Beiträge von merops

    Hallo in die Runde

    Da hier im Faden die ganze Zeit die Begriffe für Schwarmzellen und Nachschaffungszellen durcheinander geworfen werden hier noch mal ein Verweis zu einem alten Beitrag von beeticNachschaffungszellen oder Schwarmzellen Zu finden auch in Best of Imkerforum.

    Sie beschreibt auch Umweiselungszellen ( das sind die für die stille Umweiselung;)) um die es sich hier meiner Meinung nach handelt.

    Bitte bemüht euch die richtigen Begriffe zu verwenden. Wie soll diese denn sonst ein mitlesender Anfänger je lernen


    Viele Grüße

    Meike

    Also Drohnen die in meinem Dampfwachsschmelzer geschmolzen wurden wollte ich nicht mehr essen (wegen meines Schmelzers, nicht wegen der Drohnen:D).

    Als wir noch kleinere Mengen Drohnenbrut zum einschmelzen hatten benutzte ich hierfür einen ausrangierten Dampfentsafter. Den Silikonschlauch für den Saft hatte ich abgemacht und einen Edelstahldraht als Führung für das Wachs hieingeklemmt. Dieses floss dann direkt in ein Backblech (musste so flach sein da ich einen alte Kochplatte hierfür verwende).

    Die Drohnen darin sahen durchaus appetitlich aus. Wollte ich diese als Lebensmittel nutzen, würde ich mir einen neuen Edelstahlentsafter für~30€ kaufen, und nur diesen nur zu diesem Zweck verwenden.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo Auren

    Durch das Absperrgitter passen ja aber keine Drohnen. Schaust du dann immer ob die Völker drohnenfrei sind? Denn bei uns gibt es immer wieder Völker die auch im Spätherbst noch vereinzelt Drohnen haben. Manche sogar durch den ganzen Winter:/.

    Wir haben uns als Feiertagslektüre das neue Buch von Dr. Ritter gekauft.


    Das Bienenjahr.

    Imkern nach den 10 Jahreszeiten der Natur.


    Hier geht es entlang des phänologischen Kalenders durch das Bienenjahr. Mit etwas Betriebsweise, Bienenkrankheiten, Tachtpflanzen...

    Bin noch im Vorfrühling. Im Spätherbst kann ich dann mehr sagen. 😉

    Viele Grüße Meike

    So wie ich das mal bei einem Kurs gehört habe können die Bienen mit der gekäfigten Königin unzufrieden werden, da sie merken dass irgendetwas nicht stimmt, und weiseln sie später still um. Im Kurs wurde dies als Nachteil angesehen, was es bei Zuchtköniginnen sicher auch ist.

    Ich überlege mir jedoch gerade, ob man sich nicht genau diese Tatsache zu Nutzen machen könnte. Bis jetzt habe ich mit Königinnen aus stiller Umweiselung keine schlechten Erfahrungen gemacht, und wenn man dies bei Völkern macht, die eine Gute aber alte Königin haben, könnte man sie so vielleicht zu einer Neuen animieren:/

    Die Käfige stehen jedenfalls auf meiner Wunschliste falls man mal wieder ins Elsass fahren darf.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo in die Runde,


    wir nutzen ein kleines A6 Heftchen ( Standbuch; kann man googeln) welches wir mal beim Imkerbedarf mitgenommen haben. Wir hatten vorher auch alles Mögliche probiert, aber spätestens nach der Hälfte der Saison brach das Chaos aus:(. Dieses ist so klein, dass es mit einer Hülle in unserer Imkerkiste dauerhaft wohnen kann, und wir können zuhause ab und zu einen Blick reinwerfen. Da wir zu zweit imkern und nicht jeder immer das selbe Volk durchschaut behalten wir so den Überblick.

    In diesem Büchlein hat jedes Volk eine Seite. Es ist bei uns nicht das einzelne Volk, sondern der Standplatz nummeriert z.B G2 ist das rechte Gartenvolk. Da wir nicht wandern stehen die Völker ja immer am gleichen Platz, Umzüge oder Vereinigungen werden halt notiert.

    Bei jeder Durchsicht bemühen wir uns nur eine Zeile zu schreiben. Mit Abkürzungen geht das gut, B1-2-3 bedeutet, dass man Eier, offene Brut und verdeckelte Brut gesehen hat, bei B0-2-3-würden also die Stifte fehlen. Auch für Weiselzellen gibt es ein Piktogramm welches zeigt, in welchem Stadium diese sind.

    Am Ende der Saison wird das Heftchen gelocht und im Bienenordner abgeheftet.


