglaubt mit dem Leinkraut, bis ich die Bienen selbst darin gesehen hab. Wie du richtig schreibst, ist Springkraut weiß, kommt also nicht in Frage. Es muss auch ein Lippenblütler sein, also kommt Sonnenblume auch nicht in Frage. Schade, dass ich das Handy nicht mit hatte, sonst hätte ich den Beweis gleich geliefert.

    Hallo,

    ich hab das, was Andreas in Post #10 auf den Bildern zeigt, auch in den Völkern gesehen. Wie Jelle schreibt, ein gelber Punkt oder ein gelber Abdruck auf dem Thorax. Hatte hin- und herüberlegt, auf jeden Fall musste es ein Lippenblütler sein, in den die Biene hinein muss. Bin aber nicht drauf gekommen.

    Heute, bei meiner Laufrunde, sah ich mehrere Bienen im Echten Leinkraut

    Das müsste die Lösung sein. Schaut euch doch bitte mal um, ob das bei euch im Umkreis wächst.


    Viele Grüße,

    Oliver

    Hallo Bernhard,


    mir fällt offentsichtlich auch nichts auf, was du falsch gemacht hast. Aber wie schon rase anmerkte: Versandköniginnen weisele ich mittlerweile auch immer nur in kleine Mini+-Kunstschwärme ein, am besten ein paar Bienen aus verschiedenen Honigräumen.

    Da wird's jetzt auch welche geben, die sagen, das habe ich noch nie so gemacht, hab immer gleich größere Kunstschwärme gebildet und das hat immer geklappt.

    Aber meine Erfahrung ist auch die: Bei Versandköniginnen lieber immer kleinere KS, bei eigenen legenden aus der Mini war das hingegen nie ein Problem, die Königinnen in größere Kunstschwärme einzuweiseln.

    Und bei mir werden die dann komplett auf Mittelwände gesetzt, (also keine Leerwabe, Wasserwabe und Futterwabe, siehe Heike, was für einen Einfluss das aber hat, keine Ahnung!) und dann gibt's verdünnten Futtersirup und gut.


    Viele Grüße,

    Oliver

    Danke euch beiden, Master Tom und Hornet!

    Hornet, die Veröffentlichung von Dr. von der Ohe kenne ich, die beiden von ihm genannten Studien kenne ich aber leider nicht. Aber so wie du würde ich das auch sehen. Abwarten und stehen lassen.

    Interessant wären sie ja schon, die konkreten Werte. Was hat der Honig an Pyrrolizidinalkaloiden nach dem Schleudern, wieviel nach einiger Zeit. Dr. von der Ohe schreibt von einem Abbau "nach einiger Zeit" (was wäre ein geeigneter Zeitraum zur Überprüfung? Halbes Jahr? Jahr?). Die Woche muss ich den Honig schleudern, weil kein Platz mehr. Vielleicht lass ich den Honig untersuchen.

    Ja, danke Master Tom. So sehe ich das im Prinzip schon auch. Hab die genannten Pflanzen bisher auch als Läppertracht empfunden, vor allem Jakobs-Kreuzkraut. Hab hier halt jetzt eine Wiese von geschätzt 2 Hektar, auf der gut zur Hälfte Natternkopf wächst und sehr stark von den Bienen beflogen wird. Die Honigräume füllen sich auch. Nicht falsch verstehen, im Prinzip freu ich mich auch darüber. Hätt' halt nur gern gewußt, ob jemand schonmal diesbezüglich tatsächliche Erfahrungen gemacht hat.

    Hallo,


    in dem Zusammenhang mit den Pyrrolizidinalkaloiden (nachfolgend PA) auch von mir eine Frage. Ich habe ein paar Völker (auch Wirschaftsvölker) neben einer Wiese stehen, auf der der Besitzer eine Blühmischung ausgebracht hat. Tolles Pollenangebot für Ableger. Jetzt mein "Problem": Auf selbiger steht in großem Umfang der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare), der auch stark von den Honigbienen beflogen wird und ja bekanntlich viele PA enthält.

