Beiträge von wBienen

    bei uns sind Himbeer und Brombeer in Blüte. Ich habe noch nicht geschleudert und hoffe am Wochenende den Honig trocken genug vorzufinden. Wann muss ich mit der Linde Rechnen (350 Meter hoch), möchte gerne vorher die Frühtracht ernten. Ich hoffe, dass die Linde noch ein paar Tage braucht, es ist sehr warm und feucht in den letzten Tagen - Treibhausbedingungen ....

    bei uns sind in den Kirschen soviel schwarze Läuse, dass es tropft und die Bienen morgens und abends dort zu finden sind... Ist aber Blatthonig und nicht Waldhonig ....

    Habe es heute sehr eng gehalten und regelmäßig kontrolliert, keine Hinweise auf Räuberei gefunden ist auch nicht erneut verklebt. Ich werde weiter gut aufpassen - heute war gutes Flugwetter. Hoffentlich habe ich Glück gehabt. Alle anderen Ableger sind auch unauffällig. Kann ich nicht nachvollziehen habe mich darauf eingestellt schnell zu handeln - war aber ok

    Foto ist abends und bei unter 10 grad gemacht, da sind sie nicht vor der Tür. Sitzen auf drei bzw. vier Waben, sein einer bis zwei Wochen legt die neue Königin Eier, also quillt nicht über. Hab sie erst letztes Wochenende vom Ablegerstand zurückgeholt. habe die Löcher nun mit Wasser sauber gemacht, schau morgen nochmal nach. Es liegen keine toten Kampfopfer vor der Beute, würde ich bei Räuberei erwarten.

    Hallo zusammen,

    zwei meiner Ableger haben sehr klebrige Fluglöcher. Ja es ist ein Zeichen für Räuberei - aber das Futter ist noch da und die Fluglöcher sich nur eine Biene breit. Es sind die beiden stärksten Ableger, so dass Räuberei recht unwahrscheinlich ist. die beiden wurden mit Sirup gefüttert alle anderen Ableger haben Zuckerwasser bekommen. Die anderen Ableger am Stand haben ein trockens und sauberes Flugloch. Es gibt auch Wirtschaftsvölker am Stand.

    Was könnte ein anderer Grund dafür sein?

    Gruß
    Markus

    Auch ich habe dieses Jahr noch sehr feuchten Honig. Die Kälte und das feuchte Wetter machen es schwer. Gleichzeitig nimmt das Gewicht der Honigräume eher ab weil offenbar weniger reinkommt als verbraucht wird. Letztes Wochenende ein paar Messungen gemacht (frisch kalibriert) fast alles über 19%. Nun möchte ich vor der Lindenblüte schleudern, bin aber unsicher wie lange ich warten kann. Hat jemand Erfahrung wann im bergischen Land mit der Linde zu rechnen ist? Und wie schnell kann das trocknen gehen wenn die Bedingungen stimmen? Reicht 1 Woche um von z.B. 20% auf 17% zu kommen? Macht es Sinn bei sonnigem Wetter die Deckel eine spalt zu öffnen um die warme feute Luft besser aus der Beute zu bekommen? Ich könnte mir vorstellen, dass die bessere Zirkulation und die Erwärmung des Beuteninnenraums zu eine Entfeuchtung des Beutenklimas führen und damit aucch der Honig besser/ schneller trocken wird. Hat jemand hier Erfahrungen damit (positive oder negative)

    Gruß

    Markus

    Hallo Ribes,

    zwischen Futtertasche und Gitter ist nicht viel Platz, da ich das Gitter-U nicht weiter fixiere wird es beim Pressen auch nach außen gebogen und liegt dann an der Futtertasche an. Die Futtertasche ist eine Standard Zweirahmen-Tasche im Zander-Maß, das Gitter ist in dem Maß für die Heroldsbeute und passt von der Breiter dann genau rein. Das Gitter ist verzinkt und Rost habe ich bislang auch an den Gittern die ich in den Beuten nutze noch nicht gehabt. Nach drei Waben entleere ich die Presse und gebe die Drohnenmilch in einen Eimer, einfrieren tue ich portionsweise in leeren Frischkäse-Döschen, die ich immer wieder nutze und fülle. Die gefroren Blöcke sammeln ich in einem Gefrierbeutel bis ich einige Liter zusammen habe und es lohnt es zur Igelstation zu bringen. Den Presskuchen friere ich zunächst auch ein und sammle so platzsparend das Wachs bis ich den Dampfwachsschmelzer das nächste Mal brauch. Dann einen Tag vorher zum auftauen schon da hinein und mit dem ausschmelzen der Waben wird dann auch der Presskuchen flüssig und von den Drohnenresten getrennt.

    Es bleibt eine gewöhnungsbedürftige Arbeit, aber der Wunsch mit der Arbeit der Bienen noch etwas nützliches zu verbinden treibt mich zu der Extra-Arbeit und das Feedback der Igelstation motiviert mich es weiter zu tun. Das Reinigen der Gerätschaften mache ich mit Regenwasser im Garten, nicht lecker aber man gewöhnt sich daran.

    Was die Optimierung angeht, es geht sicher besser, aber ich möchte keinen weiteren Aufwand betreiben, so dass ich es zunächst so weiter praktiziere, bin aber sehr interessiert wenn es weiter/ andere Erfahrungen gibt.

