Beiträge von wBienen

    Frage, was würdest du machen wenn du feststellst das eine Königin nicht mehr taugt? Hast du Ersatz oder müsstest du Dir einen solchen erst besorgen? Oder hast du keine dieser beiden Optionen?

    Ich habe noch einige Jungvölker die ich vereinigen kann. Geplant war einige Königinnen zum Umweiseln der Wirtschaftsvöker zu nutzen und die übrigen Jungvölker durch den Winter zu bringen - als Backup falls es Winterverlusste gibt. Wenn alles gut läuft verkaufe ich diese im Frühjahr - gibt es immer freudige Abnehmer....

    Danke für die vielen Hinweise und den Verzicht auf Vorwürfe - sehe ich leider sonst oft im Forum.

    Die betroffenen Völkchen sind in einer Zarge, das Flugloch hatte ich nicht weit geöffnet, weil ich dachte der offene Gitterboden reicht und das Räuber-Risiko sonst hoch ist - über einen Fluchtweg hatte ich leider nicht nachgedacht :(. Futter ist drin, werde auch weiter literweise Sirup füttern. Einige Königinnen brauche ich im Oktober zum umweiseln, so dass ich die hoffentlich dann neuen Bienen und Brut so vereinigen kann dass ausreichende Überwinterungsvölker entstehen. Nächstes Jahr werde ich anders vorgehen.

    Eigenartig war, dass ich so gut wie keine Milben hatte und Anfang September "plötzlich" überall ein hoher Milbenfall auftrat - nicht nur bei den Ablegern. Ich habe schon seit Juni alle 2 Wochen den natürlichen Milbenfall kontrolliert, um frühzeitig zu erkennen wenn es Handlungsbedarf gibt.

    Trotz der hohen Belastung habe ich am Wochenende bei der Kontrolle keine verkrüppelten Bienen gefunden und nur ganz vereinzelt mal eine Biene mit einer Varroa im Nacken.

    Hallo zusammen,

    ich habe Ableger, die über 10 Milben pro Tag verlieren. Gebildet im April und Mai, immer mit Milchsäure behandelt bevor die erste verdeckelte Brut vorhanden war. Nun musst ich handeln und habe mit Liebigdispender und 100 ml AS behandelt bevor ich für zwei Tage weg gefahren bin. Jetzt sind die 100 ml nach drei Tage durch. In den Einzargern liegen 500 bis 1000 Bienen im Gitterboden und die verdeckelte Brut ist wohl zu Großteil auch hin - Königinnen sind aber noch da. Da das Varroawetter nur bedingt brauchbares Wetter angezeigt hatte habe ich lediglich einen Streifen vom Docht entfernt und den Docht mittig in die Zargen gesetzt. Ja ich weiß, das Problem steht hinter der Beute, aber nun muss ich dennoch sehen was ich tun kann um die Schaden in Grenzen zu halten.

    Was kann ich nun tun? Die Gitterböden habe ich geleert, was passiert mit den toten, bzw geschädigten Brut, schaffen die Bienen das alleine auszuräumen? Das Flugloch ist sehr klein, so dass nur 2 bis 3 Bienen durch gehen, da ist das Ausräumen sehr schwer für die Restmanschaft.

    Ich würde mich über konstruktive Unterstützung freuen.

    Weiter habe ich ein Wirtschaftsvolk gefunden, dass keine Eier oder Brut hat, allerdings viele Reste von Nachschaffungszellen. Hier ist wohl umgeweiselt worden, Königin oder neue Eier konnte ich nicht finden, das Volk ist aber ruhig gewesen. Kann jetzt noch eine Königin richtig begattet werden? Dann warte ich noch eine Woche und suche wieder noch Eiern. Wäre der Zeitpunkt nicht perfekt um mit Milchsäure (Sprühbehandlung) nochmal Milben zu erledigen? Wie lang würdet ihr warten bevor ihr eine neue Königin zusetzt?

