Beiträge von Resl

    Ich glaube nicht, dass es daran lag. Wenn wenigstens eine Wabe mit offener Brut unten war, gibt es keinen Grund für die Bienen, diese und die Königin unter dem Absperrgitter zurückzulassen. Und die Königinnenableger liefen ja schon einen kompletten Brutsatz.

    Vielleicht wirklich zweimal Pech. Hast du bei dem Sammler, wo gar nichts war, geschaut, ob die Königin vielleicht hochgewandert ist?

    Das werde ich am Donnerstag sehen. Wenn die Königin irgendwo ist, müsste ja die Weiselprobe negativ ausfallen. Dann bin ich klüger.

    du kannst nicht die Königin auf Mittelwände sperren und über ASG Brutwaben geben, die Bienen bleiben bei der Brut

    Das hab ich ja auch nicht. Unten waren die Ableger mit Königin und mindestens 1 Wabe mit Brut, einer ausgebauten Mittelwand und 2 Futterwaben, über dem Absperrgitter die bienenfreien Brutwaben. Unten war ja jetzt auch auslaufende Brut. Aber keine Königin und keine Stifte.
    Aber vermutlich hast du recht: Ich habe nicht genug "unten" gelassen. Die Königin wurde vernachlässigt, weil oben zu viel Brut versorgt werden musste. Ich war davon ausgegangen, dass die Königin weiter stiftet, weiter versorgt wird und die schlüpfenden Bienen einfach runter wandern. Das war wohl blauäugig. Vielen Dank für den Denkanstoß. Das hab ich falsch gemacht und die beiden Völker mussten darunter leiden..

    Daran kann es auch nicht gelegen haben. Die Brutwaben wurden ja unverzüglich (quasi von einer Kiste auf die andere) und ohne ansitzende Bienen auf die Ableger gesetzt. Da waren keine Bienen, die etwas hätten anziehen können. In den Ablegern waren ausreichend Bienen, um die "gespendeten" Waben weiter zu pflegen.
    Bei den Brutspendern gab es keine Probleme. Die hatten eine Königin, neue Mittelwände und ausreichend dünnes Futter. Die haben innerhalb einer Woche die Kiste neu ausgebaut und schon jede Menge Stifte.

    Nur was ist mit den Königinnen in den Sammlern passiert? Dummer Zufall? Und das bei zwei Völkern?

    Hallo,

    ich habe am 2.7. meine TBE gemacht. Aus 5 Wirtschaftsvölkern. Weil ich nicht noch mehr Völker "produzieren" will, habe ich die Brutwaben bienenfrei über einem Absperrgitter auf 3 bestehende Ableger aufgesetzt. Heute war der Plan, die Brutsammler aufzulösen und aus den Waben der Ableger einen Sammler vom Sammler zu erstellen.

    Bei 2 von 3 Brutsammlern war keine Königin auffindbar. Keine Stifte. Nix. In einem Volk waren Weiselzellen angezogen. Im anderen gar nichts. Ich habe jetzt dem Brutsammler mit den Weiselzellen diese belassen und ansonsten neues Wabenwerk rein. Beim anderen habe ich eine Weiselprobe eingehängt.

    Bisher hatte ich immer weisellose Brutsammler gebildet. Das war mein erster Versuch mit weiselrichtigen Brutsammlern. Was ist mit meinen Königinnen passiert? Wo war der Fehler? Ich bin für Tipps dankbar, damit so etwas nicht noch mal passiert.

    Ich verstehe das so, dass du nach 9 Tagen die Nachschaffungszellen brichst, den ersten Satz der geschlüpften Jungbienen mit der ersten neuen Königin auf neue Rähmchen in die vorhandene Beute setzt und nach ein paar Tagen behandelst.

    Aus den Brutrahmen mit der restlichen Brut und einer frischen Brutwabe bildest du eine neue Brutscheune, brichst bei dieser ebenso nach 9 Tagen die Zellen und setzt die zweite neue Königin zu.

    Ja, so hatte ich mir das gedacht. Oder doch zunächst alle Bienen belassen, nach 9 Tagen Zellen brechen, neue Wabe rein und nach noch einmal 9 Tagen dann alle, mit jeweils neuer Königin auf neue Waben einschlagen. Das hätte dann den Vorteil, dass ich sie nicht verstellen müsste.

    Nach 10 plus x Tagen brauchst du keine Zellen mehr zu brechen.


    Würde das so machen: Nach 9 Tagen Zellen brechen und einen Großteil der Bienen aufteilen. Offene Brutwabe einhängen, dann hat der Rest was zu tun. 9 Tage später wieder von vorne.

