Beiträge von Sybex

    Hallo Bienenfreunde,


    Ich hatte mein Volk vor dem Auffüttern undnach dem Auffüttern mehrmals mit Ameisensäure behandelt (Schwammtuch). Anfangs ist sind viele Milben gefallen. Zum Schluss nur noch wenige. Zur Zeit fallen ca. 2 Milben pro Woche. Lohnt sich eine Behandlung mit Oxlsäure oder würde ich das Volk nur unnötig stören. Ich würde die Träufelmethode anwenden.




    Es grüßt und wünscht frohe Festtage


    Hermann

    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Ich werde gleich die Textpassage zitieren. Habe das Buch auch nicht mehr (war ausgeliehen) hatte aber ein Foto von der Seite gemacht.

    Hatte auch vorher einen Thread eröffnet mit der gleichen Frage und das Foto eingefügt. Ein Mod hatte kurz darauf den Thread gelöscht wegen Verletzung möglicher Urheberrechte. Ich hoffe ein ZItat ist ok.


    "Nach dem Füllen sollen die Begattungsvölkchen ein bis zwei Stunden- jedoch nicht länger- ruhig und etwas abgedunkelt (EWK) stehen.

    Nach dieser Zeit tritt Weiselunruhe auf und man kann die Königinnen zusetzen. Hat man Völkchen vorwiegend aus Jungbienen gebildet, kann man die Königin problemlos durch das Flugloch zulaufen lassen."

    Hallo,


    in dem Buch Aufzucht und Verwendung von Königinnen von F.-K. Tiesler, E.Englert aus dem Buschhausen Verlag habe ich auf Seite 133 gelesen, dass frischgefüllte Begattungskästchen nur 2 bis 3 Stunden in Kellerhaft sollten, damit Weiselunruhe entsteht. Dann lässt man die Königin einlaufen und kann das Völkchen wieder aufstellen?


    Die Bienen fliegen doch dann wieder in ihr altes Volk zurück, oder?


    Ich hatte bisher immer bei Ablegern ca. 3 Tage gewartet bevor ich sie wieder aufgestellt hatte (auf dem selben Stand).


    Wieso bei Begattungsvölkchen nur so kurz und auf keinen Fall länger?


    Gruß

    Sybex

    Jupp. Wenn ich die Wahl habe, dann bilde ich lieber Ableger im Standmaß und lasse die Königinnen dort schlüpfen, kann sie bis zur Endgröße erweitern, zusammenhängen, einweiseln oder was ich alles.


    Der Vorteil der Miniplus ist einfach das handlichere Format. Ich überwintere z.B. 4 Reserveköniginnen in je einer 4-Zargen-MiniPlus (vielleicht bis zum Mai auch 5...6 Zargen) und zerteile sie für meine Begattungsableger in 16 (...24) Einheiten. Dort können die WZ gut und sicher schlüpfen. Wenn die Königin geschlüpft ist, dann kann sie ruhig noch 4 Wochen drin bleiben, ohne dass es zu eng wird. Danach entweder schröpfen oder noch eine Zarge aufsetzen... Das ist zwar eine "Imkerei in der Imkerei", hat aber sehr viele wichtige Vorteile gegenüber den kleinen Begattungskästchen und großen Beuten.


    Gruß Jörg

    habe ich es richtig verstanden, dass jede Königin dann in einer Zarge lebt und die 4 Zargen durch Absperrgitter voneinander getrennt sind?

    Eine Wabe mit offener Brut geben. Gruß Ralph

    ... und für ein Paar Tage belassen?


    Sie werden ja versuchen Weiselzellen daraus zu ziehen wenn denn bei der offenen Brut auch junge Larven dabei sind.

    Eine Königin soll ja aber nicht in dem Pflegevolk entstehen. Das Pflegevolk soll ja weiterhin weisellos bleiben. Das heißt die offene Brutwabe dann wieder rausnehmen bevor eine Königin schlüpft?

    Sowas (dass ein Volk drohnenbrütig wird) passiert ja in der Regel wenn das Volk ca. 3 Wochen (bei Carnica) keine Königin hat.

