Beiträge von wBienen

    Auch bei uns im Bergischen Land haben es die meisten Kirschen überstanden, wir hatten bei öffnender Blüte auch noch zwei Nächte mit Werten am Gefrierpunkt. Bei unserer Kirsche im Garten sind nur die äußersten Blüten an den oberen Zweigen braun geworden, die Masse hat es "überlebt"

    Ein richtiger Punkt, den ich sicher auch so machen werde, wenn ich aus allen Völkern ernten möchte. Ich habe dies extra so angelegt, da die einen 6 Völker meine Wirtschaftsvölker sind, von denen ich auch bald Frühtracht ernten möchte. die anderen 6 werden noch verkauft und ich möchte bis dahin keine Schwarmstimmung aufkommen lassen und kein verhonigtes Brutnest. Daher habe ich diese auch erweitert, aber eben nur mit Mittelwänden. Schöner Nebenefekt ist nun, dass ich den Unterschied deutlich beobachten kann. Ich habe auch den Versuch mit Absperrgitte und ohne gemacht. Bei mir stört das Absperrgitter deutlich weniger für die Besiedelung als nur Mittelwände zu geben.

    Mancher imker hängt eine Brutwabe in den Honigraum, damit die Bienen diesen annehmen.

    Ich nehme meist Randwaben mit frisch eingetragenen Nektar und hänge sie in den Honigraum.

    Mancher lässt einfach erstmmal das Absperrgitter weg.

    4 oder 5 ausgebaute Waben im Honigraum über dem Brutnest erleichtert die Annahme enorm.

    dass kann ich nur bestätigen, habe 6 Völker mit Wabenkern aus vier ausgebauten Honigwaben vom lezten Jahr und 6 Völker mit reinen Mittelwänden im Honigraum. Die Mittelwände werden nur bei den knüppel-vollen Völkern angenommen und ausgebaut, die anderen packen die Fracht in den Brutraum und füllen den Platz der für die Brut nötig wäre.

    Danke für die Reaktionen. Ich habe vermutlich nicht in jedem Volk 4 KG gelassen. Eins meiner Völker steht auf einer Stockwaage, die zeigt an, dass in den letzten vier Tagen rund 5 KG reingekommen sind. Dies kann von Volk zu Volk natürlich sehr unterschiedlich sein, aber Tracht beginnt und ist verfügbar. Ich werde die vielen Futterwaaben für die Bildung und weitere Fütterung der Ablager nutzen. In einigen Waaben ist neben den alten Futter auch flüssiger Nektar, hoffentlich gährt der nicht zu schnell.

    Hallo zusammen,

    ich habe in den letzten Wochen Stück für Stück das Winterfutter aus den Völkern geholt. Bei vielen dunklen Waben ist das eindeutig Winterfutter. Allerdings habe auch viele Waben, die zur Einfütterung unbebrütet waren und daher hell sind. Nun gab es schon eine Menge offene Zellen mit Füllung zum Teil schon (noch?) so dick, dass es nicht aus den Waben läuft. Ich habe auch diese rausgeholt und bin unsicher wie ich diese richtig beurteilen kann. Geschmacksproben sind unterschiedlich. Es gibt Stellen an denen es eindeutig frischer Nektar bzw. Honig ist - Weide oder Weißdorn?? dann gibt es Stellen die sind einfach nur süß, vermutlich Winterfütter und wieder andere die eine leichte Zitrus-Note haben angenehm frisch. Bei manchen Waben habe ich den Eindruck in der Mitte ist noch Winterfutter und außen herum frisch verdeckelter Honig aus der Weide.Woran erkenne ich Weide-Honig im Geschmack, kenne ihn nicht als Sortenhonig. Kann ich an dem Aussehen der Waben sicher sagen wo Honig und wo Winterfutter drin stecken.

    Habe die Wabenn nun alle im Keller und kann sie wohl nur zum Versorgen der Ableger einsezten...

    Habt Ihr Erfahrung und Rat ich Winterfutter identiffiziere und nicht den ersten Honig mit aus den Völkern hole?

    Danke und Gruß

    Markus

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    Hallo zusammen,

    hatte mal gelesen, dass es Papp-Beuten gibt, um kurzfristige Engpässe oder den Transport bei Verkauf von Bienen zu erleichtern. Ich habe jetzt danach gesucht, aber keine Quellen gefunden. Wenn mir mal wieder das Material ausgeht, hätte ich gerne ein paar Pappbeuten im Keller um mal schnell einen Schwarm einzuschlagen oder bei bedarf einen zusätzlichen Ableger zu bilden. Habt ihr Erfahrungen damit und vielleicht einen Hinweis auf eine Quelle wo ich diese Notlösung (Zander) beziehen kann?

