Beiträge von robirot

    Nein, Bienen Fallen nicht unter Kleintierhaltung. Das steht auch nicht im B-Plan.
    Es gilt sogar eine Duldungspflicht, bei kleineren Beeinträchtigungen (wozu auch der Reinigungsflug gehört).


    Wichtig ist jedoch die Unterscheidung ob das Wohngebiet ein Misch- oder reines Wohngebiet ist. Bei ersten gibt es keine Diskussion, bei zweitem stellt sich die Frage der Ortsüblichkeit. Gibt es Imker im Ort/der Nähe, dann ist es Ortsüblich und ok.

    Es gibt doch mit Sicherheit einen Händler für Bienenbedarf irgendwo auf der Insel, da kannst du am besten Gucken was das bei dir vorherschende Rähmchenmaß ist.

    5 m nach Links/Rechts würden mir jetzt keine Worgen machen, das Treffen die Bienen schon.


    Wenn die 5 m allerdings gegenüber (also vorm Flugloch) sind dann wird das nichts.


    Nach unten ist auch nicht unkritisch, ich habe zwei Völker auf dem Balkon, die lieben es bis kurz vor das Haus zu fliegen (in va 4-5 m Höhe) und dann werden Kreise geflogen bis man auf der Richtigen höhe ist. Dabei wird auf dem Geländer unter mir schonmal Pause gemacht oder reingeflogen beim Kreisen.
    Meine Nachbarin nutzt ihren Balkon nicht wirklich da sie kaum laufen kann, da ich aber auch auf meinem Balkon ohne Schutz Sitzen kann oder auch Kaffe trinken kann sind mitlerweile alle bedenken weg.


    Wenn du die Situation aber Verhindern kannst indem du die andere Richtung nutzt, dann mach das.

    Und noch eine Sache solltest du dir zu Herzen nehmen, der Titel des Lehrganges ist "Wesensgemäße" B... .
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    Auch die Betriebsweise des Melifera e.v. benötigt eine Varrobehandlung.
    Allgemein solltest du dir aber immer die Frage stellen warum ist diese Methode besser als die Konventionelle?
    Am Ende wirst du dabei landen, das lediglich der Naturwabenbau ein echter Streitpunkt ist. Dies ist vor allem Abwägungssache, vor allem über die Drohnen.


    Ich z.B. habe einen Imker in der Nachbarschaftt der mit der dunklen Biene angefangen hat, der zukauf von Königinnen ist ihm aber zu teuer, so dass diese mit der Zeit hybridisiert sind und jetzt nach x Generationen die Typischen Melifera/Carnica Hybrideffekte zeigen. (Stichig ). Jetzt wird argumentiert es war ja schön wie sie zahm war, aber jetzt kann ich endlich sicher Sein das sie sich Verteidigen können.


    Hier wäre ich frohn wenn er Drohnen schneiden würde. Jetzt muss ich bei den doch Recht häufig auftretenden Stechern drohnen Schneiden und mit einer Königin von einem anderen Stand umweiseln.
    Stecher sind eine Sache die man nicht weitervererben will, es macht die Arbeit am Volk unerträglich und diese Völker sind auch nicht stärker.


    Zur Betriebsweise würde ich im Modernen Betrieb nicht zu einer Einraumbeute greifen. Das Rähmchenmaß ist Dadant hoch, Niemand anders benutzt es. Wenn schon Trogbeute, dann in Langstroth, Dadant, DNM, DNM 1,5 Zander oder Zadant. Dies sind Maße die standartmäßig Verwendung finden.Auch diese gibt es als Trogbeute.
    Willst du nur wenige Völker halten, solltest du dir aber die sog. Großraumbeuten angucken, Dadant, DNM 1.5 mit Flach/Halbzargen als Honigraum. Ein Honigraum in voller Rähmchenhöhe ist, zumindest bei neueinstieg, nicht mehr Zeitgemäß. Flachzargen haben ein besseres Honig/Gewicht Verhältniss als Halbzargen. Da ist die Frage was man Persönlich heben kann/will.
    Vollzargen werden jedoch recht schnell Problematisch, da z.B. ein DNM Honigraum 40 kg wiegen kann. Dies immer zu heben ist nonsense. Lieber eine Zarge mehr mit nur 20 kg.
    Das Argument der Schichtenbeweglichkeit ist auch nicht echt, alle zwei Jahre totale Bauerneuerung und es gibt keinen Grund mehr Honigraumwaben in den Brutraum zu hängen.

