Beiträge von Waldfrau

    Hallöchen Llecter ,

    ich denke auch ein personalisiertes Schild ist mehr wert als der 0815 gelbe Klassiker. Wie in den Beiträgen vorher schon erwähnt, sollten Schild/ Etiketten/ Visitenkarte/ Onlinepräsenz einen gemeinsamen Nenner, einen Wiedererkennungswert haben, zB. ein Logo.

    Und für alle die den Kostenfaktor scheuen: ich habe für mein A3-Schild 29€ bezahlt. Der Rahmen ist Marke Eigenbau von mir (Material 6€?), für die Ewigkeit vom Mann meines Herzens einbetoniert :S.

    Überschaubarer Betrag für eine schöne Aussenwerbung!


    Liebe Grüße

    Marie

    Hallöchen Hymenoptera ,

    Ich habe mich erst vor kurzem mit einem unserer Dienstältesten Imker aus dem Verein über die AFB unterhalten, der eine, für mich, sehr überraschende Meinung dazu hatte.

    "Früher", (ich musste nachhaken) also noch vor der Varroa, hat man um die AFB keinen solchen Wirbel veranstaltet, meinte er. Das war im Imkerhand und war genau so unter Kontrolle wie heute.

    Er hat das Gewese darum mehr oder weniger als einzige Daseinsberechtigung für all diejenigen beschrieben, die von Bienenseuchen leben. Zuerst war ich ziemlich erschrocken, aber der Bericht aus Neuseeland scheint das zu bestätigen.

    Sehr interessant!


    Liebe Grüße

    Marie

    Hallöle,

    Ob sich diese Massnahmen im einzelnen immer rechnen, wage ich zu bezweifeln.

    Nur von nichts kommt nichts und der Kundenstamm ist der Firmenwert des Imkers.

    Genau das ist es.
    Marketing lässt sich häufig nicht in Zahlen bemessen.
    Deswegen finde ich das hier oft gelesene Argument "eine Homepage rechnet sich nicht" schwierig.
    Wir haben eine Homepage und einen Facebookaccount und haben in den letzten zwei Jahren einen sehr guten Bekanntheitsgrad in unserer Kleinstadt aufbauen können. Natürlich gibt es einiges an Konkurrenz, aber die kennt fast keiner - selbst ich kenne nicht alle.
    Wieviele unserer Honigkunden über die Plattformen oder das Schild kommen, kann ich unmöglich beziffern, aber wir haben einen Namen, was viel wert ist.

    Neulich wurde meine bessere Hälfte (Handwerker) von seinen Kunden angesprochen: "Wir haben gesehen, dass ihr Honig schon ausverkauft ist! Auf facebook!"
    Da waren wir beide baff, als er das Abends erzählte. Sie konnten das sogar ihm direkt zuordnen, nicht nur dem Namen nach.

    liebe Grüße
    Marie

    Ich denke ein Schild ist ein "Musthave", wenn man an der Haustür verkaufen will. Da gibt es natürlich auch einige Nachteile, die man zuvor bedenken sollte (die Leute klingeln zu den unmöglichsten Zeiten und wollen häufig schwatzen was das Zeug hält ;)).

    In einem Mietverhältnis muss das natürlich zuvor abgeklärt werden und auch entsprechend auf dem Schild vermerkt werden, damit nicht die Nachbarn belästigt werden.


    Bei uns ist es so, dass wir keine Durchfahrtsstraße, sondern eine Zufahrststraße zu einem größeren Wohngebiet sind. Verkehr nicht so ganz wenig, 30er Zone.

    Anfangs tat sich mit dem Schild gar nichts, wir haben uns schon gewundert. Hat seine Zeit gedauert, dann haben die Leute gefragt. "Das Schild ist mir schon ein paar mal aufgefallen... gibt es auch Honig bei Ihnen?".

    Dann war klar: Anscheinend muss man wirklich explizit nochmal drauf schreiben, dass der Honig auch bei uns zu bekommen ist.

    Wir haben jetzt ein kleines Schild zusätzlich dran. Ich habe es beidseitig bedrucken lassen. Momentan sieht man "Honig leider ausverkauft", auf der anderen Seite dann entsprechend der Hinweis, dass wieder frischer Honig hier erhältlich ist.


    Während die meisten Nachbarn vor dem Haus Stellplätze oder Kiesgärten anlegen, habe ich letztes Jahr ein Beet mit Insektenfreundlichen Pflanzen angelegt. Das gab Gesprächsstoff in der Nachbarschaft und war beste Werbung!

    schild_klein.png

    Lieber Patrick Johannes ,

    da freu ich mich aber sehr für dich und deine Mädels <3! Klasse Völker!


    Meine 14 sind wohlauf, zwei allerdings etwas schwach auf der Brust, da werde ich wohl vereinen.

    Hab im Sommer mit TBE und MS behandelt und, wie viele hier, im Spätsommer gemerkt dass es nicht gereicht hat.

    Anfang September dann also nochmal den Nassenheider nachgelegt, kurz vor Weihnachten OX geträufelt.


    Ich schiebe die Ergebnisse der TBE auf die MS und werde nächstes Jahr OX verdampfen, wie es zwei Kollegen aus der Nähe machen, anscheinend mit guten Ergebnissen.


    Patrick Johannes , dieses Jahr klappt es aber mal mit dem Kaffee! :)

    Wir hatten mehr Glück, bei uns kam diese Nacht und auch heute Morgen bis Mittag ordentlich was runter.
    Es bleibt spannend :)!


    Liebe Grüße
    Marie

    Bei uns hats geklappt mit dem Regen, ich freu mich.

    Wie siehts bei euch drüben aus?


    Grüßle

    Marie

    Bei wenig/schlecht gerührtem Honig, der grob auskristallisiert, wird dem Imker aus Unwissenheit auch schon mal unterstellt, er habe Zucker reingemischt.....

    Jop, ist einer Imkerkollegin aus der Nachbarstadt auch schon passiert.
    Die Unterstellung wurde dann auch noch ziemlich bösartig vorgebracht. Schwierig dann in dem Moment adäquat zu reagieren...

    Es braeuchte ja eigentlich "nur" einen Hersteller, der die Zulassung beantragt, und die notwendigen finanziellen Mittel.

    Wenn die Hersteller die Kosten scheuen - gab es schon mal Bestrebungen, ueber Crowdfunding die Mittel zu beschaffen?


    Dr. Liebig hat letzten Winter in einem Vortrag geaeussert, er werde die Zulassung angehen. Keine Ahnung, ob sich seitdem was getan hat.

    Hat er kürzlich bei einem Vortrag wiederholt, dass er sich da jetzt drauf konzentrieren will.

    DerWiesenimker : Beides ist sicher machbar und es wird sich zeigen, was geht und was nicht.
    Bisher konnte ich sehr viele Neukunden gewinnen, die einfach erstmal begeistert waren, dass es Honig aus ihrer Stadt gibt. Denen war das vorher schlichtweg nicht klar. Das meine ich mit "anderem Kundenkreis".

    Berggeist : So sieht es aus ;)!