Beiträge von Night Shadow

    FranzXR

    Im Frühjahr haben wir was für Völker?

    Völker, deren Bienen den Winter überstanden haben, die dann sich anstrengen, um eine Erneuerung des Volkes zu erzielen. Das sind noch keine Völker im Maximum der Volksstärke. Auch die Versorgung mit Nektar und Pollen ist machmal ein Problem. So sind diese Völker, allein schon durch ihre Altersstruktur und die Volksstärke, sowie die Versorung anfälliger für Erkrankungen.

    Ein Wirtschaftsvolk in voller Pracht dagegen, mit vielen Bienen kann deutlich mehr Hygieneverhalten zeigen, aber auch deutlich mehr Bienen verlieren bis der Imker etwas merkt. Die Altersstruktur und die Volkserneuerung geht viel schneller....


    Wenn man eine Erkrankung bewerten will, braucht es viel Beobachtung. Da Imker aber dazu neigen,, ihre Völker immer als gut hinzustellen und oft keine Stockkarten zu schreiben oder objektiv auch nur die Volksstärke zu messen, bleibt hier viel im Dunkeln.

    Wenn sie schon fast eingefüttert sind würde ich sie auch einwintern lassen. Nächstes Jahr siehts vielleicht anders aus und wenn nicht....

    Ne das kommt nicht in die Tüte, die stehen hier im Wohngebiet im Garten, das trifft an Flugtagen nicht nur meine eigenen Kinder, sondern auch die Nachbarn. Das Benehmen muss sich definitiv ändern.

    Wenn du etwas ändern willst.... dann gib ihnen arbeit. Etwas zum Bauen und Futter, meistens werden sie deutlich ruhiger. Also Mittelwand an das Brutnest und etwas Futter, ruhig 1x1 .

    Da hast du mich wirklich falsch verstanden.


    Sobald sie von der Insel kommen, ein oder zwei Tage später setze ich sie in vorbereitete Völker. 3 Wochen in EWKs halte ich für Quälerei.


    Ich habe 10 Völker einer Geschwistergruppen in normalen Beuten. (DNM 8, Dadant 2) und ein paar Königinnen in Mini plus als Reserve.

    Da ich zwei Linien betreue, summiert sich das doppelt. Und ich auch noch Fremdprüfung machen.

    Und im nächsten Jahr lande ich bei den Berufsimkern..... Bienen sind eine Sucht.

    Man kann die AS Behandlung machen ohne den Honig zu ernten. Nur dann darf der Honig nicht mehr vom Menschen verzehrt werden.

    Auch ist natürlich die Gefahr der Waldtracht und des "Betonhonig" zu nennen. Die Bienen können diesen Honig nur erschwert im Winter verwerten und können dann auch versterben.


    Wenn man sich entscheidet zum Abernten, sollte im Volk noch genug Futter verbleiben oder am Anschluss genug aufgefüttert werden, damit die Bienen nicht während der Behandlung Futternot bekommen.

    Auch sollte man jede Behandlungsmassnahme am Volk überprüfen. (Passt die Verdunstungsmenge nach 24 Std oder 48 std. )

    Problem bei der AS Behandlung ist oft das Flugloch. Es wird beschrieben, dass dies geöffnet sein soll. Jedoch haben wir auch Räuberzeit. So lange die AS verdunstet, habe ich es noch nicht erlebt, dass ein Volk geräubert wurde. Aber nach 10-14 Tagen ist die AS verdunstet bei den meisten Verdunstern (Liebig, Nassenheider) Dann haben wir ein Scheunentor und ein Volk, dass durch die AS oft einen Brutschaden hat. Da ist dann die Frage, geht die Königin wieder in Brut? Ist alles gut?


    Deswegen würde ich die Varroawindel einen Spalt öffnen und das Flugloch eng halten. Wenn ich drei Wochen in den Urlaub gehe..... was ich nicht tue und ich bin total urlaubsreif und ich werde doch etwas neidisch... aber das nur nebenbei.

    Auch das die Bienen nur kurz rausgehen, kenne ich, aber es hat oft mit Jungbienenausflug zutun. Das geht eine halbe Stunde und vergeht dann, als wäre nix gewesen.

    Deswegen empfehle ich gerne "Am Flugloch" ein kleines aber interessantes Heftchen.

    Meine sitzen nur im Bereich des Flugloches und das ist auf klein gestellt. Sehr klein. Derzeit ist viel Räubervolk unterwegs und die Damen sitzen dann draussen um zu verteidigen und Räuberei zu verhindern. Ein grosses Flugloch läd ein und da müssen entsprechend viele Bienen verteidigen. Bedeutet auch Stress für das Volk und es kann dadurch aggressiver sein, als nötig.


    Dazu hat es mal ein echt gutes Video von Experiment Imkern gegeben. Da war ein Kunstschwarm wohl nach der Sanierung einlogiert worden und das Flugloch Segeberger ganz offen gelassen. Ein großer Teil des Volkes saß draußen, um sich gegen Wespen und Hornissen zu verteidigen.... und auch gegen fremde Bienen. Man hörte immer wieder sogar Warntöne der Bienen. Nach dem Verkleinern des Flugloches war es plötzlich entspannter und es saßen nur noch welche im Fluglochbereich. Leider finde ich das Video nicht mehr.


    In der Kurzform, da hat rase recht. 😉

    In Naturschutzgebieten wird mittlerweile auch kein Aufstellen von Bienenvölkern so einfach gestattet.

    Wir erinnern uns, Honigbienen sind doch Wildbienenkonkurrenten und Naturschutzgebiete sollen nur für Wildbienen da sein.... Augen verdrehen....

    Da es andere Stechende Insekten gibt, Erdwespen gerade, sind derzeit sehr beliebt. Ist der Verursacher immer unklar.

    Aber das ist für die Betroffenen nicht interessant. Es muss jemand schuld sein und da passt es eben mit den Bienen.


    Daher einfach umziehen.


    Aber einen kleinen Streich sei erlaubt. Ein kleines Schreiben gut sichtbar.

    Aufgrund des Nachbarn.... ( muss nicht der Name, aber vielleicht die Richtungsangabe sein) sind wir "Bienen" weggezogen". Man hat uns nicht gewollt. Im nächsten Jahr werden wir hier keine Blüten bestäuben, von Kirschen, Äpfel oder Erdbeeren. Unseren Nektar sammeln und in Honiggold verwandeln. Wir sind ein Wunder der Natur, und wir haben einen Stachel. Wer uns tritt, der bekommt diesen auch mal zu spüren. Wespen und Hornissen, Wildbienen und Bremsen, Mücken und Stechfliegen sind viel wilder, hoffentlich dürfen sie wenigstens bleiben.

    Mit freundlichen Grüssen das Volk


    Es wird dem Nachbarn unangenehm sein, weil einige doch das Schreiben lesen werden. Dieses nette Gefühl des Blossgestelltseins. bringt manchmal jemanden zum Nachdenken.

    Mir ging es hier um die ungewöhnlich Kombi von übersehener Drohnenbrut und Einweiseln.

    Die Drohnenflöte wurde aufgegeben und die Königin stiftet. Jetzt ist das Volk ruhig.

    Somit ist die Königin jetzt angenommen.