Beiträge von wBienen

    Futterwaben lässt man im Herbst beim Einfüttern machen - nebenbei.

    Bei uns gibt es keine Tracht und weiter kühles, windiges und nasses Wetter in der Vorhersage. Das Futter geht zur Neige zum Teil sind nur 1 bis 1,5 Kilo übrig. Um mögliche, spätere Tracht nicht mit Futter zu vermischen würde ich gerne nicht alle Völker füttern, sondern nur regelmäßig die Randwaben (Zander) tauschen um die Versorgung sicher zu stellen. Mir kam nun der Gedanke, in einem Volk mit kräftiger Flüssigfütterung diese Waben für andere Völker >> im Mai << zu erzeugen. Habt ihr Erfahrung ob das klappt uns sinnvoll ist? Was bedeutet das für den Futterproduzenten wohl im weiteren Jahresverlauf ...

    In der Nähe meines zukünftigen Ablegerstandes Steht ja eine Wage :thumbup::love:

    Aber sei vorsichtig mit der Deutung solcher "Fremdwaagen". Die Situation in deinen Völkern kann eine komplett andere sein.

    Kann ich bestätigen, auch bei den Nachbarvölkern am gleichen Stand entwickelt sich die Situation sehr unterschiedlich. Beim Wiegen hat die Brut einen großen Einfluss und kann dazu führen die Versorgung vollständig falsch einzuschätzen. Ein Volk hat wenig Brut und Bienen, aber genug Futter, ein Anderes hat KEIN Futter aber einen Haufen Bienen und jede Menge Brut. Hat hier jemand Erfahrung was Brut pro Achtel Zander-Wabe wiegt? Wenn es um die letzten 2 KG geht haben wir schnell eine Varianz im Gewicht der Beutenteile, die uns in die Irre führen.

    Ich bin auch noch immer unsicher was ddas Futter angeht. Die Gewichte sind immer etwas anders und Abweichungen summieren sich schnell auf. Ich habe auch hohenheimer Einfachbeuten Zander

    Was an Bienen, Brut und Pollen zu rechnen ist, hängt von der Jahreszeit, den Völkern ab. Meine Zahlen:

    Damit komme ich bei Einzargern ohne Futter auf ~17 und mind 4 KG Futter auf das kritische Mindestgewicht von ~21 KG die nicht unzterschritten werden dürfen. Bie Zweizargern rechne ich 25,4 KG

    Meine Völker schwanken dieses Jahr auch extrem - die kommenden zwei Wochen werden spannend


    Einzelgewicht
    Zarge 4,00
    Gitterboden 2,30
    Innendeckel 3,20
    Blechdeckel 2,00
    Wachs 0,10
    Rähmchen 0,27

    11,87
    Pollen 1,00
    Brut 0,50
    Bienen 1,00

    Die Bienen haben den Drang Drohnen zu ziehen und nur im Baurahmen die großflächige Möglichkeit dazu. In der Regel klappt das parallel und bietet zudem einen ungehinderten Aufstieg in den Honigraum, weil der Drohnenrahmen keine dicken Futterkappe hat, wie es bei einigen anderen Waben zu der Zeit noch der Fall sein kann. Wenn es nicht mehr so kalt wird, wie in den kommenden 14 Tagen vorhergesagt, entnehme ich weiteres Futter und ersetze die Waben durch Mittelwände, so dass weiter bis unter das Absperrgitter gebrütet werden kann und die Bienen über der Brut (im Honigraum) Nektar eintragen.

    Ich habe gerade Kontrolle gemacht und gesehen, dass alle Völker schon frischen Nektar eintragen und es sind noch drei warme Tage vor uns. ich habe alle mit Drohnenrahmen und Honigraum erweitert, so dass sie schon mal schauen können was da über ihnen bereit steht (es gibt kein zu früh, nur ein zu spät). Bei der Gelegenheit habe ich einige Futterwaben bei den Überversorgten entnommen, so dass 5-6 Kg im Volk geblieben sind, die Volker werde ich engmaschig wiegen, so dass bei Gefahr eine Futterwabe zugehängt werden kann. Für die Ablagen bleibt auch bei mir wohl nichts über. Das Volk auf der Stockwage (0626) hat gestern 660 g zugelegt.

