Beiträge von Resl

    Ich verstehe das so, dass du nach 9 Tagen die Nachschaffungszellen brichst, den ersten Satz der geschlüpften Jungbienen mit der ersten neuen Königin auf neue Rähmchen in die vorhandene Beute setzt und nach ein paar Tagen behandelst.

    Aus den Brutrahmen mit der restlichen Brut und einer frischen Brutwabe bildest du eine neue Brutscheune, brichst bei dieser ebenso nach 9 Tagen die Zellen und setzt die zweite neue Königin zu.

    Ja, so hatte ich mir das gedacht. Oder doch zunächst alle Bienen belassen, nach 9 Tagen Zellen brechen, neue Wabe rein und nach noch einmal 9 Tagen dann alle, mit jeweils neuer Königin auf neue Waben einschlagen. Das hätte dann den Vorteil, dass ich sie nicht verstellen müsste.

    Nach 10 plus x Tagen brauchst du keine Zellen mehr zu brechen.


    Würde das so machen: Nach 9 Tagen Zellen brechen und einen Großteil der Bienen aufteilen. Offene Brutwabe einhängen, dann hat der Rest was zu tun. 9 Tage später wieder von vorne.

    Noch mal zur Kontrolle für mich: Nach den 9 Tagen die geschlüpften Bienen in die Beute je mit neuer Königin. Alle übrigen, noch nicht geschlüpfte Waben mit gebrochenen Weiselzellen + 1 neuen Brutwabe wieder verstellen und den Rest schlüpfen lassen. Letzte Brutwabe einschmelzen.
    Ich stelle jetzt nur noch die dümmste aller Fragen, leider ernst gemeint: Wie krieg ich die im 2. Durchgang geschlüpften Bienen zur Verstärkung in die zwei geplanten neuen Völker rein. Ich hab das noch nie gemacht.

    Auch bei mir nur eine Ernte - und das Schleuder putzen wird sich kaum lohnen. Frühtracht wenig und selbst verputzt. Pro WS-Volk ist jetzt im Durchschnitt ein Honigraum eingetragen, aber noch kaum verdeckelt. Ich werde in zwei Wochen schleudern und auf ein besseres nächstes Jahr hoffen...

    Ich lese seit zwei Wochen Diskussionen über die TBE-Durchführung in allen Varianten. Aber ich habe dennoch eine Frage: Ich wollte am Montag (12.7.) eine TBE bei 4 Völkern auf Dadant machen. Die Brutwaben daraus in 2 weisellosen Brutsammlern sammeln. Die Brutsammler würde ich anschließend gerne mit neuen Königinnen bestücken.

    Könnte ich so vorgehen: Nach 10 Tagen die bis dahin geschlüpften Bienen aus beiden Sammlern in eine mit Mittelwänden bestückte Beute mit zugehängter neuer Königin abstoßen, füttern und nach ein paar Tagen OS sprühen. Die restliche Brut weiter auslaufen lassen, kurz vor dem Schlupf die Weiselzellen brechen und die zweite Königin ebenso in die "Restbienen" einweiseln. Verbesserungsvorschläge erwünscht!

    TBE: Ziel ist sowohl Bauerneuerung als auch Varroabehandlung.

    Außerhalb der Tracht kann man mit OS behandeln.

    Während der Tracht muss man stattdessen Fangwaben geben, möglichst eine mit offener Brut und eine zweite als dunkle Leerwabe.

    Räuberei an Brutsammlern gibt es nicht, wenn der Brutsammler ein etabliertes Volk ist und die Brutwaben über Absperrgitter bienenfrei aufgesetzt werden. Da die Brutwaben bienenfrei aufgesetzt werden, gibt es auch keine Bienenentnahme an den Brutspendern und somit keine unnötige Schwächung der Brutspender.

    Gruß Ralph

    Ich habe das gerade mit Interesse gelesen, brauche aber Nachhilfe:

    Wenn ich jetzt als Sammler einen Schwarm aufstelle, den ich vor 4 Wochen eingeschlagen habe und der demzufolge auf neuem Wabenwerk sitzt und über dem Absperrgitter die Brutwaben aller anderen Völker (noch 6) sammle : Wie kriege ich dann das entstehende Volk entmilbt? Ich habe bisher immer den Brutsammler nachschaffen lassen, dann auf neue Waben eingeschlagen und mit OS gesprüht, ehe Brut verdeckelt wurde und dann umgeweiselt.

    Auch bei mir. Nur auslaufende Brut. Und unglaubliche Unterschiede bei der Völkergröße und beim Futterstand. So extrem war das noch nie.

    Ja, hoffentlich lässt sich die Obstblüte noch viel Zeit, sonst wird das nix.

