Beiträge von DigiBiene

    Identisches Bild bei uns. Der Lavendel wird aktuell fast ausschließlich von Hummeln beflogen. Vor 2 Wochen war das noch anders. Er ist bei uns auch fast durch, daher wundert mich das nicht. Die Hummeln kratzen quasi nur noch die letzten Reste raus. Oder aber sie befliegen den Lavendel so stark das für die Bienen nichts mehr übrig bleibt. Auch die Linde ist hier (lt. Stockwaage) seit dem 27.06. durch.

    Bei uns heute 17 Grad und die Honigräume sind ebenfalls seit 2 Wochen bei ca. 80% der Völker drauf. D.h. die Honigräume sind bei den starken Völkern nun passend ausgebaut, und der erste Nektar wurde bereits am letzten WE eingetragen. Heute + morgen ( bei 20 Grad ) müßten sie erstmals richtig durchstarten. Bei mir kommt Morgen auch der BSV bzgl. Gesundheitszeugnis. :thumbup:

    Warum entnimmt er dann bei 0 Grad die alten Waben und schiedet gleichzeitig ? Evtl. ist es bei ihm eine Prozessoptimierung bei seinen hunderten Völkern. Hat hier jemand eine andere Erlärung ? Wie ich schon geschrieben habe - mein Ding wäre das nicht.

    Ich kann mir nur vorstellen das der Miroslav Sedlaczek gleichzeitig mit dem Schieden einen Wabentausch macht. D.h. viele alten schwarzen Schinken wandern raus und haben zu der Zeit noch keinen neuen Pollen, und fast keinen Honig mehr auf der Wabe. Da das Brutnest zu der Zeit ideal klein ist und fast keine Brut vorhanden ist bekommt er die Waben gut entfernt.

    D.h. hier muß man echt Profi sein um dabei keine Bienen von der Wabe abzustossen, denn die würden sicherlich kurzfristig im Boden verklammen. Mein Ding ist das nicht.

    Genau - in Nordamerika, Kanda oder sogar in UK mischen sie "Pollen Substitute Patties" aus einem Pulver zusammen, wobei dann ein brauner Teig entsteht. Die "Futterfarbe" kennen wir in unseren Völkern gar nicht:


    Dann wird es in Papier - "Brutterbotstüten" ganz flach abgepackt mit ca. 1 kg Gewicht (siehe Ende des Videos):


    Und dann werden die oberhalb des Brutnestes auf die Oberträger gelegt. Das Papier wird von den Bienen dabei komplett zerlegt:


    Gruß

    Frank

    Der erste Ausschlag dürfte vom Honigraum sein. ;-)

    Von 41 - 46.2 kg ist es dann der erste Nektareintrag.

    In der Nacht wurde der Nektar ( Ca. 800 g Verlust durch Feuchtigkeit und evtl. etwas Nahrung. ) getrocknet. Trotzdem sind nun schon ca. 5 kg drin. Das gleiche Phänomen mit solchen Zuwächsen hatte ich letztes Jahr mit meiner Stockwaage dokumentiert. Da waren es so 5 Tage zur Salweidenblüte mit ca. 4-5 kg Zuwachs / Tag und bei Temperaturen > 16 Grad.

    Genau aus dem Grund nehme ich den Fluglochkeil raus und nehme ein Mäusegitter. Oder wenn Fluglochkeil, dann würde ich ihn gedreht und nach oben offen einlegen. So können sie ggf. über die toten Schwestern klettern...

    Den Schieber hatte ich dieses Jahr erstmalig auch im Herbst + Winter drin und bei mir hat bei Zander und Zadant absolut nichts geschimmelt. Der Herbst war aber auch extrem trocken, wie auch schon der Sommer.

    Evtl. ist es bei Dir aber auch feuchter und daher sollten bezogen auf Dein Klima, die Schieber dann besser raus.

    "...denn du hast dann 1-2 mehr davon im Brutraum."


    Susanna

    Ich rechner gerade mal nach: 1,5 (Zander 1,5 ) - 1,33 (Zadant) = 0,17 Differenz pro Rähmchen.

    Wenn man durchschnittlich 6 Rähmchen bei Zadant haben sollte, dann sind das 0,17 * 6 = 1,02 Rähmchen Differenz zu Zadant 1,5.

    Zadant benötigt dann lediglich 1 Rähmchen mehr und somit 7 Rähmchen (entspricht 9,31 Rähmchen Zander, was eigentlich auch genug ist). Bleibt dann trotzdem noch genügend Platz für das Schied und 2 weiteren Rähmchen.

    Daher die Frage: Wozu brauchst Du soviel Platz ? Oder sind deine Völker so groß ?


    Neugierige Grüße

    Frank

    Jorge

    Schau Dir mal das Video (ab Minute 13) von Dirk Unger von 2014 an. Ich denke so etwas ähnliches meinst Du. So einen oberen 2. Quetschhahn ( für einen Plastikeimer ) bekommst Du in der Bucht aus China für unter 3,- und ist da auch sehr schnell angebracht.


    Gruß

    Frank

    Soviel ? 2:1 ? Ich gebe 1 x 500g feinsteifen fast conchierten Honig (besser als Nutella, eher Lindt-Qualität ;) ) auf einen 15-20 kg Frühtrachthonig und dann nur 1 x 10 min. rühren. Bei den jetzigen Temperaturen mit 15 Grad im Keller ist der Honig bei mir in 2 Tagen wieder fest im Eimer oder besser im Glas. Schneller und besser geht es aus meiner Sicht nicht.

    Gruß

    Frank