Beiträge von merops

    Hallo Sepp,

    das mit den Räubern könnte es sein. Seit einiger Zeit schwirrt mindestens eine Wespe vor den Fluglöchern herum und holt ab und zu auch mal eine Biene vom Himmel. Kann ich da etwas gegen unternehmen?

    Hallo Luis,


    bist du sicher, dass das eine Wespe ist?

    normalerweise sind das Hornissen, die Eiweiß für ihre Brut benötigen. So war es bei einem unserer Völker im Garten letztes Jahr auch. Völlig auf Krawall gebürstet, aber auch wir haben Hornissen dabei beobachtet wie sie Bienen gefangen haben. Nachdem das Volk auf einen anderen Stand gebracht wurde war es völlig unauffällig.

    Bei uns sind die Wespen inzwischen schon auf der Suche nach Süßem, das heißt sie sind schon dabei ihre Nester aufzulösen.

    Vielleicht schaffst du ja mal ein Foto.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo in die Runde,

    beim Trachtmeldedienst melden hier eigentlich alle Stockwaagen Abnahmen. Je nach dem ob du im hinteren oder vorderen Murgtal wohnst würde auch mal probieren, nicht dass es noch nach Kirsche schmeckt=O. Wir hatten dieses Jahr an den Kirschen große Probleme mit der Kirschessigfliege und am Kirschbaum im Garten waren auch schon die ersten Bienen zugange.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo Jelle,


    Das stimmt.

    Wir haben es jedoch vor zwei Jahren mal genau so praktiziert als wir auch nicht wussten ob sie schwärmen oder umweiseln wollen. Die Königen wurde, warum auch immer, von den Bienen weiter behalten und erst im nächsten Sommer still umgeweiselt.

    Viele Grüße Meike

    Hallo in die Runde,

    Als schnelle Notmassnahme könntest du auch der Königin einen Flügel schneiden.

    Dann kann der Schwarm nicht weg und du siehst dann nach deinem Urlaub für welche Königen sich die Bienen entschieden haben.

    Immer noch eine fairere Chance als der Daumen.

    Viele Grüße Meike

    Ist das eine Schwarmzelle unten links der Mitte? Vielleicht liegt es ja doch an der Königin.

    War es ein Naturschwarm oder ein vorweggenommener?


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo in die Runde,


    nachdem es die Bienen bei uns dieses Jahr durch Futtermangel sowieso schwer haben liegt mir der Gedanke an Flugbienenverlust durch das Mähen der Wiesen etwas schwer im Magen.

    Bei uns im Ort sind etwa 150 ha Wiesen die größtenteils entweder im Landschaftsschutzgebiet oder als FFH -Mähwiesen geschützt sind. Es sind also keine toten Wirtschaftwiesen sonder da blüht tatsächlich was. Diese werden 2 mal im Jahr gemäht, und dieses leider fast zeitgleich innerhalb weniger Tage. Ich rede hier wohlgemerkt nicht vom Rasenmähen im Garten.

    Ich hatte jetzt überlegt den Bauern anzufragen, ob er mir am Abend vor der Mahd Bescheid sagen kann. Dann die Fluglöcher abends verschließen und wenn fertig gemäht ist wieder öffnen. Leider findet die Mahd naturgemäß bei schönem Wetter und gutem Flugbedingungen statt.

    Vom plötzlichen Trachteinbruch ganz zu schweigen, wobei dann 14 Tage später schön viel Klee hochkommt.

    Wäre das Verschließen eine Option oder besteht dann die Gefahr des Verbrausens ? Wohlgemerkt bei Liebig Beuten mit Gitterboden, und auch nur wenn es nicht zu heiß wird.


    Viele Grüße Meike


    für alle die gerne zu dem Thema Wiesenmahd und deren Auswirkungen auf die Fauna etwas lesen möchte wäre hier noch ein Link:

    https://www.anl.bayern.de/publ…_poel_et_al_2014_mahd.pdf

    Hallo in die Runde,


    den Preis den Manuel verlangt muss er alleine mit der Frisörin aushandeln. Da spielen so viele Faktoren rein, dass wir das aus der Ferne nicht beurteilen können.

    Meine Bedenken ich beim Honigverkauf im Frisörsalon ist der Geruch in solch einem Geschäft. Beim Frisör werden erfahrungsgemäß viele Sprays, Wässerchen etc benutzt, die alle unterschiedlich duften (für mich eher stinken). Ich hätte Angst, dass die Gläser diese Gerüche annehmen und das Honigglas auf dem Frühstückstisch dann nach Frisör riecht. Frisör und Lebensmittel passt für mich einfach nicht zusammen.

    Ich bin was syntetische Gerüche angeht aber auch empfindlich.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo Ronny,


    die Informationen sind ja sehr dürftig.

    -wie stark ist das Volk?

    -wie alt ist die Königin?

    -ist die Königin überhaupt noch drin?

    -nur eine einzelne Zelle oder viele?

    -wo war die Zelle? Mittig auf der Wabe oder am Rand?

    -bestiftet, angepflegt, verdeckelt?

    -wurde die Zelle gebrochen oder dringelassen?

    -wo imkert der Imker?

    -seit wann imkert der Imker?

    Und da sollen jetzt hilfreiche Antworten bei herauskommen????


    Vielleicht mussten sie Nachschaffen weil sie die Königin verloren haben, oder sie wollen umweiseln, oder sie wollen schwärmen....

    Bitte überlege erst einmal bevor du bei miesem Wetter das Brutnest durchwühlst.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo in die Runde,


    Dass der kleine Beutenkäfer wohl irgendwann hier ankommt sehe ich genauso. Das Problem mit den Bienenimporten, und in meinen Augen auch mit deutschen Imkern die Ihre Bienen im sonnigen Italien überwintern, ist, dass der Käfer dann nicht langsam von Süden her einwandert, sondern plötzlich eingeschleppt wird. Im Moment unterliegt er noch der Bienenseuchenverordnung. Das heißt im Falle eines Auftretens: Meldepflicht, Sanierung/ Abtötung, Ausrufung eines Sperrgebietes....die ganze Maschinerie eben. Und die Veterinäre werden sicher nicht kleinlich sein.

    Kommt er im Laufe der Jahre von Süden zu uns werden die Bekämpfungsmaßnahmen sicher andere sein.


    Viele Grüße

    Meike