Beiträge von Berlinimker

    Liebe Imker,




    wie im Winter 2021 (siehe Ausgangspost) habe ich auch im diesjährigen Winter mir Hefefutterteig hergestellt und diesen in Hohen-Neuendorf untersuchen lassen. Mich treibt die Umarbeitung vom Invertin von Saccarose in Glucose und Fructose um. Diesmal habe ich zwei Chargen angesetzt, jedoch Invertin genommen(im Vorjahr Backhefe) um eventuelle Hefen auszuschließen.




    Anzumerken ist, dass ich im letzten Jahr keinen Hinweis auf ungünstige Hefen erhalten habe, ich wollte es dennoch mit Invertin ausprobieren.




    Charge 1:




    10kg Puderzucker, 80ml Wasser, 20g Invertin:




    Untersuchungsergebnis: 26%Fructose, 22% Glucose und Saccarose 36%.




    Charge 2:




    10kg Puderzucker, 80ml Wasser, 20g Invertin und 2 kg Honig:




    29%Fructose, 24% Glucose und Saccarose 23 %.




    Die Untersuchungsergebnisse liegen bei.




    Offensichtlich hatte die Honigzugabe entweder eine beschleunigende Wirkung i.d. Spaltung gehabt, oder einfach nur die Prozentzahlen verschoben. Im Jahr 2021 war die Aufspaltung mit Backhefen ohne Honigzusatz besser als jetzt nur mit Invertin (untenstehend meine damalige Zusammenfassung). Ich bin mir nicht sicher, ob es am Invertin liegt oder schlicht daran, dass ich die Proben in diesem Jahr ein paar Wochen eher eingeschickt habe und der Reifeprozess temperaturbedingt im Schuppen ein anderer war.




    Das will ich im nächsten Winter raus bringen, indem ich zeitgleich und unter gleichen Bedingungen mit Backhefe und mit Invertin ansetze.




    Dann habe ich Ende Februar noch einen weiteren Test an meinen Bienenvölkern durchgeführt. Ich wollte in Erfahrung bringen, was die Bienen lieber naschen; meinen selbstgefertigten Hefefutterteig, Neopoll oder Apifonda. Hierzu habe ich 10 Völker mit jeweils 200Gramm der Futtersorten versehen und eine Woche später nachgesehen. Im letzten Jahr hatte ich einen eindeutige Hang zu meinem Hefefutterteig festgestellt.




    In diesem Jahr habe ich auch eine eindeutige Tendenz festgestellt, jedoch derart, dass genau der Futterteig der am Dichtesten zur Wintertraube (über der ersten Brut?) lag, auch zuerst aufgefuttert wurde.




    Einen zweiten Test etwas später habe ich nicht durchgeführt, da mir leider in diesem Winter zu viele Völker eingegangen waren und ich die Futterwaben verwursten muss, bevor diese kleinen fiesen Motten im Lager alles versauen….




    Nun habe ich also noch etliches an Hefefutterteig und werde ihn wohl für die Aufzucht von Jungvölkern nutzen.

    Liebe Imkerfreunde, es ist Gewissheit, Schwarzkittel haben meine Krokusse(fein säuberlich) die Zwiebeln vernascht. Die Tulpen hat es auch dahin gerafft. Den Topinamburacker haben sie auch bearbeitet, dort habe ich aber noch einzelne Knollen gefunden.


    Auf Wildsicheren Zaun(geht wohl nur Stabmattenzaun) habe ich im Kleingarten keine Lust, im Herbst aber wieder 1000 Krokusse verbuddeln, die dann vernascht werden?-Irgendwie auch keine Lösung-


    Da ist guter Rat teuer.

    Keine Spuren?!

    Wenn’s ein Tier war?

    ja, Losung habe ich noch gefunden, sieht nach Dachs aus, bin mir nicht sicher.

    sieht trotzdem nach Schwarzwild aus. Ist viel wahrscheinlicher und was heißt, gibt's bei dir nicht? Ich dachte, gerade Berlin ist die Hauptstadt aller städtischen Schwarzwildvorkommen in Deutschland?

    Glaube ich nicht, bei Schwarzwild sieht man im Erdreich fast immer Schalen, sehe ich hier aber nicht eine einzige und ja es gibt viele Schweine in Berlin und Umgebung, aber bisher eben nicht im Bereich Rosenthal.


