Beiträge von Queen_Bee

    Hallo zusammen und Grüße aus der Toskana. Wir haben hier ein recht grosses, fliegendes Insekt, welches immer eine Pflanze anfliegt. Kann jemand von euch bei der Identifizierung helfen?


    Nun, liegen die Vorteile nicht klar auf der Hand? Auch mir, die ihr eigenes Zeug bevorzugt ist schon klar, dass man natürlich erst einmal viel viel Geld einsparen kann. Ausserdem - es wurde hier schon einmal angesprochen - ist natürlich der Platz auch ein Faktor. Wer alles hat muss alles unterbringen können. Das ist jedes Jahr ein Thema und erfordert schon einiges an Räumlichkeiten und Disziplin, die Dinge ordentlich zu verräumen. Teilt man sich Anschaffungen und lagert diese nicht zentral, dann hat man das Problem natürlich nicht so ausgeprägt.


    Für den geselligen Typ mag es auch ein Vorteil sein, dass er so mit vielen unterschiedlichen Imkern immer mal wieder in Kontakt kommen muss. Man ist als Neuling vielleicht auch leichter integriert.


    Aber letztlich sehe ich auch das Problem nicht so ganz. Es ist ja nicht verboten, sich derartig zu organisieren. Sicher gibt es solche Strukturen auch hier und da. Auch bei uns im Imkerverein gibt es einige Gerätschaften zu deren Nutzung man sich im Imkervereinshaus anmelden kann. Aber eben auch mit den hier schon angesprochenen typischen Problemkreisen. Also wer es mag :-)

    Habe auch sehr viele Wespen am Stand. Bisher kein Problem, da die Völker recht stark sind und ich die Flugkeile auf ca. 8cm Breite habe. Wenn eine Wespe kommt, wird sie direkt von den Wächterbienen abgewehrt.

    Doch jetzt steht die AS Behandlung mit dem Nassenheider an. Mir wurde gesagt, dass ich die Windel einlegen soll und Flugloch ganz auf. Macht mich jedoch etwas nervös ohne Flugkeil mit den ganzen Wespen. Wie macht ihr das ???


    Grüße Ritzbert

    Ja, gleiches Problem habe ich heute. Ich schaue x Mal vorbei heute um zu schauen, was die Wespen machen. Behandle AS mit Schwammtuch und werde heute Abend gleich wieder die Fluglöcher verengen. Bisher sind die Wespen aber nur im Schleuderraum und nicht an den Völkern.

    Heuer sah mein Konzept so aus, dass ich Drohenrahmen geschnitten habe. Nach dem Abschleudern wurde mehrfach mit AS Schwammtuch behandelt. Anschließend der Totenfall kontrolliert und als er auf einem für mich guten Wert war legte ich Thymovar hinein um eine Reinvasion zu verhindern.


    Nun habe ich in den letzten Tagen täglich den Milbenfall kontrolliert und der war wieder so schlecht, dass ich heute erneut mit AS an die Völker bin. Insofern frage ich mich, ob ich das Geld für Thymovar sparen kann. Die Imkerei wächst und das Thymovar geht ganz schön ins Geld. Wenn es dann kaum/nicht wirkt, dann würde ich es gerne einsparen :) Zumal ich in alten Beuten mit geschlossenem Boden tätig bin. Wenn die Milben also wirklich nicht getötet werden sondern nur verwirrt herumkrabbeln, dann kommen sie nur bei großer Dämlichkeit aus der Beute raus und davon habe ich dann nichts :)

    Ja, als alleiniges Behandlungsmittel ist es meiner Meinung nach auch einfach nicht geeignet. Einen so "mittleren" Befall das ich auf AS verzichten würde habe ich leider nie.


    Ich überlege mehr, ob es überhaupt Sinn macht, das Geld für Thymovar auszugeben oder ob man sich das gleich schenken kann. Gerade wenn man einen geschlossenen Boden hat.

    In meinem Schleuder Raum sind seid 3 Wochen hunderte von Wespen drin. Habe schon alles angeklebt und dicht gemacht, aber no way, sie finden immer neue Schlupf Löcher. Die sind so clever. Positiv ist, das meine Honig waben zum einschmelzen jetzt Blitze blank sauber sind. :)

    Im Schleuderraum habe ich ich das Problem auch immer. Da kann man noch so dicht machen, die Wespen sind einfach findig. Ich weiss nicht ob es am Körperbau liegt oder ob sie einfach besser suchen als die Bienen. Bienen habe ich keine drin (Deo gratias) aber dafür unfassbar viele Wespen. Ohne Anzug gehe ich um die Jahreszeit da nicht mehr hinein. Ich bekomme es einfach nicht wespendicht - das ist mein Kreuzzug ;)


    Das nervt auf der einen Seite. Auf der anderen denke ich, dass ich vielleicht so auch einfach weniger Probleme an den Völkern habe weil es einen leichteren Weg für die Wespen gibt. Vielleicht... :)

    Ich würde das Thema gerne nochmal aufwärmen. Solange mein Imkerpate noch am Stand war, haben wir nicht mit AS behandelt und stattdessen nur auf Thymovar gesetzt (im Sommer. Im Winter noch Oxalsäure träufeln). Über die Jahre hatten wir immer wieder recht hohe Verluste an Völkern zu beklagen, die ich auf Varroa schiebe.


    Ich bin mir nicht sicher, ob Thymovar wirklich gut wirkt. Ein Bienensachverständiger hat letztes Jahr gemeint, dass die Milben dadurch nicht getötet sondern nur gestört werden und von den Bienen fallen. Wenn man keinen offenen Boden hat, dann krabbeln sie einfach wieder hoch. Wie seht ihr das?

    Ich habe jedes Jahr um diese Zeit Probleme mit Wespen. Dabei kann ich nicht sagen, dass es jetzt schlimmer oder besser ist. Die wissen halt, dass das Bienenhaus ein guter Ort ist ;)


    Ausser möglichst sauber einzufüttern und die Fluglöcher stramm klein zu halten kenne ich auch keine sinnvolle / erlaubte Methode. Die starken Völker stecken das gut weg. Für die Ableger ist es immer etwas schwieriger. Aber bei wirklich engem Flugloch passiert da auch meistens nichts. Eine Räuberei wie ich sie von anderen Bienenvölkern kenne haben die Wespen bei mir noch nie gestartet.

    Durch die Jeans wurde ich schon zig mal gestochen. Die nutzt überhaupt nichts.


    Ich würde als starker Allergiker der trotzdem imkert immer zum Anzug greifen. Einfach weil da eine "Eindringmöglichkeit" weniger ist. Da kann keine Jacke hochrutschen und unbemerkt den Rücken freigeben oder eine krabbelnde Biene doch mal das sprichwörtliche Korn finden.


    Wenn du einen Anzug anpeilst, dann schau mal nach diesen bereits angesprochenen dreilagigen Materialien. Da ging mir seitdem kein Stich mehr durch.