Beiträge von Elmue

    Hallo zusammen,

    Ich sehe das auch eher positiv. Obwohl man bedenken muss dass das letzte Jahr, zumindest bei uns, extrem wenig Honig gebracht hat. Viele Kollegen sind bereits ausverkauft oder hatten gar keinen Honig. Die Nachfrage ist schon deshalb größer als sonst.

    Und wegen der vielen Balkon Imker mache ich mir auch keine Gedanken.


    Gruß Jörg

    Ich zähle mich auch zu den Balkonimkern :-) auch wenn meine Völker nicht am Balkon stehen.


    Eine Freundin von mir hat mich überredet meinen Honig bei ihr im Laden zu verkaufen, eigentlich wollte ich das erst nicht. Sie verkauft auch zu einem Preis, der mich zunächst schockiert hat, sich aber durchaus an Marktpreisen orientiert ( ich sehe das Ganz als Hobby und habe sicherlich auch zu denen gehört, die ihren Honig unter Wert verkauft haben).


    Und was soll ich sagen, der Honig geht. Es sind jetzt einige dabei, unter anderem meine Freundin, die bisher in Honig nichts Besonderes gesehen haben und den nichtmal mochten. Die sehen jetzt, durch das Marketing meiner Freundin, dass das etwas Regionales ist, man tut etwas für die Bienen und das Ganze wird persönlicher, greifbarer.


    Ich verschenke nach wie vor Honig an Freunde und Familie. Ich sehe aber auch dass Kunden bereit sind, Geld für ein Produkt auszugeben, zu dem sie einen persönlichen Bezug haben, das nicht in jedem Regal steht und das noch die Umwelt unterstützt.


    Mein Landwirt, der gerne meine Bienen in seinem Raps stehen hat, will meinen Honig auch verkaufen. Das mache ich dann wenn ich auch pro Volk eine Tonne ernte, denn mehr als 4 Völker werden es nicht werden :-)

    Also ich mit meinen zwei Völkern letztes Jahr hatte ja im Leben nicht gedacht dass ich auch mal Honig verkaufen würde.


    Allerdings hatte ich dann doch 110 kg und eine Freundin, die einen Laden hat :-)


    Jetzt ist es so, dass sogar unser Bürgermeister meinen Honig auf dem Frühstückstisch hat und zwar mit dem eigenen Label.


    Meine Freundin verkauft den Honig mit der Information, dass der Honig teilweise sogar von ihren Blumen kommt ( die stehen direkt im Flugradius und ich kenne da keinen anderen Buckfast Imker).


    Mit DIB Label würde sie den Honig nicht anbieten, da das auch eher als Standard Honig gesehen wird vom Imker den man nicht kennt.


    Ich drucke meine Etiketten auf einem Laser Farbdrucker und dann mit Milch ans Glas. Geht schnell, kostet fast nix und geht gut wieder ab. Hab aber natürlich auch keine Tonnen :-)

    Ich habe auch die Anflugbretter für Dadant und möchte die nicht missen, da die Bienen da sehr gerne drauf landen, vor allem wenn viel los ist.


    Allerdings finde ich es auch nicht optimal dass die Befestigung über den Windelschlitz erfolgt. Die Holzwindeln sind kurz genug, da kann beides drin sein, ohne überzustehen. Ich habe aber auch Plastikwindeln, auf denen man den Befall deutlich besser sieht, die gehen aber dann nicht mehr ganz rein und stehen über, wodurch dann Wasser reinläuft. Ich habe jetzt mal interessehalber bei zwei Anflugbrettern den Teil gekürzt, der eingeschoben wird und muss mal sehen ob das trotzdem stabil bleibt.


    Insgesamt aber habe ich gerade im Winter das Problem, dass ich ja sehen möchte wie die Völker dastehen und dazu muss die Windel bis nach ganz vorne zum Flugloch geschoben werden sonst fehlt mir dieser Teil auf der Windel ( beim ersten Mal dachte ich oje, ein Wunder dass das Volk noch lebt, bis ich kapiert habe dass durch das Anflugbrett ja noch ca 5 cm oder mehr fehlen).


