Beiträge von Berlinimker

    Besten dank für die Infos. Beantwortet zwar die Frage nicht direkt aber ich habe eine Anhaltsgröße womit ich rechnen kann. Ich habe mir bei Seip ne kleine Flasche(100ml) bestellt und teste das dieses Jahr. Im nächsten Frühjahr werde ich den Zuckeranteil untersuchen lassen und hier wieder berichten ob es die gleiche Aufspaltung von Saccharose in Glucose und Fructose bei dem angegebenen Mischungsverhänis wie bei Backhefe wird.

    Hallo liebe Imker's,

    ich bin auf der Suche nach einer Angabe wieviel Invertin in frischer Backhefe enthalten ist und finde im Internet absolut nüscht. Auch auf dem Produkt keine Angaben.

    Kann mir jemand helfen?


    Hintergrund; Ich habe im letzten Jahr Futterteig mit Backhefe gemacht, welchen ich durch das Länderinstitut Hohen-Neuendorf habe untersuchen lassen. Jetzt kam der Tip den doch mal mit reinem Invertin zu machen. Das möchte ich probieren, dazu muss ich ja aber wissen wieviel Invertin in Hefe ist um's umrechnen zu können.

    Für sachdienliche Hinweise herzlichen Dank.

    Anekdote am Rande;

    Ich habe zwar an allen Ständen Kontaktschilder angebracht aber mich erreichte im Rahmen des Faulbrutmonitorings der Hinweis vom Vet, dass alle Stände gut zu beschildern wäre.


    Auf meine Nachfrage was der Mehrwert auf dem von mir betriebenen Stand, innerhalb eines eingezäunten Solarparks und ohne Blickbeziehung nach außen wäre; -Keine Antwort-

    8)

    Waren Kristalle im Futter, das sich die Löcher zugesetzt haben?

    Das kann passieren, wenn das Apiinvert vom Vorjahr Frost bekommen hat.

    Ausgeschlossen, es ist diesjähriges Apiinvert mit dem neuen Logo.



    Oder sind diese Bienen superschlau und faul und haben die Vorräte einfach verdeckelt. 😁

    Dachte ich mir auch bereits, aber wenn unten nur wenig drin ist?


    wenn die alle Zellen mit Brut oder Honig/Futter voll gemacht haben, gibt es natürlich keinen Platz mehr für weiteres Futter, dann wird erst durch schlüpfende Brut wieder etwas Platz, aber das wird nicht für ausreichend Winterbienen reichen, weil ohne offene Brut der Verbrauch gering ist, d.h. bei Abgang der Sommerbienen ist die Kiste fast leer.

    Beim Einpacken des Sirups muß nur wenig Wasser noch entfernt werden, es wird schnell eingepackt und verdeckelt- es erfolgt keine Futterverdichtung mit freiwerdenden Zellen für das Eierlegen wie bei 1:1 Fütterung.

    Varrose und/oder Überfütterung/Spättracht führen also zum selben Ergebnis.

    Auch das ist nicht der Fall, die Brut ist bereits reduziert und es sind ausreichend bis viele Zellen frei.

    Hi lieber Imker's, ich arbeite seit 2 Jahren mit Apiinvert 14kg-Eimern, im letzten Jahr habe ich die Eimer um 50% geleert um nicht zuviel Futterabnahme zu haben. Dieses Jahr habe ich einfach nur ca. 1/3 der Löcher im Deckel frei gegeben. Meine Überlegung war, wenn die Bienen nicht sofort alles entleeren können, dann nehmen sie über einen längeren Zeitraum kontinuierlich ab, was in meinem Sinne ist.

    Das klappt bei ca. 75 % meiner Völker super, bei den Anderen stelle ich fest, dass die Löcher, obwohl der Eimer noch voll ist von den Bienen verschlossen werden.

    Ich kann mir das nicht erklären, die Völker sind nicht so voll gefüttert, dass sie kein Futter mehr bräuchten. Hat jemand von euch eine Idee warum das bei einigen Völkern so sein kann?

    LGJörn

    Ich habe eine kurze Frage am Rande hierzu.

    Seit zwei Jahren bastel ich mir auf diesem Weg auch immer gute Jungvölker. Unten Brutraum, Kö mit ihren Begleitbienen rein, Waben und/oder Mittelwände, ordentlich Wasser(insbesondere im Sommer),

    Wie machst du das mit den Wasser ?

    Die Waben besprühen ....

