Beiträge von Night Shadow

    Das ist kein Buckfastproblem alleine, wer sich die Belegstelle Norderney anschaut, ist auch etwas überrascht.

    Man muss bedenken, dass die Bewertung oft durch den Züchter erfolgt und 4 das beste darstellt. Wenn dann eine 2,4 da steht, ist das eine sehr ehrliche Aussage des Züchters über seine eigenen Bienen und jeder darf sich selber überlegen, ob er diese Anpaarung so will.

    Nur mit einem gewissen Maß an Offenheit und Ehrlichkeit kommt man bei der Zucht weiter.

    Man mag, die Bewertungen immer als subjektiv wahrnehmen, aber wenn man sie sammelt und im Kontext zueinander setzt, entsteht ein Bild.


    Wenn man also eine gute Biene sich holt und diese für sich prüft und das Ergebnis dem Ergebnis der Eltern entspricht und verschiedene Züchter unterschiedlich anpassen. Dann wird es gut geprüft, was diese Bienen weitergeben.


    wenn man aber nicht offen über die Eigenschaften sprechen darf, weil sich dann jemand beleidigt sieht, dann kann man die Zucht vergessen. Es geht eben nicht um den Züchter sondern um die Bienen

    rase erfolgversprechende Entwicklung?

    Da bin ich gespannt, ob du recht haben wirst.

    Warten wir 5 oder 10 oder wieder 20 Jahre?.


    Die Gentechnik lässt auf den Rücken von Mäusen Ohren wachsen und sie grün leuchten. Bei der Zucht erlebt man sowas weniger.


    Hoffentlich blockiert man nicht andere Wege ohne Veränderung der Bienen, weil man auf das falsche Pferd gesetzt hat.

    FranzXR ich verwechsele das nicht. Es wird immer alles beworben, aber kein derzeitig verwendetes Testverfahren kann hier eine ernstzunehmende Antwort bieten.


    Erst wenn eine wiederholbare und überprüfbare Messung erfolgen kann, kann man bei den verschiedenen „Varroa…. „ etwas erreichen.


    Ich bin Realist, da kann man züchten, wie man will. Es wird kein Zuchterfolg geben oder von Dauer sein. Außer mit Gentechnik.

    Dieser Realität verweigern sich viele, aber auch beim Klimawandel muss man sich der Realität irgendwann stellen. Je eher, desto besser ist es meist, da man sonst unnötig Energie und Zeit aufwendet.


    Ich sag es so, 40 Jahre Varroa, und vor 20 Jahren lass man im Bienenjournal, die gleichen Geschichten, und alle wähnten sich kurz vor dem Durchbruch. Und zwanzig Jahre weiter? Sehen wir im Alltag 21%zugegebene Verluste.

    Bei mir war die Ausräumungsrate abhängig von der Lochgrösse und ich habe das mehrfach bei gleichen Völkern überprüft. Warum bekommt man nicht gleiche Ergebnisse, wenn es das selbe Volk mit den selben Bienen ist? Ich bin dann soweit gegangen, dass ich auf der gleichen Wabe beide Probenfelder nebeneinander gesetzt habe.


    Eine andere Methode zeigt Jungels oder auch J. G. Die nutzen flüssigen Stickstoff in einer Dose. Da wird die Zelle nicht verletzt, das Wachs nicht durchstoßen. Aber auch dort gibt es einen Unterschied, die Kälte kann auch für eine Reaktion der Bienen sorgen.


    Wenn man solche Einflüsse vermeiden möchte, wäre eine rückwärtige Punktion eine Lösung mit feiner Nadel. Dann muss man auf der anderen Seite durch das Y und würde so einen Abstand zur toten Larve schaffen ohne Verletzung des Wachsdeckels.


    Habe ich ausprobiert und bei auch AGT Völkern wird da kaum ausgeräumt.


