Beiträge von Night Shadow

    Ich nehme das hier zur Kenntnis.


    Gebe jedoch zu Bedenken, dass wenn man sich als Imker nicht an Bestimmungen halten muss.

    Dann muss man sich auch nicht beim Veterinäramt melden oder bei der Tierseuchenkassen.

    Man kann dann auch sich ein paar schöne Königinnen aus Brasilien holen. Wandern ohne Gesundheitszeugnis. Alles harmlose Verstösse und man kann die Liste endlos fortsetzen. Wann wird man zum schlechten Imker, erst wenn die Faulbrut ausbricht?


    Es ist richtig, dass jeder Bienen halten darf, nur sollte es jeder tun?


    Wenn man gegen die Bestimmungen verstösst, sollte man es als völlig normal erachten?

    Wo ist die Grenze für ein Vergehen?

    Es ist hier die Zulassung für die Anwendung an Tieren und die besteht eben für Oxalsäure Sublimierung nicht in Deutschland. Genauso wenig gibt es eine Zulassung für Milchsäure in der Schweiz zur Anwendung zur Varroabehandlung.

    Was würdet ihr sagen, wenn jemand seine Hühner mit einem nicht zugelassenen Mittel gegen Milben behandelt? Erlaubt oder verboten?


    Und wenn man sagt, die Bestimmungen interessieren mich nicht. Egal aus welchem Grund. Darf man dann von anderen Imkern fordern, dass sie sich an die Meldepflicht halten? Oder das man ein paar afrikanisierte Bienen ins Land schafft?


    Es gibt diese Bestimmungen eigentlich zum Schutz des Verbrauchers, dass eben nicht jeder Antibiotika und andere Mittel so einfach verwendet, wenn es um Lebensmittel geht.


    Das wir ein besonderes Tier halten, wo einiges eben nicht zutrifft, wie beim Schwein, Rind oder Huhn, dafür kann niemand etwas.

    Aber wir könnten statt einer Zulassung der Ox-Sublimation, auch eine Ausnahme von diesen Bestimmungen fordern, weil wir keine Säugetiere oder Geflügel halten. Doch das erscheint mir noch schwieriger, als sich um eine Zulassung zu bemühen.


    Dass das einigen nicht schmeckt, ist mir klar. Aber dann schimpft nicht auf mich, sondern ändert die Situation. Ich kann sie nicht für euch ändern. Ich kann nur sagen, dass es schon doofe Unfälle mit den Geräten für die Sublimation gegeben hat. (Ja, es gibt auch viele Verätzungen durch AS, dass sollte ich auch nicht verschweigen. )


    Trotzdem bleibt es derzeit nicht rechts-konform.


    Manchmal muss man den Tatsachen ins Auge sehen und das Knöllchen fürs Falsch parken akzeptieren.

    Du schreibst von "viel Brut". Was passiert wohl mit der , wenn nächste Woche eine Kälteperiode einsetzt?

    Ui ui ui !

    Und von wenig Bienen.


    Auch wenn die Info mehr als dürftig ist über das Volk.

    Ich rate einfach mal und blamiere mich damit. Es ist nur eine Vermutung und keine Diagnose.


    3 mal mit AS behandelt vor 6 Wochen im Abstand von einer Woche, klingt nach Schwammtuch. Was nicht schlimm ist, nur aus Erfahrung ist der Abstand von einer Woche zu gross und die Behandlung ist nicht wirkungsvoll genug. Es sollte eine Konzentration über längere Zeit erreicht werden damit die AS auch in der Brut wirkt.


    Nehmen wir also an, dass eine bestimmte Milbenzahl vorhanden ist, vielleicht auch Viren....

    Dann legt das Volk noch viel Brut an, gleichzeitig nimmt die Zahl der Bienen wegen Überalterung und Abnutzung ab. Verkühlung der Brut etc. tut sein übriges.


    Das Brut im September bei der AS Behandlung stirbt, ok. Aber erst jetzt bei geringer Volksstärke soll die rausgeräumt werden? Während viel Brut zu versorgen ist? Das halte ich für unwahrscheinlich. Das jetzt da gerade Brut und auch Bienen sterben und der Schaden jetzt passiert, ist wahrscheinlicher für mich.


