Beiträge von wBienen

    Bleibt noch die Frage was "gutes Wetter und nicht zu windig" ist ab 15 Grad und Windstärke 3 noch OK, klar besser 24 und windstill. Wie lange muss das Zeitfenster sein, haben mal gelesen die Königin ist nach 30 Minuten zurück... Es gibt vermutlich Erfahrung wann ich mit einen Ausfall rehnen kann.

    Genau das ist meine Frage, wie lange können die Königinnen warten, bis es zu spät ist? Da kann doch nicht nur die Bienenmasse die Restriktion sein. Die Fruchtbarkeit der königin wird sicher auchh irgendwann enden und dann hilft auch kein schönes Wetter und Gefolge mehr.

    Die Vorgehensweise ist gleich, Dampfwachsschmelzer, einheizen, wachs läuft mit Wasser in den Eimer, alles andere beleibt zurück. Bei Drohnenrahmen, nur die Drohenen wenn es Naturwabenbau einmalig bebrühtet ist.

    Bei Altwaben bleiben generationen von Nyphenhäutchen etc zurück = Trester = Tonne

    Es geht um Drohnen, nicht um Altwachs-Trester. Wenn die Drohnen ausgeschmolzen kann man sie im Eimer direkt zu den Hühnern bringen und (im Stall) einfach verteilen. Nach 30 Minuten ist von 150KG Drohnen nichts mehr da.

    Ich möchte allerdings die Singvögel damit unterstützen und habe verstanden, dass die ausgeschmolzenen Drohnen in kleinen gebinden (z.B. leer Buko-Dosen) eingefrohren und dann in solchen Portionen den Vögeln nach und nach am Futterplatz verfüttert werden.

    Ich habe schon am 28.04. die ersten Brutwabenableger erstellt, um den Schwarmtrieb zu reduzieren. Leider gibt es in allen 8 Ablegern heut nach 24 Tagen noch immer keine Eier, bei manchen habe ich zumindest Königinnen rumlaufen sehen. 3-5-8 kenne ich so dass ich davon ausgehe, dass etwa am Tag 13 nach der Ablegerbildung die Königin geschlüpft sein sollte. Wie geht es im besten und schlechtesten Fall dann weiter? So habe ich es im Kopf: +3 Tage bis zur Geschlechtsreife, Wetterabhängig in den nächsten 7 Tagen Hochzeitsflug, dann weitere 3 Tage bis zur Eilage. Ergo Eier frühestens Tag 19, wie weit kann das nach hinten gehen? Wie lange kann nach dem Schlupf bis zum Hochzeitsflug vergehen und wie lange kann es dauern von der Rückkehr bis zur Eilage?

    Bei mir im Bergischen herscht seit Wochen Sauwetter mit wenigen Stunden Flugwetter. Die Wirtschaftsvölker sind alle mit leerem Honigraum und sehr wenig Reserven ein trauriger Anblick. Frühtracht ist wohl gelaufen bis das Wetter besser wird, würdet ihr die Bienen und die Zeit nutzen um weiter z.B. Brutwabenableger zu bilden?

    Ich habe noch immer nichts im Honigraum (Waage 626) und die Völker leben vom der Hand in den Mund. Teilweise kein 2 KG Reserven mehr - ein trauriges Jahr. Ich zöger das Füttern noch hinaus, aber es ist sehr knapp. Die Völker wenigstens für die Ablegerbildung zu nutzen ist auch nicht so einfach, da es kaum Aussicht auf gutes Begattungswetter gibt. Wo ist für euch die harte Grenze wann ihr zum Futterkanister greift?

    Ich habe mit Prof Peter Berthold Kontakt aufgenommen, er hat sich sein Leben lang mit dem Erhalt und der Unterstützung von Vögeln beschäftigt und viel Erfahrung, auch mit dem Einsatz von Drohnen bei der Fütterung von Vögeln. Seine Erfahrung ist, dass die eizelenen Drohenen gefrohren und aus der Wabe separiert für Vögel sehr gut, aber für Bienen gänzlich uniteressant sind. Problem sind die Maden, die noch mit Futtersaft beschmiert sind und für Bienen interessant sind.

    Ich habe einige auf dem Balkon im Schälchen angeboten und beobachtet. Bienen 1 Meter entfernt in der Clematis interessieren sich nicht im geringsten dafür. Die Kohlmeisen lassen es sich schmecken und bringen den Nachwuchs gleich mit um die Dröhnchen an Ort und Stellen in den Hals der Jungvögel zu verteilen.

    Auch wenn dieser Beitrag schon alt ist würde ich hier gerne anschließen und nach weiteren Erfahrungen und Ansätzen suchen, das wertvollen Eiweiß Futter sinnvoll einzusetzen.

    Es fallen im Sommer Kilo-Weise Drohnen an die wir zur Varroa-Reduktion aus den Völkern entnehmen. Diese Drohnen-Rähmchen dürfen aus Seuchenschutz nicht offen für die Vögel angeboten werden. Wir pressen sie aus um Futter für die lokale Igelstation abzugeben oder füttern sie im Stall an die Hühner unseres Bauern.

    Nach einem Film zur Sommerfütterung von Vögeln und der schwierigen Versorgung in unserer ausgeräumten Naturlandschaft, kam mir nun die Idee und Frage, wie diese Drohnen doch den Vögeln zu Gute kommen könnten.

    Wer hat hier Quellen und/ oder Erfahrungen/ Rezepte oder einen geeigneten Ansprechpartner um das Thema einmal zu prüfen und anzugehen. Es gibt tausende Hobbyimker in Deutschland, mit einer geeigneten Methode könnte so eine Menge wertvolles Eiweißfutter für die Vögel zugänglich gemacht werde, wenn es eine kluge und einnfache Möglichkeit gibt das berechtigte Seuchenproblem auszuschließen.

    Ich habe heute durchgeschaut, es gab Völker die trocken aber noch lebendig waren und einige die 0,5 - 1,5 KG Futter hatten - also auch schon kritisch. Nur eines der Völker war recht "spritzig", die anderen waren bei 12 Grand und böigem Wind trotz knapper Versorgung erstaunlich nett zu mir. Also alles seeehr knapp. Morgen soll es 25 Grad und nur Sonne geben, allerdings windig sein. Bei allen kritischen Völkern habe ich im Honigraum (alle sind noch leer, die meisten absolut trocken) zwei Randwaben entnommen und ca 300 g Futterteig auf das Absperrgitter gelegt. Sollte nur bis morgen sicher überbrücken. Sollte ich das weiter nachlegen wenn es abgenommen wird? - auch wenn morgen etwas Überschuss kommen sollte? Ich denke die kommende Woch wird noch für den Eigenbedarf eingetragen. Bis Überschuss für den Honigraum kommt dauert vermutlich bis kommendes Wochenende.