    Dann ist da noch das Problem, weshalb ich nicht überzeugt bin. Varroa tötet die Larve sehr oft nicht. So ist das Ausräumverhalten eher nachrangig.


    Und dann habe ich mit meinen Mitteln noch geschaut, ob ein Volk schneller ausräumt, wenn es mehr oder weniger Bienen oder Brut hat. (Ableger und Kunstschwärme gebildet.) und ja, die Größe und auch die Menge an Brut haben Einfluss auf den Nadeltest.


    Meine ganz persönliche Meinung, der Nadeltest bringt mir keine Aussage zur Hygieneverhalten des Volkes, da dieses von vielen anderen Punkten, wie Volksstärke, Trachtsituation, Menge an Brut etc. Zutun hat.


    Und damit bin ich nicht alleine. Unser Zuchtobmann, der 45 Jahre Züchter und Imkermeister ist, Berufsimker, ist genau dieser Meinung. Und biologisch gesehen, braucht man erst ein gutes Testverfahren, dass auch sicher etwas prüft, bevor es Zuchtergebnisse geben kann.


    Wenn man keinen Coronatest hat, können die Symptome für viele Erkrankungen sprechen. Erst mit Nachweis des Virus steht die Diagnose.


    Wenn man kein guten Test hat, wie die Schnellteste z B. Können falsche Ergebnisse zu falschen Entscheidungen führen. Daher erfolgt der PCR Test, als sichere Überprüfung.


    Wer sich hier einen Zuchterfolg aufgrund des Nadeltest erhofft, wird sehr enttäuscht werden, da Zuviels Einflüsse auf das Ergebnis wirken können.

    Je dicker das Loch im Zelldeckel, desto unklarer wird, was Du dann mißt.

    Ja, dass war auch mein Gedanke. Daher habe ich die Kleinsten verfügbaren gekauft 000. Doch da räumen die Bienen nur sehr schleppend aus. Ich denke, der Geruch dringt dort auch schlechter heraus.

    Ich habe dann mal erfahrene Züchter gefragt und die Arbeiten mit Stärke 1, oder 0. Auch mit Stärke 2 gab es jemanden.

    Ich bin vom Nadelstempel nicht überzeugt. Jeder kennt das kurze verrutschen beim Stempeln, dass sorgt nicht gerade für kleine Löcher.

    So kann der Geruch einer toten Larven schnell zu den Bienen dringen und man misst vielleicht nur den tollen Geruchssinn der Bienen.

    Ja, und bei dir wäre jetzt die Säure für immer wirksam und nachweisbar, ist dem denn wirklich so ?


    Da ich hier als dumm und unwissend gelte, möchte ich diesen Eindruck nicht verändern. Du bist ja schon auf dem richtigen Weg und kommst selbst auf die Lösung und bist damit viel schneller als ich darauf gekommen.

    Überhaupt nicht nebulös, aber konträr gegen geltende Meinung, die auch nicht richtig überprüft wurde.


    Du meinst also, die Bienen sind komplett trocken?

    und jetzt noch einmal Welche Säure ist stärker konzentriert? Wenn man den Staub in wenig Feuchtigkeit löst oder in viel?


    Klar kann ich es leicht machen und wie die anderen Strategen einfach nur sagen, das ist gute Behandlung und das ist schlechte Behandlung.

    Ihr könnt das dann glauben oder nicht.


    Doch ich möchte helfen, einfach selber etwas nachzudenken und sich nicht auf andere zu verlassen. Weil die stehen meist nicht an euren Völkern.

    Da das aber auch Arbeit macht, …..


    Der Sprüstoss kann nur eine definierte Menge abgeben, man muss aufpassen, dass dies auch an kommt, aber es handelt sich immer um die gleiche Konzentration der Säure. Du hast nicht plötzlich 90%ige Oxalsäure vorliegen an einem Ort. Wie sieht das wirklich bei Oxalsäure Sublimation aus?


