Beiträge von Night Shadow

    ribes Nein, der Text erklärt keinen Impfschutz. Da ja bekannt ist, dass unterschiedlich alte Larven ein unterschiedlich hohes Risiko für eine Infektion haben und dort nur steht, dass von der Brut mehr überlebten.... ?

    Die Larven und auch die Königin werden von Ammenbienen gefüttert, die Sporen im Futter müssen nicht unbedingt aktiv werden, somit würde bei einer geringen Sporenkonzentration doch eine Impfung erfolgen, damit würde aber automatisch sich die Infektionsausbreitung stoppen, wenn es effektiv wäre. Damit würde sich jeder Faulbrutausbruch selbst an der Verbreitung hemmen und wir hätte eigentlich kein Faulbrutproblem.

    Also für mich ist das auch eher unwahrscheinlich, dass man da einen Erfolg verbuchen wird. Schön wäre es sicher....

    FranzXR Tja tut mir leid, ich habe den Artikel gelesen, aber eben nicht verstanden, wie das wirklich gehen soll. Und gebe da auch mein Unwissenheit zu.

    Du hilfst mir und dem Thread im Übrigen mit deinem Posting noch weniger, als Schillbee oder ich, da wir wenigstens Gedanken hier genau zu einer Impfung geäußert haben. Du jedoch sogar zweimal nur auf den Artikel verweist und nichts eigenes bringst.

    Also halte mich ruhig für dumm, aber eine Diskussion lebt nun mal von eigenen Gedanken dazu. Die können richtig oder falsch sein, ein Risiko tragen wir halt alle. 😆

    Ich kann nicht beurteilen, ob so eine "Impfung " von Erfolg gekrönt sein wird. Denn wie ich es verstehe, werden Bestandteile der Erreger benutzt. Mein Problem dabei, müsste es dann nicht bei Völkern mit positiven FKP und geringer Sporenlast durch den Kontakt mit den Sporen auch eine "Immunantwort" geben?

    Wenn man Hepatitis, Masern etc durchgemacht hat, hat man auch einen Schutz....

    Haben wir also schon geimpft Völker in Gebieten mit Faulbrut? Nach dem Auftreten der Sperrbezirke zuurteilen, würde ich das nicht behaupten.

    Daher bin ich skeptisch, was eine "Impfung" angeht. Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

    Ganz ehrlich, ich hoffe, dass wasgau immen Erfolg hat. Ich habe kein Problem mit Geheimnissen. Wenn etwas spruchreif wird und veröffentlicht wird, dann bin ich auch bereit Geld dafür auszugeben, um es zu nutzen. Da steckt Arbeit drin und diese muss auch wertgeschätzt werden.


    Ich hatte schon einige tolle Konzepte, doch was in anderen Gegenden gut klappt, kann manchmal schwierig werden. Wir sind als Hobbyimker mit wenigen Völkern immer auch abhängig von unseren Nachbarn und als Züchter tauge ich nicht, somit sind die Möglichkeiten sehr begrenzt.


    Viel Erfolg

    Clas Lehmann Das stimmt, dass Erwärmen hatte ich vergessen. Doch wurde mir vom Labor gesagt, dass trotzdem sehr oft noch Fremdkeime die Proben überwuchern und daher die Anzahl der beimpften Agarplatten hoch gesetzt wurden, damit immer ein Aussagekräftiges Ergebnis gegeben werden kann. Früher hätte das Labor bei uns noch unterschieden, wie viele Kolonien entstanden waren. Dann wurde es in Graden eingeteilt.


    Na ja, mit dem Eintragen bei Volltracht hast du recht und auch mit der Räuberei. Doch habe ich da noch Fragen, es gibt ja immer Futtereintragungsringe und man sieht es auch schön an dem Problem der verhonigten Brutnester, dass die Bienen immer Brutnest nah versuchen zunächst einzulagern. Wenn wir ein Volk annehmen, dass aus der Volltracht kommt, nur noch vereinzelt also etwas findet, dann aber auch mit einigen Sammlerinnen ein betroffenes Volk plündert, da also Sporen aufnimmt. Dann wird das eingetragene doch deutlich verdünnt und auch Brutnester fern eingelagert? Ich habe bei dem Stand als letztes geerntet, und da ich nur einen Brutraum bewirtschaftet, habe ich theoretisch mit dem Honig und die eingetragenen Sporen entfernt? Wie siehst du das?

    Das nach der Ernte gefundene Nahrungsangebot war anscheinend Sporen frei, trotzdem habe ich aus dem Grund alle ausgeschleuderten Honigrähmchen zu einem Aufarbeiter für Seuchenwachs gegeben. Sicher ist sicher.