    Ich habe also jetzt im Winter daher gar keine Anflugbretter drin, im Sommer fehlt mir dieser Teil dann aber um die Milben vollständig auszuzählen.


    Lange Rede kurzer Sinn: ich find die gut, die sind auch stabil, es wäre aber besser wenn man de anders befestigen könnte.

    Wo habe ich etwas anderes behauptet? Natürlich kommt das aus dem gleichen Hahn. Damit man das aber vertreiben darf für den zugelassenen Zweck sind ein paar Dinge nötig wie oben erklärt. Und wenn man diese nicht tut gibts eben keine Zulassung, so einfach ist das.


    Den allgemeinen Sinn und Zweck einer Zulassung brauchen wir ja hoffentlich nicht zu diskutieren, oder?

    Ist eben nicht 100% das gleiche Produkt. Nachdem man als Hersteller eine Zulassung für ein Arzneimittel besitzt, braucht dann auch noch eine Herstellungszulassung, sonst wärs ja gar nicht lustig... :rolleyes:

    Für die Zulassung musst wieder allgemeine Qualitätsstandards für die Herstellung von Arzneimittel einhalten, als Stichwort beispielsweise Keimfreiheit und die Verhinderung anderer Kontaminationen. Das kostet in der Herstellung wieder nen Haufen Schotter mehr, da reichen keine herkömmlichen, industrialisierten Chemie-Prozesse.

    Genau richtig.


    Ich glaube hier wird unterschätzt was es bedeutet, eine Zulassung zu bekommen und zu halten.


    Man muss Studien zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit durchführen. Je nach Studiendesign kann das gutgehen oder schiefgehen. Beides kostet aber Geld, jedenfalls wenn man das wissenschaftlich aussagekräftig machen möchte. Die Einreichung zur Zulassung kostet ebenfalls Geld.


    Danach, wenn alles gutgegangen ist, ist man Zulassungsinhaber. Damit fängt es eigentlich erst an, denn dieser muss Nebenwirkungen nachverfolgen und ist auch sonst für alles innerhalb dieser Zulassung der Verantwortliche. Das dürfte meines Erachtens der Grund sein warum der DIB das nie sein wird. Der Zulassungsinhaber ist normalerweise der Hersteller, der dann auch Qualitätsstandards garantieren kann und zur Verantwortung gezogen wird sollten Unreinheiten nachgewiesen werde etc.


    Das Ganze gilt für den Humanbereich genauso.


    Die Aussage, dass sich Hersteller bereichern wollen, weil sie mehr als die Herstellungskosten für ein Produkt verlangen, ist relativ kurzsichtig (wobei das natürlich für einige trotzdem zutrifft). Beim Menschen können die Kosten für Zulassungsstudien mal schnell, je nach Indikation in den 7-8 stelligen Bereich gehen, das muss natürlich wieder reinkommen, und nicht nur das.


    Daher steht einer Zulassung immer auch eine Kostenrechnung bevor und natürlich muss der Hersteller etwas damit verdienen können. Übrigens hat auch AS ad us vet jeweils einen Hersteller, der jeweils auch ein Zulassungsinhaber ist. Wenn der Patentschutz abgelaufen ist, bekommt man als Hersteller die Zulassung auch ohne neue Studien einreichen zu müssen, daher sind sogenannte Generika auch so günstig. Da geht es dann tatsächlich um Herstellungskosten ohne Berücksichtigung der Kosten für die Studien. Aus diesem Grund gibt es eben auch einen Patentschutz, damit diese Kosten wieder hereingeholt werden. Danach kann jeder nachbauen der möchte und günstig verkaufen.


    Die einzigen, die hier schon sehr weit fortgeschritten sind ist tatsächlich die Firma Andermatt, aber möglicherweise gibt es in D andere Hürden zur Zulassung und/oder die Gewinnaussichten sind zu gering ( mal ehrlich: die meisten hier würden ja doch zum Baumarkt gehen und Oxalsäure mit hohem Reinheitswert, aber ohne Zulassung kaufen, oder?)


