Beiträge von Keilerdackel

    W

    Warum ist eine Koexistenz zwischen Königin und Drohnenmütterchen möglich?



    Aber dass Drohnenmütterchen in Völker einfliegen und das gleich vierfach, kann ich mir nicht vorstellen. Das Auflösen von drohnenbrütigen Völker mit Abfegen in einiger Entfernung vom Stand wird ja gerade deswegen gemacht, weil die Drohnenmütterchen nicht in andere Völker einfliegen.

    ich habe es im vergangenen Jahr zwei mal erlebt das drohnenbrütige Völker in größerer Entfernung abgefegt wurden und trotzdem ging die Drohnenbrütigkeit munter weiter.


    So langsam bin nicht nur ich am Ende mit meinem Latein.


    Ich habe heute in zwei der vier Begattungsableger geschaut. Es sieht echt nicht gut aus.


    Viele Grüße


    Michael

    Die Königinnen sind alle gekäfigt im Zuchtrahmen geschlüpft. Danach wurde aufgeteilt in Begattungsableger und Begattungseinheiten in Kieler Begattungskästchen.


    Eine Anmerkung habe ich noch zum Volk das drohnenbrütig am Stand steht bzw Stand.

    Dieses Volk ist im September 2017 weisellos geworden und hat dann keinerlei Königin mehr angenommen. Ich habe damals alles versucht was die Lehrbücher hergeben. Komplett ohne Erfolg. An den Platz des drohnenbrütigen Volkes wurde ein begatten Ableger gestellt und das drohnenbrütige Volk in 300m abgekehrt, mit dem Ergebnis das die Königin des neuen Ablegers einen Tag später tot vor dem Flugloch lag.


    Dieses volk habe ich, nur um zu erfahren wie lange ein drohnenbrütiges Volk überlebt, einfach stehen gelassen. Es wurde eingefüttert und gegen Varroa behandelt. Im Frühjahr 2018 hat es immer noch existiert. Um zu sehen ob sich das Volk eine Königin nachschafft habe ich eine Wabe mit allen Brutstadien aus einem anderen Volk eingehängt. Passiert ist nichts, die Brut ist natürlich im Volk geschlüpft. Das Ergebnis war das das seit Septembers 2017 drohnenbrütige Volk bis gestern existiert hat.


    Kann es sein das die Drohnenmütterchen mein Pflegevolk infiziert haben? Eine andere Vermutung ist, das die Drohnen aus diesem Volk evtl. nicht fruchtbar sind und dadurch die Königinnen nur Drohnen erzeugen! Dagegen spricht aber das die Begattungsableger, außer einer, an einem 10 km entfernten Stand stehen und dort begattet worden sind.


    Gesetzt dem Fall in jedem Ableger sind oder waren Drohnenmütterchen vorhanden. Warum ist eine Koexistenz zwischen Königin und Drohnenmütterchen möglich?


    Viele Grüße


    Michael

    Der Sammelbrutableger wurde ganz normal beim Schröpfen der Völker erstellt. Nach neun Tagen habe ich dann klassisch alle Zellen gebrochen und den Zuchtrahmen eingehängt. Somit die ganz normale Prozedur.


    Somit war keine offe Brut mehr im volk aber sicher noch verdeckelte. Es hat ja sonst auch immer auf diesem Weg geklappt. Erwähnenswert ist noch das die Begattungskästchen alle begattet sind allerdings nach bedeutend längerer Zeit als die Ableger.


    Das eine Königin nicht begattet ist wäre völlig normal und nicht der Rede wert. Hier geht es aber um vier und um alle Ableger aus dem Pflegevolk. Das ist das kuriose.


    Ein Imerkollege hat heute zu mir gesagt das ich mit Abstand immer die außergewöhnlichsten imkerlichen Sonderfälle erlebe.

    Guten Abend zusammen,


    Heute habe ich ein Problem das es so eigentlich gar nicht geben darf.


    Ich habe vor einiger Zeit einen Sammelbrutableger zur Königinnen Zucht erstell. Nach Schlupf der Königinnen im Käfig habe ich aus je zwei Waben aus dem Pflegevolk und einer Königin einen Ableger gebildet. Von den vier Ablegern habe ich drei außerhalb des Flugkreises der Bienen zum begatten gebracht. Ein Ableger blieb auf dem Platz des Pflegevolkes stehen. Die restlichen Königinnen habe ich mit Bienen aus meinen Wirtschaftsvölern, in Kieler Begattungskästchen, nach drei Tagen Kellerhaft, zu einem entfernten Stand zum begatten gebracht.


    In die vier Ableger habe ich nach 5 Tagen hineingeschaut und siehe da in allen waren bereits Stifte. Ich war zwar überrascht das die Begattung so schnell ging aber gut.