    Jo, Wildkamera hängt, mal sehen ob die den Täter ermitteln kann, zuletzt hatte ich bei dem DIng immer ein bisschen Probleme mit der Belichtung. Schaun wir mal, ich werde berichten.

    Liebe Imker's, heute böses Erwachen in meinem Kleingarten. Irgendwer hat großflächig Rasen- und Beetflächen umgepflügt dabei offensichtlich Topinamburknollen gefuttert und von den blühenden Krokussen, teils auch von Tulpen die Zwiebeln vernascht. Hat jemand eine Ahnung wer der Täter sein kann? Ich verdächtige den Dachs. Wildschweine gibt's bei mir nicht und ich habe auch keine Schalenabdrücke gefunden. Waschbäre habe ich bisher nur bei Golfballgroßen Löchern erwischt. Hat jemand eine Idee?KrokusSchaden1.jpgKrokusschaden2.jpg

    Also ich schiede seit 3 Jahren mit zwei Thermoschieden in 10'erDadant. Mir hat das frühe Schieden nicht gefallen. Die Bienen kühlen doch arg aus und sind schnell ungehalten. Seit letztem Jahr setze ich deshalb die Schiede im späten Oktober auf 3-5 Waben, je nach Stärke des Volkes. Die Völker sind bei warmen Tagen dann recht friedlich und wo ihr Hauptsitz für den Winter eingerichtet ist erkennt man schnell. Ich hatte erst Sorge vor Futterabriss, dass ist mir aber bei geschiedeten Völkern noch nie passiert. Gefühlt sind sauber geschiedete Völker sichtbar schneller im Frühjahr unterwegs. Nachteile habe ich noch nicht entdecken können.

    Besten dank für die Infos. Beantwortet zwar die Frage nicht direkt aber ich habe eine Anhaltsgröße womit ich rechnen kann. Ich habe mir bei Seip ne kleine Flasche(100ml) bestellt und teste das dieses Jahr. Im nächsten Frühjahr werde ich den Zuckeranteil untersuchen lassen und hier wieder berichten ob es die gleiche Aufspaltung von Saccharose in Glucose und Fructose bei dem angegebenen Mischungsverhänis wie bei Backhefe wird.

    Hallo liebe Imker's,

    ich bin auf der Suche nach einer Angabe wieviel Invertin in frischer Backhefe enthalten ist und finde im Internet absolut nüscht. Auch auf dem Produkt keine Angaben.

    Kann mir jemand helfen?


    Hintergrund; Ich habe im letzten Jahr Futterteig mit Backhefe gemacht, welchen ich durch das Länderinstitut Hohen-Neuendorf habe untersuchen lassen. Jetzt kam der Tip den doch mal mit reinem Invertin zu machen. Das möchte ich probieren, dazu muss ich ja aber wissen wieviel Invertin in Hefe ist um's umrechnen zu können.

    Für sachdienliche Hinweise herzlichen Dank.

    Anekdote am Rande;

    Ich habe zwar an allen Ständen Kontaktschilder angebracht aber mich erreichte im Rahmen des Faulbrutmonitorings der Hinweis vom Vet, dass alle Stände gut zu beschildern wäre.


    Auf meine Nachfrage was der Mehrwert auf dem von mir betriebenen Stand, innerhalb eines eingezäunten Solarparks und ohne Blickbeziehung nach außen wäre; -Keine Antwort-

    8)

    Waren Kristalle im Futter, das sich die Löcher zugesetzt haben?

    Das kann passieren, wenn das Apiinvert vom Vorjahr Frost bekommen hat.

    Ausgeschlossen, es ist diesjähriges Apiinvert mit dem neuen Logo.



    Oder sind diese Bienen superschlau und faul und haben die Vorräte einfach verdeckelt. 😁

    Dachte ich mir auch bereits, aber wenn unten nur wenig drin ist?


    wenn die alle Zellen mit Brut oder Honig/Futter voll gemacht haben, gibt es natürlich keinen Platz mehr für weiteres Futter, dann wird erst durch schlüpfende Brut wieder etwas Platz, aber das wird nicht für ausreichend Winterbienen reichen, weil ohne offene Brut der Verbrauch gering ist, d.h. bei Abgang der Sommerbienen ist die Kiste fast leer.