    Noch mal zur Kontrolle für mich: Nach den 9 Tagen die geschlüpften Bienen in die Beute je mit neuer Königin. Alle übrigen, noch nicht geschlüpfte Waben mit gebrochenen Weiselzellen + 1 neuen Brutwabe wieder verstellen und den Rest schlüpfen lassen. Letzte Brutwabe einschmelzen.
    Ich stelle jetzt nur noch die dümmste aller Fragen, leider ernst gemeint: Wie krieg ich die im 2. Durchgang geschlüpften Bienen zur Verstärkung in die zwei geplanten neuen Völker rein. Ich hab das noch nie gemacht.

    Auch bei mir nur eine Ernte - und das Schleuder putzen wird sich kaum lohnen. Frühtracht wenig und selbst verputzt. Pro WS-Volk ist jetzt im Durchschnitt ein Honigraum eingetragen, aber noch kaum verdeckelt. Ich werde in zwei Wochen schleudern und auf ein besseres nächstes Jahr hoffen...

    Ich lese seit zwei Wochen Diskussionen über die TBE-Durchführung in allen Varianten. Aber ich habe dennoch eine Frage: Ich wollte am Montag (12.7.) eine TBE bei 4 Völkern auf Dadant machen. Die Brutwaben daraus in 2 weisellosen Brutsammlern sammeln. Die Brutsammler würde ich anschließend gerne mit neuen Königinnen bestücken.

    Könnte ich so vorgehen: Nach 10 Tagen die bis dahin geschlüpften Bienen aus beiden Sammlern in eine mit Mittelwänden bestückte Beute mit zugehängter neuer Königin abstoßen, füttern und nach ein paar Tagen OS sprühen. Die restliche Brut weiter auslaufen lassen, kurz vor dem Schlupf die Weiselzellen brechen und die zweite Königin ebenso in die "Restbienen" einweiseln. Verbesserungsvorschläge erwünscht!

    TBE: Ziel ist sowohl Bauerneuerung als auch Varroabehandlung.

    Außerhalb der Tracht kann man mit OS behandeln.

    Während der Tracht muss man stattdessen Fangwaben geben, möglichst eine mit offener Brut und eine zweite als dunkle Leerwabe.

    Räuberei an Brutsammlern gibt es nicht, wenn der Brutsammler ein etabliertes Volk ist und die Brutwaben über Absperrgitter bienenfrei aufgesetzt werden. Da die Brutwaben bienenfrei aufgesetzt werden, gibt es auch keine Bienenentnahme an den Brutspendern und somit keine unnötige Schwächung der Brutspender.

    Gruß Ralph

    Ich habe das gerade mit Interesse gelesen, brauche aber Nachhilfe:

    Wenn ich jetzt als Sammler einen Schwarm aufstelle, den ich vor 4 Wochen eingeschlagen habe und der demzufolge auf neuem Wabenwerk sitzt und über dem Absperrgitter die Brutwaben aller anderen Völker (noch 6) sammle : Wie kriege ich dann das entstehende Volk entmilbt? Ich habe bisher immer den Brutsammler nachschaffen lassen, dann auf neue Waben eingeschlagen und mit OS gesprüht, ehe Brut verdeckelt wurde und dann umgeweiselt.

    Auch bei mir. Nur auslaufende Brut. Und unglaubliche Unterschiede bei der Völkergröße und beim Futterstand. So extrem war das noch nie.

    Ja, hoffentlich lässt sich die Obstblüte noch viel Zeit, sonst wird das nix.

    Einen guten Start ins Imkerjahr wünsche ich euch allen!

    Es gab vermutlich Schwierigkeiten bei der Annahme der neuen Weisel. Im Anfangsgetümmel ist sie eventuell auf die Drohnenwabe geraten und hat erstmal notgedrungen dort gestiftet. Neue Weiseln können sich am Anfang wenig frei bewegen im Stock. Versuchen sie es trotzdem kriegen sie durch zeitweise Einknäulen und aufsitzende Bienen die "Richtung" verpasst. Nachdem Deine Weisel den harten Anfang überstanden hat, wurde sie dann ins neue Brutnest "umgeleitet" .🙂

    Das wäre die ideale Lösung! Würdest du die Drohnenwabe drin lassen? Mir tut es ein bisschen leid um den fetten Futterkranz dort. Wäre es schlecht fürs Volk, wenn die Drohnen schlüpfen? Ich hatte schon Völker, die haben sich fast den ganzen Winter über Drohnen "gehalten" :)

    Was tun? Erledigt sich das von allein? Richten die Bienen das?

    Ich würde das so lassen und in einer Woche nochmal kontrollieren. Eine Frage bleibt jedoch offen.

    Woher kommt die Drohnenbrut? Ist diese nur auf einer Wabe, oder auf mehreren verteilt?

    Die Drohnenbrut war nur auf einer Wabe. Das Brutbild bei der neuen Königin sieht völlig normal aus. Deswegen hatte ich gedacht, die alte Königin wäre vielleicht in einem Winkel der Beute noch aktiv. Ich werde die Drohnenwabe entfernen und den Rest weiter beobachten.