Beiträge von merops

    Wenn man genau hinschaut, sieht man auf der anderen Seite des Korbes noch einen zweiten Farbroller. Diesen hatte ich eigentlich zuerst montiert, und dort mit Schaumstoff einen "Freiwinkel" zum besseren Halten geschaffen. Dies hatte beim Schwarmfang aber den Nachteil, dass man auch zum Abstoßen am Baum nur schräg arbeiten kann. Zudem bewegt sich dann das Gitter des Korbes zu sehr und es wird "lommelig" wie man in Baden sagt;). Fand ich nicht so praktisch. Deshalb habe ich einen zweiten Farbroller mit richtig stabilen Griff auf der anderen Seite montiert. Jetzt habe ich einen Griff zum Festhalten und einen zum Abstoßen.

    Was ich auch noch gemacht habe, sind innen zwei Leerschlaufen aus Kabelbindern in die ich den Pumpsprüher einhängen kann. Habe ich aber noch nicht ausprobieren können und weiß deshalb nicht ob es sich bewährt.

    Der Korb mit den seitlichen Griffen passt übrigens sehr gut in den Umkarton des 28 kg Apiinvert Futters.

    Viele Grüße

    Meike

    .... an dieser Stelle möchte ich als Nichtallesneukaufenwoller auf meine selbstgebastelte Schwarmfanghilfe aufmerksam machen.

    Diese lässt sich nach der Schwarmsaison sogar als Papierkorb und Renovierungswerkzeug benutzen.

    In den Griff des Farbrollenhalters wird ein Besen- oder Teleskopstiel gesteckt.

    Für alle die nur für Notfälle etwas parat haben wollen völlig ausreichend.

    Viele Grüsse Meike

    Hallo Luis,


    das stimmt . Man müsste jetzt aber statistisch diejenigen verrechnen


    -- die nur zwei Gläser kaufen und deswegen das Kärtchen nicht voll bekommen,

    -- die den Honig verschenken

    -- die das Kärtchen verlieren.....

    denn man bekommt den Stempel ja nicht beim Kauf sondern bei der Rückgabe.


    Ich kann das nicht kalkulieren, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass man nicht so viele Gläser verschenken wird. Und ohne Pfand hast du die Glaskosten ja eh schon eingepreist, jetzt bekommst du dafür vielleicht mehr Gläser zurück.

    Es geht ja auch hauptsächlich darum einen Anreiz zu schaffen ohne sich eine Dose mit 50ct Stücken neben die Tür stellen zu müssen um Pfand auszuzahlen.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo Nettisrb

    Warum nicht eine Brutwabe mit Stiften/offener Brut und allem was ein neues Volk so braucht auf den alten Platz stellen und dann dort abfegen? Sollen sie sich doch selber eine neue Königin ziehen.

    So hat man keine Seuchengefahr am eigenen Stand.

    Die wenigsten Völker müssen im Moment noch mit Fremdbienen verstärkt werden, im Gegenteil.


    Viele Grüße Meike

    Hallo Sandy,


    leider hast du nicht geschrieben, was ihr mit der Weiselzelle gemacht habt und wie alt sie war.

    Falls ihr sie stehen gelassen habt, dann ist sie Sonntag schon verdeckelt und die Bienen sind entweder weg oder haben die Koffer schon gepackt. Wenn ihr die Königin dann noch findet würde ich statt eines normalen Ablegers eher einen Königinnenableger machen und nur eine, oder zwei nebeneinander liegende Weiselzellen im Altvolk stehen lassen.

    Falls die Weiselzelle letzten Sonntag schon angepflegt war und stehen blieb, würde ich nicht warten sondern heute den Ableger machen.


    Eine gute Beschreibung findest du bei der LWG Bayern

    https://www.lwg.bayern.de/mam/…teien/schwarmvorbeuge.pdf

    http://www.lwg.bayern.de/mam/c…ateien/ablegerbildung.pdf


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo ins Forum,


    entschuldigt bitte, dass ich hier reingrätsche.

    Meines Wissens sind luftundurchlässige Röhren für Wildbienen nicht geeignet. Diese werden zwar bezogen, verschimmeln dann aber über den Winter.

    Man muss immer bedenken, dass Wildbienen erst im nächsten Jahr schlüpfen, so dass die Nisthilfe nicht nur "atmungsaktiv" sondern nach Möglichkeit auch noch gegen Fressfeinde, vor Allem Vögel ( Spechte und Meisen) geschützt werden müssen. Die freuen sich nämlich über einen gedeckten Tisch und merken sich auch ganz genau wo sie regelmäßig Futter finden.

    Hier noch Infos:

    https://www.wildbienen.info/ar…augliche_nisthilfen_A.php

    https://www.nabu.de/tiere-und-…luegler/bienen/13704.html


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo an alle Imker( und -Innen;)),


    Heute morgen war im Naturkundemuseum in Karlsruhe ein interessanter Vortrag über die asiatische Hornisse.

    Ich habe Euch hier mal die Links aus dem Vortrag zusammengestellt.


    Bericht über Erstfund in Karlsruhe in einer Fachzeitschrift ab Seite 42:

    http://www.ampulex.de/ampu7.pdf


    Handlungsempfehlungen aus der Schweiz.

    http://www.bienenbeiderbasel.ch/daten/Hornisse.pdf


    Was die Behörden angeht für uns natürlich irrelevant, enthält aber trotzdem viele nützliche Tipps für Nestersuche etc.
    Bei uns in B-W sollte bei einem Nestfund das Umweltamt und die untere Naturschutzbehörde informiert werden. Diese sollten es dann eigentlich an die LUBW und das Regierungspräsidium als obere Naturschutzbehörde weiterleiten.


    Eine Seite für alle die Französisch beherrschen, mit Verbreitungskarten die auch so verständlich sind.

    http://frelonasiatique.mnhn.fr/


    und hier noch ein Link zu einem Youtube Video weil man da oft mehr erkennt als auf Fotos.

    https://www.youtube.com/watch?v=LapvBtRExSo



    Meine Quintessenz des Vortrages war:
    - Aus einem Nest können ca. 600 Jungköniginnen schlüpfen.
    - Abfangen hilft nichts, es sind zu viele in einer Kolonie.
    - Lockfallen sind nicht zugelassen, da hier auch geschützte Arten wie Wildbienen und andere Hautflügler gefangen werden.
    - die Asiatische Hornisse steht nicht unter Naturschutz, sondern gilt als invasive Art die bekämpft werden muss. Rechtlich ist die Bekämpfung aber noch eine Grauzone, da die Zuständigkeiten noch nicht geklärt sind. Vespa velutina nigrithorax ist 2016 in die „Liste der unerwünschten Spezies“ für die Europäische    Union aufgenommen worden
    - Funde der Asiatischen Hornisse sind meldepflichtig.

    - die Ausbreitung kann ziemlich rasant gehen. Gerne entlang von Flüssen und Strassen.


    Mehr fälle mir auf die Schnelle nicht ein.

    Viele Grüße
    Meike

    Hallo Soapp,


    das beste Konzept für das erste Jahr ist in meinen Augen der Besuch eines Imkerkurses verbunden mit der Suche nach einem Imkerpaten.

    Dort kann man dort vielleicht 1-2 Ableger bekommen mit denen man gemeinsam wachsen kann, hat jemanden den man fragen kann und der vielleicht sogar mal einen Blick in die Beute werfen kann.

    Die eigene Betriebsweise kristallisiert sich sowieso erst mit einiger Erfahrung heraus. Vieles das sich in der Theorie schlüssig anhört, passt dann doch nicht zur eigenen Praxis.


    Guten Start

    Meike