Beiträge von Night Shadow

    beemax Warum?

    ribes geht von normalen Verlusten aus und nicht von den hier vielen Verlusten von Bienen.

    Es ist als würden die Bienen sich vorbereiten für den Ausflug, aber entweder zu warm oder zu kalt vorheizen.

    Also wie eine Mutter die Kinder auch mal zu warm oder zu kalt anzieht, weil sie gerade in der Wohnung einen geschützten Bereich hat und eben nicht draußen die wirkliche Witterung mitbekommt. Wer von uns hat sich nicht schon mal eine wärmere Jacke gewünscht oder sich von einer Jacke entledigt?

    Bienen können das auch, aber hier scheinen eben viele sich verschätzt zu haben und das kann äußere Ursachen haben, wie Beutematerial, Beutestandort, schnell sich ändernde Witterung etc. Oder innere, wie Krankheiten, Vergiftungen....


    Meinungen sind schön und gut, aber ich versuche eigentlich mich mit Fragen an die möglichen Ursachen heranzutasten und eben nicht ins Dunkle zu schießen. Doch wenn man sich für jede Frage rechtfertigen muss um nicht als Vollidiot darzustehen. Weil es ist doch bekannt......

    Dann ist es dreimal einfacher, den hier anwesenden Imkern einfach zuzustimmen, in das gleiche Horn zustoßen oder zu schweigen.


    ribes, ich habe deine These garnicht ausgeschlossen. Sie stimmt im Normalfall. Aber hier ist ein speziellfall.

    Nix für ungut,

    ribes


    Bitte also erstmal denken! Bevor du falsche Schlüsse ziehst.

    Du hast zwar recht, dass Bienen sich erst aufheizen können bevor sie fliegen. Aber normalerweise gibt es Reize, die zu einem Verbleiben in der Wintertraube oder eben zu einem Ausflug führen. Wenn also, wie hier anscheinend passiert, sich viele Bienen verschätzen und nicht wieder zum Stock finden, hat das meistens nur zwei Gründe. Erstens Krankheiten, zweitens ein gravierende Fehleinschätzung xder Temperatur aussen. Diese kann durch durch Aufheizen der Beute bedingt sein, aber auch durch boenhaften kalten Wind. Styropor leitet die Sonnenwärme nicht ins Innere der Beute, daher fliegen bei mir die Völker in Holzbeuten eher, als die in Segeberger.

    Somit ist dein Einwand für diese Situation völlig unwichtig. Wenn es gesunde Bienen sind, würden diese wieder in die Beute zurückkehren, da sie ja durchaus gewisse Temperaturunterschiede überbrücken können. Nur hier konnten sie dies augenscheinlich nicht.


    Fakt ist aber, dass wir nicht wissen, was bei dem Kollegen los ist, daher wollte ich nur bestimmte einfache Faktoren erfragen und oder ausschließen. Leider wird es einem hier aber immer mehr verleidet, etwas zufragen oder zu schreiben. Ego ist der größte Feind des Imkers. Daher KlausF hat es richtig gemacht, dass er hier fragt, aber manchmal ist der nächste Nachbar eine bessere Hilfe, da er sich die Situation vor Ort ansehen kann.

    Mein Imkerpate mit 87 Jahren hatte bereits mit 14 Jahren seinem Opa mit Bienen geholfen. Vor fast 30 Jahren zeigte er mir die Schritte in der Imkerei und immer noch ist er neugierig auf die kommende Saison. Bienen überraschen einen immer und man muss geistig voll da und flexibel sein um mitzuhalten. Somit wird es immer spannend bleiben. Also viel Erfolg und Geduld....

    Amape Jetzt setze ich mich also nicht ein, weil ich das Ding nicht unterstütze? Vorurteile sind schlimmer, als Dummheit.

    Wenn wir etwas tun wollten, dann müsste jeder bei sich anfangen und nicht wieder einen anderen Schuldigen finden. Hier werden die Bienen vorgeschoben, aber eigentlich hat das Ding nicht wirklich etwas mit diesen zutun. Man wird manipuliert. Da setze ich mich lieber hin und denke einfach nach.


    Ich bin ja in NRW und darf so oder so nicht teilnehmen. Doch bin ich gespannt.

    Das Problem wird bleiben. Da nicht die Ursache des Problems behoben wird. Die Ursache sitzt im Auto, geht einkaufen und will immer Frischwaren. Wenn man alle nicht lebensnotwendigen Transporte verbieten würde, würde es mehr bringen. als die 2 % Bauern, als Schuldige hinzustellen.

    Unsere Konsumgesellschaft hat da massiven Anteil Schuld, doch das wollen wir nicht hören. Wir kaufen beim Amazon und Co., die liefern ja. Erdbeeren um diese Zeit sind doch normal für uns..... Doch das genau dieser Umgang mit der Natur schlecht sein soll?


    Das kann man auch gut auf uns Imker übertragen. Wer hat sich schon eine Schleuder besorgt.... natürlich günstig von weit, weit weg. Da steht vielleicht Edelstahl drauf, aber wissen wir, welche Entfettungschemikalien verwendet wurden, und wie diese entsorgt wurden?