    Nein, ich halte eine Wabe in eine Regentonne und wende sie paarmal, dann ist jede Menge Wasser drin/drauf/dran

    Ich habe eine kurze Frage am Rande hierzu.

    Seit zwei Jahren bastel ich mir auf diesem Weg auch immer gute Jungvölker. Unten Brutraum, Kö mit ihren Begleitbienen rein, Waben und/oder Mittelwände, ordentlich Wasser(insbesondere im Sommer), Futter. Flucht drauf und je nach Besatz der Honigräume 3-5 Dadant. Flugloch natürlich zu und Boden auf, idealerweise auch ein bisschen erhöht gestellt damit gut Luft rein kann. Klappt super, solange die Kö was taugt.


    Aber ich setze die Kö mit ca. 5 Bienen einfach so rein, ohne Käfig. Ist noch nie schief gegangen. Habe ich nur Glück oder ist der Käfig unsinnig?


    M.E. geht's auch ohne Käfig weil die Bienen aus dem HR ja ihrer Weisel beraubt sind, sie riechen aber die Pheromone der neuen Kö. Sie werden schnell merken, es gibt nur die neue Kö und gehen bereitwillig runter. Die Bienen gehen ja nur wegen DER KÖNIGIN runter, sonst würden sie ja oben bleiben.

    Warum sollten sie die Kö abstechen?

    In Charlottenburg sind mir gestern die ersten blühenden Linden begegnet, dieses Jahr also leichte Überschneidung mit der Robinie, die noch nicht überall abgeblüht ist.

    Hallo liebe Immenfreunde, heute eine mir nicht plausible Entdeckung.

    An einem meiner Warre-Beuten war heute bei regem Flugbetrieb zu beobachten, dass viele Drohnen die Beute verließen. Wächterbienen haben sie nicht wieder herein gelassen, ich hatte gar den Eindruck sie werden aktiv vertrieben.

    Gegen Abend konnte ich vor der Beute ca. 30/40 Drohnen sehen, die sich gesammelt haben und nur noch ein Häuflein Elend waren.

    Kann hier jemand eine Erklärung bringen? Das Volk ist normal stark, keine Auffälligkeiten, Futter ist vorhanden, Kö legt, Volk ist nicht geschwärmt und ich rate was los ist...

    Jörn

    In Berlin habe ich heute die ersten offenen Robinien gesehen, denke noch wenige Tage dann geht's los. Wetterbericht sieht vielversprechend aus.

    kapis bei meinen Dadant-und DNM Beuten lege ich die Streifen auf die Oberträger und dann Deckel drauf, nur bei Warre habe ich das anders gemacht(siehe Beitrag zuvor).

    Futterteig hatte ich nicht dabei, wozu? MAQs lege ich nur ein, wenn ausreichend Futter im Volk ist, also erst füttern(ggf. eine leichte Gabe), dann Maqs drauf, 14 Tage später kann man weiter füttern.

    Bei Dadant könnte man sicher Futterteig in einer Futtertasche drin lassen, ob das nun gut ist weiß ich nicht, habe ich noch nicht probiert.

    Ich habe letztes Jahr dazu mit Andermatt(Hersteller) telefoniert, die hatten keine Empfehlung für Warré und meinten ich sollte mal einen halben Streifen nehmen. Das hat mir nicht eingeleuchtet, da die Völker nicht deutlich kleiner sind als in anderen Beuten und die Säure ja "nach unten fällt".

    Also habe ich einen ganzen Streifen quer über die obersten Zarge auf die Oberträger gelegt. ich habe dann einen kleinen Distanzrahmen aufgelegt(schmaler Zwischenboden, den ich als Bienenflucht nehmen kann) und darauf das Kissen.

    Hat super geklappt, nach ca. 14 Tagen das Ganze entfernt.


    Wenn man nach weiteren ca. 14 Tagen immer noch starken und erneuten Milbenfall feststellt, könnte man nochmal einen Streifen einlegen, das war bei mir nicht nötig.

    Ich benutze MAQ's seit ca. 3 Jahren und hatte noch nie Völkerverluste oder Kö-Verluste während/nach der Behandlung. Die Milbenlast reduzieren die Streifen m.E. recht gut.

    Ich nutze die Streifen in DNM 12'erEinzargig, Dadant und auch Warre.

    Mich begeistert, dass die Streifen nahezu Wetterunabhängig arbeiten und auch zügig und ohne viel Aufwand ins Volk gebracht werden können.

    Der Preis ist natürlich hoch, aber dafür sind sie in meinen Augen halt zuverlässig.