    Wie gesagt, nur Vermutung....

    WFLP Ich gehe auf die Frage ein, ob ich schon einen Hungerschwarm erlebt habe. Ganz ehrlich, ich weiß es nicht genau.

    In diesem Jahr ist beim Nachbarn durch einen BSV ein Volk saniert worden. Dieses Volk hatte eine interessante Vorgeschichte und man hätte vielleicht anders gehandelt, wenn der BSV davon gewusst hätte.

    Der Imker hatte einen Fehler gemacht. Das ASG lag nicht richtig auf und er wollte gerne auf einem BR imkern. Die Königin ist aber im oberen eigentlich Honigraum gelandet. Da er nicht besonders oft in das Volk schaute, war nach 4 Wochen mindestens klar, dass da etwas nicht passte. Der dritte Raum wurde nicht angenommen.


    Als man mich dann fragte, ob ich mir dieses merkwürdige Volk ansehen könnte, stellte sich mir ein Bild dar, was ich so nicht vergessen werde.

    Der eigentliche Brutraum war mit frischen Honig befüllt, nicht verdeckelt. Keine Brut.

    Das Absperrgitter hatte er irgendwann korrigiert. Er sagte, dass wohl eines der Rähmchen hoch gestanden habe.

    Die zweite Zarge war voller verdeckelter Brut, keine offene Brut. Viele verdeckelte Weiselzellen und die Königin. Und viel verdeckelter Honig.

    Die dritte Zarge war nur mit wenigen Bienen belaufen.


    Ok, schwierig fand ich. Am liebsten hätte ich einen Königinnenableger gemacht.

    Aber der Kollege meinte, dass er kein zusätzliches Volk haben wollte.

    Also Zargen umgesetzt, Weiselzellen gebrochen und Platz geschaffen.


    Erstaunlicherweise klappte es sogar.... frische Brut wurde angelegt und ich dachte, Kuh ist vom Eis.


    Aber man soll nicht denken. Der Imker fuhr nach 2 Wochen in den Urlaub für 2 Wochen ohne Ehefrau. Da berichtete die Ehefrau, dass in der Zeit des Urlaubs, plötzlich viele Bienen geflogen seien.... ein Schwarm?


    Sicherlich, Weiselzellen, aber keine Königin mehr, laut dem Imker, als er wieder aus dem Urlaub zurück war und Volk war deutlich weniger stark.


    zirka 10 Tage später wurde das Volk saniert.

    Wahrscheinlich mit einer Jungkönigin.

    Es wurde aber vom BSV gesagt, da wäre keine Königin.

    Der Imker bat mich um eine neue Königin. Ich gab ihm eine aus einem Wirtschaftsvolk in voller Eilage ein Jahr alt.

    Aber ich sagte, bitte erst nochmal nachsehen, ob nicht doch eine Königin vorhanden ist.


    Tja, Ende der Aktion nach 3 Tagen Hungerkur wurde das Volk in einer neuen Beute mit neuen Waben über eine Futterzarge gefüttert. Trotzdem fand sich plötzlich ein Schwarm keine 20 Meter von der Beute von einem anderen Imker eingefangen, ohne gezeichnete Königin.


    Ich bin mir nicht sicher, ob es ein Hungerschwarm ist, der da geflogen ist. Aber es waren natürlich ältere Bienen in der Sanierung, da kaum frische Brut geschlüpft war in der Zeit und wahrscheinlich sind sie mit ihrer Jungkönigin ausgeflogen. Ich kann mir die Sache nicht gut erklären, da bei mir die Sanierung immer problemlos vollzogen wurde.


    Aber sonst habe ich noch nie einen Hungerschwarm erlebt.

    Im Winter können mal die Bienen einen Futterabriss erleben.

    Und auch ein Ableger kann mal beräubert werden ohne das das Volk direkt angegriffen wird. Doch auch dann finden sich die Bienen am Platz des Geschehens.


    Bitte nicht über den Imker urteilen. Er hat jetzt keine Bienen mehr.

    Nein, ich würde dem RTW platz machen. Danke für die Unterstellung!

    Wahrscheinlich sollten wir hier sofort die Anarchie ausrufen. Ihr dürft alles, was nicht ausdrücklich verboten ist.

