Beiträge von Ababab

    Wos hier grad um Stiche geht:


    Wenn man gegen Bienengift ‚resistent‘ wird, wird man dann gleichzeitig auch gegen Wespengift resistent? Hat das ähnliche Wirkstoffe?

    Nein, sind andere Stoffe. Meine Frau ist laut Allergietest gegen Bienengift allergisch, gegen Wespen- und Hornissengift aber nicht.

    TBE auf Naturwabenbau (Leitstreifen 2,5cm) ...

    Habe dabei zunächst nicht eingeengt, also alle Waben freigegeben, nach einigen Tagen geschaut, was angebaut wurde. Restwaben entfernt und dann geschiedet.

    Meine Angst war damals, dass diese Waben entweder durch Futter zu schwer würden und abkrachen oder aber dass die Völker mit der ersteinmal reduzierten Wabenanzahl nicht genug Wintervorrat einlagern würden und mir dann verhungern.

    Hallo Landpomeranze,

    dazu habe ich eine Frage. Wie viele Waben wurden im Durchschnitt ausgebaut? Hast Du zum Auffüttern mit MWs ergänzt oder so gelassen? Angenommen ein Volk baut nur 6 Waben aus, dann wäre meine Befürchtung, dass nicht genug Winterfutter eingelagert werden kann. War das kein Problem?

    Gruß

    Michael

    Hallo zusammen,


    ich möchte dieses Jahr die TBE ausprobieren und einige Völker auch umweiseln. Die TBE soll mit der Sommerhonigernte Mitte Juli durchgeführt werden. Nun frage ich mich, ob ich die Umweiselung gleichzeitig oder lieber separat im September machen sollte.


    Plan 1: TBE mit Umweiselung Mitte Juli:


    neue Königin:

    Ende Mai: Ableger mit schlupfreifer Weiselzelle bilden, bevor neue Brut verdeckelt OS-Behandlung

    bis Mitte Juli: Königin legt im Ableger


    Wirtschaftsvolk mit alter Königin:

    Mitte Juli: am Tag vor Sommerhonigernte TBE mit Anfangsstreifen (alle Waben raus, keine Fangwabe), alte Königin raus, neue Königin unter Futterteigverschluss zusetzen, Bienen aus Ableger zuschütteln/zufegen,

    nächster Tag: Honigernte, dann dünn füttern

    einige Tage später: Oxalsäurebehandlung, träufeln; keine AS-Behandlung


    Die Brutwaben aus Wirtschaftsvolk und Ableger in einen Sammelbrutableger geben.


    Damit wäre die Königin im Wirtschaftsvolk erneuert und die Bienen des Ablegers können mithelfen, das neue Wabenwerk zu errichten und Winterbienen aufzuziehen. Nachteil: Mitte Juli sind die Völker noch recht groß und wenn man dann einen KS aus Wirtschaftsvolk und Ableger bildet, könnte das zu viel sein, oder?


    Plan 2: TBE Mitte Juli und Umweiselung im September:


    TBE beim Wirtschaftsvolk Mitte Juli mit OS-Behandlung. Separat Austausch der Königin Ende(?) September und dies dann mit Dazuhängen der Waben des Ablegers.


    Ist Plan 1 eine sinnvolle Vorgehensweise?

    Welche Variante ist besser?


    Grüße,

    Michael

    Honigwaben bis auf die MW abkratzen und Honig-Zellwachs-Gemisch in einen Eimer geben, in dessen Boden viele Löcher gebohrt sind. Auf einen zweiten Eimer mit mittig rund ausgeschnittenem Deckel und eingeklemmtem Seihtuch stellen. Mehrere Tage abtropfen lassen. Hat mal jemand hier im IF so beschrieben. Finde ich aber nicht mehr. So bleibt wenigstens die MW erhalten und Du brauchst keine Schleuder. Ob das noch bei 3 Völkern empfehlenswert ist, weiß ich nicht.

    Danke für die Antworten. Ich werde aber keinen frühen KS machen, sondern KS voraussichtlich erst kurz vor der Sommerhonigernte. Die Königin ist von 2017 und soll noch nicht ausgetauscht werden. (Das Volk hatte einen deutlich höheren Milbenbefall als die anderen Völker am Stand. Das war für mich auch ein Argument für einen frühen KS.)

    Hallo zusammen,


    ich möchte ein auf Zander überwintertes Volk nach Dadant umlogieren und dazu daraus einen KS bilden. Ab wann ist das denn sinnvoll möglich? In der Dadant-Beute sollen nur Anfangsstreifen gegeben werden. Den Winterbienen sollte man es aber wohl nicht mehr zumuten, ein neues Wabenwerk zu errichten, oder?


    Gruß

    Michael

    Eine Alternative ist die Zucht/Königinnenvermehrung im Honigraum. Gegeben BR + 2 HR. BR (mit Königin) und einen HR auf separaten Boden einige Meter abseits stellen. Zweiten HR (mit darin befindlichen Bienen + Pflegebienen von einer Brutwabe dazu) am alten Platz auf alten Boden stellen. Nach 1-2h Zuchtlatte (in HR-Rähmchen) in HR einhängen. Die eingeflogenen Bienen fliegen an den alten Ort, dort ist nur der HR, der richtig schön voll wird, und nur die belarvten Weiselzellen und Honig. Nach drei Tagen Volk wieder zusammenbauen. Dabei Zuchtlatte in oberen HR. Daneben eine Brutwabe mit Pflegebienen. Kurz vor dem Schlupf verschulen oder als schlupfreife Weiselzellen in Begattungsvölkchen oder Ableger geben. Für die Aufzucht der Königinnen braucht man so nur ein Volk.

    Hallo,


    danke für die detaillierte Beschreibung. Sehe ich auch so, bis auf "6. Brutnest randständig positionieren". Warum das? Ich füge nur an den Rändern des Brutnests Schiede ein und verändere sonst nichts. Braucht zwei Schiede, aber dann ist beidseitig des Brutnests Futter erreichbar und die Dämmung zum Beutenrand besser. An den Rand positioniere ich später, wenn die Futterwaben leer sind bzw. entnommen werden. Wieso alle Futterwaben umhängen und das Brutnest an die kalte Beutenwand schieben?


    Gruß,

    Michael