    Und noch eine Frage. Uns wurde vom BSV gesagt, dass die Hauptgefahr der Ansteckung im Propolis wäre, dass die Bienen ebenfalls abtragen würden und dadurch ins Volk einbringen. Ist das wirklich so? Wenn ich mich richtig erinnere hatte bei einem Vortrag Guido Eich gesagt, dass die Sporen im Propolis nicht mehr auskeimen können. Aber kann sein, dass ich das falsch abgespeichert habe.


    Bei uns wurde vermutet, dass die Erkrankung durch einen Neuimker eingetragen wurde, der zwei Völker ohne Gesundheitszeugnis gekauft hatte, der Verkäufer war zwar nicht in einem Sperrbezirk, doch nicht weit entfernt davon.

    Ich habe mich auch entschieden, obwohl ich nur im Kontrollbereich stehe und negativ getestet wurde, im Frühjahr eine FKP nochmals zunehmen. Eigentlich verkaufe ich immer auch ein paar Völker nach Überwinterung, doch das werde ich wohl auch unterlassen. Erst einmal abwarten.

    Da wir in diesem Jahr auch betroffen waren und sich hier merkwürdige Vorgehen und Ergebnisse zeigten. Habe ich mich mit der Futterkranzprobe mit dem Labor auseinandergesetzt.

    Es war hier ein Kontrollbereich nach positiver FKP ausgerufen worden und alle bekannten Imker wurden darin beprobt. Ich stand mitten drin und um mich herum hatten es 6 Nachbarn, einer mit Ausbruch. Ich war aber gegen alle Theorie negativ.

    Daher verlasst euch nicht zusehen auf eine Futterkranzprobe.

    Es wird irgendwo am Futterkranzprobe etwas Futter entnommen, je nachdem wann und wo ist der Futterkranzprobe sehr stark oder wie bei mir direkt nach der Ernte noch nicht aufgefüttert, sehr gering (1 Brutraum DNM, da ist nicht viel Platz für den FK).

    Die Bienen haben ihren eigenen Plan für die Einlagerung von Futter und die Vorgabe, die FKP auf einer Wabe mit noch offener Brut zunehmen, garantiert nicht, dass es genau dort zum einlagern von Sporen kam, nur dass die Bienen, dass Futter dort schnell verfüttern. Wenn man dort also Sporen findet, wird eine Erkrankung wahrscheinlicher. Heisst aber nicht, dass nicht irgendwo anders Sporen im Volk sind.


    Dann Probe im Labor rall0r hat es bereits erwähnt, dAss der Faulbrut Erreger langsam wächst und wir haben viele normale Keime im Volk, die schneller wachsen und den Erreger überwuchern.

    Deswegen wird von der ersten Agarplatte alle verdächtigen Kolonien nach drei Tagen neu auf Agarplatte aufgebracht und dies nochmal wiederholt, so dass nach dreimal der Erreger differenziert und bestimmt werden kann. Somit dauert die Beurteilung mindestens 9 Tage je nach Zeitplan des Labors länger, wenn sie nur an bestimmten Tagen die Proben ansetzen, um die Arbeit zu minimieren. Bei negativen Proben wird noch länger geschaut, ob wirklich nichts verdächtiges gewachsen ist.

    Doch ist hier auch keine Sicherheit, die Probe wird zuanfang in Wasser gelöst und zentrifugiert, wegen dem mitgenommen Wachs, davon werden nur eine geringe Menge verwendet. Also war mir klar, dass mein negatives Ergebnis Zufall war. Das die Menge an Sporen nicht ausreichte. Da aber mehr als 6 Völker am Stand waren, waren es effektiv zwei Sammelproben.

    Bei dem Ausbruch wurde erst 4 Wochen gewartet und dann der gesamte Stand getötet. Der Imker hätte gerne sofort gehandelt, durfte aber nicht.

    @rallOr Seid wann sind hier alle Aussagen nutzbringend? Ich habe nicht so etwas geschrieben, was du da rausliest. Ich habe nur meine Erfahrung berichtet, mehr nicht Du machst hier ein Drama daraus, als hätte ich die Dadantbeute dem Tode überantwortet. Dass dir das nicht reicht, was ich schreibe.... So what? Du solltest deinen Ton mal überdenken, wenn du hier von anderen Imkern Informationen forderst, oder bist du die höchste Imkerliche Instanz? Die Imkerinquisition? Muss ich jetzt Angst haben, das ich exkommuniziert zu werden? 😂😂😂 Also schimpfen ruhig weiter....


    swissmix deswegen bin ich irgendwann mit Dadant angefangen und es stimmt, es entfallen die doch arg festgeklemmten Rähmchen, die man bei DNM doch regelmäßig hat. Auch sind die Bienen etwas ruhiger auf den grossen Waben, ist mein Eindruck. Doch sind die Rähmchen echt schwer und ich muss immer zweihändig arbeiten. Bei DNM geht es auch mal einhändig.