    Günstige Beuten aus frischem unbehandeltem Holz enthalten Terpene. Das riecht gut, aber ist auch krebserzeugend.

    Bienenschwärme günstig zu verkaufen, natürlich aus "Deutschitalien". Königinnen aus Schweden.... alles wird transportiert. Da muss nicht mal eine Erkrankung mittransportiert werden um die Umweltbilanz schlecht aussehen zu lassen.


    Wir nehmen den Verkehr nicht mehr wahr, doch ist dies ein sehr großer Faktor für die Umwelt.


    Biotope werden durchschnitten, Flächen trocken gelegt.... etc. nur damit wir schnell alles immer und überall bekommen können.


    Fahrradfahren machen doch Spaß.... früher bekam man noch mal eine Fliege ins Auge. Da besteht heute weniger die Gefahr.

    Die Berufsimker kann ich noch nachvollziehen, aber bei allen Imkern hört der Spaß auf. Ich bin Hobbyimker, trotzdem bin ich dagegen, dass man noch mehr Anreiz schafft, für das Imkern als Hobby. Wir hatten gerade Faulbrut in der Gegend und wie viele Leute plötzlich sich eine Bienenkiste in den Garten stellen, ohne Anmeldung beim Veterinär etc. Dann fragt man, warum nicht im Imkerverein? Man hat ja nur ein Volk und ist ja kein Imker.....Man wollten etwas für die Bienen tun. Wenn das auch noch steuerlich vergütet wird.. mmmhhmm vielleicht könnte man damit alle nicht angemeldeten Bienenbesitzer find?


    Nachdenkliche Grüsse

    rase Von der Idee halte ich sehr viel. In der Medizin bereits langjährig erprobt, gibt es dort durch ein Expertenkremium verfasste Leitlinien, die immer wieder auf die neuesten Erkenntnisse und besonders Erfolge bei der Behandlung angepasst werden. Wenn ein Arzt von diesen Leitlinien abweicht, ist das kein Beinbruch, aber er muss sein Vorgehen begründen und so wird über den Sachverhalt immer wieder diskutiert.


    Die Faulbrut ist wirklich einfach zu behandeln.

    Aber wie ich jetzt erfahren durfte, spielt das Ego dort eine weitgrössere Rolle.

    Bei uns wollte der BSV Macht zeigen, das Vetamt hat das so hingenommen und es verzögerte die Behandlung um mehr als 5 Wochen. Erst danach wurde dann auch endlich ein Faulbrutbezirk ausgerufen. Und Überraschung mit Namen des betroffenen Imkers veröffentlicht und netterweise vom BSV über eine Sammelmail an alle Vereinsmitglieder geschickt.

    Der betroffene Imker ist fast 80 Jahre und war völlig überfahren von der Situation. Ich habe dann mal den Datenschutzbeauftragten von NRW informiert.... Tja, Meldung war... es wird nicht wieder vorkommen und der Imker hat ein Entschuldigungsschreiben vom Veterinär bekommen. Eine Krähe hackt der anderen kein.... Die Kontrollen sollten 8 Wochen nach Sanierung stattfinden.... das wäre im Oktober gewesen. Doch bisher wurde noch nichts getan. Der arme Imker sitzt die ganze Zeit auf glühenden Kohlen.


    Hier hätten Leitlinien, wie man bei Faulbrut vorgeht und vielleicht etwas mehr Diskretion geholfen.


    Der Imker kann nicht mal mehr Honig verkaufen, dank diesem kleinen "Versehen", weil es ist ein Dorf und das spricht sich rum. Und ja, mit Faulbrut ist man ein "schlechter" Imker, in den Augen der anderen.


    Gerichte holen sich Gutachter an die Hand und lassen sich das erklären, dabei wird jemand Unabhängiges gehört. Das wäre eine Möglichkeit.

    Wozu ein Schied?

    Nimm einen Brztraum unten, dann einen Honigraum oder zwei und dann nochmal einen Brutraum. Die Bruträume werden mit ASG getrennt. ..


    Ich mache es mir einfacher, wenn ich zwei Ableger habe, wo noch etwas Bienenmasse fehlt. Dann setze ich die beiden mit ASG dazwischen übereinander. Meist legen die dann los, wie bescheuert. Wenn die Bienenmasse passt kann man locker Honigräume ausetzen.

    Ich trenne sie aber gerne, wenn sie so stark sind. Bringt mehr Honig.

    Aber du siehst das Volk trotzdem und jemand mit Erfahrung lässt sich nicht täuschen.

    Doch sind Fehler wirklich komplett vermeidbar?

    Und werden Fehler immer erkannt?

    Ich finde es schön anderen über die Schulter zuschauen. Es ist mir aber nicht so wichtig, ob ich dabei etwas lerne. Ich werde nie Pia aumeier Ableger machen, aber sie ist unterhaltsam. Ich schraube meine Ansprüche runter. Mein persönlicher Tiefpunkt war "Flugbiene" ....Da musste ich einfach abschalten.

    ich finde, es gibt schon einiges interessantes auf Youtube und hier alles ab zutun, finde ich einfach falsch.

