Beiträge von Night Shadow

    ingrid Je eher du die Sache klärst, um so besser für das Volk.

    Da du schreibst, dass die Königin nur spärlich legt und deine Arbeiterinnen immer älter werden, gibt es irgendwann nur noch ein böses Erwachen.

    Die Lösung von Deichkind hört sich zwar immer hart an, schont aber die Nerven.

    Andere Lösung wäre nur eine begattete Königin einzuweiseln. Ich würde es mit Totaler Brutentnahme und 2 Std warten und dann die Königin einweiseln machen, Man kann auch die alte Königin in einen Käfig sperren und dann mit der Neuen tauschen.

    Egal was du machst, aber die Zeit läuft gegen das Volk.

    Ich kann Norwegen nur empfehlen als Reiseziel.

    Besonders spannend waren die Gespräche mit den Kollegen, die in den Fjorden imkern und die Situation einer Belegstelle habe. Das ist natürlich nicht überall der Fall und je nördlicher man ist, desto schwieriger wird die Bienenhaltung, da sich die Trachtzeiten verkürzen. Ein Kollege erzählte, dass er sich mit Buckfastköniginnen befasst hatte und die ihm nur kurz Freude brachten, weil er zu weit nördlich wohl war. Sein Kollege ein paar Breitengrade südlicher würde auf Buckfast schwören. Wir haben dann diskutiert, ob die Trachtsituation nicht auch eine Rolle spielen könnte. Der Kollege liegt in einem Fjord, der Steinobst anbaut und sonst kaum etwas bietet.

    Aber die klimatischen Bedingungen sind wirklich spannend. Es gibt Gebiete, die ein üppiges Pflanzenwachstum ermöglichen und unseren Möglichkeiten entsprechen. Und andere Gebiete, wo die Baumgrenze bei 800-900 Metern ist und sehr karg erscheint. In diesen Gebieten ist keine Bienenhaltung möglich, laut den dortigen Imkern.


    Fazit war für mich, dass trotz teils sehr schwieriger Bedingungen Imker trotzdem verdammt gute Völker in den Gebieten haben können und man wirklich näher hinschauen sollte. Es aber auch direkt daneben Umweltbedingungen geben kann, die eine Bienenhaltung erschweren oder unmöglich machen können.


    Deshalb bin ich skeptisch, ob man die Varroaproblematik dort auf die Zellgröße begrenzen wird können. Sinnvoller hätte ich angenommen, dass hier ein "Berufs"imker mit mehr Völkern, einfach drei verschiedene Wabenmaße in seine neuen Ableger baut, (z.B. 4,7; 5.1. und 5,7) oder so. So dass man im nächsten Jahr bei Wanderung immer einige Völker von den Wabenmaßen mitnimmt und normal behandelt und dann schaut, ob es da irgendeine Verbesserung gibt. Wenn das einige Berufsimker machen würden.... hätte man dann vielleicht eine Aussage. Weil n nicht mehr kleiner als wäre. Man braucht auch die Völkerzahlen, um eine Aussage zu treffen.

    Das sieht wirklich nach Vergiftung aus. Bitte ziehe davon eine Probe. Dazu gibt es gute Anleitungen.


    Das ist wirklich sehr auffällig. Viruserkrankungen sind vom Bild anders, , sie töten nicht auf einen Schlag viele Bienen, sondern beginnen mit wenig und Steigerung und man hat häufig bei noch lebenden Bienen Krankheitssymptome, wie Zittern, stolpergang, haarlosigkeit....etc. Hier ist aber sehr schnell, sehr viele Bienen betroffen ohne dass ich am Bild Veränderungen der Bienen gesehen habe. Ist auchTotenfall in der Beute? Oder gibt es da Auffälligkeiten.. ( Zittern Orientierungslosigkeit kann auch Gift verursachen.) Ich würde beim Bieneninstitut anrufen, die machen da versuchen und können vielleicht Tipps geben.


    Ich würde bei Verdacht auf Gift. Beute zu machen und flüssig füttern. Damit verdünnt man Gifte und das Volk kann sich vielleicht erholen. Das würde ich für drei Tage zunächst, als sofortmassnahme machen. Nur mein Gedankengang.


    Aber erst mit Bieneninstitut reden!

    Sie werden in DNM Kisten eingeweiselt und zwar mit einem Kunstschwarm. Nach meiner bisherigen Erfahrung, ist das am sichersten. Und ich will da auch kein unnötiges Risiko eingehen.

    Nur sollen sie erst legen. Damit der Drang zum Begattungsflug sicher verschwunden ist. Bei den DNM Segebergern habe ich auch kein Königinnengitter, was ich vor den Eingang setzen könnte. Sonst hätte ich sie da schon direkt eingeweiselt. Es sind meine ersten Königinnen mit künstlicher Besamung und stelle fest, dass es immer etwas neues zu lernen gibt.


    R-o-n Das war erst auch mein Plan. Jedoch ist die Öffnung der Mini plus echt bescheiden und es muss ja sicher gestellt sein, dass die Königin nicht raus kann, aber auch nicht eingeengt durch die Bienen. Daher hätte ich ein Königinnengitter von Innen nutzen müssen und das hatte ich nicht vorrätig. Wie machst du das?

    Daher kam bei mir nur die EWKs, die aber auch eine Problemecke haben, zum Einsatz.

    Bei der Besamung hatte ein Züchter echt Pech. Leider war er auch nicht da und so bleibt ungewiss, warum die Königin doch starke Schäden hatten(bis zum Fehlen und Lähmen von mehreren Extremitäten hatten. ) Das war wirklich kein schöner Anblick und die ganze Arbeit für den Züchter war für nix.

