Beiträge von Night Shadow

    Die Bienenflucht nutze ich nie beim Vereinigen. Daher sag ich dazu nichts.


    Du kannst das machen, nur würde ich auch nicht abfegen. Die Bienen organisieren sich das und nach einer Woche sieht man kaum noch Bienen auf den Waben mit Drohnenbrut. Es wird etwas voller beim funktionierenden Brutnest.

    Es kann soweit gehen, dass die Drohnenbrut fast komplett verlassen wird. Wenn da kaum Bienen sind, kann man gut die Waben entfernen oder auf eine Zarge setzen.

    Der kritische Moment ist bei mir immer die ersten Tage der Vereinigung und ist das laut.... kann man es leider vergessen. Da lasse ich die Bienen auch machen.

    Nach meiner Erfahrung bei der Königinnenzucht.

    So lange das andere Volk Brut hat und eine gute Königin hat, ist es kein Problem den Drohnenbrüter aufzusetzen. Die Bienen schützen ihre Königin und die Drohnenmütterchen haben nicht die "Anziehungskraft", so dass die Bienen des Drohnenbrüters lieber die Königin mögen.

    Aber ist der Drohnenbrüter deutlich stärker und man hat nur ne kleine Einheit mit Königin, ist es besser mit drei Tagen stillen Kontakt (Netz oder Gitter) zu arbeiten.

    Ist jedoch eine fehlbegattete Königin im Spiel, ist meist die Pheromonproduktion nicht eingeschränkt und dann bekämpfen sich die beiden Volksteile, bis eine Königin tot ist.

    Aber auch das kann man mit einem Trick verhindern. Zeitung und Gitter.... sorgen für ein langsames Kennenlernen und nach vollen 3 Tagen, sind auch diese Völker zu vereinigen. (Zwei Königinnenbetriebsweise. )

    Nein, Goupli, Du antwortest hier, also trag die Verantwortung oder habe ich Dich gezwungen hier zu schreiben?


    Ich habe Fragen gestellt und mein Dank gilt hier allen, WFLP, Sulz, JaKi und und und.... Man bekommt immer einen anderen Blick und Meinungen und dass macht für mich das Forum interessant und lebendig.

    Manchmal sind meine Ansichten nicht richtig und manchmal sehe ich Dinge zu hart. Da helfen andere Meinungen sehr, somit dank an alle hier.

    Schon gut, du kannst das Stöckchen behalten.

    JaKi Es ist gut, wenn man Fehler in Gedankengänge bemerkt.


    Und warum wird weniger Brut gepflegt?

    Es naht der Winter unseres Missvergnügens.

    Wissen die Bienen, dass der Winter naht? Nur die Königin wird älter. Und wenn es ein Ableger aus dem gleichen Jahr ist, hat keine Biene je einen Winter erlebt. Warum wird die Brut reduziert? Weniger Tracht? Sicher, die Heideimker haben bei später Tracht starke Völker und mehr Brut. Aber diese Völker kommen nicht so gut über den Winter, oder? Ist es die Temperatur? Aber August und September können noch recht warm sein. Oder die Länge der Tage?


    Spannend, dass die Bienen nicht wissen, dass der Winter kommt und trotzdem vorbereitet sind.

    Sulz

    ich vereinige, wenn nötig im Frühjahr bis zum August.

    Brutfrei sind bei uns die Völker erst im Dez. und oft auch garnicht.


    Mein Opa meinte immer, wenn du etwas an den Bienen machst, musst du ihnen Zeit geben, deine Fehler zu reparieren.

    Er sprach von 6 Wochen mit Brut, die jedem Handeln folgen sollten.


    Legt man im Oktober zusammen und hat man nur wenig Brut oder keine, hat man nur die Bienenmasse beeinflusst, aber nicht, ob gesunden Winterbienen da sind. Die müssen vorher entstehen und da waren die Volksteile getrennt und schwächer.

    Man kann immer Glück haben, aber dann ist die Frage, ob man überhaupt zusammenlegen musste.


    Brutfrei erleichtert nur das Vereinen.


    Die Völker werden jetzt kleiner, weil weniger Brut gepflegt wird.


    Und warum wird weniger Brut gepflegt?

    Und ja, ohne Brut werden Bienen älter

    und länger in der Lage Brut zu pflegen. Bedenkt man, dass eine Pflegebiene mehrere Larven betreut, dürfte da schon noch eine brauchbare Anzahl an Bienen bei raus kommen.

    Sorry, aber nein.


    OHNE Brut werden Bienen älter.

    MIT Brut ziehen sich Bienen ihren Ersatz. Brut zu haben bedeutet Arbeit und das geht nicht unendlich. Und warum werden jetzt die Völker kleiner statt größer?

    Und natürlich ist die Gesundheit der Bienen auch Thema, denn die Winterruhe ist ein Prozess.

    Stimmt wohl!

    Genetisch ist der Code gleich.

    Welche Gene aktiv sind, spielt dafür keine Rolle, weil auch bei dir als Kind andere Gene aktiv sind als jetzt. Und du nicht deine genetische Erbinformation verändert hast. Sonst würde sich der genetische Fingerabdruck ständig ändern.... und wäre für die sichere Identifizierung nicht geeignet.


    Und ja, ohne Brut werden Bienen älter, Auch in der Saison, aber nicht unbegrenzt. Und sie werden nicht automatisch zu Winterbienen.

    Da fehlen die Veränderungen des Fettkörpers.

    ok, kein Thema.

