Beiträge von robirot

    Hab gerade mal geguckt, sind immernoch die gelben Zargen für 26€/Stück, was einfach zu teuer ist, aber Gott sei Dank hat ICKO neue Bilder drinnen und jetzt sieht man das Anel der Hersteller ist, und direkt da sind sie wesentlich günstiger. Na eigentlich wollte ich ja bei MESI bestellen, aber so, mal sehen.

    Nein, nicht alle fertigen Kräne haben eine ABE.


    ABE wenn sie für dein Fahrzeug gültig ist, mitführen, beim nächsten mal TÜV eintragen lassen und dann brauchst du sie nicht mehr mitführen.

    Die Zukunft sehe ich eh beim Nicotkram auf Langstrothbasis, weil Unkaputtbar, Genormt, und sehr Preiswert, wenn im Ausland erworben. :P

    Ob da 10/12er Dadant oder Zander 1,1/2. (Trent zu Großwaben im BR, wegen schnellerem Arbeiten. Die 1/2 HR Rahmen sind einfach schneller maschinell zu entdeckeln/schleudern und leichter zu heben)

    drauf oder besser dazwischen kommt macht nich groß Unterschied.

    Da kann Jeder was mit anfangen.

    Hab fertig

    Zeig mir Nicot Langstroth Beuten und ich stell sofort um!

    Böden und Fütterer ja, aber Zargen?


    Und wie ist das eigentlich wenn man sich eine Styropor-Beute zulegt, sollte diese noch gestrichen werden und mit was für einer Farbe ? Sind die nicht schon an sich geschützt?

    Die einzige Styroporbeute die es heute noch gibt, die nicht gestrichen werden muss, ist das Apidea Begattungskästchen, alle anderen müssen gestrichen werden.

    Dafür nimmst du Acryl Fassadenfarbe oder Acryl Lack

    Jetzt hat mir doch tatsächlich jemand Bier in mein Glyphosat gemischt!


    Was haben die Bauern nur vor dem Glyphosat gemacht? Ganz einfach da gab es so schöne Sachen wie Natriumchlorat (was für sie Biene tatsächlich recht unschädlich ist, aber nicht für den Boden), DNOC, 2,4-D, Phenylharstoffe. Gegen einige davon wirkt Glyphosat wie ein Streichelzoo.


    Das man sich als Imker keine Sorgen machrn muss, das man nicht so schnell Gylphosat im Honig hat, das ist ein Märchen was man sich abschminken sollte. Wenn man im Schwarzwald oder in der Robinie steht, dann hat man recht gute Chancen das die Belastung nur minimal ist. Aber überall anders würde ich drauf Wetten das 90% der Proben positiv getestet werden würden.

    Wie kommt das Glyphosat den überhaupt in den Honig? Pflanzen haben auch eine gewisse Tolleranz gegenüber Glyphosat, bauen es aber nicht vollständig ab, also wird es, da es Wasserlöslich ist, mit allen Säften transportiert und gelangt so auch in den Nektar. Gerade die Landwirtschaftlich genutzen Pflanzen die von den Bienen angeflogen werden, sind aber extra so gezüchtet, das die Tolleranz gegenüber dem Glyphosat besonders hoch ist. Was natürlich zu mehr Glyphosat im Nektar führt.


    Was ist aber mit den Wildpflanzen? Einige Pflanzen sterben einfach, andere haben aber auch eine Tolleranz oder sogar Resistenz entwickelt. Wenn die Pflanze die stirbt jetzt während der Blüte gespritzt wird, ist sie auch nicht sofort tot, sondern stirbt mit der Zeit, in dieser Zeit gibt sie einen Teil des Glyphosats in den Nektar ab, die Tollerante kann dies auch noch später tun. Bekannt ist aber auch dss die Konzentration mit Abstand zur Spritzung abnimmt, d.h. ist das Spritzen während der Blüte auch so gefährlich.


    Gutation ist ein weiteres Problem.


    Was können die Landwirte tun. Ersteinmal muss man ganz Eindeutig sahen, das viele Landwirte auch gerne ohne so Sachen wie Roundup arbeiten würden, das wird aber schwer bei der aktuellen Agrarpolitik und noch schwerer bei der vergangenen. Auch gibt es auch hierzulande schon Probleme mit Resistenzbildungen, wie ich in Australien war, konnte man dies live Beobachten, was passiert wenn die Resistenzen zunehmen. In den USA ist das in einigen Gebieten so extrem das dort die Landwirtschaft zum erliegen gekommen ist.