    Danke und Gruß

    Markus

    Hallo zusammen,

    auch ich habe das Problem, dass der cremig gerührte Honig (Sommertracht 15,4% bis 17% je nach Eimer) im Glas noch sehr fest geworden ist. Zudem kommt noch weiße Blütenbildung am Glas dazu - vor allem wenn er vor der Haustür bei der Vertrauenskasse in der Kälte steht. Nach dem was ich dazu gefunden habe, gibt es bei dem Honig im Glas keine Möglichkeit das Problem zu beheben. Nachdem der sehr schön cremige Frühtrachthonig nun ausverkauft ist, bricht der Absatz deutlich ein ;-( Ich habe bereits Hinweise und Flyer dazu erstellt um zumindest zu erklären, dass die Blütenbildung kein Qualitätsmangel ist, aber es sieht einfach nicht sehr ansprechend aus.

    Nach der Ernte im Juli habe ich nach drei Wochen begonnen zu rühren (Schlierenbildung) und dies je nach Entwicklung zwei bis drei Wochen jeden zweiten Tag getan, bis der ganze Eimer eine trübe, kristalline, zähe, fließfähige Masse (Perlmutschimmer) war und habe ihn dann in die Gläser gefüllt. in den vergangen Jahren hat das zu einem cremigen teilweise recht weichen Ergebnis geführt.

    Gelagert wird er bei etwa 15°C im Keller.

    Kann das Erwärmen im Glas auf 25 bis 28°C etwas bewirken oder wird er am Ende wieder genauso hart sein wenn er wieder unter 20°C abkühlt. Hat jemand Erfahrungen was für Optionen es sonst gibt? Wenn ich nur noch diesen Honig anbieten kann reduziert sich der kleine, feine Kundenstamm vermutlich wieder.

    Lieben Gruß

    Markus

    Frage, was würdest du machen wenn du feststellst das eine Königin nicht mehr taugt? Hast du Ersatz oder müsstest du Dir einen solchen erst besorgen? Oder hast du keine dieser beiden Optionen?

    Ich habe noch einige Jungvölker die ich vereinigen kann. Geplant war einige Königinnen zum Umweiseln der Wirtschaftsvöker zu nutzen und die übrigen Jungvölker durch den Winter zu bringen - als Backup falls es Winterverlusste gibt. Wenn alles gut läuft verkaufe ich diese im Frühjahr - gibt es immer freudige Abnehmer....

    Danke für die vielen Hinweise und den Verzicht auf Vorwürfe - sehe ich leider sonst oft im Forum.

    Die betroffenen Völkchen sind in einer Zarge, das Flugloch hatte ich nicht weit geöffnet, weil ich dachte der offene Gitterboden reicht und das Räuber-Risiko sonst hoch ist - über einen Fluchtweg hatte ich leider nicht nachgedacht :(. Futter ist drin, werde auch weiter literweise Sirup füttern. Einige Königinnen brauche ich im Oktober zum umweiseln, so dass ich die hoffentlich dann neuen Bienen und Brut so vereinigen kann dass ausreichende Überwinterungsvölker entstehen. Nächstes Jahr werde ich anders vorgehen.

    Eigenartig war, dass ich so gut wie keine Milben hatte und Anfang September "plötzlich" überall ein hoher Milbenfall auftrat - nicht nur bei den Ablegern. Ich habe schon seit Juni alle 2 Wochen den natürlichen Milbenfall kontrolliert, um frühzeitig zu erkennen wenn es Handlungsbedarf gibt.

    Trotz der hohen Belastung habe ich am Wochenende bei der Kontrolle keine verkrüppelten Bienen gefunden und nur ganz vereinzelt mal eine Biene mit einer Varroa im Nacken.

    Hallo zusammen,

    ich habe Ableger, die über 10 Milben pro Tag verlieren. Gebildet im April und Mai, immer mit Milchsäure behandelt bevor die erste verdeckelte Brut vorhanden war. Nun musst ich handeln und habe mit Liebigdispender und 100 ml AS behandelt bevor ich für zwei Tage weg gefahren bin. Jetzt sind die 100 ml nach drei Tage durch. In den Einzargern liegen 500 bis 1000 Bienen im Gitterboden und die verdeckelte Brut ist wohl zu Großteil auch hin - Königinnen sind aber noch da. Da das Varroawetter nur bedingt brauchbares Wetter angezeigt hatte habe ich lediglich einen Streifen vom Docht entfernt und den Docht mittig in die Zargen gesetzt. Ja ich weiß, das Problem steht hinter der Beute, aber nun muss ich dennoch sehen was ich tun kann um die Schaden in Grenzen zu halten.

