Beiträge von Imkgär

    Im ersten Durchlesen meint man, dass es hier viele Nörgler gibt. Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht die einzelnen Beiträge einzuordnen und komme zu dem Ergebnis, dass sie überwiegend neutral bis positiv sind. Sicherlich haben die einen oder anderen Bedenken oder sehen die Notwendigkeit weiter zu forschen. Das wird für die Wissenschaftler nicht anders sein.

    Ich sehe den Ansatz auch positiv und würde mich freuen, auf Säuren verzichten zu können. Hyperthermie habe ich probiert, kam aber zu keinem brauchbaren Ergebnis.

    Bei der Fütterung mit Lithiumchlorid sehe ich unter anderem die Problematik wie ich alle befallenen Bienen dazu kriege ein Löffelchen davon zu sich zu nehmen. Außerdem werden sie dann wenn sie es intus haben, es irgendwie auch verstoffwechseln und dann wieder von sich geben. Über den Futtersaft für Königin und Brut? Da haben die Forscher noch einige Brocken aus dem Weg zu räumen.

    Hallo Skorpi,


    Hab mir Deine bei youtube eingestellten Beiträge angesehen. Ich finde den Erfolg der Behandlung sehr beeindruckend. Man sieht auch bei der Kontrolle direkt nach der Behandlung, dass viele Milben noch leben also die Bienen wegen der hohen Temperatur verlassen haben. Das konnte ich bei mir auch feststellen. Insofern ist es vielleicht wichtig diese Kontrolle auch gleich durchzuführen und die lebenden Milben abzuschütteln damit sie nicht mehr auf die Bienen zurückkrabbeln. Danach fallen ja nur noch tote Milben.
    Was mich allerdings überrascht ist, dass Du mit einem ganz anderen Gerät arbeitest als ich eins habe. Ist das auch ein Varroa Kill? Die Wirkweise scheint ja die selbe zu sein. Nur bei Dir wird von unten und von einer Seite geblasen bzw. gesaugt; bei mir von oben an beiden Seiten geblasen und in der Mitte gesaugt.
    Würde mich freuen wenn wir uns austauschen könnten.


    Beste Grüße


    Werner

    Der von Ludger angegebene Link führt zur Beschreibung des Geräts. Es ist also keine Bienensauna, die ja - so glaube ich - zusätzlich noch die Stockluft befeuchtet. Beim Varroa Kill wird mit Hilfe von zwei Lüftern und einer Heizung eine warme Umluft im Stock erzeugt. Die Wärmeverteilung im Stock ist dabei relativ gleichmäßig. Die Bienen können dabei nicht mehr gegenregulieren. Eine genaue Steuerung sorgt dafür, dass nach dem Aufheizen die Temperatur im Bereich von 43 Grad (+/- 0,1 Grad) gehalten wird. Die gelieferte Technik machten einen sehr guten und handwerklich einwandfreien Eindruck. Probleme macht mir wie schon beschrieben die Anwendung. Deshalb such ich auch andere Anwender, um eventuell Tipps und Tricks auszutauschen.
    Hier noch als Beispiel meine letzte Anwendung:
    Zählung vor dem Einsatz: 4 Milben am ersten Tag / 9 Milben an 3 Tagen


    danach Einsatz des Varroa Kill


    Zählung nach dem Einsatz: 42 Milben am ersten Tag / Zählung für 3 Tage erfolgt am 17.08


    Interessant ist auch, dass unter den 42 Milben noch 6 lebende Milben waren. Dies entspricht auch der Beschreibung von Wolfgang Ritter in seinem Buch "Bienen gesund erhalten" in dem er die physikalische Behandlungsmethode "Wärmebehandlung" kurz beschreibt (seite 115/116).


    Werner

    Hallo,


    seit ca. 1,5 Jahren benutze ich den Varroa Kill II. Gerne würde ich meine Erfahrungen mit anderen Nutzern teilen.


