Beiträge von Nordfriese

    Es ist schon verrückt, welche "Informations" Blüten so rumlaufen. Hier bei uns geistert gerade die Nachricht durch die Medien, dass das Rantumbecken (auf Sylt) für die "diesjährige Mückenplage" verantwortlich wäre.
    Diese Becken gibt es schon länger als meine bisherige Lebensspanne, ausserdem ist das Salzwasser! Kein Ort wo nur eine Mücke ihre Eier legt.


    Manche Nachrichten muss man einfach als Joke, als Unterhaltung nehmen.
    Aber oft sind "Nachrichten" gar nicht als Joke gekennzeichnet.


    Überhaupt die Mücken........ Immer wieder geistern Meldungen durch die Welt, in denen alle Mücken der Welt ausgerottet gehören.


    Das kann nur daran liegen, daß diese Autoren keine schlimmere Sorgen als Mückenstiche hätten.


    Im nächsten Leben werde ich auch Autor! Zeilenhonorar für Schwachsinn.


    Nee, dann lieber doch nicht Autor.

    Hey, Dank für die flotten Antworten!
    @all
    Habe die Fluglöcher nun *nochmals* verkleinert, auf 2 Löcher zu 9mm. Nun herrscht so ein Gewimmel vor dem Flugloch, daß wirklich keine Wespe mehr reinkommt, habe mir das 30 Minuten angeschaut, Wespen haben keine Chance mehr :daumen:.
    Und es sind echt *viele* Wespen! Ständig mind. 5 Stk vorm Flugloch!


    Jörg K.
    Nein, ich mache mich nicht verrückt .... Alles gut. Die Bienenhaltung ist ein hammerspannendes Hobby, Probleme werden gelöst oder auch nicht. Mißerfolge gehören dazu. Wenn ich nicht alle meiner sieben Völker über den Winter bringen kann, oder welche vereinigen muß --- das gehört dazu :cool:.
    Meine Imkerei ist keine Leistungsschau, sondern soll mein Vergnügen bleiben.


    Hobbit
    Hey, Du steht am Steuerrad eines Motorbootes! Wenn Du hingegen eine Pinne in der Hand hieltest (sprich Segler wärest) , würde ich Dirn Glas Honig schenken, um Dein Vorschoter zu sein zu dürfen *LACH*. Aber ich werde Off Topic, back to the bees:


    Bevor ich auf Deine 3 Fragen eingehe, muss ich noch was vorweg schicken: Das Mäusegitter dieser Beute war nicht vernünftig geschlossen, es war verrutscht, sprich: Die Beute war unten teilweise offen, sodaß vieles in der Windel landete, was normalerweise vom Gitter zurückgehalten würde. Das Mäusegitter hat der Hersteller nur aufgelegt auf den Rahmen, so daß jeder kräftiger Halm oder Ratte oder whatever dieses Mäusegitter weg/hochdrücken kann.
    Dies ist hier geschehen, sonst hätte ich keine Immen auf der Windel, da hast Du völlig Recht. Aber wie es so ist in der Imkerei: Ich schiesse mich hier auf Heroldbeuten in Holz ein, und jeder Boden jedes Lieferanten ist eben unterschiedlich. Der eine Hersteller fixiert das Mäusegitter, der andere legt es nur in einen Rahmen *sfz*. In dieser Beute nun leider nicht fixiert.
    Von daher kam der "Totfall" an Immen und Wespen tatsächlich in den 2 Tagen des Windeleinschubs.


    Zu Deiner Frage 1:
    Stark ist der Ableger nicht, 3 Gassen gut besetzt, Brut vorhanden, Kö scheint vorhanden. Aktives Volk aber eben noch klein. Futter wird sofort angenommen, ein Liter Sirup ist nach 2 Tagen umgetragen.
    2) Flugloch hatte vorher die komplette Breite, jetzt wie oben beschrieben 2 mal 9 mm.
    3) Kö direkt nicht gefunden, dafür fehlt mir noch das Auge, aber Brut in allen Stadien vorhanden, Pollen werden eingetragen.


    Eine ggf notwendige Vereinigung mit einem anderen Volk kann ich aber auch noch später machen, oder?
    Ich würde mir das sonst noch 3-4 Wochen anschauen, bevor ich eine Entscheidung treffe.


    Mit honigsüßen Grüßen
    Henning

    Moin Moin!


    Das Problem: Einer meiner Ableger wird massiv von Wespen geärgert.
    Vermuteter Grund: falsche Fütterung
    Frage: Was tun?