    Einen guten Start ins Imkerjahr wünsche ich euch allen!

    Es gab vermutlich Schwierigkeiten bei der Annahme der neuen Weisel. Im Anfangsgetümmel ist sie eventuell auf die Drohnenwabe geraten und hat erstmal notgedrungen dort gestiftet. Neue Weiseln können sich am Anfang wenig frei bewegen im Stock. Versuchen sie es trotzdem kriegen sie durch zeitweise Einknäulen und aufsitzende Bienen die "Richtung" verpasst. Nachdem Deine Weisel den harten Anfang überstanden hat, wurde sie dann ins neue Brutnest "umgeleitet" .🙂

    Das wäre die ideale Lösung! Würdest du die Drohnenwabe drin lassen? Mir tut es ein bisschen leid um den fetten Futterkranz dort. Wäre es schlecht fürs Volk, wenn die Drohnen schlüpfen? Ich hatte schon Völker, die haben sich fast den ganzen Winter über Drohnen "gehalten" :)

    Was tun? Erledigt sich das von allein? Richten die Bienen das?

    Ich würde das so lassen und in einer Woche nochmal kontrollieren. Eine Frage bleibt jedoch offen.

    Woher kommt die Drohnenbrut? Ist diese nur auf einer Wabe, oder auf mehreren verteilt?

    Die Drohnenbrut war nur auf einer Wabe. Das Brutbild bei der neuen Königin sieht völlig normal aus. Deswegen hatte ich gedacht, die alte Königin wäre vielleicht in einem Winkel der Beute noch aktiv. Ich werde die Drohnenwabe entfernen und den Rest weiter beobachten.

    Liebe Kollegen, ich habe ein Volk, das mich ratlos macht. Vielleicht kann jemand mir helfen.
    Ich hatte um den 14. August herum nach der AS-Behandlung (Nassenheider prof.) in einem Volk die Königin nicht mehr gefunden habe und auch keine Stifte. Die Kontrolle erfolgte ungefähr zwei Wochen nach dem Runternehmen der AS und nach dem ersten Futterstoß (4 Liter Zucker 1:1). Die Bienen waren aber sehr ruhig und ich dachte, ich geb ihnen noch Zeit. Dass ich die Königin nicht sehe, ist leider eher die Regel.
    Da am 25.08. immer noch weder Königin noch Stifte zu sehen waren, habe ich eine Weiselprobe eingehängt und am 30.08. bei angezogenen Zellen die Nachschaffungszellen gebrochen, die Brutwabe sicherheitshalber komplett in das Ursprungsvolk zurück gegeben und nach 2 Stunden eine neue Königin unter Futterteigverschluss zugesetzt.

    Gestern habe ich wieder kontrolliert und fand folgende Situation vor: An einem Ende der Beute die neu zugesetzte Königin, brav stiftend und zwei gut handtellergroße Brutflächen. Am anderen Ende der Beute eine komplette Drohnenwabe mit zum Teil schon fetten Maden.
    Mein Verdacht: Die alte Königin ist doch noch da, stiftet aber nur noch Drohnen??
    Was tun? Erledigt sich das von allein? Richten die Bienen das? Oder muss ich nach der zweiten, alten Königin suchen? Oder könnte sich ein Drohnenmütterchen herumtreiben? Hätten sie dann die neue Königin angenommen? Für eine Einschätzung wäre ich dankbar.

    Eingerollte Blätter am Baum?

    Hummeln und Wespen finden Tauhonig schneller als Bienen. (und geben sich mit kleineren Mengen zufrieden)

    Ja, eindeutig, die Hummeln waren schneller als die Bienen und ich. Inzwischen haben auch ein paar Wespen nachgezogen und schwirren dort herum....

    Seit Tagen sind wirklich viele Hummeln bei mir im Apfelbaum. Das würde ich ja verstehen, wenn es dort auch nur noch ein paar Blüten geben würde. Aber da ist wirklich nichts! Die Äpfelchen sind schon so groß wie Murmeln und meiner Ansicht nach gibt es da nichts, was eine Hummel interessieren könnte. Was treiben die da? :)

    Auch hallo,

    wenn die Damen schwärmen wollen, wollen die das manchmal auch, wenn es eigentlich keinen Sinn macht. Bei mir ist dieses Jahr ein Ableger geschwärmt. Ich hatte zwei Weiselzellen stehen lassen und die erstgeschlüpfte, unbegattete Prinzessin ist mit der Hälfte der Ablegerbienen im Apfelbaum gelandet. Jetzt habe ich zwei kleine Bienenhäufchen, die ich fleißig füttere und gucke, was draus wird...