Beiträge von Night Shadow

    Überhaupt nicht nebulös, aber konträr gegen geltende Meinung, die auch nicht richtig überprüft wurde.


    Du meinst also, die Bienen sind komplett trocken?

    und jetzt noch einmal Welche Säure ist stärker konzentriert? Wenn man den Staub in wenig Feuchtigkeit löst oder in viel?


    Klar kann ich es leicht machen und wie die anderen Strategen einfach nur sagen, das ist gute Behandlung und das ist schlechte Behandlung.

    Ihr könnt das dann glauben oder nicht.


    Doch ich möchte helfen, einfach selber etwas nachzudenken und sich nicht auf andere zu verlassen. Weil die stehen meist nicht an euren Völkern.

    Da das aber auch Arbeit macht, …..


    Der Sprüstoss kann nur eine definierte Menge abgeben, man muss aufpassen, dass dies auch an kommt, aber es handelt sich immer um die gleiche Konzentration der Säure. Du hast nicht plötzlich 90%ige Oxalsäure vorliegen an einem Ort. Wie sieht das wirklich bei Oxalsäure Sublimation aus?


    Aber mir ist es egal, ob und wie man behandelt. Wer heilt hat recht.


    Da aber alles nebulös erscheint,


    Säure in Pulverform ist hochdosiert.

    Wenn man 100 ml Wasser zu 3,5 g Pulver mischt, ist das Ergebnis?

    Wenn man 1ml Wasser zu 3,5 g Pulver mischt, wie stark konzentriert ist das Ergebnis?

    Weniger Feuchtigkeit kann auch ein Fluch sein.

    beemax

    Wie hoch ist die Konzentration des Oxalsäurestaubes an den Kontaktstellen?

    Hat die Biene keine Feuchten Stellen? Du nennst nur das Haarkleid, doch die Biene besteht aus mehr.

    Wie gut kannst du also wirklich die Dosierung kontrollieren? Und wenn du dir die Augen verätzen würdest, wie hoch wäre die dafür nötige Konzentration und würdest du daran sterben?

    Beim Sprühen von Oxalsäure hast du eine konstante Dosierung.

    Es gibt noch mehr Punkte, aber die sind für die meisten nicht bekannt und würden nur zur weiteren Verunsicherung führen.


    Das effizienteste Mittel ist oft nicht das beste Mittel für die Biene, nur das tödlichste für die Milbe.


    Ich werde das Vorgehen irgendwann nochmal runterschreiben, wie man rechnerisch 0 erlangen kann. Es gibt da sogar mehrere Möglichkeiten und sogar eine mit der Sublimation. Weshalb ich eigentlich für die Zulassung der Sublimation wäre.


    Danke für die gute Diskussion

    beemax Was bedeutet, daß Oxalsäure gefährlicher ist, als Milchsäure.

    Und so gesehen, muss man bei Oxalsäure deutlich die Konzentration reduzieren, was man auch getan hat und man in der Anwendung vorsichtig sein muss.

    Es zählt nicht alleine die Wirksamkeit, sondern auch, wie gut ist die Verträglichkeit und Anwendersicherheit.

    Kann man mit einem sanfteren Mittel zum gleichen Ergebnis kommen, ist die Keule nicht notwendig.


    Man sollte immer, das am wenigsten schädigende Mittel verwenden, auch wenn es mehr Mühe kosten kann.


    Das Ergebnis soll natürlich auch erreicht werden. Doch kann man weder bei Oxalsäure noch bei Milchsäure allein auf ein vollständiges Entfernen der Milbe hoffen. Wer also mit Prozent rechnet, muss wissen, dass die letzten Prozente bis 100 teuer erkauft werden. Trotzdem kann bei geschicktem Behandeln eine rechnerische 0 Milben im Volk stehen und das mit jetzt vorhandenen Mitteln

    Ja, und natürlich ist jedes Jahr gleich, die Völker sind immer alle gleich stark und die Vorbehandlung der Völker immer dieselbe bei Behandlung.


    Ich muss etwas schmunzeln. wenn man weiß, wie wirksam gewisse Medikamente und Impfungen sind, die auch zugelassen wurde und deutlich unter 70% sind.


    Und dann auch noch die Frage, wie wurde das Mittel genutzt? Wie wurde gesprüht? Man kann sogar soweit gehen und nach der Sprühkopfeinstellung fragen, weil Milchsäure ja eine Säure ist und bestimmte Teile angreifen kann, so dass die Dosierung pro Sprühstoß sich ändert.


    Es ist eine Aussage.

    Aber nicht unbedingt immer für jede Situation stimmig.

    Es gibt da Optionen, die man besprechen müsste, Alleine hat man keine Aussicht auf Erfolg.


    Wenn man die Berufsimker ins Boot holen könnte, für Versuchsreihen, könnte man relativ einfach die sinnvollsten Möglichkeiten austesten. Dafür bräuchte man auch die Veterinäramt, die das absegnen müssten….. aber Imker arbeiten nicht zusammen

    Wenn die sich an ihre eigenen Regeln halten müssen, wird die Beprobung bald anders aussehen oder was ich als sinnvoll erachte, wenn nur eine Beprobung gemacht wird, wenn Völker das Land verlassen.

    Die Geschichte mit der Zulassung kenne ich zur Genüge. Ein Beispiel, der RTW darf nur lebende Menschen transportieren. Wenn also jemand verstirbt, müsste man am Straßenrand halten und auf den Bestatter warten. Hat was mit Seuchengefahr zutun. Daher versterben irgendwie alle auf der Einfahrt zum Krankenhaus.

    Es gibt da noch einige schöne Beispiele.