    Ich habe teilweise nur noch 3 KG Futter in den Völkern, meine Frühjahrsreserven habe ich im Herbst schon verfüttert, weil die Bienen einfach immer weiter gebrühtet haben und teilweise noch im November mit Pollen nachhause gekommen sind - wo auch immer sie den aufgetrieben haben. Jetzt wird es wohl eng. Mit viel Brut und 3 KG Futter durch 14 Tage Kaltperiode werden sie schnell auch Null kommen. Würdet ihr frlüssig nachfüttern und wie bekomme ich verhindert, dass es später eine Mischung mit Frühtracht gibt?

    Hallo VDM, wie hängst Du die Zellen in den Honigraum, Zuchtlattte mit viele Zellen, damit drei was werden, oder einfach drei Nicot Näpfchen im Halter zwischen die Oberträger klemmen? WIe machst Du dann weiter, bekommen die Königinnen dann für den Start auch Bienenmasse aus dem Honigraum in eine Begattungseiheit, z.B. Zander-Viererboden?

    Danke für vielen Hinweise und Anregungen. ribes : recht hast Du ich meine Schlupfkäfige - der Winter war zu lang ;-)

    Ich werde mir die Hinweise genau anschauen und die Schnapsidee mit dem Joghurbereiter wohl verwerfen. Getrennt hätte ich sie im Bereiter in einzelenen Abteilen/ Gläsern, passen ja 6 Joghurtgläser rein... Aber Idee kam schnell, war aber wohl nicht zu ende gedacht - Danke Euch!

    Danke, hatte ich auch so angedacht, allerdings

    1) wenn ich die Zelle nicht in den Käfig bekomme, kann ich nur eine je Honigraum "lagern"

    2) Wie bekomme ich sie dann eingesammelt ohne dass sie sich in die Lüfte aufmacht

    Das waren so meine offenen Punkte

    Hallo zusammen,

    als Hobbyimker mit wenigen Völkern, ziehe ich 10 bis 15 Königinnen nach um Ableger zu bilden und Wirtschaftsvölker umzuweiseln. Gelegentlich habe ich Königinnenzellen z.B. Nachschaffung oder Schwarmzellen, die ich bis zum Schlupf "verwahren" möchte. Diese Zellen so auszuschneiden, dass ich sie ohne Schaden in ein Ausfresskäfig stecken kann, gelingt mir oft nicht.

    Nun bin ich über unseren Jughurtbereiter gestolpert. Wie hoch die Temperatur wirklich ist wird wohl auch an dem Platz unter das Abdeckung liegen. direkt auf dem Boden vermutlich 40-45°C, wenn ich die Zellen etwas höher auf Abstand einlegen würde wären es ein paar Grad weniger, über die Kunststoffhaube geht permanent Wärme ab.

    Nun meine Frage nach Erfahrungen wir Temperatur-Tolerant die Zellen sind. Ich finde 35-36 Grad als notwendige Temperatur. Gibt es dazu belastbare Informationen? wären 38°C schon ein Problem? Bei diesen geringen unterschieden, Zweifel ich auch an der Präzision der Haushaltsthermometer.

    Würde mich über Euren Input und alternativen für den Kleinimker freuen, wie macht ihr das?

    Markus

    Interessant wie sich hier die Diskussion entwickelt :/

    Eine weitere Anschlussfrage: Gebt ihr jedem Beinen die bezahlen?

    1) Es gibt Leute, die wollen Bienen kaufen, weil sie es schön finden, wenn es im Garten summt, sonst aber kein oder sehr geringes Wissen über Bienen und Imkerei zu haben scheinen.

    2) Auch hatte ich schon einige, die jedes Jahr neue Bienen suchen, weil sie sie immer "verbrauchen"

    3) Interessenten, die einen Großvater hatten, der mal geimkert hat und daher wissen, wie es geht, Drohnenbrut in die Bäume hängen und im freien Winterfutter anbieten.

    Ich habe schon überlegt mir einen Fachkundenachweis zeigen zu lassen in Form einer Teilnahmebescheinigung eines "neuzeitlichen" Kurses. Wir haben Verantwortung für die Bienen, die wir abgeben und für die Imker, die im Flugradius der neuen Bienenbesitzer stehen." abzugeben. X( Wie geht ihr damit um? Was denkt ihr darüber?

    Wald und Wiesen Bienen die lieb sind auf 10 Rähmchen Zander im April für 150 - ist das nach eurer Meinung OK?