    Aber mir ist es egal, ob und wie man behandelt. Wer heilt hat recht.


    Da aber alles nebulös erscheint,


    Säure in Pulverform ist hochdosiert.

    Wenn man 100 ml Wasser zu 3,5 g Pulver mischt, ist das Ergebnis?

    Wenn man 1ml Wasser zu 3,5 g Pulver mischt, wie stark konzentriert ist das Ergebnis?

    Weniger Feuchtigkeit kann auch ein Fluch sein.

    beemax

    Wie hoch ist die Konzentration des Oxalsäurestaubes an den Kontaktstellen?

    Hat die Biene keine Feuchten Stellen? Du nennst nur das Haarkleid, doch die Biene besteht aus mehr.

    Wie gut kannst du also wirklich die Dosierung kontrollieren? Und wenn du dir die Augen verätzen würdest, wie hoch wäre die dafür nötige Konzentration und würdest du daran sterben?

    Beim Sprühen von Oxalsäure hast du eine konstante Dosierung.

    Es gibt noch mehr Punkte, aber die sind für die meisten nicht bekannt und würden nur zur weiteren Verunsicherung führen.


    Das effizienteste Mittel ist oft nicht das beste Mittel für die Biene, nur das tödlichste für die Milbe.


    Ich werde das Vorgehen irgendwann nochmal runterschreiben, wie man rechnerisch 0 erlangen kann. Es gibt da sogar mehrere Möglichkeiten und sogar eine mit der Sublimation. Weshalb ich eigentlich für die Zulassung der Sublimation wäre.


    Danke für die gute Diskussion

    beemax Was bedeutet, daß Oxalsäure gefährlicher ist, als Milchsäure.

    Und so gesehen, muss man bei Oxalsäure deutlich die Konzentration reduzieren, was man auch getan hat und man in der Anwendung vorsichtig sein muss.

    Es zählt nicht alleine die Wirksamkeit, sondern auch, wie gut ist die Verträglichkeit und Anwendersicherheit.

    Kann man mit einem sanfteren Mittel zum gleichen Ergebnis kommen, ist die Keule nicht notwendig.


    Man sollte immer, das am wenigsten schädigende Mittel verwenden, auch wenn es mehr Mühe kosten kann.


    Das Ergebnis soll natürlich auch erreicht werden. Doch kann man weder bei Oxalsäure noch bei Milchsäure allein auf ein vollständiges Entfernen der Milbe hoffen. Wer also mit Prozent rechnet, muss wissen, dass die letzten Prozente bis 100 teuer erkauft werden. Trotzdem kann bei geschicktem Behandeln eine rechnerische 0 Milben im Volk stehen und das mit jetzt vorhandenen Mitteln

    Ja, und natürlich ist jedes Jahr gleich, die Völker sind immer alle gleich stark und die Vorbehandlung der Völker immer dieselbe bei Behandlung.


    Ich muss etwas schmunzeln. wenn man weiß, wie wirksam gewisse Medikamente und Impfungen sind, die auch zugelassen wurde und deutlich unter 70% sind.


    Und dann auch noch die Frage, wie wurde das Mittel genutzt? Wie wurde gesprüht? Man kann sogar soweit gehen und nach der Sprühkopfeinstellung fragen, weil Milchsäure ja eine Säure ist und bestimmte Teile angreifen kann, so dass die Dosierung pro Sprühstoß sich ändert.


    Es ist eine Aussage.

    Aber nicht unbedingt immer für jede Situation stimmig.

    Es gibt da Optionen, die man besprechen müsste, Alleine hat man keine Aussicht auf Erfolg.


    Wenn man die Berufsimker ins Boot holen könnte, für Versuchsreihen, könnte man relativ einfach die sinnvollsten Möglichkeiten austesten. Dafür bräuchte man auch die Veterinäramt, die das absegnen müssten….. aber Imker arbeiten nicht zusammen