    Was kann ich nun tun? Die Gitterböden habe ich geleert, was passiert mit den toten, bzw geschädigten Brut, schaffen die Bienen das alleine auszuräumen? Das Flugloch ist sehr klein, so dass nur 2 bis 3 Bienen durch gehen, da ist das Ausräumen sehr schwer für die Restmanschaft.

    Ich würde mich über konstruktive Unterstützung freuen.

    Weiter habe ich ein Wirtschaftsvolk gefunden, dass keine Eier oder Brut hat, allerdings viele Reste von Nachschaffungszellen. Hier ist wohl umgeweiselt worden, Königin oder neue Eier konnte ich nicht finden, das Volk ist aber ruhig gewesen. Kann jetzt noch eine Königin richtig begattet werden? Dann warte ich noch eine Woche und suche wieder noch Eiern. Wäre der Zeitpunkt nicht perfekt um mit Milchsäure (Sprühbehandlung) nochmal Milben zu erledigen? Wie lang würdet ihr warten bevor ihr eine neue Königin zusetzt?

    Danke und summende Grüße

    Markus

    Habe nun den Großteil auf die Ableger verteilt, je eine Pollen und eine Futterwabe, ich nehme das dunkle Material dann im Frühjahr raus. Die Waben mit dem verdeckelten Futter würde ich versuchen zu lagern, habe aber Sorge, dass in den dunklen Waben die Motten ihr Unwesen treiben. Habe mal gehört, dass man einfach eine Zarge mit den Waben auf ein Volk packt, so dass die Waben kühl gelagert werden und von Bienen belaufen werden können. Wie geht das dann, über Absperrgitter als dritte Zarge? Und dann bekämpfen die Bienen die Motten?

    Pollen wird nicht umgetragen. Futter grundsätzlich schon. Eventuell mehr Abstand zwischen Futter und Volk schaffen. Nur einen kleinen Durchschlupf lassen (ungeknickte Folie) und Licht von oben reinlassen.


    Aber warum engst Du jetzt ein? Ist das Volk so schwach?

    Eigentlich ist der Spätsommer nämlich nicht der geeignete Zeitpunkt für die Wabenhygiene. Ein Zander-Wirtschaftsvolk überwintert man besser auf zwei Zargen. Einengen auf eine Zarge kann man dann im Frühjahr mit der ersten Durchsicht. Dann gibt es meist reichlich leere Waben in der einen Zarge, die man gegen volle aus der anderen Zarge austauschen kann.

    Ich imkere immer auf zwei Bruträumen und ersetze ande August den ersten Brutraum in dem ich den Honigraum leer zum neuen zweiten Brutraume mache. Der erste Brutraum ist dann brutfrei und wird eingeschmolzen.

    Hallo zusammen,

    habe gestern bei meinen Wirtschaftsvölkern (Zander) den ersten Brutraum entnommen und wollte die dunklen Waben einschmelzen, Brut ist keine mehr auf den Waben. Dieses Jahr ist aber viel Pollen und viel Futter / Honig in den Waben. Ich bringe es nicht übers Herz dieses Futter einfach im Schmelzer zu entsorgen. Die verdeckelten Waben scheinen aber auch nicht umgetragen zu werden. Hatte versucht den Völkern diese über Folie und Leerzarge zum Umtragen/ Ausschlecken zu geben. Ein paar Bienen laufen dort rum aber es wird nicht umgetragen. Jetzt überlege ich die Ableger mit den Waben einfach aufzufüllen. Wie geht ihr damit um und welche Alternativen seht ihr?

    Gruß

    Markus

    bei uns sind Himbeer und Brombeer in Blüte. Ich habe noch nicht geschleudert und hoffe am Wochenende den Honig trocken genug vorzufinden. Wann muss ich mit der Linde Rechnen (350 Meter hoch), möchte gerne vorher die Frühtracht ernten. Ich hoffe, dass die Linde noch ein paar Tage braucht, es ist sehr warm und feucht in den letzten Tagen - Treibhausbedingungen ....