Beiträge von robirot

    Guck mal bei dir in der Nähe nach einem Laborhandel, die Luxusvariante wäre dann Kolbenhubpipette 25 ml die einfache Variante ist Peleusball und Glasseinwegpipette (So einweg sind die nicht wirklich) das Kostet dann etwa 5-8 €. Damit bist du alle Sorgen los.

    Nächstes mal kauf lieber 60% tech. Essigsäure, die ist Völlig ausreichend, günstiger und besser im Handling als Eisessig. Des Weiteren hält sie länger da das Wasser/Essigsäuregemisch langsammer verdunstet als der Eiseesig, der zwar Wasser zieht, aber trotzdem höher konzentriert ist. Dazu kommen dann noch rechtliche Aspekte.

    Der Alkohol dient vornehmlich als Trägermedium um die Oxalsäure in die Verdamofer Kammer zu befördern. Wasser würde genauso gehen, hat aber eine höhere Verdunstungsenergie. Die einbringen von Oxalsäure durch Aerosolbildung funktioniert anders.

    Naja bei so fein wie die Oxalsäure rekristallisiert ist sie selbst beim Varrox noch für eine lange Zeit in der Luft ("Airfloat" wie die amis das passend beschreiben, also ein verhalten wie Staub). Da ist die Verteilung schon sehr sicher.


    Mein Kritikpunk geht auch wie beschrieben an die Wissenschaftlich leider nicht zu Ende geführte Studie. Da Wahl der Menge aus der Luft gegriffen scheint bzw. das Ergebniss nicht zu ende geführt ist.

    Deshalb wird aber die eigene Wachsstrecke propagiert, dann tauchen solche Probleme erst garnicht auf.
    Ich habe gestern zum ersten mal gewalzt und bin begeistert!
    Mittelwandwalze aus China, Wecktopf der ganz leicht aufgedreht ist und schon hat man eine Endlosschlange Mittelwände für ca 400 Euro.
    Eine Holzplatte im Wabenmaß und auf eine stunde waren ca 100 Mittelwände fertig.
    Jetzt über den "Winter" aus Itemprofil ein gestell gebaut und verstellbare Rundmesser mit einbauen :D das ist dann schon eine halbe Mittelwandanlage für unter 1000 Euro!


    Wo gibt es den die Mittelwandwandwalze aus China?


    Warum sollte die Menge bei Verwendung dieses Gerätes geringer sein als bei einem anderen. Das würde keinen Sinn machen. (Reine Oxalsäure ist auch nicht angegeben, sondern nur Thymol + Oxalsäure).
    Die benötigten Mengen sind z.B. in den Studien der Fischermühle untersucht worden, leider fehlen aber kleinere Mengen als 1,4 g. Insgesamt zeigte sich dort aber keine wesentliche Steigerung von den 1,4 g und 2,8 g. Dies lässt vor allem vermuten das die Wirksamkeit schon bei viel geringeren Mengen einsetzt und hoch ist. sinnvoll wäre eine Untersuchung mit Dosen ab 0,1 g - 1,4 g in 0,1 g Schritten um eine klare Kurve zu Zeichen. Die für die Pfannenverdampfer oft genannten 2 g sind eher im höheren benötigten Bereich und als "hat schon immer Funktioniert" einzustufen (aber nicht falsch). 1 g beim Oxamaten sind auch nicht auf die Umwälztechnik des Oxamaten zurückzuführen, sondern anhand der Studie lässt sich Vermuten das die Menge bereits Ausreichend ist.

    Der Haupteffekt bei dieser Applikation sollte ein rasches Verdampfen des Lösungsmitteln sein (Das bißchen LöMi ist schnell weg), gefolgt von der Verdampfung des Wirkstoffes. Eine Aerosolbildung wird zwar stattfinden, aber der Nachrangig effektiv sein. Es sei denn Lösungsmitteln ist stark verdünnt. Vorteil ist auf jeden Fall die schnelle Dosierung.

