Beiträge von Night Shadow

    häufige Probleme in Besprechungen


    - von Thema abweichen

    - Selbstdarstellung, geht nicht um die Sache

    - unausgesprochene Konflikte

    - fehlende Leitung

    - fehlende Konsequenzen, keine Verbindlichkeiten

    - Emotionsebene, persönlich nehmen.

    - fehlende Information, Wissen

    - Widerstand gegen Veränderungen

    Ach Wasi, was soll man denn machen, wenn hier Leute die keine Imker sind über naturgemäße Beutemaße beraten, oder wenn Leute die ihre Immen los sind über Varroakonzepte beraten, oder wenn Imker, die nur in Ihrer Freizeit imkern, über Berufsimkerei beraten - dann kann ich verstehen das den Altgedienten, die wirklich Ahnung haben, die Lust vergeht.... ;-( - sorry für das OT aber das musste einmal sein....

    Damit wird allen Forummitgliedern ihre Kompetenz abgesprochen. Nur dir FranzXR steht es zu darüber zu urteilen, weil du vermutlich ein naturgemäßen Beutemass mit perfekten Varroakonzept in deiner Berufsimkerei nutzt?


    Du fährst da Hartmut und Co an den Wagen, weil sie so etwas, was du beschreibst, zulassen würden.

    Es ist doch menschlich, was hier passiert.


    Der Imker mit dem verlorenen Volk, weiß doch mindestens seitdem das Volk tot ist, dass irgendwo ein Fehler war. Er sagt sich das selbst und braucht das nicht von uns nochmal zuhören. Auch sind wir Fremde und wer will sich schon kritisieren lassen?

    Warum fragt er trotzdem, er will für das nächste Mal dazu lernen. Tipps erhalten, die das nächste Volk retten können.


    Wir lesen von einem toten Volk, und glauben, dass der Tod zu einem Zeitpunkt vermeidbar gewesen wäre. Wenn der Imker nur....

    Vorwürfe, warum er nicht hat. Ihr seht das Volk und wollt helfen und schießt am Ziel vorbei, denn das Volk ist tot. Doch dem nächsten könnt ihr helfen.


    Jeder hat schon Völker verloren.

    ich glaube nicht, dass zwei Imker hier im Forum, trotz gleichem Beutemass, gleicher Betriebsweise, gleicher Bienenrasse und Völkerzahl, gleicher Vorstellung und Zielsetzung, komplett gleich Imkern mit gleichem Erfolg.

    Jeder macht irgendwo sein eigenes Ding, nutzt andere Werkzeuge, andere Zeitpunkte, hat andere Probleme.

    Wenn wir hier also mal sammeln, wer alles mit Dadant arbeitet und wie.... würde das schon ein kleines Lexikon ergeben. :) Und alle haben recht. :)


    Der Krimi hat uns Imker nicht mit sauberer Weste dargestellt und das fand ich richtig gut.

    Ein Imker, der unbedingt seinen Honig verkaufen will. Imker, der mit der Varroamilbe Probleme hat, Imker, der einen anderen auch beklaut.


    Ja, nicht schön alles auf den Tisch zubekommen. Aber dafür wurde es nicht unangenehm dargestellt, es hat auch unterhalten. Wie alle den Honig im Revier probiert haben.....wer nur alles gut darstellt, hätte noch mehr den Imkerboom angeheizt.

    So aber kam das Ganze Kauzig rüber.... damit kann ich gut leben.

    ich bin echt ein kleiner Ketzer.....Sorry.


    Wenn das Schied ganzjährig drin bleibt, dann könnte man auch bei DNM oder Zander bleiben und man spart Arbeit und Material....


    😂 ich stell mich schon in die Ecke für böse Besserwisser.🤣🤣🤣

    Ihr solltet das Insektensterben mit einkalkulieren. Nur weil wir Imker immer neuen Raum und Futter stellen, heißt das nicht, dass unsere Bienen immun gegen die Faktoren sind, die anderen Insektenpopulationen solche Schwierigkeiten machen. Immerhin ist ein starker Rückgang der Insekten zu vermelden und das ganz ohne Varroaeinfluss.

    Ihr glaubt doch nicht, dass sofort alle Imker, die betroffen waren, behandelt haben und überall gleich die Varroa war 1978?

    Damals war zunächst das Veterinäramt für eine Behandlung zuständig. Und ja es wurden nur die Völker gesehen, wo man die Milben auf der Windel fand und ja, es wurden Völker deswegen auch abgeschwefelt....weil es sich damals um eine Tierseuche gehandelt hat. Da wollte man diese ausrotten. Erst im Verlauf nahmen die Bieneninstitute Einfluss und so wurde viel versucht.

    Allerdings nie flächendeckend, da Imker immer schon an Resistenz glaubten. Lest ruhig die alten Imkerzeitschriften..... Alle waren eher für nicht behandeln, bis die Welle der Ausbreitung über sie kam. Man muss die Milbe erleben, bevor man glaubt, dass sie die Völker tötet. So kam es zu grossen Verlusten in der Anfangszeit.

    Leider konnte weder das Veterinäramt noch die Bieneninstitute die Imker zu einem einheitlichen Weg überzeugen und so stehen wir noch genauso da, wie damals.

    Das wird uns auch mit dem Abschwefeln blühen, wenn der Beutekäfer kommt..... Leider ist der Ablauf immer gleich.


    Oh, ja es würde eine gute bis sehr gute Chance geben, Völker milbenfrei zu bekommen. Fragt mal die Berufsimker dazu.

    Night Shadow dann schließe dich einfach einer der VSH Zuchtgemeinschaften an, und arbeite da mit. Ist äußerst interessant!

    Kann es sein, dass du dich mit dem Thema noch nicht so richtig beschäftigt hast?

    Kann es nicht auch sein, dass ich vielleicht mich mehr mit dem Thema beschäftigt habe?

    Und ja, ich kenne viele Züchter, aber bisher hat niemand von denen verkündet, dass er die "Varroaresistent Biene" habe. Vielmehr wird auf Hygiene gezogen, was aber keine Resistenz bedeutet und das wissen, Gott sei Dank, die Züchter sehr genau.

    Oder willst du wirklich hier eine varroaresistente Biene vorstellen, dann sag ich der Presse bescheid, die mögen solche Sachen sehr..... siehe den Hype um das Lithiumchlorid.

    Varroaresistenz gefunden? Ich hätte dann mal gerne ein paar Königinnen.


    Biologisch ist eine Resistenz gegen die Varroa bei unseren Bienen nicht möglich. Ausser hier wird mit Gentechnik din Biene verändert, dann ist einiges möglich.


    Ich lasse mich da gerne eines besseren belehren. Aber ich bestehe auf wissenschaftlich nachprüfbaren Daten und nicht Verkaufsgerede.