Beiträge von Ababab

    Ja, aber was jetzt noch fällt dürfte natürlicher Milbenfall sein und das erscheint mir sehr hoch. Ich hoffe, sie können der Varroa davon brüten.

    Hallo,


    ich habe am 15.12. OX geträufelt und dann wöchentlich die Varroen auf der Windel gezählt. Ein Volk macht mir Sorgen. Die Fallzahlen waren anfänglich über 200/Woche und sind jetzt immer noch (heute gezählt, 27.1.) bei 40/Woche bzw. 5/Tag. Insgesamt sind bei diesem Volk seit 15.12. über 650 Varroen gefallen. Siehe Bilder.




    Das Volk war im Herbst recht stark. Was macht man jetzt mit so einem Volk?


    Grüße,

    Michael

    Nach Honigernte TBE und OS-Träufelung bei allen Völkern. Bei zwei Völkern war Mitte September dennoch eine Nassenheider AS-Behandlung nötig. Am 15.12. OS-Träufelung bei 0°C. Jetzt (nach 8 Tagen) bei den AS-behandelten Völkern 61 bzw. 77 Varroen. Bei den anderen Völkern zwischen 160 und 200 Varroen. Nur dunkle Varroen, keine hellen.

    Hm, sehr schöner Beleg, dass OS-Träufeln in brütenden Völkern, die nicht in einer Wintertraube sitzen, nix bringt - aber das sollte eigentlich längst bekannt sein ....


    Gruß, Jörg

    Kurz nach der TBE hatten sie ja noch keine Brut. Kann aber sein, dass OS träufeln nicht gut wirkt, wenn sie nicht eng sitzen.

    Bei mir sieht so aus: Nach Honigernte TBE und OS-Träufelung bei allen Völkern. Bei zwei Völkern war Mitte September dennoch eine Nassenheider AS-Behandlung nötig. Am 15.12. OS-Träufelung bei 0°C. Jetzt (nach 8 Tagen) bei den AS-behandelten Völkern 61 bzw. 77 Varroen. Bei den anderen Völkern zwischen 160 und 200 Varroen. Nur dunkle Varroen, keine hellen.

    Wos hier grad um Stiche geht:


    Wenn man gegen Bienengift ‚resistent‘ wird, wird man dann gleichzeitig auch gegen Wespengift resistent? Hat das ähnliche Wirkstoffe?

    Nein, sind andere Stoffe. Meine Frau ist laut Allergietest gegen Bienengift allergisch, gegen Wespen- und Hornissengift aber nicht.

    TBE auf Naturwabenbau (Leitstreifen 2,5cm) ...

    Habe dabei zunächst nicht eingeengt, also alle Waben freigegeben, nach einigen Tagen geschaut, was angebaut wurde. Restwaben entfernt und dann geschiedet.

    Meine Angst war damals, dass diese Waben entweder durch Futter zu schwer würden und abkrachen oder aber dass die Völker mit der ersteinmal reduzierten Wabenanzahl nicht genug Wintervorrat einlagern würden und mir dann verhungern.

    Hallo Landpomeranze,

    dazu habe ich eine Frage. Wie viele Waben wurden im Durchschnitt ausgebaut? Hast Du zum Auffüttern mit MWs ergänzt oder so gelassen? Angenommen ein Volk baut nur 6 Waben aus, dann wäre meine Befürchtung, dass nicht genug Winterfutter eingelagert werden kann. War das kein Problem?

    Gruß

    Michael

    Hallo zusammen,


    ich möchte dieses Jahr die TBE ausprobieren und einige Völker auch umweiseln. Die TBE soll mit der Sommerhonigernte Mitte Juli durchgeführt werden. Nun frage ich mich, ob ich die Umweiselung gleichzeitig oder lieber separat im September machen sollte.


    Plan 1: TBE mit Umweiselung Mitte Juli:


    neue Königin:

    Ende Mai: Ableger mit schlupfreifer Weiselzelle bilden, bevor neue Brut verdeckelt OS-Behandlung

    bis Mitte Juli: Königin legt im Ableger


    Wirtschaftsvolk mit alter Königin:

    Mitte Juli: am Tag vor Sommerhonigernte TBE mit Anfangsstreifen (alle Waben raus, keine Fangwabe), alte Königin raus, neue Königin unter Futterteigverschluss zusetzen, Bienen aus Ableger zuschütteln/zufegen,

    nächster Tag: Honigernte, dann dünn füttern

    einige Tage später: Oxalsäurebehandlung, träufeln; keine AS-Behandlung


    Die Brutwaben aus Wirtschaftsvolk und Ableger in einen Sammelbrutableger geben.


    Damit wäre die Königin im Wirtschaftsvolk erneuert und die Bienen des Ablegers können mithelfen, das neue Wabenwerk zu errichten und Winterbienen aufzuziehen. Nachteil: Mitte Juli sind die Völker noch recht groß und wenn man dann einen KS aus Wirtschaftsvolk und Ableger bildet, könnte das zu viel sein, oder?


    Plan 2: TBE Mitte Juli und Umweiselung im September:


    TBE beim Wirtschaftsvolk Mitte Juli mit OS-Behandlung. Separat Austausch der Königin Ende(?) September und dies dann mit Dazuhängen der Waben des Ablegers.


    Ist Plan 1 eine sinnvolle Vorgehensweise?

    Welche Variante ist besser?


    Grüße,

    Michael

    Honigwaben bis auf die MW abkratzen und Honig-Zellwachs-Gemisch in einen Eimer geben, in dessen Boden viele Löcher gebohrt sind. Auf einen zweiten Eimer mit mittig rund ausgeschnittenem Deckel und eingeklemmtem Seihtuch stellen. Mehrere Tage abtropfen lassen. Hat mal jemand hier im IF so beschrieben. Finde ich aber nicht mehr. So bleibt wenigstens die MW erhalten und Du brauchst keine Schleuder. Ob das noch bei 3 Völkern empfehlenswert ist, weiß ich nicht.

    Danke für die Antworten. Ich werde aber keinen frühen KS machen, sondern KS voraussichtlich erst kurz vor der Sommerhonigernte. Die Königin ist von 2017 und soll noch nicht ausgetauscht werden. (Das Volk hatte einen deutlich höheren Milbenbefall als die anderen Völker am Stand. Das war für mich auch ein Argument für einen frühen KS.)