    Die Amis vernebeln auch Paraffinöl in den Beuten als Bekämpfungsmaßnahme und das soll funktionieren. :-? Wohl bekomm's...


    Naja die Methode ist bei den Amis bekannt, funktioniert aber wird nur noch von wenigen Angewendet. Das Problem ist einfach das die Effizienz und der Arbeitsaufwand zu hoch. Die Effizienz von den verdampfter Oxalsäure ist höher und die Anwendung ist schnell und soll auch besser Verträglich sein.


    Allgemein sind da auch Oxalsäure, Thymol und Ameisensäure vorherrschend. Des Weiteren ist das Thema ätherische Öle sehr verschieden betrachtet. Sehr lange wurde dies von den West Virginia University propagiert (führt zur Entwicklung von Honey B-Healthy). Dies reicht aber nicht als alleinige Bekämpfungsmaßnahme. Mitlerweile wurde auch Ameisensäure (44.1%) mit in das Konzept aufgenommen. Die Verdampfungsmethode entspricht etwa der des Schwammtuchs in einer umgebauten Zarge.


    Die behandlung mit ätherischen Ölen basiert auf der Fütterung mit Futtersaft der mit ätherischen Ölen versetzt wurde (am Futterloch). Denn sollen die Ammenbienen aufnehmen, so das er mit in den Futtersaft aufgenommen wird. Die Konzentration ist so niedrig das die Made überlebt, aber die Varroa kann diese tötet oder die Reproduktion einschränkt.


    Des Weiteren wird der Einsatz von Verschiedenen Langzeitbehandlungsmöglichkeiten mit "Trap-Stips" und Fettplätzchen empfohlen.


    http://www.wvu.edu/~agexten/varroa.htm
    http://www.wvu.edu/~agexten/varroa/FAFumigat.pdf
    http://www.wvu.edu/~agexten/varroa/honeyBhlth.htm
    http://www.wvu.edu/~agexten/varroa06.htm


    Honey B-Healthy ist ein Mix aus Grüner Minze- und Lemongrass Öl, mit Zucker, Wasser und Lecithin als Emulgator. Einfach bei Google eingeben dann findet man das Rezept, was aus der Veröffentlichung abgeschrieben ist.


    Weitere interessante Ansätze bietet z.B. diese Studie über Thymol, Menthol, Kampfer und Eukalyptol. Vor allem Kampfer und Menthol sind hier interessant, aufgrund der niedrigen Mortalitätsraten bei den Bienen. Allerdings sind die benötigten Konzentrationen bei diesen höher als bei Thymol.


    https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-00891242/document (auf S.29 muss die Beschriftung der Linien falschherum sein, dann stimmt sie mit dem Text und älteren Studien überein)


    Interessant könnte auch die Anwendung von Oxalsäure in Glycerin auf Cellulosestreifen (Pappkarton) sein. Da statt Wasser Glycerin verwendet wird besteht nicht das Problem der Austrocknung der Materialien.


    http://link.springer.com/article/10.1007/s13592-015-0405-7
    https://www.researchgate.net/p…_in_the_presence_of_brood (rechte Seite Download full text).


    (Wenn ihr die Springer Links nicht sehen könnt, hilft oft ein Besuch der nächsten Universitätsbibliothek. Da gibt es zu den meisten Sachen freien Zugang. Das selbe gilt auch in ein paar Stadtbibliotheken).


    Leider fehlt bei allen diesen Methoden wieder einmal die Zulassung in Deutschland (vll. Abgesehen von den Fettplätzchen da die Frage ist ob die als Behandlung gelten. Die Effizienz ist aber als niedrig eingestufft.)
    Das Sinnvollste wäre wohl die Zulassung des Sprühens und Verdampfens von Oxalsäure in Deutschland, aber wie es so ist.......

    Hat jemand Erfahrung mit Spanngurten mit doppel-D Verschluss? Der Verschluss hält ja normalerweise echt gut und die Gurte kosten recht wenig.