Beiträge von Night Shadow

    Stormarner Unwissenheit lässt grüssen.

    Varroa, ja wurde hier eingeschleppt, war aber schon auf dem Weg. Somit nur Frage der Zeit, dass sie sich hier ausgebreitet hätte.

    AFB gab es immer hier und wurde nicht eingeschleppt. Sie wurde nur erstmalig in Amerika beschrieben,

    Der Imker mag also an der Varroa "schuld" sein. Aber definitiv ist er es nicht an der AFB.

    Er hat zwar einen Einfluss darauf, diese zu verbreiten, aber er kann auch sehr gut mit geeigneten Maßnahmen sie bekämpfen.


    Ich bin auf die Schuldfrage echt mittlerweile allergisch. Wer will jemanden die Schuld für Grippe, Coronavirus, Ebola, Masern, Windpocken..... geben?


    Doch kann man mit einer guten Betriebsweise sehr gut einige Erkrankungen der Biene behindern. Und mit einem guten Varroakonzept,, verliert diese auch an Schrecken. Man muss nur darüber reden.

    In der Natur würde es jetzt wohl nur noch sehr wenige Orte mit Bienen geben, wenn Imker nicht so verrückt wären und immer wieder etwas "neues und besseres" versuchen würde.


    Das Insektensterben würde auch die Bienen nicht verschonen und dabei ist Varroa, Faulbrut und co raus zurechnen.


    Mir ist es egal, mit welcher Betriebsweise man imkern möchte. Wenn man es schafft, dass die Völker überleben, reicht mir das völlig.

    Nein, es ist eine Entwicklung, die aus der Beobachtung und Erfahrung resultiert.

    Das Brutnest braucht nur einen gewissen Platz und die Bienen sind genau organisiert. Der angepasste Brutraum oder auch Zander DNM auf einem BR nutzen genau diese Organisation zu ihrem Vorteil und so kann man beim angepasst BR sogar aus schwächeren Völkern Honig rausziehen.

    Aber natürlich hat es auch starke Nachteile....😉

    Mein Tipp, mach ein Praktikum bei einem Berufsimker.

    Ich werde es jetzt machen, allerdings nicht wegen dem Ziel eine Nebenerwerbsimkerei aufzubauen, sondern um Einsicht zu bekommen, um meine Imkerei zu verbessern.


    Man muss schon ganz schön hart im Nehmen sein, um Imkerei berufsmäßig machen zu wollen und auch zu können.


    Es kam bei mir zwar klar rüber, dass du erst Erfahrungen sammeln, aber dann auch durchstarten willst. Nur ist das in der Imkerei nicht ganz so einfach. Viele haben eine 3-4 Jahre Rhythmik beim Völkerverlust. Das heisst zwei drei Jahre alles super und man denkt, dass klappt alles und dann kommt ein Jahr mit Verlusten. Wenn es nur 2-5 Völker sind, ist das zu verschmerzen. Aber bei 20-50 Völkern, ist das arg. Und es kommt immer aus heiterem Himmel für die Betroffenen. Und niemand will so viele Völker verlieren.


    Deshalb liest du hier einige skeptische Kommentare, man sieht erst nach Jahren, ob das wirklich funktioniert.


    Die Grundlage ist Wissen und im Verlauf kommt Erfahrung dazu, was funktioniert oder nicht. Viel wird geschrieben, aber vieles funktioniert nicht so, wie gedacht. Bienen sind überraschend selbstständig. 😆

    Cuximker Warum es Sinn macht 14 Tage vor Trachtende eine TBE zumachen.


    Durch die Brutentnahme wird das Volk reorganisiert. Es stehen mehr Bienen für Sammelaktivitäten zur Verfügung und dadurch kommt es zu einer "messbaren" Ertragssteigerung. Die fehlende Brutpflege wird in Honig umgesetzt.

    Das wurde in einem Vortrag bei der Züchterversammlung so referiert.

    Der Erfolg einer Behandlung hängt von vielen Faktoren ab.


    Der Zeitpunkt

    Bei zu früh, sind bei dem Erbrüten der Winterbienen wieder viele Milben da.

    Zu spät, Massen von Milben beim Erbrüten von Winterbienen

    Genau passend, wenig Milben beim....


    Die Menge

    Ein zuviel von Säure ist nicht gut.... Ob verdampfen oder verdunsten oder sprühen.

    Kann man gut dosieren? Beim verdampfen, weiß man nicht die genaue Menge und ob es hoch steigt, wenn man von unten kommt. Auch Luftfeuchtigkeit spielt eine Rolle. Im Sommer ist die Wirkung geringer als im Winter. Gilt für alle verdampfungsmittel oder verdunstungsmittel. Dann kann auch die AS oft schwierig werden.

    TBE dagegen ist einfach.


    Die Wiederholbarkeit

    Wie oft kann man TBE in welchem Abstand machen und macht das Sinn. Dagegen Verdampfung kann man häufiger anwenden ohne einen grossen sichtbaren Schaden auszulösen. AS wird da auch schwierig.


    Fazit nicht nur das Mittel sondern eine gute Planung,, wann und wieviel eingesetzt wird, macht eine erfolgreiche Behandlung aus.

    Macht mich nicht fertig. Ich sammle nur die Infos von Facebook und co. und habe keine Qualitätskontrolle zu den Aussagen der Betroffenen.

    Beim Lärm waren Völker an einem Stand wohl von Forstarbeiten betroffen gewesen (2 Tage Kettensäge) und dass soll die Völker dann aus der Traube und damit zu Tode gebracht haben. Ein weiterer Lärmfall kam aus einem Zeitungsartikel, wobei Silvesterböller die Bienen aus den Beuten getrieben hätten.