    Gibt es in Mexiko zum Beispiel.


    Zum Thema zurück und sachlich weiter..


    Ich bin Notarzt, daher auch hier mein Engagement.


    Es geht hier nicht ums Geld.... Das wäre machbar. Da hätte man den DIB etc. Die ebenfalls es schon öfter versucht haben..


    Hier geht es aber auch um die Geräte, die ihr nutzt, um die Oxalsäure zu verdampfen. Einige Geräte würde ich für sicher halten, jedoch sind sie teuer. Andere dieser Geräte sind schon schwieriger. Das wisst ihr selbst.

    Das geht bei kleineren bis größeren meist Brandverletzungen los. Die Oxalsäure ist weniger gefährlich, als einige Geräte. Und ernsthaft Hitze und Bienen und Beute vertragen sich nur unter Umständen, wenn jemand fachkundig an die Sache geht. Ich erinnere nur an einige Imkervideos dazu.....


    Fakt ist aber, solange keine Zulassung erfolgt, wird es hier viele Importe von solchen Geräten geben, die nicht unbedingt sicher sind. Das würde eine Zulassung tatsächlich verändern, mit ihr würden auch die Geräte, die zur Anwendung kommen, mal etwas besser unter die Lupe genommen.


    So und jetzt könnt ihr mich als Korinthenkacker bezeichnen.

    Ich habe wirklich nur euer Wohl im Sinn und wenn euch gut geht, habe ich weniger zutun.


    Das heisst, auch die Strassenverkehrsordnung zu kennen. Paragraph 38 StVO regelt, dass man als Verkehrsteilnehmer platz zu machen hat, wenn ein Fahrzeug mit Sonderzeichen kommt. Dann darf man über Rot fahren, aber nur um Platz zu machen. Ein Knöllchen wird dann auch meistens nicht ausgestellt, da meistens dann der RTW etc nachfolgend geblitzt wird. Aber es reicht sich die Zeit und den Ort anzugeben und Alarmfahrt zu schreiben. Ganz ehrlich, das ist geregelt! Nur Oxalsäure ist nicht geregelt und damit sind die Imker, die sich an die zugelassenen Methoden halten vielleicht nicht gut, aber deutlich besser als jene, die das nicht schaffen.


    Hört also auf euch zurechtfertigen, wenn ihr hier verdampft. Es ist nicht gut, nicht zugelassene Methoden zu nutzen. Egal, ob Imker oder Geflügelwirt.


    Aber vielleicht bringe ich euch damit zum Nachdenken. Wenigstens über die Sicherheit dieser Geräte.... 😉

    Junge, junge.


    Ja, für mich sind alle Imker, die sich nicht an die zugelassenen Methoden halten, keine guten Imker. Sie schädigen das Ansehen anderer Imker, da sie sich nicht an die Bestimmungen halten.


    Geht ja schließlich um Lebensmittel, ...


    Und ja, es ist falsch so zuhandeln.

    Jeder der unbedingt sublimieren will, sollte sich um die Zulassung kümmern.

    Dann dürft ihr damit behandeln und niemand sagt dann noch, dass ihr schlechte Imker seid.


    Jetzt aber darf ich es denken und sagen. Und kein langer Text hier ändert meine Meinung. Erst wenn ihr aufsteht und für eure Überzeugung eintretet, dass die Sublimation von Oxalsäure viel besser ist für die Bienen und ihr um die Zulassung kämpft. Dann ändere ich meine Meinung und lade dann zum Bier ein, dass habt ihr euch dann verdient.

    Ganz ehrlich, warum setzt ihr euch nicht für die Zulassung ein?


    Wenn ihr so überzeugt seid, dass es nur mit Ox sublimierung geht, dann kämpft dafür und sorgt dafür, dass es zugelassen wird. Die Mauer ist gefallen, weil viele überzeugt waren.


    In anderen Ländern wird mit Antibiotika in Völkern hantiert. Hier ist das nicht zugelassen, aber wie viele Imker setzen sich hier auch über diese Regel hinweg? Und verschweigen das?


    Sollte sich gute imkerliche Praxis nicht im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen bewegen?


