Beiträge von wBienen

    ich habe letzte Woche eine Zarge mit 8% im Keller gemessen, gewogen (3,8 KG) und raus gestellt. Bei trockenem Wetter draußen hatte sie heute 16% Feuchtigkeit und rund 120 Gramm mehr auf der Waage. Die richtig nassen Beuten hatten nach tagelangem Dauerregen bis 22%. Gehe mal von 20% aus, dann wären es vermutlich etwa 180g Zunahme der Zarge. Damit sind es bei Hochrechnung auf die 15 KG lediglich 710g Zunahme. Damit hat Berggeist meinen Übereifer wohl zurecht kritisiert. Die Zarge bleibt druaßen und nach dem nächsten Sauwetter werde nochmal messen und wiegen - ich will's einfach wissen :/


    Im Winter wenn die Bienen nicht fliegen können wird das Gewicht durch Brut nie steigen, denn es kann nur das umgesetzt werden was in der Beute ist - Futter wird zu Brut. Nebenbei wird reichlich Temberatur erzeugt, wodurch Gewicht in Wärme gewandelt wird und verschwindet.

    Ich stimme zu, dass der Futtermangel bei starker Bruttätigkeit möglicherweise nicht so drastisch und schnell auf der Wage sichtbar werden könnte.

    Markus

    Meine Berechnung:

    Darrgewicht von Weymouthkiefer = 0,38 g/cm3

    Rohdichte von Wasser = 1,00 g/cm3

    Formel: (Rohdichte v. Wasser) / (100% / Wassergehalt in %) + (Darrdichte) = Nassgewicht

    bei 10% Feuchte = 0,48 g/cm3

    bei 20% Feuchte = 0,58 g/cm3 das sind 20% mehr Gewicht

    Alle Holzteile meiner Zander-Beute (zweizarger) inkl. Rähmchen (ohne Wachs etc) wiegen ca 17,5 KG

    Bei einer Änderung der Feuchtigkeit von 10% auf 20% entspricht das also 3,5 KG

    Dass ist aus meiner Sicht schon ein beachtlicher Unterschied und es schadet nicht das zu wissen.

    Dies ist nun der Versuch meine anfänglich These zu belegen - sollte ich hier Fehler gemacht haben freuen ich mich über Richtigstellung ;)

    Gruß

    Markus

    Hallo Axel, habe auch gemessen, die Beuten (unbehandelt) draussen haben an nassen Stellen bis 22% an trockenen Stellen 19%. Im Keller die gelagerten Beuten haben 8 bis 10%. Also haben die draussen etwa 10%-Punkte mehr Feuchtigkeit. Aus meiner Sicht schon ein deutlicher Unterschied allein bei de Beuten. Was das dann in KG bedeutet werde ich für meine Beuten nun ermitteln.

    Das Thema lautet: "Unerklärliche (?) Gewichtszunahme im Januar" und dazu ist es durchaus wichtig sich mit den Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen. Wen das nicht interessiert, der hat die Freiheit sich das Lesen zu sparen, ich finde es aber unangebracht allen anderen dann die Auseinandersetzung mit dem Thema abzusprechen. Toleranz und Respekt sind auch in Foren sehr hilfreich.

    Ja und zusätzlich wird Wasser vom Holz aufgenommen und nur die Überschüsse werden als Kondenswasser z.B. an der Folie sichtbar. Insofern wäre es sehr spannend zu verstehen wieviel Gewichtsschwankung zwischen feuchtem und sehr trockenem Wetter in und an der Beute hängt und wie schnell das Wasser aufgenommen und abgegeben wird. Ich werde jetzt mal eine Trockene Zarge aus dem Keller wiegen und dann rausstellen ....

    Mich würde der Beutentyp und das Material interessieren, denn Holzbeuten - vor allem unbehandelt nehmen eine Menge Feuchtigkeit auf, die beim Wiegen berücksichtigt werden muss - in den letzten Tagen / Wochen hat es sehr hohe Luftfeuchtigkeit und Dauerregen gegeben, so dass nicht nur die Beuten, sondern auch Rähmchen und Futter Wasser ziehen. Ich habe auch Bedenken was die Versorgung angeht – vor allem bei den Einzargern (Zander). Auch die Zweizarger können zur Futterfalle werden, wenn die Bienen auf der Brut gebunden sind und nicht dem Futter folgen können.

    Gruß

    Markus

    Ich kann nur ermuntern mit der Imkerei zu beginnen und sich umfassend zu informieren. Mein Sohn hat die Bienen mit 14 Jahren in unsere Familie gebracht und die Imkerei ist nun ein Familien-Hobby geworden. Besser als hier und da Einzel-Tipps zu suchen ist es aus meiner Erfahrung zunächst EINE Quelle konsequent zu nutzen. Es gibt viele Wege, allerdings sollten die Einzelheiten dann aufeinander abgestimmt laufen - sonst gibt es nur Verwirrung und Caos.

    Wir haben und an ein Konzept gehalten und sind nun drei Jahren (ohne Verluste) erfolgreich unterwegs begonnen mit einem Volk, nun sind 12 eingewintert ....

    Hier ist eine Quelle von Pia Aumeier und Gerhard Liebig, die kaum Fragen offen lässt:

    >> https://www.dropbox.com/sh/9qr…/AADtX_hVLW6EPTVUKGGeZCzQ

    >> https://www.immelieb.de/

    Einen Imkerkurs kann das nicht ersetzen!
    Gruß und gutes Gelingen

    Markus

    Ja da hast du recht, es ist etwas unappetitlich. Allerdings finde ich es wichtiger die kostbare Drohnenbrut nicht nur zu vernichten, sondern sinnvoll zu verwerten. Daher suche ich den einfachsten weg das zu erledigen. Sonst habe ich sie im Dampfwachsschmelzer "gedünstet" und dann den Hühnern beim Bauern gebracht - auch nicht lecker und ich musste sie immer frisch einschmelzen, was zeitlich oft ein Punkt war und für ein paar Waben den Dampfwachsschmelzer anzuwerfen ist auch nicht optimal.

    Papierbrikettpressen sind günstig und recht kompakt. Habe ich aber für den Zweck nicht ausprobiert.

    die Idee von Herbalandy finde ich schon sehr interessant - habe ich vorher noch nie gesehen ...

    Ich habe nur sehr begrenzten Platz im Eisschrank zugewiesen bekommen ;), so dass ich mit dem Platz sehr sparsam umgehen muss. Um nicht jede Woche zur Igelstation fahren zu müssen und das gute Wachs zu behalten, möchte ich die Waben direkt nach der Entnahme in Drohnen und Wachs trennen.

    Bin gespannt ob die Waben die löcher nicht zu schnell verstopfen und der "Saft" wirklich rauskommt - bei dem Preis ist das einen Versuch wert.

    @ robirot - was ist denn das Schälwabenverfahren?