    Was mich zusätzlich stört, ist tatsächlich auch der grosse freie Platz in der Saison in der Beute. Da ich Dadant im Kaltbau habe, ist es schon vorgekommen, dass stille Räubereien auftraten, da, wenn das Flugloch auf ganzer Breite auf ist, die Räuber seitlich unter dem Schied klauen gehen. Ist mir aber bisher nur zweimal passiert. Danach habe ich immer das Flugloch nur maximal bis zum Schied auf.

    DNM Zweizargig habe ich nur über 3 Saisons gemacht, daher begrenzte Erfahrung. Schwierig war es als Standimker, dass die Bienen den Honigraum annahmen. Dafür gibt es keine kontinuierliche Tracht, und so legten die Bienen oft einen Honigkranz im zweiten Brutraum an und interessierten sich nicht mehr für den Honigraum. Zusätzlich war für mich die Durchsicht mit 22 Rähmchen Arbeit. Daher habe ich die einzargigen Möglichkeiten mir angesehen und bin da natürlich auf Dadant gestossen. Aber Imker ist geizig und man behält, was man mal erworben hat. Daher auch DNM einzargig.

    rall0r Gut, dass du so offen deinen Neid erkennen lässt. 😉 das ehrt mich sehr. Aber es ist auch schade, dass du lieber anderen Imkern weder die Erfahrung noch den Erfolg gönnst und gleich ein Drama mit 600kg in deinen MP rauslassen. Wie viele Zargen brauchst du denn dafür? 😉

    Leider arbeitet es sich mit jemanden nicht gut, der anderen die Erfahrung und das Wissen abspricht und sich über andere Lustig machen willen. Da wird man hier sicher ganz viele Leute haben, die hier nichts mehr erzählen, obwohl viele Themen zumindest eine spannende Diskussion bringen würden.

    Mich hast du auf jeden Fall mit deiner Äußerung dazu gebracht, hier nichts mehr dazu zusagen. Wünsche noch einen schönen Nikolaus.

    Oh, ich schreib mir die Namen auf, die so etwas liken. Man sieht sie ja meistens bei Imkertreffen und kann dann viel besser den Charakter und die Aussagen einordnen. . 😎

    Llecter Da du bei einer totalen Brutentnahme im Sommer nach der letzten Ernte, wenn man angeblich, wie ich, schlechte Königinnen hat. Entfernt man 42000 Zellen nur alleine bei der TBE aus dem Volk.

    Somit sind zwei Waben alle 27 Tage, überhaupt kein Problem für das Volk. Und natürlich schröpfe ich nur die guten Völker, die es brauchen.

    Bei voll besetzter Wabenseite hat DNM vielleicht 800 +- Bienen. Zander hat 1000 Bienen pro Wabenseite. Zusätzlich muss noch die schlüpfen Brut gerechnet werden.

    rase Schön, dann merkst du mal, wie sich die Leute bei den meisten deiner Komentare fühlen. 😉 sehr umfangreich beraten. 😆


    beemax Sorry, ich hätte es besser ausdrücken sollen, ist etwas missverständlich, mit 2-6 Ablegern meine ich meine 2 Wabenableger. Und es hängt mehr vom Volk ab und wie viele ich brauche. Durchschnittliche sind es also 3 Ableger, und damit 6 Waben, die ich in einer Saison in einem Volk entferne.


    Der Schwarmzeitpunkt bei Dadant liegt meistens Anfang Mai, es gibt wenig die eher sind und manche sind verzögert.

    Wie gesagt ungewöhnliches Vorgehen kann einen deutlichen Unterschied machen, aber man muss dafür sich von vielen klugen "Weisheiten", lösen, vieles hinterfragen und selber testen.


    bienenfred Du machst das ganz richtig, probieren und immer wieder neue Blickwinkel finden.

    Na ja, es gibt einige Anpassungen auch gegen Säuren und Laugen auch im Tierreich. Doch leben diese Arten immer fortwährend in diesem Millieu. Die Anpassung ist gut von Darwin in seinem Buch erklärt worden.

    Dafür müssen aber die Voraussetzungen passen. Abgegrenzte Population - die haben wir nicht, da es immer wieder zu einem Austausch kommt von Milben zwischen den Bienenvölkern. Aber eingeschränkt bei der Milbe, da sie im Grunde Inzucht betreibt, aber nicht typische Inzucht Probleme hat. Männliche Milbe und Tochtermilben stammen immer von der gleichen Mutter ab und so weiter.