    Die Heideimker warten also 7 Wochen und haben alte Bienen in ihren Kunstschwärmen?


    Ich kenne zwei Heideimker und die machen Ableger im Mai für das nächste Jahr und die Völker für die Heidetracht sind, werden nach der Ernte zusammengeworfen und überstehen oft die Überwinterung nicht. Die Varroa lässt grüßen, da die Völker erst nach der Ernte behandelt werden dürfen.


    Also sei ganz beruhigt,

    Mit deinem Optimismus würde ich ab sofort Lotto spielen ....

    Fegt ihr denn immer gleich ab und gebt der Prinzessin nie eine Chance? Ich hätte ein schlechtes Gewissen, sieben volle Waben mit Bienen ins Gras zu kehren.


    Vielleicht war es ein Fehler so lange zu warten, aber der Ableger steht immer bereit.

    Ich entschuldige mich hier mal im Vorfeld, aber manchmal geht es mit mir durch.


    Bienen sind echt interessante Lebewesen mit einer spannenden Lebensgeschichte. In der Saison werden unsere Bienen nicht sehr alt, aber dass stimmt nur für eine bestimmte Zeit. Dann werden plötzlich Bienen älter und schaffen Monate zu überleben. Genetisch völlig gleich zu ihren kurzlebigen Geschwistern. Und bei der Königin sind es sogar Jahre.

    Aber um das zu schaffen, müssen die langlebigen Bienen gut gezogen werden, am besten von jungen Bienen.


    Du hast 7 Wochen gewartet. Im Winter und Frühjahr kein großes Problem, aber in der Saison.... na ja, und jetzt sollten schon einige langlebige Bienen gezogen werden, doch deine Bienen werden älter und nicht fitter.

    Mit sieben Waben alter Bienen wird es für das Volk schwierig genug Brut anzulegen und genug langlebige Winterbienen zu erzeugen. Die erste Brut schlüpft frühestens in drei Wochen.


    Es kann gut gehen, aber mich stört, ehrlich gesagt, dass der Ableger immer bereit steht.

    Der Ableger kämpft auch um Winterbienen und das Zusammenlegen im Oktober ist für mich eine Unart. Man sieht doch ein Problem und wartet bis kurz vor Schluss um dann ein zweites Volk zunutze? Besser und dem Tierwohl gerechter, wäre es mit sicheren Völkern das Bienenjahr zu starten und gut diese zu pflegen. Dann haben es die Bienen einfacher und der Imker auch.


    Wie ich sagte, mir tut es leid, hier reinzugrätschen. Es ist nicht meine Entscheidung und natürlich wäre es schade um die Königin. Aber wir haben es bald September und die Völkerverluste gehen wieder los.

    Für mich bietet, das Einweiseln einer neuen Königin immer Herausforderungen.

    1. Ich mag unzufrieden mit der jetzigen Königin sein, sind es aber auch die Bienen?

    (Grund des Umweiselns. Aggressivität ist oft problematisch, da die Königin eigentlich völlig in Ordnung ist.)

    2. Ist die neue Königin gut? Ist sie ausreichend im Futter, dass sie gut Pheromone produziert oder hat sie eine längere Reise hinter sich.


    In der Natur wird nur umgeweiselt, wenn es notwendig ist. So hat die neue Königin immer schlechtere Karten, als die alte.

    Ausnahme sie hat ihr eigenes Volk um sich, Bienen, die sie akzeptieren.

    Ein echter Kampf zwischen den Königinnen erlebe ich nur selten, oft entscheiden die Bienen nach Attraktivität der Königin,.


    Drohnen machen viel aus, sie müssen reif sein und top gepflegt sein. Je älter sie sind und je weniger sie im Volk gepflegt werden, desto schwieriger wird es. Da kann die beste Königin nur Drohnenbrut haben, wenn die Drohnen nicht ihren Teil leisten.


    Die Drohnenschlacht war bei uns Mitte Juni.... ergo nix mehr mit Königinnen ziehen.

    Und leider hatte ich auch in der Saison zwei Königinnen die ein Mix aus Drohnenbrut und Arbeiterinnenbrut zeigten. Nur wird es immer häufiger je näher der Winter kommt.

    Die Kartoffel ist auch aus Südamerika und rettete hier viele Menschenleben. Der Mais ist ebenso fremd.


    Niemand würde versuchen Mais und Kartoffeln von den Äckern zu verbannen.


    Der Wald wird sich auch verändern, tote Bäume nutzen niemanden, daher wird man mehr und mehr mit Arten aufforsten, die besser mit Hitze und Trockenheit klar kommen und vielleicht weniger anfällig für Parasiten sind.


    Es war immer so, dass sich die Natur im Wandel befindet, nur der Mensch verursacht den Wandel schneller und kommt aber nicht mit dem Tempo klar, was er selber verursacht.

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    Bei mir sind viele Varroen, wie leider bisher jedes Jahr.

    Daher keine Variation der Behandlung und auf zum fröhlichen Varroajagen.

    Ob es reicht, sieht man im nächsten Jahr.

    JaKi Bis nur noch eigene Töchter einer Königin vorhanden sind, hängt vom Umweiselzeitpunkt ab.

    Innerhalb der Saison sind nach 90 Tagen nach dem ersten Stift keine Altbienen vorhanden und nur noch Töchter der neuen Königin sind vorhanden. Im September umgeweiselt, da können schon Winterbienen vorhanden sein und daher sieht man dann länger noch Bienen der Vorkönigin.