    Ich bestreite nicht die Wirksamkeit der Oxalsäure Sublimation, doch geht es auch dabei um Kollegialität und Rücksicht.

    Stellt euch die Bildzeitung mit der Überschrift vor "deutsche Imker benutzen nicht zugelassene Behandlungsmethoden und verkaufen Honig an unwissende Kunden"

    Dabei spielt nicht die Wirksamkeit der Behandlung eine Rolle oder das sie nicht zur Tracht angewendet wurde, sondern nur die Tatsache, dass die Methode nicht zugelassen ist, eine Rolle. Der Honigverkauf würde leiden und alle Imker in einen Topf geworfen werden. Ja, ich übertreibe hoffentlich, aber hier laut zu verkünden, sich nicht an bestehende Regelungen zuhalten, ohne sich um die Zulassung zukümmern, schadet allen Imkern.


    Ihr müsst mich nicht überzeugen und ob und wie ihr behandelt, geht mich nichts an.

    Nur macht ihr es hier öffentlich.

    Und auch wenn ich mal falsch parke, dann animiere ich doch nicht andere dazu, es mir nach zumachen. Erst wenn ich es geschafft habe, dass der Platz meines Autos zum legitimen Parkplatz wird, sag ich anderen bescheid.... ok, dann werden sich andere auf den Platz stellen und ich habe wieder keinen Parkplatz. Na ihr wisst hoffentlich, was ich meine.

    d2dum ich versuche mich an Regeln zuhalten und gehe nicht damit hausieren, wie klasse es ist, die Regeln zu brechen.

    Wenn ich ein Knöllchen bekomme, ist das eine Strafe für ein Fehlverhalten meinerseits. Und dann habe ich auch ein schlechtes Gewissen, weil meine Fähigkeiten anscheinend nicht ausreichten, das Knöllchen zu verhindern.


    Hier wird nicht kontrolliert, wie jemand behandelt. Aber das heisst nicht, dass es erlaubt wäre mit nicht zugelassenen Mitteln zu behandeln.

    Normalerweise würde jeder, der die Regeln bricht, darüber schweigen, aus Angst vor Strafe. Ich denke da an, Diebstahl von Völkern.

    Aber bei der Behandlung gibt es keine Strafe, daher wird hier gross erzählt, was man so tut.

    Aber wird es davon erlaubter? Nein

    Wenn du dich um eine Zulassung bemühen würdest und alle Imker mitmachen würden, die genauso behandeln, dann wäre die Zulassung keine Hürde mehr. Zusätzlich hättest du den Dank aller Imker, die deine Methode bevorzugen. Du wärst ein Wohltäter.


    Du wärst aber nicht der erste, der es versucht.... Dr Liebig hat bereits 2004 angekündigt, dass er sich für eine Zulassung stark macht.


    Ich verstehe einfach nicht, warum hier immer wieder gesagt wird, wie toll die Behandlung ist, aber anscheinend keiner soweit überzeugt davon ist, dass er sich für eine Zulassung stark macht.

    Ich bin zwar echt der Meinung, dass es genügt zugelassene Mittel zur Varroabekämpfung gibt. Aber gut, einige Imker kommen anscheinend nicht damit zurecht und suchen verzweifelt andere Mittel.

    Aber das man dann Imkerkollegen unterstellen muss, dass sie den Kopf abschalten, nur weil sie im Gegensatz zu diesem erfolgreich die Varroabekämpfung mit den zugelassenen Mitteln durchführen können und nicht auf nicht zugelassene Methoden zurückgreifen müssen, ist ziemlich schräg.

    Normalerweise sollte man dann vielleicht einen erfahrenen Kollegen aufsuchen und sich ein Varroakonzept mit zugelassenen Mitteln zeigen lassen.

    Ein Imker lernt nie aus und hier lerne ich gerade, wie cool es anscheinend ist, Regeln nicht einzuhalten.

    Dann darf ich jetzt auch aus dem Sperrbezirk wandern, oder? Ich bin doch negativ beprobt. Da hat doch keiner etwas dagegen? Macht doch auch keinen Sinn, wenn meine Völker negativ sind, sie der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen. Trotzdem halte ich mich an die Regeln des Sperrbezirkes. Nicht weil es logisch wäre, sondern aus Vorsicht und Rücksicht auf meine Kollegen außerhalb des Sperrbezirkes.