    Hintergrund: Ich bin doof & neu & Jungimker ;-)
    Mir fiel schon seit längerer Zeit auf, daß Wespen munter in die Beute flogen ohne nennenswert bekämpft zu werden, habe aber nicht reagiert. Nach dem Öffnen der Beute sah ich, daß massenhaft/ausschliesslich Wespen auf dem Futter saßen, das ich vor einiger Zeit reingelegt hatte. Das Futter war Entdeckelungswachs, in dem noch recht viel Honig klebte, dachte mir, die Immen dürfen das schön ausschleckern, um das saubere Wachs dann zu entnehmen.


    Aber offensichtlich war das nicht sinnvoll :roll:. Habe das "Futter" dann sofort rausgenommen, um den Wespen die Grundlage zu nehmen.
    Gleichzeitig (sprich vorgestern) dann die Varroa-Windel eingeschoben, um den Varroadruck zu kontrollieren.
    Gut, heute die Windel gezogen, um Milben zu zählen.


    Nur: keine Milben da. Schomma gut. Aber auf der Windel gewiss 100 tote Immen und 10 tote Wespen in Fluglochnähe, es hat da also massenhaft Mord und Totschlag gegeben!


    Ich habe das Flugloch nun massiv eingeengt, damit die Immen besser verteidigen können.


    Nun, langer Rede, kurzer Sinn: Kann ich noch andere (sinnvolle :lol:) Maßnahmen ergreifen?


    Thx 4 any hints!


    Ist die verdunstende Essigsäure eigentlich leichter oder schwerer als Luft?


    Wenn Dein Bekannter das mit normalem Essig macht, das klingt doch gut. Ich werde aber eher Essigessenz nehmen (25% statt 5%). Außerdem ist sie reiner (weniger organische Anteile/Reste), als einfacher Essig. Und günstig ist das auch.... 250 mL im Supermarkt/Discounter für ca 2€.


    Aber zu Deiner Frage:
    Essigsäure verdunstet nach oben weg, das weiß jeder, der das Badezimmer (Kalkablagerungen) mal mit Essigessenz gereinigt hat *LACH*. Das steigt sofort ins Gesicht und kratzt ordentlich ;-)


    Im Zargenturm gibts wegen Zug aber 'eh nur eine Richtung, nach oben ;-)

    OK, Dank für Feedback,


    werde demnächst dann mal umweiseln. Zumindest war ich so schlau, von diesem Volk keine Ableger zu ziehen, die Ableger kommen alle von den "besseren" Völkern.


    Bienenlude : Ganz Unrecht hast Du nicht, sie hatten tatsächlich mehr Honig im BR als die anderen beiden, aber das macht den Kohl dann auch net mehr fett ;-)

    Moin Moin!


    Ich habe Anfang des Jahres 3 Wirtschaftsvölker aus einer einzigen Quelle bezogen.
    Nur liefert eines der Völker fast keinen Honig, der Unterschied ist drastisch. Sowohl bei der Rapstracht als auch bei der Sommertracht zeigt sich, dass 2 Völker ornlich Honig sammeln nur das eine hat immer einen fast leeren HR.


    Betriebsweise identisch, Beuten identisch, alle 3 sind ziemlich varroafrei, zähle den natürlichen Milbenfall immer mal wieder, da gibts keine Unterschiede.
    Das honigarme Volk ist aber sehr stark, 2 Zargen sind gut gefüllt, die Bienemenge also ist auch vergleichbar....


    Meine Frage:
    Liegts an der Genetik oder eher Umwelteinflüsse? Wäre es sinnvoll, die KÖ des honigarmen Volkes auszutauschen?


    Danke für Hinweise!

    Ich habe diesen Thread auch mit Interesse verfolgt, doch habe ich nun vor 3 Tagen -wie der Zufall es will- diesen Gurt bei einem anderen Imker in Aktion gesehen und hat mich nicht überzeugt. Wie der Vorredner völlig richtig erkennt, ist die Spannmöglichkeit nicht weit genug.


    Ich brauche die Gurte auch auf dem Hänger zum Wandern, da haben die Ratschengurte doch wesentlich mehr Spiel und lassen sich auch nachträglich leichter nachspannen. Und man bekommt sie im Internet für billiges Geld 3-4 Euro.


    Die Einfachheit und Solidität dieses Klappmechanismus fand ich charmant, aber die Ratschengurte sind für mich vielfältiger einsetzbar.