    Wie kann man es verhindern ohne eine Königin dazusetzen zu müssen?


    Reicht es wenn man eine Königin auf einer Bannwabe für mehrere Tage dazusetzt und dann wieder rausnimmt?

    Hallo,


    bei einem befreundeten Imker ist das Pflegevolk leider drohnenbrütig geworden (nachdem er mehrere Könniginnenserien gezogen hatte).


    Nun hat er das Volk ca. 50 Meter vom Bienenstand ausgeschüttet. Leider vorher nicht ordentlich mit Rauch "eingeräuchert" damit sich die Bienen mit Honig vollsaugen und es leichter beim einbetteln haben. Das hatte er gestern gemacht und heute liegen die Bienchen immer noch dort. 🤔🤔🤔


    Ist das normal oder ist etwa doch eine Königin dabei und keine Afterweisel/ Drohnenmütterchen?



    Fragende Grüße


    Sybex

    Ich habe mir ein Paar Gedanken zu einem alten Thema gemacht. Was haltet ihr davon?


    Es geht um die Varroa. Diese vermehrt sich doch am liebsten in Drohnenbrut. Deshalb ist ja das Drohnenbrutschneiden unerlässlich. Nun bauen meine Damen in diesem Jahr nicht so gerne am Drohnenbaurahmen. Bis die Königin dann den Baurahmen bestiftet hat, wenn er den mal fertig gebaut ist, vergehen weitere Tage bzw. Wochen.


    Es gibt ja Drohnenmittelwände. Könnte man nicht so eine statt des Baurahmens einsetzen, von den Arbeiterinen zu Ende bauen lassen, Bannwabe drumherum und die Königin für mehrere Tage einsperren, damit sie die ganze Drohnenwabe bestiftet.

    Anschließend wieder befreien und die Drohnenzelllen von den Arbeiterbienen pflegen und verdeckeln lassen. Bis zur Verdeckelung habe ich ja dann einen starken "Varroamagneten" ☺️ welche Varroa wird da schon widerstehen können 😄.


    Nachdem die Drohnnenwabe verdeckelt wurde, holt man sie raus und entdeckelt das ganze mit einem heißen oder scharfen oder beides Messer. Anschließend klopft man die Drohnen raus (samt Varroa). Dann wieder ins Volk, Bannwabe drumherum, Königin einsperren, Könnigin Stiften lassen, und so weiter...


    Denkfehler vorhanden?


    Ich möchte meine EWKs mit überwiegend junger Bienenmasse füllen, da sich junge Biene ja besser um die Königin kümmern.

    Bist du sicher, dass das so ist? Ich habe mich um solche Dinge bisher nicht gekümmert. Nach meinem Wissensstand müssen Jungbienen die Futtersaftdrüsen erst ausbilden (Tag 6), ab da können sie die Königin füttern. Altbienen können das dagegen fast sofort, was man an reinen Fluglingen beobachten kann. Außerdem kümmern sich die Arbeiterinnen nach meiner Beobachtung zwar sehr um eine legende Königin, um eine frisch geschlüpfte dagegen fast garnicht, die muss um Futter betteln, kann man in EWKs beobachten.

    Gruß Ralph


    Hmm, bienenhummel macht das genau so und die Vorredner haben auch nichts gegenteiliges gesagt. Von daher nehme ich mal an, dass junge Bienen die Königin besser pflegen.

    Hallo,


    Ich möchte meine EWKs mit überwiegend junger Bienenmasse füllen, da sich junge Biene ja besser um die Königin kümmern.


    Wie bekomme ich nun die jungen aussortiert?



    Würde folgendes funktionieren?


    Ich fege/ stoße Bienenmasse in einen Eimer ab. Mache die Bienen dabei nicht nass, damit sie weiterhin fliegen können.

    Dann müssten doch die älteren Flugbienen aus dem Eimer zurück in ihre Beute fliegen und die jungen bleiben im Eimer, oder? Junge Bienen fliegen doch nicht gerne, oder?


    Thanks