    So haben wir es die letzten beiden Jahr geschafft den Überblick zu behalten, ich habe Hoffnung ,dass dies so bleibt.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo Ritzbert,


    wenn du unsicher bist ob sie noch brüten könntest du auch für ein paar Tage eine Windel einschieben und das Gemüll anschauen. Bei uns sind die Völker im Tal alle noch in Brut, bei denen auf dem Berg ist es etwa 50:50. Vom Klima her bist du mit unserem Rheintalstand vergleichbar, gleiche Höhe und noch fast im Flugkreis.

    Ich würde daher eher noch zuwarten.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo Onkel Hugo,


    die letzte Version Rapshonig gefällt mir auch gut. Ich hadere aber mit deinem Sommertracht Etikett. Zwei Punkte fallen mir da auf

    -die Blüten die du abgebildet hast sehen aus wie von einer dieser Pseudo-Bienenweide-Gratissaatentütchen, die ja bekanntermaßen nicht sehr nachhaltig und auch sicher nicht maßgeblich im Honig enthalten sind. Hier fände ich es schön wenn es Bilder von Strandblüten oder sonstigen Wildblumen wären.

    - ist jetzt vielleicht zu penibel, aber ein Trachthonig ist ja in der Regel ein Honigtauhonig. Dieser ist dann aber nicht von Blüten sondern von Läusen. Ich würde zu dieser Gestaltung eher Sommerblütenhonig sagen. ( Warum habe ich jetzt ein Honigetikett mit Läusen drauf vor dem Auge:D).


    Viele Grüße Meike

    Hallo Meike,

    woher weisst Du dass nur ein Kunde über den Eintrag gekommen ist?

    Hallo WBienen,


    in der Regel frage ich unbekannte Kunden woher sie uns kennen, zumal ich diese an einer Hand abzählen kann. Auch unsere Box vor dem Haus dient hauptsächlich dazu vorbestellten Honig zu deponieren, die Kunden werfen das Geld dann in den Briefkasten. Ist vielleicht der Tatsache geschuldet, dass wir am Rand des Dorfes in einer Sackgasse wohnen.


    Viel Grüße

    Meike

    Hallo in die Runde,


    wir sind seit etwa 2 Jahren über GoogleMaps zu finden. In diesen 2 Jahren kam es genau ein einziges Mal vor, dass Kunden durch die Googlesuche zu uns fanden.

    Dieses Erlebnis war jedoch ein Highlight , da es eine Familie aus Saudi Arabien war, die Sommerurlaub in Baden Baden gemacht hat. Diese kauften nicht nur Honig, sondern brauchten auch noch einen großen Umzugskarton um damit ihre ganzen Einkäufe in die Heimat zu schicken. Wir haben noch die Gartenbienen vorgeführt und uns nett unterhalten. So konnten sie sich überhaupt nicht vorstellen, dass man die Imkerei einfach nur so, als Hobby, betreibt.

    Leider wurden danach keine Großbestellungen getätigt:S.

    Ich denke deshalb nicht, dass der Eintrag über Google unglaublich viel bringt.


    Viele Grüße

    Meike

    Ich hatte letztes Jahr unseren Lohnbrenner nach Honigbrand gefragt. So wie ich das verstanden habe ist das erlaubt, aber ein erheblicher Aufwand. Beim Brennen von Obstmaische ist festgelegt, wieviel Alkohol aus der Maische gebrannt werden kann, und daraus wird die Steuer berechnet. So ergeben 100l Birnenmaische 3,6l Alkohol und kosten 36,79 € Steuer, die man dann überweist. Wenn durch gute Maischeführung mehr rauskommt hat man Glück gehabt und darf den Mehrwert behalten.

    Bei der Vergärung von Honig kann der Alkoholgehalt vorher nicht geschätzt werden, da ja nicht kontrolliert werden kann wie hoch der Zuckergehalt des Ansatzes ist. Deshalb müsste der Zoll vor Ort kommen und die Maische auf Alkoholgehalt spindeln bzw. das Ergebnis kontrollieren. Diesen Aufwand wird kein Lohn- und auch kein Kleinbrenner bezahlen wollen.


    Unsere nächste Baustelle nachdem ich die Deklaration einigermaßen verstanden habe ist, wie das Ganze von uns als Einnahme verbucht werden soll. Schnaps zählt nicht mehr zur Urproduktion das heißt ich kann keine Mehrwertsteuerpauschale berechnen. Ich habe aber auch kein Gewerbe über welches ich abrechnen könnte, bzw. wie ich dem Bauern eine ordentliche Rechnung ausstellen kann. Also weiter recherchieren, oder doch selber trinken=O


    Viele Grüße

    Meike