    Das sieht ganz stark nach Melifera aus.
    Wahrscheinlich Ligustica Abkömmlinge.


    Bei dee Beute solltest du dir auch Langstroth überlegen, das dürfte das bei dir Vorherschende Maß sein.
    Sonst guck mal auf Beesource.com, da dürftest du mehr infkrmationen bekommen.

    Ok, also entweder dieser Aufwand oder Arbeit einstellen.
    Wobei der Aufwand das Problem hat das es zu teuer wird.


    Also Belegstelle im Kreis L nur noch für Imker im Kreis L und zukauf von Königinnen von Ausserhalb ist auch unmöglich.

    Das beudeutet also für Belegstellen, die Königin kommt, mit Gesundheitszeugnis (falls dies Akzeptiert wird) an, sogleich muss die Abwanderung angezeigt werden, und am Tag der Aufstellugne ine Begutachtung/Futterkranzprobe gezigen werden, damit die Königinnen hoffentlich nach 14 Tagen wieder zurück gesendet werden dürfen. Wenn man Pech hat, heist das aber auch das ein Anwandern nur möglich ist, mit Gesundheitszeugnis aus dem Landkreis L, das Begattungsvölker beprobt werden müssen vor dem Aufbringen. Das geht dann ja nur mit M+ oder ähnlichem, wo man durch Teilen die Begattungseinheit erhällt. Alternativ die Völker stehen fest auf der Belegstelle und Königinnen müssen als Weiselzelle angeliefert werden und kommen im Nicotkäfig mit Gesundheitszeugnis zurück?

    Da habe ich Zandt wohl ein wenig Falsch eingeordnet.
    Ok Sprinter 4x4 ist natürlich eine echte Ansage. Da hat man hier oben doch mal einen Vorteil wo man nur 10% der Strecke hat.
    Wenn du statt der Tür auf die AC an macht sind wohl eher 16 L :-(


    Wer nur von einer Königin vermehrt spielt auf jeden Fall Roulette, wenn man sich aber mal die Aufstellung von Heike so ansieht, dann ist es durchaus interessant wenn man mit der Zucht beginnen will, 20-50 Königinnen zu Kaufen. Die besten auszuwählen, die restlichen wieder zu Verkaufen.
    Wenn man mal Rechnet das man eine Belegstellenbegattet Königin, die gerade erst in Eilage, oft für etwa 60-70 € bei renomierten Züchtern bekommt, dann sind 50 Königinnen 3500 €. Die Schlechtesten 10 (nicht interessant für eine Nachzucht) verkauft man wieder wie Standbegattet für 25€, das Mittelfeld für 30-50 und die die letzten Top 5 vor den die man behält sollten schon interessant sein für jemanden der selber vermehren will, ca. 120-150 €.
    Dann hätte man ein paar Zuchtköniginnen erhalten und nur einen Bruchteil ausgegeben.


    Kranke Welt.

    Such mal nach der Adam-Aufstellung, dann dürfte sich deine Frage nach der Südrichtung geklärt haben.
    Das einzige was Interessant sein kann, ist das du bei wirklkich viel Wind der so kommt das er von unten in die Beute wehen kann, einen geschlossenen Boden verwenden musst. Alternativ geht natürlich auch ein Unterstand.


    Interessante Rechnung, wobei mich ein paar Punkte schon wundern,


    Fahrt zur Belegstelle, Hin-Rückfahrt,Diesel, 600 € das entspricht ja fast 6000 km, wo liegt denn deine Belegstelle? Wenn ich mir nur überlege das sind also 1500 km pro Fahrt. (2x hin 2 x zurück). Da musst du ja schon bis nach Italien fahren.
    Die meisten Imker werden da eher max. 100 km zu fahren haben. Außerdem bist du bei 1500 km ja auch gut 15 Stunden unterwegs, da an einem Tag zu fahren ist auch nicht gerade ohne, auch nicht zu zweit. Wie machst du das denn mit den Bienen wie überstehen die denn so eine fahrt?


    Aber was machst du, wenn du erst in die Kirschen wanderst, dann vll noch ein wenig Äpfel oder Löwenzahn, dann in den Raps, danach in die Robine/Ahorn gefolgt von der Heide. Das wären dann immerhin 4 - 6 Beprobungen.


    Das mit dem Gendergerecht ignoriere ich jetzt mal und schlage die allgemeinen Sprachregeln wie sie z.B. im Duden vor, die gelten zum Glück noch im Beamtentum.