Beiträge von Queen_Bee

    Ich erlaube mir mal, diesen älteren Thread mit einer ähnlichen Frage wiederzubeleben.


    Ich habe fast jeden Sommer viele Ameisen um die Bienenbeuten herum. Hin und wieder brüten sie sogar auf den Abdeckfolien. Ein Umzug - wie oben angeraten - kommt nicht in Frage, da das Bienenhaus ein richtiges Haus ist.


    Nun gibt es natürlich entsprechende Köderboxen, an denen sich die Ameisen bedienen und den Giftstoff so in ihr Nest tragen. Ist dies für die Bienen bedenklich? Gehen Bienen an diese (kohlenhydratreichen) Köder? Können diese Köder den Bienen allein durch die räumliche Nähe irgendwie schaden?


    Danke für eure Antworten.

    Ja, meine Beuten sind auch so. Das ist allerdings mehr für einen Ableger hinten gedacht als für ein volles Wirtschaftsvolk. Ich nutze es allerdings so nicht.

    Heute geschleudert. Lange nicht mehr so viel Frühtracht gehabt. Jetzt gibts das obligatorische Brötchen mit Butter und frischem Honig ;)

    Auch hier hat es ordentlich gehonigt, der Raps ist jetzt langsam durch und die Temperaturen werden kälter. Bei der Durchsicht letzte Woche waren die Honigräume extrem schwer, aber alles noch viel zu feucht. Daher die Hoffnung, dass in den regnerischen Tagen jetzt mehr drinnen als draussen gearbeitet wird. Bisher also in guter Erwartung und ein Totalausfall wie 2019 wird sich nicht ergeben.

    Der Kastanienhonig den man als Sortenhonig kaufen kann stammt von der Edelkastanie. (wirklich feiner Honig wie ich finde). Aber auch der ist ja schon recht selten, entsprechende Bestände an Tracht rar.


    Ein Biergarten mit zwei Rosskastanie reicht eben nicht um da Sortenhonig in die Gläser zu bekommen. Schon die Bestände sind hier wohl einfach nicht ausreichend. So anders bei den typischen Sortenhonigen.


    Noch dazu honigt die Rosskastanie meist zeitgleich mit anderer Massentracht. So hat man im Frühjahrshonig sicher auch Rosskastanie drin, wenn da welche stehen. Aber dominiert wird er wohl einfach meist von Raps und dem Obst.


    Ich habe schon einmal gelesen, dass bei starkem Bestand und guter Tracht der typische "Kastaniengeschmack" im Frühtrachthonig feststellbar sein soll. Immerhin :)

    Was die eine Partei behauptet ist nicht zwingend dann auch wahr. Ob der Schaden wirklich vorliegt, ob er dann auch noch richtig beziffert ist und letztlich du in einer Schadenersatzpflicht bist - all diese Fragen sind immer am Einzelfall zu beurteilen und das kann von hier keiner leisten.


    Wenn die Person von dir eine Zahlung verlangt, dann würde ich dir auch zu einem Besuch eines Rechtsanwalts raten. Ein erstes Gespräch dort kostet nicht die Welt und im Dialog mit ihm kannst du sicher weiterkommen als in einem Forum.

    Da gibt es ein Urteil des LG Dessau-Roßlau mit folgendem Leitsatz:


    "BGB §§ 823, 833, 906, 1004


    1. Der alljährliche Reinigungsflug von Bienen fällt als artspezifisches Verhalten nicht unter den Tatbestand von § 833 S. 1 BGB.


    2. Ein Schadensersatzanspruch aus § 823 I BGB ist ebenfalls nicht begründet, da der Überflug der Bienen als unwesentliche Beeinträchtigung der Benutzung des Grundstücks auch dann nach § 906 I 1 BGB zu dulden ist, wenn auf dem alljährlichen Reinigungsflug Bienenkot auf das Grundstück verbracht wird."


    LG Dessau-Roßlau, Urt. v. 10. 5. 2012 – 1 S 22/12


    Was nun allerdings keine Bindungswirkung für andere Gerichte entfaltet.


    Das löst natürlich dein Problem nicht. Nachbarn können leider lästig sein.


    Edit: Hier aus einer kostenlosen Quelle was dazu. Natürlich ist immer die Frage, inwiefern die Fälle vergleichbar sind. 4000 Euro ist eine Hausnummer. Ob das so stimmt die andere Frage.

    Bitter für jeden Imker, egal ob es ersetzt wird oder nicht. Ich vermute mal das die alles abschöpfen und dann die Beuten irgendwo am Wegesrand entsorgen.

    Das mit dem Tracker für die Beuten ist echt eine Idee. ;)

    Meiner beruflichen Erfahrung nach gibt es da keine übliche Vorgehensweise. Die einzige Regel auf die man sich fast immer verlassen kann ist, dass die Täter Imker sind. Andere Leute kaufen sich lieber ihren Honig statt es mit tausenden von Bienen aufzunehmen :)


    Es gibt Langfinger die nur an der Königin interessiert sind. Andere nehmen gerne das Volk, wieder andere verschmähen dann auch den Honig und / oder die Beuten nicht. Manche sind pfiffig genug um Tracker, Brandzeichen und Co zu erkennen. Andere eben nicht. Es gibt weder nur dämliche noch nur schlaue Straftäter.

    Hier sind die Honigräume jetzt wirklich schwer, ich bekomme sie kaum noch runter :) Es hat geregnet, der Raps ist noch nicht durch und wird bei Regenpausen stark beflogen. Ich werde wohl eine Schleuderung durchführen wenn der Wassergehalt stimmt - in der Hoffnung, dass dann nochmal was eingetragen wird.


    Deutlich besser als 2019 - dreimal auf Holz geklopft

    Mache ich regelmäßig und hatte noch nie damit Probleme. Die Waben werden ausgeschleudert und wandern sofort danach wieder in den Honigraum.