    Gruß

    Markus

    Wir haben auch in den Honigräumen im Durchschnitt noch weniger als im vergangenen Jahr, obwohl die Obstblühte gut war und die Temperaturen auch zum Sammeln geeignet waren. Wieviel tatsächlich noch aus dem Brutraum umgetragen wird kann ich nicht abschätzen. Die Hoffnung ist, dass mit steigenden Temperaturen ab kommender Woche wieder etwas passiert. Hier ist die Frühtracht aber bald am Ende. Was kommt nach Raps und Kastanie noch, was für die Frühtracht geeignet ist und etwas einbringt? Gibt es eigentlich ein „Ende“ der Frühtracht – ich meine eine Blühte die als Ende definiert wird?


    Hallo zusammen,

    Ja Winterfutter ist raus seit der Kirschblüte, der Nektar ist nun aber in schon bebrüteten Waben, weshalb ich den nicht einfach in den Honigraum hängen möchte. Das Thema Schwarmstimmung habe ich auch, allerdings auch bei Völkern, die den Honig vollständig im Honigraum platziert haben. Über mangelnde Bienenmasse kann ich auch bei denn verhonigten Völkern nicht klagen, allerdings wird es wohl einen Bienenknick geben weil nicht genug Brutflache für Nachschub vorhanden ist. Wollte bei 8°C und Wind nicht wühlen, werde aber kommendes Wochenende dann Platz schaffen müssen. Gibt es einen Trick den Honig aus den Brutwaben noch umtragen zu lassen. Ich dachte schon die betreffenden Waben über Leerzarge aufzusetzen, so dass die Bienen die leer ziehen und in den dann darunter liegenden Honigraum füllen. Was meint ihr - oder einfach Füße still halten und die Bienen machen lassen.

    Gruß

    Markus

    Hallo zusammen,

    bei der Schwarmkontrolle ist mir heute aufgefallen, dass ein paar Völker massiv den Honig im Brutnest geparkt haben und die Honigräume noch weitestgehend leer sind. Wie bekomme ich die Damen dazu den Honig umzutragen. In einigen Völkern sind die zentralen Waben, die mit Brut gefüllt sein sollten, voller Nektar oder Honig, so dass hier keine Brut mehr rein geht und die Damen Schwarmzellen angesetzt haben - das ganze erweitern hat nicht gewirkt ....

    Hallo again,

    habe nun aus dem Absperrgitter einer Heroldsbeute ein U gebogen, passt genau in meine Zander Kunststoff-Futtertaschen. Dort hinein kommt die ausgeschnittene Drohnenwabe und mit einem Holz-T Presse ich diese zusammen. Die Zellen brechen zusammen und der Saft spritze rechts und links direkt und NUR gegen die Wand der Futtertasche. Vier Waben presse ich nacheinander. Das Wachs bleibt unten als "Brikett" übrig, wird platzsparend eingefroren und wird so geruchsfrei auf das nächste Einschmelzen. Die Drohnenmilch wir auch portioniert eingefroren und von der Igelstation liebend gerne abgeholt.

    ich habe letzte Woche eine Zarge mit 8% im Keller gemessen, gewogen (3,8 KG) und raus gestellt. Bei trockenem Wetter draußen hatte sie heute 16% Feuchtigkeit und rund 120 Gramm mehr auf der Waage. Die richtig nassen Beuten hatten nach tagelangem Dauerregen bis 22%. Gehe mal von 20% aus, dann wären es vermutlich etwa 180g Zunahme der Zarge. Damit sind es bei Hochrechnung auf die 15 KG lediglich 710g Zunahme. Damit hat Berggeist meinen Übereifer wohl zurecht kritisiert. Die Zarge bleibt druaßen und nach dem nächsten Sauwetter werde nochmal messen und wiegen - ich will's einfach wissen :/


    Im Winter wenn die Bienen nicht fliegen können wird das Gewicht durch Brut nie steigen, denn es kann nur das umgesetzt werden was in der Beute ist - Futter wird zu Brut. Nebenbei wird reichlich Temberatur erzeugt, wodurch Gewicht in Wärme gewandelt wird und verschwindet.

    Ich stimme zu, dass der Futtermangel bei starker Bruttätigkeit möglicherweise nicht so drastisch und schnell auf der Wage sichtbar werden könnte.

    Markus

    Meine Berechnung:

    Darrgewicht von Weymouthkiefer = 0,38 g/cm3

    Rohdichte von Wasser = 1,00 g/cm3

    Formel: (Rohdichte v. Wasser) / (100% / Wassergehalt in %) + (Darrdichte) = Nassgewicht

    bei 10% Feuchte = 0,48 g/cm3

    bei 20% Feuchte = 0,58 g/cm3 das sind 20% mehr Gewicht

    Alle Holzteile meiner Zander-Beute (zweizarger) inkl. Rähmchen (ohne Wachs etc) wiegen ca 17,5 KG

    Bei einer Änderung der Feuchtigkeit von 10% auf 20% entspricht das also 3,5 KG

    Dass ist aus meiner Sicht schon ein beachtlicher Unterschied und es schadet nicht das zu wissen.

    Dies ist nun der Versuch meine anfänglich These zu belegen - sollte ich hier Fehler gemacht haben freuen ich mich über Richtigstellung ;)

    Gruß

    Markus