    Danke und summende Grüße

    Markus

    Habe nun den Großteil auf die Ableger verteilt, je eine Pollen und eine Futterwabe, ich nehme das dunkle Material dann im Frühjahr raus. Die Waben mit dem verdeckelten Futter würde ich versuchen zu lagern, habe aber Sorge, dass in den dunklen Waben die Motten ihr Unwesen treiben. Habe mal gehört, dass man einfach eine Zarge mit den Waben auf ein Volk packt, so dass die Waben kühl gelagert werden und von Bienen belaufen werden können. Wie geht das dann, über Absperrgitter als dritte Zarge? Und dann bekämpfen die Bienen die Motten?

    Pollen wird nicht umgetragen. Futter grundsätzlich schon. Eventuell mehr Abstand zwischen Futter und Volk schaffen. Nur einen kleinen Durchschlupf lassen (ungeknickte Folie) und Licht von oben reinlassen.


    Aber warum engst Du jetzt ein? Ist das Volk so schwach?

    Eigentlich ist der Spätsommer nämlich nicht der geeignete Zeitpunkt für die Wabenhygiene. Ein Zander-Wirtschaftsvolk überwintert man besser auf zwei Zargen. Einengen auf eine Zarge kann man dann im Frühjahr mit der ersten Durchsicht. Dann gibt es meist reichlich leere Waben in der einen Zarge, die man gegen volle aus der anderen Zarge austauschen kann.

    Ich imkere immer auf zwei Bruträumen und ersetze ande August den ersten Brutraum in dem ich den Honigraum leer zum neuen zweiten Brutraume mache. Der erste Brutraum ist dann brutfrei und wird eingeschmolzen.

    Hallo zusammen,

    habe gestern bei meinen Wirtschaftsvölkern (Zander) den ersten Brutraum entnommen und wollte die dunklen Waben einschmelzen, Brut ist keine mehr auf den Waben. Dieses Jahr ist aber viel Pollen und viel Futter / Honig in den Waben. Ich bringe es nicht übers Herz dieses Futter einfach im Schmelzer zu entsorgen. Die verdeckelten Waben scheinen aber auch nicht umgetragen zu werden. Hatte versucht den Völkern diese über Folie und Leerzarge zum Umtragen/ Ausschlecken zu geben. Ein paar Bienen laufen dort rum aber es wird nicht umgetragen. Jetzt überlege ich die Ableger mit den Waben einfach aufzufüllen. Wie geht ihr damit um und welche Alternativen seht ihr?

    Gruß

    Markus

    bei uns sind Himbeer und Brombeer in Blüte. Ich habe noch nicht geschleudert und hoffe am Wochenende den Honig trocken genug vorzufinden. Wann muss ich mit der Linde Rechnen (350 Meter hoch), möchte gerne vorher die Frühtracht ernten. Ich hoffe, dass die Linde noch ein paar Tage braucht, es ist sehr warm und feucht in den letzten Tagen - Treibhausbedingungen ....

    bei uns sind in den Kirschen soviel schwarze Läuse, dass es tropft und die Bienen morgens und abends dort zu finden sind... Ist aber Blatthonig und nicht Waldhonig ....

    Habe es heute sehr eng gehalten und regelmäßig kontrolliert, keine Hinweise auf Räuberei gefunden ist auch nicht erneut verklebt. Ich werde weiter gut aufpassen - heute war gutes Flugwetter. Hoffentlich habe ich Glück gehabt. Alle anderen Ableger sind auch unauffällig. Kann ich nicht nachvollziehen habe mich darauf eingestellt schnell zu handeln - war aber ok

    Foto ist abends und bei unter 10 grad gemacht, da sind sie nicht vor der Tür. Sitzen auf drei bzw. vier Waben, sein einer bis zwei Wochen legt die neue Königin Eier, also quillt nicht über. Hab sie erst letztes Wochenende vom Ablegerstand zurückgeholt. habe die Löcher nun mit Wasser sauber gemacht, schau morgen nochmal nach. Es liegen keine toten Kampfopfer vor der Beute, würde ich bei Räuberei erwarten.

    Hallo zusammen,

    zwei meiner Ableger haben sehr klebrige Fluglöcher. Ja es ist ein Zeichen für Räuberei - aber das Futter ist noch da und die Fluglöcher sich nur eine Biene breit. Es sind die beiden stärksten Ableger, so dass Räuberei recht unwahrscheinlich ist. die beiden wurden mit Sirup gefüttert alle anderen Ableger haben Zuckerwasser bekommen. Die anderen Ableger am Stand haben ein trockens und sauberes Flugloch. Es gibt auch Wirtschaftsvölker am Stand.