    Wenn man mit Oxalsäure behandelt, steigt in sehr kurzer Zeit die Konzentration an, die Milbe sitzt auf den Bienen und kann der Oxalsäure genauso wenig wie die Bienen entkommen. Die Menge der tödlichen Dosis ist aber alleine schon beim Größenverhältnisse zwischen Milbe und Biene unterschiedlich. Nimmt man den Wirkungsgrad 95 % an. Überleben nur 5%, bei diesen 5% ist eigentlich nicht klar, warum sie überleben, vielleicht ist das eine Anpassung, doch dann wären alle darausentstehenden Milben angepasst, da sich die Milbe so vermehrt würde eine Anpassung sehr schnell in der gesamten Population, die ja genau aus diesen angepassten Milben entstanden ist, verteilen und die Wirkung wäre nach den langen Jahren der Benutzu

    ng nur noch sehr gering bis gar nicht vorhanden. Das Problem mit Perizin, die resistenten Milben überleben und können sich vermehren. Doch bisher ist der Wirkungsgrad von Oxalsäure gleich und viele verwenden auch das Sublimieren mehrfach in einer Saison, was eine Anpassung begünstigen würde. Doch sie behandeln mit weiterhin gutem Erfolg.

    Daher ist das eigentlich der Nachweis für die Nichtanpassung, Doch theoretisch wäre ein leichte Oxalsäuremileu, mit über Jahre hinweg langsam steigender Konzentration in der Beute eine Möglichkeit um Bienen und Milben zu selektieren und eine Anpassung zu erzeugen. Das macht hoffentlich keiner😉

    Tja, nur merkwürdig. Sind doch sowohl in DNM als auch in Dadant meine Wirtschaftsköniginnen. Nur in Dadant wollen sie fliehen, und bei DNM sitzen sie lieber drin😉 Somit gehe ich von einer Beutenphobie gegen Dadant aus. 😆 Sorry, aber ich hab die Diskussion mit meinem Berufsimker schon gehabt und er hat es bei mir getestet, ob er mit Dadant mehr Volksstärke und Honig erzeugen kann oder ich. Er ist jetzt deutlich aufgeschlossener, wenn ich ne Idee habe.😊


    Dadant macht mir wirklich mehr Arbeit und man sieht es erst im direkten Vergleich.


    Es hängt viel vom Imker ab, wie gut er auch mit den Möglichkeiten der Beuten spielen kann und auch die Bedürfnisse des Volkes erkennt. Wenn man 10 erfahrene Imker eine Beute und eine Anleitung in die Hand drückt und sagt, dass sie die Anleitung bei dem Volk befolgen, wird trotzdem jeder von diesen etwas anders arbeiten. Jeder hat seine Tricks.

    Daher bitte nicht verallgemeinern. Dadant ist sehr gut und dort können sicher mehr Imker Erfolge mit erzielen, als wenn man das mit DNM versucht. Somit bestätigen Ausnahmen nur die Regel.

    bienenfred Ich bin da nicht so frisch drin, wie du eine Tabelle haben möchtest.

    Ein paar Eckdaten für DNM mit einem Brutraum gebe icb, aber vergib mir, wenn ich nicht meine Betriebsweise hier Preis gebe. Dafür habe ich viel Arbeit reingesteckt und auch einiges versemmelt.


    DNM alle 9 Tage Durchsicht, 2-6 Ableger geplant aus einem Volk zu entfernen, im Schnitt ein bis zweimal komplett frische Waben. Nachteil: keine Schwärme.


    Dadant (im Grunde nach Gerdes) alle 7 Tagen Durchsicht, meist Schied bei 6-7 Waben im Verlauf. Schwarmneigung von Ende April bis zum Juli, manchmal August möglich. Auch hier 2-4 Ableger, die größeren Waben reduzieren hier die Menge, aber das scheint nur so. Problem für mich, Waben bleiben im Durchschnitt 2-3 Jahre im Volk. Das würde ich gerne noch ändern und überlege, ob ich nicht nach der letzten Ernte einfach immer einen Kunstschwarm mache.


    Ich bin Hobbyist und bin gerne am Stand. Doch bei Dadant muss ich immer mehr schauen und habe dann auch öfter mal einen Schwarm. Da ist DNM einfach entspannter. Aber das sag ich, weil ich einfach die Schwarmkontrolle bei Dadant nicht mag und immer wieder eine Zelle übersehe. Vielleicht hat da noch jemand einen Rat?