    Es gibt aber doch auch Imker, die abwandern, sogar ohne Beprobung oder Erlaubnis. Sie meinen, dass sie das dürfen und zum Wohle ihrer Bienen handeln.


    Es ist nicht immer einfach, sich an Regeln und Gesetze zuhalten. Es ist eine Herausforderung und einige schaffen es leider nicht.

    Wir verkaufen ein Lebensmittel und daher sollte jeder mit der entsprechenden Sorgfalt und mit zugelassenen Mitteln behandeln.

    Ansonsten darf sich nämlich keiner beschweren, wenn ein Hühnerhalter, Schweinebetrieb etc. auch mit nicht zugelassenen Mitteln behandelt.

    Es gilt für alle.

    Ist ein Mittel nicht zugelassen, dann hat man es nicht zu verwenden. Imker haben da keinen Ausnahmestatus.

    Und wir haben eine Behandlungspflicht, die dann eigentlich zu einer zweiten Behandlung mit einem zugelassenen Mittel führt.

    Man kann sich ja um eine Zulassung bemühen, wenn es einem wichtig ist unbedingt so zu behandeln.

    Gute imkerliche Praxis besteht auch darin mit zugelassenen Mitteln eine gute Varroabehandlung hinzubekommen.

    rase hat es richtig gesagt. Milben waren hoch und da ich nun mehr wieder negativ bin, aber Gefühlt 5 neue Sperrgebiete eröffnet wurden. War für mich die TBE eine sinnvolle Option.


    Und wenn man jetzt das Brutnest vorher und nachher vergleicht, sind es Welten. Manchmal lohnt sich an die alten Weisheiten zuhalten. Das Brutnest ist Herz und Seele des Volkes. Ein Schaden dort sollte immer Aufmerksam machen und ich habe gelernt, dann zügig zu handeln.

    Das muss jedoch jeder für sich entscheiden und ich habe nur normale Bienen auf normalen Waben. Das kann man nicht vergleichen.

    Ich kann es nochmal posten.... http://www.bienenarchiv.de/ver…groesse/zellengroesse.htm


    Im Text wird sogar eine Quelle von 1712 benannt, die im Durchschnitt von 5,17 mm spricht. Ich frage mich immer, was diese "Ideologie", mir fehlt da eine bessere Bezeichnung dafür, bezwecken soll?


    Es gibt einen Trend zur "alten Biene", hier in Deutschland, aber diese existiert doch gar nicht mehr. Deshalb wird von woanders eine Biene eingeführt. Die echte alte, kenne ich nur aus Erzählungen, die muss schon echt zum gernhaben gewesen sein.

    Imker hätten die Biene größer gezüchtet, aber ich kenne keinen Imker, der mit Zellmass 5,7-5,9 arbeitet und die Bienen nach Größe selektiert. Gerade weil viel bebrütete Waben automatisch kleinere Bienen irgendwann erzeugen. Es ist kein Zuchtziel. Trotzdem habe ich in meinem Wissensdurst mal 4,7 und 4,9 für 4 Jahr ausprobiert.... War vor über 20 Jahren schon Thema. Ausser Spesen nichts gewesen.

    Kein Imker sucht die Bienen nach Größe aus. Imker suchen sich das Maß aus auf dem die Bienen am wenigsten Probleme mit dem Ausbau haben. Ich kann dir sagen, bei 4,9 hat es deutlich weniger Probleme, als bei 4,7. Aber 5,1 nimmt die Biene am liebsten. Und als ich in die Völker, die seit 4 Jahren auf 4,7 saßen, Waben mit 5,1 reinsetze. Da ging das zackig mit dem Ausbau. Varroa wurden dadurch nicht reduziert.


    Ich musste es ausprobieren und wahrscheinlich geht es vielen Imkern so, dass man erst ausprobieren und scheitern muss, bevor man den Kritikern glaubt.


    Es ist, wie die Suche nach dem heiligen Gral, ganz sicher klappt es jetzt, auch wenn schon x-Imker versagt haben. Ich drücke die Daumen.