    Für uns wäre es schön wenn wir die Zulassung hätten, keine Frage. Dazu braucht man aber einen Hersteller, der auch etwas davon hat.

    Nächstes Jahr jammern wir bestimmt alle rum:

    "Wohin mit dem vielen Honig?"

    "Wie am besten einlagern?"

    "Rezepte mit viel Honigverbrauch"

    ...

    Nachdem bei mir letztes Jahr so alles schiefgegangen ist was möglich war, kann ich dieses Jahr tatsächlich über das obenstehende "jammern" :-)


    Ich habe insgesamt 110 kg Honig aus zwei Völkern bekommen, was ich nie geglaubt hätte wenn mir das jemand vorausgesagt hätte.


    Diese beiden haben eine TBE bekommen und die beiden Brutscheunen daraus sind mit Milchsäure behandelt und haben sich schöne Königinnen nachgezogen, sind schon wieder in der Brut.


    Keine Schwarmlust, keine sonstigen Probleme. Ich kanns gar nicht glauben :-)

    Ja stimmt. Danke fürs Verlinken! Es gibt sicher auch noch weitere Karten, in denen man Koordinaten bekommen kann, aber ich hab dann aufgehört zu suchen, da bei mir die wichtigste Frage war wo die Landkreisgrenze verläuft.


    So etwas habe ich dann leider nicht noch woanders gefunden, da muss man dann wohl im Zweifelsfall in die Flurstücke gehen.... was bedeutet einzelne Gemeinden anschauen.

    Hallo zusammen,


    Ich nochmal :-) habe gerade auf der Seite der Starnberger ein tolles Tool gefunden, extra für die Bienenhaltung: einen Koordinatenfinder mit den Landkreisgrenzen.


    Für mich hat sich jetzt das Ganze erledigt, dann es stellt sich heraus, dass mein Bienenstand tatsächlich in FFB liegt (die Adresse des Hofes ist aber in STA). Also spielt sich alles in FFB ab und ich überschreite keine Grenzen.


    Danke trotzdem für eure Hilfe!

    Danke euch. Ich probiers nochmal. Die Landkreisgrenze geht wohl auch noch durch den Hof, wo ich normalerweise stehe, ich weiß also eigentlich gar nicht ob ich wirklich in STA bin....


    Werde das nochmal versuchen zu klären. Ich werde aber für zwei Wochen Raps sicher kein Zeugnis beantragen. Wenn das notwendig sein sollte muss ich eben in FFB bleiben.... oder den Raps Raps sein lassen.... bzw dann STA Raps nehmen....


    Mich hat die Antwort damals etwas verunsichert aber was ich so bisher gelesen habe stimmt mit dem überein was du sagts, Robert.

    Hallo zusammen,


    Ich hätte mal eine Frage zu den Zuständigkeiten.


    Als ich angefangen habe mit dem Imkern habe ich ganz ordnungsgemäß meine Bienen angemeldet beim Amt meines Wohnortes, da sie zuerst bei mir im Garten waren. Ich abe auch meine Betriebsnummer recht bald bekommen, alles gut.


    Etwas später habe ich dann die Bienen woanders hingebracht und da ich nahe der Kreisgrenze wohne, damit den Landkreis überschritten. Ich habe daraufhin das Amt gefragt ob ich mich da jetzt an das andere Veterinäramt wenden muss und zur Antwort bekommen dass der Wohnort des Imkers ausschlaggebend sei. Das Ganze ist jetzt 3 Jahre her, ich hatte es aber nochmal ausgegraben.


    Nach den ganzen Diskussionen hier frage ich mich allerdings ob das stimmt bzw bezweifle das.


    Ich habe das Ganze wieder ausgegraben weil ich jetzt eine Anfrage eines Bauern habe, der gerne meine Bienen im Raps haben möchte, allerdings im anderen Landkreis. Wenn das aber zu kompliziert wird lasse ich das.


    Also hier nochmal meine zwei Fragen:


    Ich bekomme ein (Aumeier) Gesundheitszeugnis für meine Bienen, die ich Ende April von ihr bekomme.

