Beiträge von Queen_Bee

    Gegen ein paar Ameisen hätte ich nichts bzw. müsste ich tolerieren. Nester an /auf den Beuten ist mir eben spätestens dann zu viel, wenn sie die Beuten, die Stände, die Schränke im Bienenhaus beschädigen. Dann wird es zur Plage.


    Irgendwelche Standfüße mit irgendetwas anzumalen mag draussen, wo es der einzige Bodenkontakt ist auch tatsächlich helfen. Im Bienenhaus kommen sie aber eben nicht nur über Standfüße an die Beuten. Alles schon reichlich getestet in den letzten Jahren. Daher meine doch ziemlich konkrete Frage.


    Wenn die Wirkungsweise des Giftes euch nicht bekannt ist, dann ist es doch ok - mir ist sie ja auch nicht geläufig. Deshalb frage ich ;)

    Es ist nicht mein Ziel, das Bienenhaus mit irgendetwas einzureiben, kleben, zu bemalen usw. ;) Ich habe das jetzt Jahre durch und lasse mir das Inventar nicht weiter schädigen.


    Meine Frage bezog sich auf die gängigen Gifte. Sind diese für Bienen schädlich?

    Welche Art es ist kann ich nicht sagen. Aber ich kann bestätigen, dass sie die Beuten und das Dämmmaterial angreifen.

    Ich erlaube mir mal, diesen älteren Thread mit einer ähnlichen Frage wiederzubeleben.


    Ich habe fast jeden Sommer viele Ameisen um die Bienenbeuten herum. Hin und wieder brüten sie sogar auf den Abdeckfolien. Ein Umzug - wie oben angeraten - kommt nicht in Frage, da das Bienenhaus ein richtiges Haus ist.


    Nun gibt es natürlich entsprechende Köderboxen, an denen sich die Ameisen bedienen und den Giftstoff so in ihr Nest tragen. Ist dies für die Bienen bedenklich? Gehen Bienen an diese (kohlenhydratreichen) Köder? Können diese Köder den Bienen allein durch die räumliche Nähe irgendwie schaden?


    Danke für eure Antworten.

    Ja, meine Beuten sind auch so. Das ist allerdings mehr für einen Ableger hinten gedacht als für ein volles Wirtschaftsvolk. Ich nutze es allerdings so nicht.

    Heute geschleudert. Lange nicht mehr so viel Frühtracht gehabt. Jetzt gibts das obligatorische Brötchen mit Butter und frischem Honig ;)

    Auch hier hat es ordentlich gehonigt, der Raps ist jetzt langsam durch und die Temperaturen werden kälter. Bei der Durchsicht letzte Woche waren die Honigräume extrem schwer, aber alles noch viel zu feucht. Daher die Hoffnung, dass in den regnerischen Tagen jetzt mehr drinnen als draussen gearbeitet wird. Bisher also in guter Erwartung und ein Totalausfall wie 2019 wird sich nicht ergeben.

    Der Kastanienhonig den man als Sortenhonig kaufen kann stammt von der Edelkastanie. (wirklich feiner Honig wie ich finde). Aber auch der ist ja schon recht selten, entsprechende Bestände an Tracht rar.


    Ein Biergarten mit zwei Rosskastanie reicht eben nicht um da Sortenhonig in die Gläser zu bekommen. Schon die Bestände sind hier wohl einfach nicht ausreichend. So anders bei den typischen Sortenhonigen.


    Noch dazu honigt die Rosskastanie meist zeitgleich mit anderer Massentracht. So hat man im Frühjahrshonig sicher auch Rosskastanie drin, wenn da welche stehen. Aber dominiert wird er wohl einfach meist von Raps und dem Obst.


    Ich habe schon einmal gelesen, dass bei starkem Bestand und guter Tracht der typische "Kastaniengeschmack" im Frühtrachthonig feststellbar sein soll. Immerhin :)

    Was die eine Partei behauptet ist nicht zwingend dann auch wahr. Ob der Schaden wirklich vorliegt, ob er dann auch noch richtig beziffert ist und letztlich du in einer Schadenersatzpflicht bist - all diese Fragen sind immer am Einzelfall zu beurteilen und das kann von hier keiner leisten.


    Wenn die Person von dir eine Zahlung verlangt, dann würde ich dir auch zu einem Besuch eines Rechtsanwalts raten. Ein erstes Gespräch dort kostet nicht die Welt und im Dialog mit ihm kannst du sicher weiterkommen als in einem Forum.

    Da gibt es ein Urteil des LG Dessau-Roßlau mit folgendem Leitsatz:


    "BGB §§ 823, 833, 906, 1004


    1. Der alljährliche Reinigungsflug von Bienen fällt als artspezifisches Verhalten nicht unter den Tatbestand von § 833 S. 1 BGB.


    2. Ein Schadensersatzanspruch aus § 823 I BGB ist ebenfalls nicht begründet, da der Überflug der Bienen als unwesentliche Beeinträchtigung der Benutzung des Grundstücks auch dann nach § 906 I 1 BGB zu dulden ist, wenn auf dem alljährlichen Reinigungsflug Bienenkot auf das Grundstück verbracht wird."


    LG Dessau-Roßlau, Urt. v. 10. 5. 2012 – 1 S 22/12


    Was nun allerdings keine Bindungswirkung für andere Gerichte entfaltet.


    Das löst natürlich dein Problem nicht. Nachbarn können leider lästig sein.


    Edit: Hier aus einer kostenlosen Quelle was dazu. Natürlich ist immer die Frage, inwiefern die Fälle vergleichbar sind. 4000 Euro ist eine Hausnummer. Ob das so stimmt die andere Frage.