    Beim Einpacken des Sirups muß nur wenig Wasser noch entfernt werden, es wird schnell eingepackt und verdeckelt- es erfolgt keine Futterverdichtung mit freiwerdenden Zellen für das Eierlegen wie bei 1:1 Fütterung.

    Varrose und/oder Überfütterung/Spättracht führen also zum selben Ergebnis.

    Auch das ist nicht der Fall, die Brut ist bereits reduziert und es sind ausreichend bis viele Zellen frei.

    Hi lieber Imker's, ich arbeite seit 2 Jahren mit Apiinvert 14kg-Eimern, im letzten Jahr habe ich die Eimer um 50% geleert um nicht zuviel Futterabnahme zu haben. Dieses Jahr habe ich einfach nur ca. 1/3 der Löcher im Deckel frei gegeben. Meine Überlegung war, wenn die Bienen nicht sofort alles entleeren können, dann nehmen sie über einen längeren Zeitraum kontinuierlich ab, was in meinem Sinne ist.

    Das klappt bei ca. 75 % meiner Völker super, bei den Anderen stelle ich fest, dass die Löcher, obwohl der Eimer noch voll ist von den Bienen verschlossen werden.

    Ich kann mir das nicht erklären, die Völker sind nicht so voll gefüttert, dass sie kein Futter mehr bräuchten. Hat jemand von euch eine Idee warum das bei einigen Völkern so sein kann?

    LGJörn

    Ich habe eine kurze Frage am Rande hierzu.

    Seit zwei Jahren bastel ich mir auf diesem Weg auch immer gute Jungvölker. Unten Brutraum, Kö mit ihren Begleitbienen rein, Waben und/oder Mittelwände, ordentlich Wasser(insbesondere im Sommer),

    Wie machst du das mit den Wasser ?

    Die Waben besprühen ....

    Nein, ich halte eine Wabe in eine Regentonne und wende sie paarmal, dann ist jede Menge Wasser drin/drauf/dran

    Ich habe eine kurze Frage am Rande hierzu.

    Seit zwei Jahren bastel ich mir auf diesem Weg auch immer gute Jungvölker. Unten Brutraum, Kö mit ihren Begleitbienen rein, Waben und/oder Mittelwände, ordentlich Wasser(insbesondere im Sommer), Futter. Flucht drauf und je nach Besatz der Honigräume 3-5 Dadant. Flugloch natürlich zu und Boden auf, idealerweise auch ein bisschen erhöht gestellt damit gut Luft rein kann. Klappt super, solange die Kö was taugt.


    Aber ich setze die Kö mit ca. 5 Bienen einfach so rein, ohne Käfig. Ist noch nie schief gegangen. Habe ich nur Glück oder ist der Käfig unsinnig?


    M.E. geht's auch ohne Käfig weil die Bienen aus dem HR ja ihrer Weisel beraubt sind, sie riechen aber die Pheromone der neuen Kö. Sie werden schnell merken, es gibt nur die neue Kö und gehen bereitwillig runter. Die Bienen gehen ja nur wegen DER KÖNIGIN runter, sonst würden sie ja oben bleiben.

    Warum sollten sie die Kö abstechen?

    In Charlottenburg sind mir gestern die ersten blühenden Linden begegnet, dieses Jahr also leichte Überschneidung mit der Robinie, die noch nicht überall abgeblüht ist.

    Hallo liebe Immenfreunde, heute eine mir nicht plausible Entdeckung.

    An einem meiner Warre-Beuten war heute bei regem Flugbetrieb zu beobachten, dass viele Drohnen die Beute verließen. Wächterbienen haben sie nicht wieder herein gelassen, ich hatte gar den Eindruck sie werden aktiv vertrieben.

    Gegen Abend konnte ich vor der Beute ca. 30/40 Drohnen sehen, die sich gesammelt haben und nur noch ein Häuflein Elend waren.

    Kann hier jemand eine Erklärung bringen? Das Volk ist normal stark, keine Auffälligkeiten, Futter ist vorhanden, Kö legt, Volk ist nicht geschwärmt und ich rate was los ist...

    Jörn