    Brauche ich dann noch eins oder zwei fürs Wandern? (Erster Rapsstandort ist FFB, zweiter, dauerhafter Standort ist dann STA)

    Und wie ist das jetzt mit dem Standort. Wer muss genau für vorübergehend bzw. Dauerhaft informiert werden? Habe dazu mal auf deren Website geschaut aber nichts zum Thema Wandern gefunden oder vorübergehender Standort.


    Ist leider ziemlich verwirrend und ich habe den Eindruck dass auch die Ämter da vielleicht nicht so ganz wissen wie das jetzt laufen soll?


    Vielen Dank schon einmal für eure Einschätzung.

    Hallo Kruppi,


    Erfahrungsgemäß ist Flüssighefe immer ein Risiko. Trockenhefe ist da viel besser, die bekommst du aber eher selten im Baumarkt oder Gartencenter, warum weiß ich auch nicht.


    Es gibt aber diverse Internetshops für Winzer und Hobbywinzer, da bekommt man die Trockenhefe. Die hält sich auch eine Weile, kann man sich also auch mal auf Lager legen.


    Ich fürchte auch dass deine Hefe nicht mehr lange hält wenn sie einmal angebrochen ist, das liegt leider an der flüssigen Darreichung, da sind die Hefen aktiv und brauchen Nahrung zum Überleben. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum diese Hefen oft nicht funktionieren, da die Hefen darin schon verhungert sind. In der Trockenhefe sind sie in einem inaktiven Zustand und können problemlos gelagert werden.
    Ich würde einfach alles reintun, die Hefe vermehrt sich ja ohnehin im Ansatz.


    Es gibt übrigens auch das sog. Fruchtwein und Met Forum, da werden Sie auch geholfen, sehr kompetent. Met ist nicht ganz einfach :-)


    Viel Erfolg!

    @ alle, die mir hier sehr nett geholfen haben:


    Kleines Update: der Stecher hat die neue Königin angenommen, ich habe nach einer Woche Stifte gefunden. Das Risiko, dass sie sie erst legen lassen und dann noch abstechen ist aber immer noch da, wenn auch klein.


    Das andere Volk, das mir auch nicht friedlich genug war, hat die Königin nicht angenommen. Erst hatten sie sie durch den Käfig gefüttert, das scheint also keine Garantie zu sein. Der Käfig war ausgefressen, aber keine Königin und keine Stifte zu sehen. Heike Aumeier hat mir hier auch ganz toll geholfen und mir geraten eine Weiselprobe zu machen. Sie haben jede Menge Zellen gezogen.


    Jetzt fahre ich heute spontan nach Zandt und bekomme eine Wirtschaftskönigin 2015, für mich perfekt.


    Mein Imkerpate hat dann für den Fall der Fälle auch noch einen Ableger zum Vereinigen wenn alles schiefgeht.


    Vielen Dank euch, ihr habt mir prima Tipps gegeben und ich denke ich bekomme meine drei Völker jetzt ganz gut in den Winter. Werde mich jetzt hier wieder mehr aufs Lesen beschränken.

    Ja liebe Profis, Experten und weitere Vielposter, bevor man draufhaut geht es aber auch manchmal darum erstmal richtig zu lesen.


    Im zitierten Post ging es bei der Varroa weder um "grübeln, herumdiskutieren und interpretieren " sondern schlicht um die Frage was am besten zu tun ist wenn die Juli Behandlung doch nicht so angeschlagen hat wie man es gerne hätte, auch wenn es die ganz klassische Herangehensweise war.


    Meine Bienen müssen niemandem leid tun, die kamen alle gut aus dem Winter, es gab reichlich Honig und zwei davon sind nach Puderzucker komplett milbenfrei, bei einem muss ich offensichtlich nachbehandeln.


    Mir haben hier sehr viele Menschen im Forum weitergeholfen weil sie mir eben auf solche Fragen sehr lieb und hilfsbereit geantwortet haben - auch mein Imkerpate.


    Gequälte Bienen hat mir bisher keiner unterstellt.... Und sowas mag ich mir auch nicht sagen lassen. Mache ich auch nicht bei anderen...