Beiträge von merops

    Hallo Manuel,


    ich weiß jetzt nicht wie groß bei dir eine Charge ist, aber man kann kristallisierten Honig auch verkaufen;).

    Wir haben sogar Kunden die gerne festen Honig wollen, da sie vor der Langnese Zeit aufgewachsen sind, und dies als Merkmal für unbehandelten Honig ansehen. Manche mögen es auch wenn sich im Mund die Kristalle auflösen.

    Ich würde ihn einfach anbieten.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo in die Runde,


    ich bin gestern auf einen Film in der Arte Mediathek hingewiesen worden.


    https://www.arte.tv/de/videos/086130-012-A/xenius-hornissen/


    Ist interessant, wenn auch nicht viel neues drin vorkommt.


    Im Karlsruher Raum habe ich bis jetzt nur Meldungen / Fänge von Hornissen in Rheinstetten bekommen. Das Nest ist meines Wissens noch nicht gefunden worden. Die Blätter sind dieses Jahr aber auch extrem lange an den Bäumen.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo in die Runde,


    das mit der Marke wollte ich auch schon anmerken. Vor allem ist es bei einer gebrauchten Schleuder aber wichtig diese Marke überhaupt zu kennen. Wenn kein Kaufbeleg oder Aufdruck vorhanden ist kann es mühsam sein den Hersteller herauszufinden. Ohne Hersteller gibt es aber keine Möglichkeit Ersatzteile zu kaufen falls dann nach zwei Jahren doch etwas kaputt ist.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo Erfurt,


    du kannst auch bei Holtermann mal die ganzen Einzelteile deiner Beute in den Warenkorb legen. Dort wird dir dann das Versandgewicht angezeigt. Wenn du dann noch das Gewicht für Bienen und Wachs zurechnest, kannst du abschätzen wie viel Futter in deinen Beuten ist.

    Bitte denke auf alle Fälle daran, dass kein Absperrgitter über den Winter drin ist. Du hast leider nicht darauf geantwortet ob du es schon entfernt hast.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo in die Runde


    Wir haben noch genügend Kuhfladen, da bei uns im Ort zwei Kuhherden mit Mutterkühen und Kälbern stehen. Habt ihr die letzten Jahre mal Kuhfladen, oder was man noch viel häufiger sieht Pferdeäpfel genau angeschaut. Ich meine mich zu erinnern, dass früher von den Pferdeäpfeln auf den Wegen Fliegenschwärme aufgeflogen sind. Das kann ich jetzt so nicht mehr beobachten.

    Als Grund habe ich für mich die Entwurmungsmittel für Weidetiere vor Allem Wiederkäuer ausgemacht.

    Ein weiterer Sargnagel auf meiner Liste


    Hier ein netter Zeitungsartikel:

    https://www.tagesanzeiger.ch/w…-ins-Labor/story/24563072


    Hier vom Umweltbundesamt:

    https://www.umweltbundesamt.de…landwirtschaft_online.pdf


    Hier direkt :

    Als Beispiel: https://www.kuhgesundheit.de/2…r-entwurmung-von-rindern/ Sieht man sich einzelne Wirkstoffe an z.B. Doramectin (google suche doramectin umweltverträglichkeit) gibt den folgenden Link mit einer interessanten Erläuterung der Umweltverträglichkeit: https://aspregister.basg.gv.at…01110&type=DOTC_GEBR_INFO

    Ab Seite 6 stehen die Nebenwirkungen für die Umwelt. Die Beinträchtigung der Dungfauna dauert mehrere Wochen


    Es ist alles bekannt , aber keiner tut etwas.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo in die Runde,


    vor der Energiepflanzenzeit gab es Stilllegungsprämien der EU. Laut Agenda 2000 sollten 10 % der Flächen sollten stillgelegt werden, dafür bekamen die Bauern EU-Gelder. Diese stillgelegten Flächen durften nach dem EEG dann aber zu Anbau von Biomasse genutzt werden. Das heißt sie wurden wieder unter den Pflug genommen und mit Energiemais bepflanzt. Kassiert wird dann wohl doppel. Geld für die Energiepflanze plus Prämie.


    Hier aus einer Schrift des Landesumweltamt Brandenburg (LUA):

    "Die Agenda 2000 sieht u.a. vor, dass 10 % der Ackerflächen, die mit landwirtschaftlichen Kulturpflan-

    zen bebaut sind, still zu legen sind. Für die Stilllegungsflächen wird eine Stilllegungsprämie gewährt.

    Sie betrug im Wirtschaftsjahr 2001/2002 einheitlich 63 EUR pro Tonne des durchschnittlichen regiona-

    len Getreideertrages.

    Auf stillgelegten Flächen ist der Anbau von nachwachsenden Rohstoffen zulässig. Dazu gehört auch

    der Anbau von Biomasse."


    Und jetzt streitet man ob 5% der Fläche als Blühstreifen zumutbar wären;(



    Viele Grüße

    Meike



    Hallo in die Runde,


    wir wohnen in einem Ort in dem keine intensive Landwirtschaft betrieben wird. Mindestens die Hälfte der Feldflur sind Wiesen, die extensiv bewirtschaftet werden. Davon liegen die meisten in FFH oder Landschaftsschutzgebieten. Trotzdem mussten wir auch auf diesen Wiesen einen starken Rückgang der Fauna feststellen. Nicht nur Insekten (hier fallen uns besonders die fehlenden Heuschrecken auf) es fehlen sichtbar auch die Regenwürmer. Ich möchte nicht wissen was an Asseln, Springschwänzen und den anderen „unsichtbaren“ Arten fehlt.