    Hier sieht man zum Beispiel in einer 8 Teiligen Reihe die Korbimkerei.

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    Wir verlieren vielmehr, wenn es die Youtube Imker nicht geben würde. Gut, ich mag Nordbiene überhaupt nicht, wenn er sagt, dass er in Kiel Angst habe auf die Strasse zugehen und Frauen und Mädchen wohl ständig überfallen werden.... aber für mich, ist er, der schlechteste Imker bei Youtube, immerhin zeigt er nie wirklich, was er an den Völkern macht. Nur dass er wieder ein Volk bereits im November an die Varroa verloren hat. Für mich ist ein guter Imker, jemand der es schafft, trotz Verlusten in der eigenen Gegend nur 10 %Verluste zu haben. Der weiß sicher, wie das geht.


    Dagegen gibt es viele Youtube Imker, die einfach zeigen wollen, wie sie imkern. Imkerei 04, BeeTV84, Imker Foldissimo, Simon Hummel sind da alle richtig gut.

    Wer in der Imkerei keinen einzigen Fehler macht, der ist kein Imker und jeder von uns hat seine Eigenheiten und ist kein Abziehbild von irgendjemanden.


    Ich war erst von Immenlieb (Dr. Liebig) begeistert, doch jetzt mit der Serie von Pia Aumeier hatte ich Schwierigkeiten. Ich will starke Völker haben und ein 3 Wabenvolk im Oktober ist für mich ein Fehler. Doch sie kommt damit gut klar und sie hat Erfolg. Somit liegt der Fehler bei mir.


    Die Youtube Imker stellen sich anderen Imkern. Bei Facebook oder auch hier, weiß ich nicht, wie die Völker sind, wie die Gegebenheiten sind. Bei Youtube kann ich einen Eindruck gewinnen und dafür haben diese Leute echt Respekt verdient.


    Wie leicht ist es andere runterzumachen, wenn man sich gut hinter Worten verstecken kann.

    Ich habe dem Zuchtobmann von NRW zugehört. Der hat klar gesagt, dass an mehreren Orten in Europa varroaresistente Buckfastvölker vorhanden sind, die ohne Behandlung durch den Menschen dort überleben.

    Damit gibt es die Resistenz.

    Die Züchter haben dann einen Versuch gemacht, wobei Schwestervölker von diesen Völkern an 6 unterschiedlichen Standorten aufgestellt wurden. Leider muss man sagen, dass zwar die Völker am Heimatstand immer noch resistent waren, jedoch an den 6 Standorten alle Völker verstorben sind. Somit handelt es sich nicht um eine reine genetische Resistenz, sondern wahrscheinlich um standortbezogene Faktoren, bzw. multifaktoriell, die es den Völkern dort ermöglichen, die Milbe zu bekämpfen.

    Ich hatte bezweifelt, dass es eine Resistenz geben könne, das wurde widerlegt.

    Ob aber jemals diese Resistenz rein genetisch ausreichen wird, um die Varroa in Schach zuhalten. Das halte ich immer noch für arg schwierig. Jedoch wurde mir erklärt, dass die kleinen Schritte in der Zucht, sich nach und nach steigern können und man nur passende Verfahren zur Selektion bräuchte.

    Ob da der Nadeltest, Varroazählen etc wirkliche Aussagekraft haben, war nicht klar. Weil dieser zum Beispiel bei viel Tracht oder wenig Tracht beim gleichen Volk unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Damit haben wir kein festes Mass für die Varroatoleranz, nur indizien.


    Es war eine Herausforderung, als kleiner Hobbyimker, der jahrelange dachte, dass er eigentlich seinen Stil gefunden hat, jetzt nochmal sich fortzubilden und der Blick über den Tellerrand war heftig für mich.


    Entgegen der Aussage von rase, bin ich also nicht vom Saulus zum Paulus geworden und auch nicht schwanger, nur habe ich jetzt ein anderen Blick auf das Geschehen und muss auch eingestehen, wenn ich falsch liege.

    Ich mache gerade den Züchterkurs und dort wurde das über das Beispiel der Buckfastbiene erklärt. Auch wie aktuell der Stand ist bei varroaresistenten Bienen und dass einige diese haben, jedoch fehlt dann oft Sanftmut. Und dass man jetzt nicht mehr nur nach Eigenschaften sondern auch Genetische Untersuchungen nutzt. Da wird dieses Jahr wohl auch eine grosse Studie veröffentlicht. Sehr spannend das Ganze und ich musste meine Meinung revidieren.

    @ An alle Züchter der varroaresistente Biene,


    Ich möchte mich für meinen Unglauben und meine Ignoranz entschuldigen, bei euch!

    Ich habe eine Meinung vertreten, doch ich wurde eines besseren belehrt. Man muss anerkennen, was ist und anscheinend gibt es varroaristente Buckfastbienen. Gut, dass ich nicht gewettet habe.


    Viel Erfolg.