    Für das TAM Problem wird es für Berufsimker eng, da man leichter diese kontrollieren kann. Ich bin gespannt, ob da eine sinnvolle Lösung kommt. Allerdings habe ich den Eindruck, dass da viele andere Interessen geschützt werden und es nicht um das Wohl der Bienen oder um Vermeidung von Völkerverluste geht.

    beemax Und doch wird in der Medizin normalerweise wenigstens der Nährboden standardisiert, damit man eben nicht zu viele Unterschiede in den Ergebnissen hat. Da mir auch die Rohdaten des Ringversuchs vorliegen, weiß ich, dass sogar falsch positive Ergebnisse von zwei Laboren angegeben wurden.

    Wie können Sporen in einer negativen Probe auftauchen?

    Im Grunde nur durch externe Verunreinigung.

    Du kannst die Ergebnisse erfrage, bei der unter dem Text angegebenen Adresse.


    Der Nährboden ist interessant, da bei dem einen ein deutlich besseres Wachstum erzielt wird. Wobei ein anderer ein schlechteres anziehen zeigt.


    So ist eine Standardisierung mehr als wünschenswert.


    Ich hätte nie gedacht, dass Ergebnisse, die unschön sind, nicht veröffentlicht werden.und offen diskutiert werden. Hier wird den Veterinären eine Qualität vorgespiegelt, die das ganze nicht hat. Die Veterinäre stützen sich bei jedem Gesundheitszeugnis auf diese Ergebnisse, wenn FKP gezogen wird.


    Die Labore wussten vom Ringversuch und haben sicher besondere Sorgfalt walten lassen, bei der Untersuchung. Und es wurde auch eine Methode vorgeschrieben bei einem Teil und trotzdem gab es diese Fehler.


    Bei uns gibt es nur die Aussage positiv oder negativ, und damit gibt es massive Konsequenzen bei positiv.

    Warum gibt es bei Faulbrut keine standardisierten Testverfahren für die Labor und für die Probennehmer?

    Mmh ... m.W. wird die Probe im Labor kultiviert, heißt auf geeigneten Nährböden ausgebracht, angezüchtet und identifiziert, ggf. per PCR bestätigt. Ich betrachte dies als Standardverfahren, vlt. weißt Du aber mehr.


    Und Futterkranz ist eigentlich eindeutig, selbst für den spitzfindigsten BSV.

    Damit hast du völlig recht. Allerdings machen manche Landkreise nur eine Sichtprüfung der Waben und Bienen, manche ziehen von jedem Volk eine FKP und machen eine Sammelprobe draus, andere machen von 3 Völkern je Stand je eine Stichprobe, die werden aber getrennt untersucht oder doch als Sammelprobe und andere prüfen stattdessen das Gemüll.

    Du bist da schon ganz richtig.


    Frag dich nur, was du für Infos brauchst? Welche Info bringt dir die Sichtprüfung? Was bringt eine Stichprobe? Was bringt eine Sammelprobe?

    Was würdest du für Infos brauchen, um eine Aussage über ein Volk oder ein Stand geben zu können?


    beemax Du kennst doch sicher den Ringversuch von 2018 ? https://www.vetline.de/ringver…r-amerikanischen-faulbrut


    Die PCR Methode wäre schön, weil sehr schnell ein Ergebnis vorliegt, doch auch dieses Jahr hat mein Ergebnis 3 Wochen gedauert . Da es auch nicht teurer geworden ist …. PCR Teste sind oft doch deutlich teurer. Aber ich kann mich irren.

    Es handelt sich um eine amtliche Probennahme, da lese ich nichts davon. Und auch fehlen mir die gesetzlichen Vorgaben.

    Doch mir ist es egal, ist nicht mein Geld


    Nur denk einfach mal über den sauberen Löffel nach, der dort angegeben wird.

    Und ein paar Fragen dazu.

    Kann man Bakterien sehen?

    Zu viel Begleitflora?

    Wurde der Löffel in wie vielen anderen Völkern eingesetzt?

    Reicht abspülen bei AFB Sporen?

    Schlimmste Möglichkeiten

    Wurde der Löffel vielleicht als Frühstückslöffel für gekauften Honig genutzt und nur kurz abgewaschen?

    Wie lange sind AFB Sporen haltbar?

    Wer ist zuständig für geeignetes Material?


    Warum gehen Krankenhaus bei vielen Dingen auf Einwegmaterial und weg von der aufwendigen Sterilisation?

    Ganz einfach, der Veterinär und im Zweifel auch der BSV trägt sämtliche Kosten des Imkers für Beprobung und Labor. Hängt da noch Völkerverkauf oder Wandern mit drin, wird es teurer,

    Und natürlich auch, wenn dann Faulbrut zufällig gesehen wird, wenn nachweisbar ist, dass da ein Gesundheitszeugnis auf Grundlage einer unfachmännischen Probenziehen ist.


    Warum gibt es bei Faulbrut keine standardisierten Testverfahren für die Labor und für die Probennehmer?


    Es heißt immer, wo kein Kläger, da kein Richter.

    Für dich, rede mit dem Veterinäramt. Vermutlich wird eine Durchsicht mit FKP reichen. Also das „große“ Gesundheitszeugnis.

    Ich würde es aber wirklich absprechen mit beiden Ämtern, da der BSV jeweils nur in seinem Gebiet anerkannt ist und damit im anderen Gebiet wildert.


    Bei uns ist es ähnlich. Ein Bundesland erkennt die BSVs des anderen Bundeslandes nicht an, die Ausbildung sei nicht gleichwertig.

    Das eine Land sagt, die Ausbildung sei zu kurz. Zwei Tage weniger.

    Das andere Land sagt, die Inhalte sind nicht vorhanden, der praktische Teil fehle.