    Um selber den Überblick zu behalten haben wir mal eine Liste erstellt die bei uns


    „ Sargnägel für den Rückgang der Insekten auf Wiesen“ trägt.

    Dies ist ein zusammengefasster Ausschnitt davon:


    1. Tiermedikamente die durch Festmist / Gülle ausgebracht werden Hier vor allem Entwurmungsmittel

    https://literatur.thuenen.de/digbib_extern/dn058935.pdf

    2. Mahd         https://www.anl.bayern.de/publ…_poel_et_al_2014_mahd.pdf

    3. Neonics

    - Ausgebracht durch Gülle/ Festmist in Form von Larviziden die in Ställen zum „Schutz“ vor Fliegen ausgebracht werden. Die Abbauprodukte sind noch viele Jahre giftig.

    Abdrift von Neonics die sich im Boden anreichern und dann bei der Bearbeitung mit dem Staub verweht werden. Also keine Abdrift bei der Saat, sondern noch nach vielen Jahren bei jeder Bearbeitung. Hier eine Studie über Normale Pestizide

    - Imidacloprid hat im Boden z. B eine Halbwertszeit von 191 Tagen

    - http://sitem.herts.ac.uk/aeru/ppdb/en/Reports/397.htm dort gibt’s auch die ganzen Daten zu vielen anderen „Mittelchen“

    Ein Gutachten zu Abdrift untersucht an Baumrinden in Schutzgebieten

    http://enkeltauglich.bio/wp-co…Rinde-20190210-1518-1.pdf


    Das ist jetzt nur eine Kurzform für die Wiesen. Man könnte das Ganze jetzt noch für Oberflächengewässer, Wald, Verkehr, Schnakenbekämpfung, Strukturwandel... zusammenstellen.

    Ich denke es gibt viele, viele Sargnägel und ich habe keine Hoffnung, dass sich viel ändern wird. Manchmal frage ich mich wie sie es in den 70er Jahren geschafft haben DDT zu verbieten, als sie merkten dass es Greifvögel tötet. Jetzt bei vielfach stärkeren Giften und massiveren Auswirkungen traut sich keiner ran.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo in die Runde,


    bei einer Schulung wurde mir einmal der Jenter Varroa Stopp gezeigt und empfohlen. Dieser kombiniert Käfigen/Brutstopp mit dem Einsatz einer Fangwabe.

    Hat hier schon mal jemand diesen Käfig probiert?

    Meine Überlegung war, diesen kurz vor Beginn der Kastanientracht ( MItte Juni) einzusetzen, dann hätten sie zur Tracht weniger Brut zu pflegen und ich könnte durch die Fangwabe den kritischen Zeitpunkt für den Varroabefall etwas herauszögern. Dadurch hätte ich die Möglichkeit die späte Waldtracht, so sie denn kommt, länger auszunutzen.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo in die Runde,


    ich hol den alten Faden mal wieder hoch um daran zu erinnern dass bald die Pflanzzeit für Krokusse losgeht. Alle die besondere Sorten pflanzen wollen sollten sich langsam um die Knollen bemühen, eh man sich versieht hat man den besten Zeitpunkt wieder verpasst;).


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo Sepp,

    das mit den Räubern könnte es sein. Seit einiger Zeit schwirrt mindestens eine Wespe vor den Fluglöchern herum und holt ab und zu auch mal eine Biene vom Himmel. Kann ich da etwas gegen unternehmen?

    Hallo Luis,


    bist du sicher, dass das eine Wespe ist?

    normalerweise sind das Hornissen, die Eiweiß für ihre Brut benötigen. So war es bei einem unserer Völker im Garten letztes Jahr auch. Völlig auf Krawall gebürstet, aber auch wir haben Hornissen dabei beobachtet wie sie Bienen gefangen haben. Nachdem das Volk auf einen anderen Stand gebracht wurde war es völlig unauffällig.

    Bei uns sind die Wespen inzwischen schon auf der Suche nach Süßem, das heißt sie sind schon dabei ihre Nester aufzulösen.

    Vielleicht schaffst du ja mal ein Foto.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo in die Runde,

    beim Trachtmeldedienst melden hier eigentlich alle Stockwaagen Abnahmen. Je nach dem ob du im hinteren oder vorderen Murgtal wohnst würde auch mal probieren, nicht dass es noch nach Kirsche schmeckt=O. Wir hatten dieses Jahr an den Kirschen große Probleme mit der Kirschessigfliege und am Kirschbaum im Garten waren auch schon die ersten Bienen zugange.


    Viele Grüße

    Meike

    Hallo Jelle,


    Das stimmt.

    Wir haben es jedoch vor zwei Jahren mal genau so praktiziert als wir auch nicht wussten ob sie schwärmen oder umweiseln wollen. Die Königen wurde, warum auch immer, von den Bienen weiter behalten und erst im nächsten Sommer still umgeweiselt.

    Viele Grüße Meike

    Hallo in die Runde,

    Als schnelle Notmassnahme könntest du auch der Königin einen Flügel schneiden.

    Dann kann der Schwarm nicht weg und du siehst dann nach deinem Urlaub für welche Königen sich die Bienen entschieden haben.

    Immer noch eine fairere Chance als der Daumen.

    Viele Grüße Meike