    Wer hat schonmal was von der Prämie für pfluglose Bodenbearbeitung gehört? Das war faktisch ein entweder du Spritzt mit Roundup oder du bekommst nicht nur diese Förderung nicht.

    Die Chemische Landwirtschaft wurde in der Vergangenheit nicht nur massiv Gefördert, sondern auch Gefordert!

    Das kann man jetzt nicht innerhalb kürzester Zeit verschwinden lassen.

    Aber warum wurde dies überhaupt gemacht? Ganz einfach weil man so mit wesentlich weniger Aufwand, höhere Erträge erzielen konnte (nichts anderes als wenn man eine größere Schleuder kauft oder eine Entdecklungsmaschine). Man bedenke früher waren bis zu ~42% der Deutschen in der Landwirtschaft tätig, heute sind es 2%, Ein Landwirte versorgt heute 170 Menschen und nicht mehr weniger als 10, wobei die auch noch selber Zuhause den Garten bestellt haben.


    Mit diesen Grundlagen kann man jetzt anfangen die Diskussion ein wenig differenziert zu betrachten:

    Was wird gefordert:

    Die Produktivität der Landwirte darf nicht sinken, sondern muss eher steigen.

    Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Düngern und allem Chemischen soll sich verringern.

    Lebensmittel dürfen aber auch nicht teurer werden, es sind Gleichzeitig noch so viele andere Projekte zu Finanzieren.


    und jetzt Versuch diese Punkte mal alle unter einen Hut zu bringen?


    Ich halte die meisten aktuellen Ansätze schon im Ansatz zum scheitern verurteilt.

    Das ganze müsste viel Vollumfänglicher gestaltet werden. Den Einsatz von Chemischen Agrarhilfstoffen können wir sehr einfach verringern, da wäre z.B. die Förderung von Technik die eine gezieltere Anwendung erlaubt. Z.B. durch Entwicklung in Dochtstreichgeräte die hinter einem Traktor passen. Der Einsatz von Herbiziden/Pestiziden auf Basis von Kieselsäuren (ist tatsächlich als sehr Wirkungsvoll erforscht) und natürlich Verbesserung der Mechanischen Unkrautbekämpfung.

    Das ganze muss aber auch für die Landwirte interessant gestaltet werden, entweder durch Preissteigerungen für ihre Produkte oder aber durch Förderungen für den Einsatz solcher Methoden.

    Bei diesen Veränderungen muss aber auch Akzeptiert werden, das es zu einer Reduktion der Produktion kommen kann, bzw. wird. Diese Reduktion sollte aber nicht durch Import abgefangen werden, dann verlagern wir das Problem nur in das Ausland. Um das anzugehen müsste man also die Lebensmittelverschwendung reduziert werden, man muss einmal Bedenken wie viel unserer Lebensmittel wir jedes Jahr wegschmeißen, sowohl Industriell (z.B. durch die Nichtverarbeitung von nicht EU-Konformen Grunderzeugnissen, wie unförmigem Gemüse), als auch im Supermarkt (vieles was noch nicht verdorben ist, kann z.B. weiter zu Tiefkühlkost oder Tierfutter verarbeitet werden) oder aber im Haushalt (es ist Einfach schier unglaubliche wie viele Menschen Lebensmittel vor dem erreichen des MHD schon wegwerfen). Das bedeutet also das man auf all diesen Ebenen anpacken müsste, also die Entsorgung von nucht verdorbenen Lebensmitteln in Verkaufsstellen angehen (wie es z.B. Frankreich passiert) und auf Lebensmitteln das MHD nicht mehr angeben, sondern nur ein Verkaufsfähig bis und wie bisher bei kritischen Produkten ein zu verbrauchen bis (Hätte auch den Charm das alle Produkte die über daVerkaufsdatum rüber sind Problemlos bei der Weiterverarbeitung wären, da sie noch vor der Haltbarkeitsgrenze stehen würden).


    Und dies ist nur ein kleiner Ausschnitt und soll nur ein Bisschen zum Nachdenken über die Komplexität der Situation anregen, den genau diese wird definitiv nicht dargestellt.

    Leider läuft die gesamte Diskussion über diese Thema in den meisten Kanälen in eine ganz andere Richtung.

    Genau und genau darum halte ich von sowas absolut nichts, entweder man macht dann alles und zwar neutral oder aber alles neutral.


    Aber Dogmatismus hasse ich, auch wenn ich jedem empfehlen würde in Kunstoff, mit Plastikmittelwänden, mit einer Zarge in Langstroth zu Arbeiten, oder zumindest das passende Maß der Langstrothfsmilie (Dadant/Langstroth Flachzargen) zu nehmen, bleibt jeder frei.