    Es ist leider noch nicht so, dass man Bilder und die Stockkarte von einem verstorbenen Volk bekommt, so dass man dort genauer Ursachenforschung betreiben könnte.

    Hallo Martin,


    Ich sammel gerne die vermuteten Ursachen für Völkerverluste, um auch bei meinen Völkern Vorbeugung zu betreiben.


    Derzeit Platz 1:Varroa

    Platz 2: Futterabriss, verhungern

    Platz 3: zu schwach eingewintert

    Platz 4: Schadwachs


    Sturmschäden, Baum auf Beute, Deckel abgehoben, Regen auf Bienentraube


    Diebstahl, nur Königin, Volk abgefegt, Waben aus Beute entfernt, ganze Beute weg.


    Tierschaden Specht, Marder, Maus, Ratte. Dachs, Wildschwein.


    Ungewöhnlich Lärmschaden und jetzt Windschaden.


    Lärm, sicher kann das Problem machen, bei plötzlichem Krach, Böller bei Silvester. Aber wenn beuten an einer Strasse stehen, ist der Lärm ständig vorhanden....


    Wind ständig, hatte ich nur als Sturmschäden auf dem Plan.


    Für mich macht es einfach Sinn die Ursache für den Völkerverlust zu besprechen.

    Kruppi , bitte keinen Neid, nur weil ich DNM und mit Dadant imkere. 😉

    Weder Dadant noch DNM sind schlecht, aber dass geht irgendwie nicht in die Köpfe rein.

    Nur stört mich bei Dadant das Lagern der Honigzargen und die Wabenhygiene war mir zu langsam. Daher mache ich einmal im Jahr eine Kunstschwarmvermehrung. Man kann ja varieren und im Endeffekt bleibt vieles gleich.


    Nur hat der Kollege schon sich für Zander entschieden.

    Es gibt schlechtere Möglichkeiten 😊

    Ich war gestern bei Guido Eich Vortrag über Imkern mit einem Brutraum. Zur Kippkontrolle sagte er " kippen, knicken, klettern."

    Kippen, ist klar, knicken meint das brechen der Weiselzellen, klettern, den Schwarm vom Baum holen. Also bei einigen funktioniert das nicht.... Schau mal bei YouTube "Neulich im Garten" Selbstversorger. Der imkert nach Liebig.


    Ich nutze auch bei DNM nur einen Brutraum. Wenn man Dadant nutzt und ein Volk auf sieben Rädchen hat, hat man den gleichen Raum, wie bei DNM. Nur muss man kein Schied setzen. Weiterer grosser Vorteil alle Zargen und Rähmchen sind gleich und man kann sie für Ableger etc nutzen. Es wird weniger Lager benötigt.


    Guido Eich hat da eine sehr interessante Betriebsweise, leider ist die PDF dazu nicht mehr verfügbar.

    Einer meiner Stände steht voll im Wind und Zugurte sind bei Sturm eine tolle Erfindung.

    Wenn ich die Schublade drin habe und es regnet, dann ist die ganze Schublade voll Wasser. Ich überwintern immer mit offenen Boden und nein, Wind können die Bienen bei mir problemlos ab haben. Ob das die Entwicklung verzögert? Ist mir nicht aufgefallen. Aber sie sitzen in Segebergern. Bisher kein Verlust, trotz des Windes und Sturms.

    Vorteil bei dem Stand, wenig Nachbarn! Damit weniger Varroa, als bei den anderen Ständen, wo es andere Imker gibt.

    Imker sind meiner Meinung nach ein Risiko für die Bienen und zwar nicht nur der betreuene Imker, sondern die umgebenden Imker. Je nach Bienendichte kann das Welten ausmachen und was an einem Stand gut reicht, kann am anderen zu wenig sein. Kann natürlich auch auf Trachtsituation etc. ankommen.


    Es soll nur eine Überlegung sein. Da ich schon Jahrzehnte acht Völker dort stehen habe und ich echt noch nie darüber nachgedacht habe, dass der Wind total auf die Fluglöcher steht. Man lernt nicht aus, nur dazu.

    Ja, nur sieht man das, sobald die HItze, Trockenheit und Pollenmangel einen Grad überschreiten direkt und nicht erst im Winter.

    Das ist eine direkte Schädigung des Brutnestes und im weiteren Verlauf des Bienenvolkes.

    Somit hätten sich deutlich sichtbare Zeichen gezeigt und das ist auch erforscht.


    Du kannst ja gerne mal Fasten für eine Woche. Die Auswirkungen treten je nach Person schon sehr schnell im Verlauf von 1 bis 3 Tagen ein und ja der Körper kommt dann in einen Sparmodus und kann Nahrung relativ lange Wochen entbehren. Bei Wasser nicht unbedingt.

    Das Bienenvolk spart auch und zwar an Brut, weil die der größte Verbraucher ist. Das sieht man am Brutnest.

    Wenn da nichts gesehen wurde, dann wurde nicht gespart, dann kam genug rein.

    Daher ist es so wichtig auch eine Stockkarte zuführen und beim Völkerverlust diese anzusehen.

    Ist einem nichts aufgefallen, dann ist es nicht die Trockenheit, nicht die Hitze und nicht der Pollenmangel gewesen. Ohne Pollen keine Brut.



    Sind ja nicht meine Bienen und da sie verstorben sind kräht kein Hahn mehr danach.

    Vielleicht war es auch Schadwachs? ....