    Ich kenne die Veröffentlichung von Celle, nach der im Honig im Laufe der Zeit immer weniger PA gefunden werden. Kann da jemand was zu sagen, was Zeitverlauf bedeutet (Wie lange müßte man ggf. warten) und in welchem Umfang sich die PA abbauen. Hat das vielleicht sogar mal jemand untersuchen lassen? (vorher-nachher) Vielen Dank.

    In deinem Fall hätte ich keine Bedenken. Nach meinen Beobachtungen wird das Jakobs-Kreuzkraut bei uns hier ungern beflogen (zu verschiedenen Uhrzeiten beobachtet), und wenn die Bienen eine blühende Lindenallee vor der Nase haben, die honigt, wirst du nicht viele Bienen auf dem Jakobs-Kreuzkraut finden.


    Viele Grüße,

    Oliver

    Hallo,

    ich denke, er meint damit, ob Du später in den Völkern aufgrund des zu frühen Schlüpfens Leistungseinbußen hast.


    Ich hatte meinen letztes Jahr bei erstmaliger Benutzung des RCOM 90 auf 34,5° eingestellt. Hatte das gleiche Problem wie Hobbit mit dem zu frühen Schlüpfen, hab es aber auf ein bisschen zu alte Larven beim Umlarven geschoben und den Fehler bei mir gesehen. Mal sehen, wie es dieses Mal klappt.


    Viele Grüße

    Oliver

    Lieber Ralf,

    auch von mir nochmals meinen Herzlichen Dank für den Vortrag. Hat wirklich was von Comedy gehabt und großen Spaß gemacht, dabei zu sein. :daumen: Eigtl. gehörst du wirklich auf die Bühne, da hatte der Moderator schon recht.

    Und was nachher deine Sorge betraf, ob denn trotzdem inhaltlich was rüberkam. Also wir haben genug Ansätze für Verbesserungen gefunden für uns. Ach ja, meine Freundin und meine Wenigkeit wir haben uns nach dem Vortrag draußen vor der rechten Eingangstür kurz mit dir unterhalten, wenn du dich erinnerst.


    Viele Grüße

    Oliver

    Hallo,


    danke euch! Wenn die Futterzargen so funktionieren wie von robirot beschrieben, dann würde mir das reichen. So hab ich mir das auch vorgestellt wie von dir bechrieben. Ich werde dennoch ein paar von Ligoma kaufen, um den Vergleich zu haben. Interessiert mich ja schon.

    jan : Ich hab deine Meinung bzgl. des Bodens schon in einem früheren Thread gelesen. Die ganz große Mehrheit rät jedoch von den Böden zur Überwinterung ab, und so will auch ich einen komplett offenen Boden zur Überwinterung bereitstellen. Da will ich möglichst nix riskieren, zumal ich auch in einer etwas rauheren Gegend imkere. Also werde ich mir den noch selbst aus Holz bauen. Was die Futterzargen betrifft, möchte ich halt so wenig wie möglich stören müssen. Ich weiß, das das so wie von dir beschrieben, funktioniert. Dafür muss ich dann wieder Zargen vorhalten und die Bienen haben eine größere Störung. Mit Futtertaschen geht's auch, aber auch da ist die Störung ungleich größer. Ich finde, über die Jahre isses so besser.

    FranzXR : Ich hab ja noch nix in dem Sinne, das ist ja mein Problem. ;) Also außer halt der Futterkammer im Boden. Und die jedes Mal kurz anheben, Futterteig rein, Bienen womöglich quetschen, das kann's nicht sein.


    Gruss,

    Oliver

    Hallo,


    danke Ulrich für deine Antwort. So hab ich dich im anderen Thread schon verstanden, das du begeistert bist von den Ligoma-Böden und Futterzargen. Mal anders gefragt: Was hat dich denn veranlasst, auf die Futterzargen von Ligoma zu wechseln?

    Ich hab's mir halt so vorgestellt: Kaufen, Versiegeln, Füttern, Nachfüttern, ohne groß rumzuwurschteln. Fertig. Wenn die von Stehr das nicht leisten, schlecht. Wenn ja, reicht mir das, Haltbarkeit vorausgesetzt.

    Die Futterzargen von Nicot habe ich auch und finde die super. Das System mit dem seitlichen Aufstieg wie von Stehr kenn ich nicht, habe keine Erfahrung damit.


    Gruss

    Oliver