    Seitdem sind genau 13 Tage vergangen. Ich war in dieser Woche auf Geschäftsreise und habe heute Nachmittag in die Ableger reingeschaut. Und jetzt der Schock. Alle vier Ableger haben nur verdeckelte Drohnenbrut, weiterhin finden sich flächig bestiftete Waben mit Stiften und teilweise offener Brut. Die Zellen sind nicht doppelt bestiftet und die Eier sitzen mittig am Zellenboden. Zu alle dem befindet sich in jedem der vier Ableger eine Königin und zwar die, die ich nach Auflösung des Pflegevolkes zugesetzt habe.


    Wie bereits oben erwähnt stehen drei der vier Ableger an einem Stand. Ein Ableger steht auf dem Platz des ehemaligen Pflegevolkes in 10 km Entfernung. Der Zustand ist bei allen vier Ablegern gleich.


    Was um alles in der Welt ist hier los bzw. Passiert und vor allem wie gehe ich weiter vor? Ob die Stifte und offene Brut die jetzt vorhanden sind Drohnen ergeben sehe ich jetzt natürlich noch nicht.


    Eine Anmerkung habe ich noch. An dem Stand des Pflegevolkes, also am Ausgangsstandort steht ein drohnenbrütiges Volk. Kann es damit etwas zu tun haben?


    Zwei weitere erfahrene Imker die ich heute zu Rate gezogen habe sind genauso ratlos wie ich.




    Vielen Dank und viele Grüße


    Michael

    Hier die Bilder des Motors mit Typenschild und des Winkelgetriebe.


    Das Drehmoment ist meiner Meinung nach noch vorhanden. Wenn ich den Drehzahl Hebel auf Anschlag stelle dreht der Motor nur noch halb so schnell. Zu Beginn des Schleuderns hat er noch funktioniert. Beim zweiten Durchgang hat sich die Drehzahl merklich verringert mit dem Ergebnis wie oben beschrieben

    Hallo Forumsgemeinde,


    heute ist mir beim Schleudern der Schleudermotor kaputt gegangen. Er dreht zwar noch in beide Richtungen, jedoch viel zu langsam.


    Es handelt sich um einen Standart Motor mit 230V 110W und Winkelgetriebe mit rechts-linkslauf.


    Da diese Motoren erheblich teuer sind stellt sich mir die Frage ob es eine Firma gibt die diese Motoren repariert?


    Viele Grüße


    Michael M.

    Hallo zusammen,


    In diesem Jahr habe ich mich entschlossen aus meinem stärksten Volk einen Flugling und einen Brutling zu erstellen. Der Hintergedanke war, zum ersten das Volk zu teilen und somit aus dem einen zwei zu machen. Zum anderen der Versuch durch diese Methode und die anschließende Behandlung mit Milchsäure die Sommerbehandlung der Varroa auf diese Art und Weise zu testen.


    Ich bin folgendermaßen vorgegangen:


    Ich habe die Bienen aus den drei Honigräumen Zander flach abgestoßen und in eine neue Beute eingeschlagen. Zu den Bienen kam die Königin. Der somit gebildete Kunstschwarm wurde an einem neuen Standort, außerhalb des Flugradius gebracht. Zur Verwendung kamen vier ausgeschleuderte Honigwaben und sechs Mittelwände Zander voll.


    Der Brutling wurde ebenfalls auf den Heimat Stand verbracht und so belassen. Er sitzt ebenfalls auf 10 Zanderwaben.


    Jetzt, nach 16 Tagen ist die Königin im Brutling geschlüpft. Die Zanderzarge ist voll mit Bienen, sie hängen teilweise als Bart am Flugbrett. Die Brut ist nach 19 Tagen ohne Königin fast komplett geschlüpft.


    Im Brutling sind nach 19 Tagen alle Mittelwände ausgebaut und die Brut ist auf 4-5 Waben verdeckelt. Auf einer Wabe habe ich heute Stifte gefunden . Die beiden äußeren Waben sind 2/3 Futter. Soweit alles ideal.


    Eines ist mir heute nach 19 Tagen im Brutling negativ aufgefallen. Die Bienen sind sehr viel weniger geworden. Wie gesagt, 4-5 Waben sind verdeckelt und müssten die nächsten fünf Tage schlüpfen. Reicht das noch oder muss ich handeln?


    Eine Möglichkeit wäre die Völker wieder zu vereinigen. Das möchte ich wenn möglich nicht da ich sehr gerne zwei Völker aus dieser Linie ( Königin) weiter führen möchte.


    Im Brutling Quellen die Bienen über und sollte die geschlüpfte Königin die nächsten Tage begattet werden und erfolgreich in Eiablage gehen möchte ich das Volk so belassen.


    Gibt es die Möglichkeit den Flugling mit Bienen aus dem Brutling zu verstärken. Eine Möglichkeit wäre, sollte die geschlüpfte Königin in Eilage gehen, den Flugling dem starken Brutling über Absperrgitter aufzusetzen und somit könnte siH die Bienemasse ausgleichen. Ist das möglich?