    Zur Zeit habe ich die Tendenz das Gerät in die Ecke zu stellen und wieder zur AS-Behandlung zurückzukehren.
    Nicht das ich meine, die Methode funktioniert nicht. Immerhin sind meine Völker (6 behandelte) in dieser Zeit nicht mehr aber auch nicht weniger mit der Varroa belastet wie mit der AS-Behandlung. Allerdings erscheinen mir die Umstände inzwischen für die Völker und auch für mich doch mehr belastend. Zunächst müssen ja nun in jeder Zarge zwei Randwaben entfernt werden damit die Luftzirkulation optimal verläuft. Das bedeutet, dass ich zur Behandlung die Völker zweieinmal auseinandernehmen muss (vor und nach der Behandlung). Das ist doch immer eine Belastung. Bisher sind mir schon zweimal Waben zusammengebrochen, anscheinend weil die Temperatur so hoch war, das die Waben instabil wurden. Nach der Behandlung erscheinen mir Wachs, Brutdeckel und Waben wesentlich dunkler als vorher. Was das zu bedeuten hat ist mir auch nicht klar.


    Übrigens, mir war von Anfang an klar, dass ich ein Tester bin. Meine Motivation war, es mal mit Physik anstatt Chemie zu versuchen. Es ist ja auch bekannt, dass asiatische Bienen ihre Feinde, in den Stock eingedrungene Hornissen, mit Hyperthermie bekämpfen, indem viele Bienen die Hornisse umgeben und dann ordentlich anfangen zu heizen. Die Hornisse stirbt, da Bienen höhere Temperaturen vertragen.


    Also würde mich freuen wenn sich andere Anwender melden aber natürlich gerne auch andere Forumsmitglieder


    Werner

    Hallo noch mal,


    also ich bin jetzt auch eingedenk Eurer Ratschläge folgendermaßen vorgegangen:


    Heute habe ich alle Ableger mit einer weiteren Zarge erweitert. Dabei habe ich jeweils 5 honigfeuchte und 5 leere Waben (DN) in die Zarge gesteckt.
    Jedem Ableger habe ich eine Wabe mit Waldhonig entnommen und dafür eine andere Honigwabe eingesetzt. So dürften die Völker nicht weiter geschädigt werden und das Verhältnis ist ein bisschen in Richtung leichter verdaubaren Honig verbessert. In den nächsten Tagen werde ich zudem noch mit Zuckersirup, 3:2, nachfüttern.
    Bei der teilweisen Durchsicht konnte ich feststellen, dass im Boden schon richtige Bienenbärte hingen und in den nächsten Tagen noch sehr viel Brut schlüpfen wird (hoher Anteil verdeckelter Brut)


    Vielen Dank für Eure Ratschläge und weiterhin gutes Imkern


    Werner

    Hallo,


    ganz sicher, schmeckt wie Waldhonig (malzig und sehr lecker) und sieht aus wie Waldhonig. Deshalb möchte ich ihn auch für mich selbst verwenden, auch wenn eventuell etwas Zuckerwasser dabei ist (Karuso).
    @ Einstein
    Also bei uns hier in Südhessen ist das Wachstum der Ableger noch nicht abgeschlossen. Zur Zeit sind in diesen Ableger je 6-7 klassisch schöne Brutwaben mit jeweils schönem Futterkranz. Deshalb möchte ich auch noch erweitern.
    Wenn Du immer auf Waldhonig überwinters, scheint das Problem mit der Darmbelastung für die Winterbienen ja doch nicht so groß zu sein?

    Hallo an alle,


    Mitte Mai habe ich drei Ableger erstellt (3 Brutwaben und eine Futterwabe) und nachdem die ersten Stifte Anfang Juni da waren gefüttert (bis Anfang Juli je 4kg Zucker; 1:1). Heute nun stelle ich fest, dass alle Zargen voll ausgebaut sind und sehr viel Waldhonig eingelagert ist.
    Ich möchte nun eine zweite Zarge aufsetzen. Jedoch frage ich mich ob meine Mädels nun weiter Waldhonig eintragen und ob sie den im Winter überhaupt vertragen.
    Andererseits ist das mein erster Waldhonig und ich würde mir gerne ein paar Gläser für den privaten Verbrauch abzwacken.
    Wie also bekomme ich etwas Waldhonig heraus und dafür mehr Futter, das die Bienen weniger belastet, hinein.


    Ich selbst bin im dritten Jahr am Imkern und sammle noch viel Erfahrung.


    Danke für Eure Antworten


    Werner