    Was könnte ein anderer Grund dafür sein?

    Gruß
    Markus

    Auch ich habe dieses Jahr noch sehr feuchten Honig. Die Kälte und das feuchte Wetter machen es schwer. Gleichzeitig nimmt das Gewicht der Honigräume eher ab weil offenbar weniger reinkommt als verbraucht wird. Letztes Wochenende ein paar Messungen gemacht (frisch kalibriert) fast alles über 19%. Nun möchte ich vor der Lindenblüte schleudern, bin aber unsicher wie lange ich warten kann. Hat jemand Erfahrung wann im bergischen Land mit der Linde zu rechnen ist? Und wie schnell kann das trocknen gehen wenn die Bedingungen stimmen? Reicht 1 Woche um von z.B. 20% auf 17% zu kommen? Macht es Sinn bei sonnigem Wetter die Deckel eine spalt zu öffnen um die warme feute Luft besser aus der Beute zu bekommen? Ich könnte mir vorstellen, dass die bessere Zirkulation und die Erwärmung des Beuteninnenraums zu eine Entfeuchtung des Beutenklimas führen und damit aucch der Honig besser/ schneller trocken wird. Hat jemand hier Erfahrungen damit (positive oder negative)

    Gruß

    Markus

    Hallo Ribes,

    zwischen Futtertasche und Gitter ist nicht viel Platz, da ich das Gitter-U nicht weiter fixiere wird es beim Pressen auch nach außen gebogen und liegt dann an der Futtertasche an. Die Futtertasche ist eine Standard Zweirahmen-Tasche im Zander-Maß, das Gitter ist in dem Maß für die Heroldsbeute und passt von der Breiter dann genau rein. Das Gitter ist verzinkt und Rost habe ich bislang auch an den Gittern die ich in den Beuten nutze noch nicht gehabt. Nach drei Waben entleere ich die Presse und gebe die Drohnenmilch in einen Eimer, einfrieren tue ich portionsweise in leeren Frischkäse-Döschen, die ich immer wieder nutze und fülle. Die gefroren Blöcke sammeln ich in einem Gefrierbeutel bis ich einige Liter zusammen habe und es lohnt es zur Igelstation zu bringen. Den Presskuchen friere ich zunächst auch ein und sammle so platzsparend das Wachs bis ich den Dampfwachsschmelzer das nächste Mal brauch. Dann einen Tag vorher zum auftauen schon da hinein und mit dem ausschmelzen der Waben wird dann auch der Presskuchen flüssig und von den Drohnenresten getrennt.

    Es bleibt eine gewöhnungsbedürftige Arbeit, aber der Wunsch mit der Arbeit der Bienen noch etwas nützliches zu verbinden treibt mich zu der Extra-Arbeit und das Feedback der Igelstation motiviert mich es weiter zu tun. Das Reinigen der Gerätschaften mache ich mit Regenwasser im Garten, nicht lecker aber man gewöhnt sich daran.

    Was die Optimierung angeht, es geht sicher besser, aber ich möchte keinen weiteren Aufwand betreiben, so dass ich es zunächst so weiter praktiziere, bin aber sehr interessiert wenn es weiter/ andere Erfahrungen gibt.

    Gruß

    Markus

    Wir haben auch in den Honigräumen im Durchschnitt noch weniger als im vergangenen Jahr, obwohl die Obstblühte gut war und die Temperaturen auch zum Sammeln geeignet waren. Wieviel tatsächlich noch aus dem Brutraum umgetragen wird kann ich nicht abschätzen. Die Hoffnung ist, dass mit steigenden Temperaturen ab kommender Woche wieder etwas passiert. Hier ist die Frühtracht aber bald am Ende. Was kommt nach Raps und Kastanie noch, was für die Frühtracht geeignet ist und etwas einbringt? Gibt es eigentlich ein „Ende“ der Frühtracht – ich meine eine Blühte die als Ende definiert wird?