    Berggeist Manchmal habe ich echt den Eindruck, dass du nur liest, was dir in den Kram passt!


    Ich schneide keine Drohnen. Wie kommst du darauf? Aber klar, falsche Schlüsse ziehen und nicht wissen, dass eine Königin nur eine begrenzte Menge an Sperma aufnehmen kann.

    Und diese Menge kann ein einziger Drohn liefern.


    Du könntest mit deinen Spermien auch ganze Länder..... aber Natur ist da verschwenderisch.


    Der Drohn wird in Masse produziert, damit ein paar wenige vielleicht Glück haben.


    Nur wie oft Schwärmen deine Völker? Jede Woche?


    Sind so viele Drohnen bei dir notwendig?


    Mir wäre Qualität wichtiger, als Quantität.

    Aber jedem das seine und zieh ruhig weiter falsche Schlüsse über andere, nur weil sie nicht deiner Meinung sind.

    FranzXR

    Die EWKs wurdenabsichtlich schwächer gebildet, da die Königinnen 10 Tage eingesperrt wurden für die künstliche Besamung. Starke Einheiten, aber auch schwächere, können die Königin wohl verletzen, wenn sie sie versuchen auszutreiben zum Begattungsflug.


    Die Besammung hat jetzt stattgefunden und jetzt möchte ich verstärken. Damit sie gut versorgt sind.


    Nun die Menge variiert natürlich etwas. Aber die Handvoll ist bildlich gesprochen. Nimm deine Faust und so sah die Bienentraube aus. Ist nicht viel, aber alle bauen. Nur ob das für Brut reicht?

    Hallo zusammen.


    Leider sind mir meine Begattungseinheiten etwas klein geraten und ich würde sie gerne verstärken. Sie mussten etwas kleiner sein, damit die Königinnen keinen Schaden bekommen haben. Das hat auch gut funktioniert, doch jetzt wäre mir lieber, wenn ich etwas mehr Volksstärke hätte.


    Hat da jemand gute Tipps?


    Ich verstärke gerne mit Umstellen der Völker auf einen starken Platz. Oder auch mit abgefegten Bienen, die mit Wasser besprüht werden. Aber beides ist hier bei Begattungseinheiten wohl nicht das Gelbe vom Ei.


    Wäre klasse, wenn jemand da seine Erfahrungen teilt.

    Du weisst aber schon, wie viel Sperma ein Drohn hat und wie viel Sperma eine Königin in ihrer Samenblase bunkern kann?


    Die Natur ist da echt verschwenderisch, wenn man sich auch beim Menschen bewusst macht, das Millionen in Abermillionen Spermien für die Befruchtung eines Ei aber nur ein Spermium gebraucht wird.


    Wenn du also mit Drohnenschneiden wirklich eine Verschlechterung der Drohnenversorgung erreichst, dann bist du auf Helgoland und nur du hast Bienen und achtest auf jedes bisschen Drohnenbrut und hast keine unerreichbaren Schwärme. nur dann könntest du effektiv eine erfolgreiche Begattung verhindern.


    Aber Vorsicht, wenn du geschrieben hättest, dass du auf die "Eigenschaften" der freien Drohnen durch Drohnenschneiden Einfluss nimmst, dann hätte ich zugestimmt. Wenn ein Berufsimker keine Zeit für Drohnenschneiden hat, aber doch stechervölker hat, hat das Einfluss. Genauso wenn er bei den Stechern die Drohnen wegnimmt und die guten die Drohnen belässt. Die Wahrscheinlichkeit ändert sich, welche Drohnen zum Zuge kommen.

    HolgerB Nein, damit hat das Drohnenschneiden nichts zutun. Dafür leisten sich Bienen zu viele Drohnen.

    Das hat mehr damit zutun, dass Drohnen nicht immer zum Begattungsflug starten. Dafür fliegen sie nur zu bestimmten Zeiten (nicht zu früh und auch nicht zu spät) und es muss schön warm sein und nicht zu windig.... es muss halt für die Drohnen alles passen.

    Sie müssen auch reif sein und müssen in saus und braus gelebt haben, damit sie fit sind. Das Frühjahr hat leider zu wenig Nektar gebracht, und Drohnen sind ein Luxus für ein Volk. (Es wird einfach auch weniger angelegt und gepflegt. Das fällt uns Imkern meistens weniger auf)

    Die Königinnen sind da etwas pflegeleichter, da sie nur "eine" sind.

    Oh je, dass tut mir leid.

    Gerade weil man sich die Mühe gemacht hat mit der Belegstelle. Obwohl ich da auch eher skeptisch wäre, dass man da anscheinend ganze Ableger hinstellen darf.


    Trotzdem für mich zum Verständnis.

    Du hast Ableger gemacht und ? 10 Tage hoffnungslos weisellos nur mit verdeckelter Brut belassen?


    Oder (wie ich gedacht habe) Ableger gemacht und einfach 10 Tage stehen lassen und dann alle Zellen gebrochen?


    Da hat wasgau immen wohl deutlich besser verstanden und gelesen, als ich!


    Zu deinem Vorgehen jetzt mit dem Abfegen.

    Das wird nicht richtig gut funktionieren. Du brauchst junge Bienen zum Königinnen ziehen.

    Das sind alles schon alte Damen, die du da hast.

    Also musst du das Ding mit Jungen Bienen verstärken. (Am besten machst du einen normalen Ableger und stellst den dahin. Die alten Bienen können den nochmals unterstützen.


    Hast du wirklich Königinnen in den Ablegern gesehen? Spannend.