    Viele Grüße


    Michael



    Diese Königin habe ich jetzt schon das dritte Mal gezeichnet. Beim vorletzten Mal hab ich nach einigen Minuten Trockenzeit die Königin wieder zugesetzt. Sie ist auf den Oberträgern sitzen geblieben und die Bienen haben wie wild versucht das Plätchen ab zu bekommen, was ihnen dann auch gelungen ist. Das beste war, eine der Bienen ist dann mit dem Plättchen weggeflogen.


    Jetzt ist das Opalitplättchen schon wieder weg. Dieses Volk ist irgendwie besonders. Es ist aggressiv, es nimmt keine neue Königin an. Im letzten September wurden zwei Königinnen abgestochen. Nur das Aufsetzen eines Ablegers hat funktioniert.


    Ich habe letzte Woche drei weitere Königinnen gezeichnet, ohne Probleme.


    Zurück zur ursprünglichen Frage: angenommen es ist noch die alte Königin. Eine stille Umweiselung hätte ich bemerkt. Ich schaue die Völker alle 7 Tage genau durch. Warum stiftet die Königin nicht mehr? Ist es nicht doch möglich das ich sie beim Zeichnen verletzt habe?

    Guten Abend zusammen,


    An einem meiner Völker habe ich heute wieder eine Kuriosität entdeckt die ich mir nicht erklären kann. Am vergangenen Donnerstag habe ich das Volk durchgesehen und dabei die Königin gezeichnet. Das Volk war von Anfang an etwas schwach hat sich aber mittlerweile am Raps sehr gut entwickelt.


    Heute habe ich das Volk erneut durchgesehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass fast keine Stifte mehr im Volk vorhanden sind. Lediglich einige wenige Zellen sind bestiftet manche davon mit zwei Eiern. Dieser Zustand hat mich sehr beunruhigt und ich habe sehr lange gebraucht bis ich die Königin gefunden habe. Das Opalit Plättchen war mittlerweile wieder abgefallen und dementsprechend schwer war die Suche nach der Königin. Die Königin ist nach wie vor im Volk vorhanden und war vom äußeren Anschein her auch ganz normal aktiv.


    Die fehlenden Stifte einerseits und die doppelt bestifteten Zeilen andererseits haben natürlich einen Hintergrund den ich mir nicht erklären kann. Hat jemand von euch eine Idee was in diesem Volkmomentan vorgeht? In Schwarmstimmung ist das Volk nicht.


    Mein Lösungsvorschlag wäre folgender:

    Königin entnehmen

    Nach 10 Tagen alle Weiselzellen brechen und eine Wabe mit Stiften eines sehr guten Volkes zuhängen

    Königin nachschaffen lassen


    Was haltet ihr davon?


    Viele Grüße


    Michael

    Abschließend kann uns Michael ja noch sagen, was seine Imkerkollegen für ein Urteil abgegeben haben.
    Hatten diese ja das komplette Bild vor Augen.
    Elk


    Die Meinung der beiden Imker hier vor Ort war das die Bienen zum einen das Futter nicht vertragen haben was mit einem späten Eintrag im September zu tun haben könnte. Des Weiteren ist der größte Teil des Futters kristallisiert und die wenigen verbliebenen Bienen sind verhungert.


    So war die Meinung kurz zusammengefasst. Ein Varroaschaden wurde ausgeschlossen da dann niemals diese Menge an toter Bienen im Volk verblieben wären.


    Die kompletten Waben sind auch noch vorhanden; somit kann ich nochmal Bilder nachreichen falls gewünscht.

    Da mir die Erfahrung fehlt um einige Theorien bzw. Meinungen zu beurteilen möchte ich die Oxalsäure These nochmal genauer beleuchten.


    Der massive Totenfall und die Kotspritzer vor dem Flugloch setzten NACH der Behandlung ein.


    Warum soll die OX Säure diesem starken Volk geschadet haben und den anderen nicht?
    Warum soll die Wirkung des OX Dampfes im Winter anders sein als im Sommer?


    Eine kurze Anmerkung zu der Stärke des Volkes......die Toten Bienen lagen ca. 15-20mm auf dem Gitterboden.

    Magst du noch sagen, welches Fertigfutter du verwendest hast und wieviel du davon genau eingefüttert hast?
    Und evtl. noch die Dosierung der Oxalsäure.
    Elk


    Eingefüttert habe ich mit Api Invert. Die Menge kann ich nicht genau sagen da ich mich immer nach dem Beutengewicht gerichtet habe. Die Beute hatte fertig eingefüttert 18,5 kg einseitig gewogen.


    Wobei das Futter in den anderen Völkern null Probleme macht und mir von vielen Imkern als das Beste empfohlen wurde. Deshalb fiel die Wahl auf dieses Futter.


    Bedampft habe ich drei mal mit 1g Oxalsäure in Tablettenform.