Beiträge von BienenFine

    Hallo,
    Brombeere blüht Mai bis August mit laut Literatur gutem Pollen-/Nektarwert. Das ist schonmal keine schlechte Idee. :)
    Ein paar weitere Vorschläge wären
    - unterschiedliche Weidenarten, wie z.B. Salweide, Korbweide, Silberweide... (Blüte März bis Anfang Mai, unterschiedliche Arten sorgen für eine nahezu lückenlose Blüte)
    - Obstbäume, Schlehe, Weißdorn, Mehlbeeren... (Rosengewächse)
    - neben der erwähnten Haselnuss zur Erweiterung des Pollenangebotes im Frühjahr und Honigtau im späteren Jahresverlauf noch Erle (später Februar bis April), Pappel, Hainbuche und Birke (April bis Mai)
    - Spitz- und Bergahorn (April bis Mai)
    - Rosskastanie (Mai bis Juni)
    - verschiedene Lindenarten, wie z.B. Winter- und Sommerlinde (Juni bis Juli)
    - Geheimtipp: Wintergeißblatt (Lonicera purpusii) blüht Dezember bis April und wurde von unseren Bienen bevorzugt gegenüber anderen Quellen wie Schneeglöckchen/Krokus und andere Frühblüher beflogen
    - Dauerblüher: z.B. Fingerstrauch (Potentilla fruticosa) blüht Mai bis September, aber nur mäßiges Pollen-/Nektarangebot, wurde bei uns wegen oben genannter Alternativen dieses Jahr nicht allzu gut beflogen
    - u.v.m. beliebig fortführbar :lol:


    Meiner Meinung nach ist man mit einheimischen durchsetzungsstarken Pflanzen besser bedient als mit eingebürgerten, die verregnen oder erfrieren (Spätfrost) können wie Robinie (Mai bis Juni) und Bienenbaum (Juni bis Oktober) oder ähnliches. Die Naturschützer hier bei uns schimpfen drüber, aber naja sind trotzdem bei den richtigen Bedingungen gute Trachtquellen.


    Lg

    Der Honig muss zur Messung absolut flüssig sein, sonst zeigt das Refraktometer einen zu hohen Wert an! Zur Verflüssigung kannst du eine kleine Menge Honig entnehmen, möglichst in einem verschlossenen Gefäß (damit kein Wasser verloren geht) 5 Stunden auf 50 Grad erwärmen, danach abkühlen lassen. Dann hast du eine valide Messung.

    Hallo Maxikaner,
    aber in deiner Mischung sind ja nur 7 Arten, ist das nicht ein bisschen wenig?
    Was habt ihr denn für einen Boden?
    Soll es allgemein was für Bienen und andere Bestäuber oder nur für Honigbienen werden?
    Empfehlen kann ich die hier angebotenen Mischungen: Rieger Hoffmann.
    Bei uns werden zur Zeit diese Mischungen an der Hochschule getestet. Ich würde dir eine Mischung angepasst an den Boden mit möglichst wenig Kulturarten und keinem Gras empfehlen. Außerdem kann ich anhand der Erkenntnisse von uns die Herbstansaat empfehlen.
    Wichtig:
    - gute Bodenvorbereitung
    - 1. Jahr nach der Aussaat: 1. Pflegeschnitt im Mai/Juni, 2. Pflegeschnitt im Juli/August ca. 20 cm über dem Boden, um unerwünschte Arten aus der Samenbank zu unterdrücken
    - ab 2. Jahr: 1 Pflegeschnitt in 2 Schritten ca. 8 Wochen versetzt zwischen Ende Mai und Mitte Juni


    An Interessenten hier die Ergebnisse unserer Blühstreifen-Forschung: http://www.llg.sachsen-anhalt.…t/14_pt_bluehstreifen.pdf
    Jetzt 6 Jahre nach der Ansaat sind immer noch ein Großteil der Arten präsent und fruchtbar (d.h. sie blühen).
    Jede Woche seit April begehe ich den Streifen zusammen mit einer Naturschützerin die Wildbienen erforscht. Es blüht immer was. Als erstes fängt die rote Lichtnelke an.
    Neben zahlreichen Wildbienenarten (alles Mögliche, sie könnte da genauer Auskunft geben), fliegen hier auch immer Falter und natürlich Honigbienen! Besonders attraktiv waren in letzter Zeit die Färber-Hundskamille, die Knautia, der Salbei und der Wegerich.


    Gruß
    Sophie

    Hi,
    ich hab auch 3 Völker und verkauf nur durch Mundpropaganda. Am besten ist es wenn man die Ernte schon "verkauft" hat, bevor überhaupt geschleudert wurde. Also mir rennen sie grad die Türen ein :lol:


    Ich würd dir raten dein Schild dranzumachen und auf einen Extrazettel draufzuschreiben: "Ausverkauft bis: ..."
    Das macht eine bekannte Imkerin von mir so und sie hat ihren Honig innerhalb von 2 Wochen verkauft.

    Hab nach dem lateinischen Namen gesucht und nihts gefunden, ist warscheinlich ein Synonym von Thalictrum aquilegiifolium, der Akelei-Wiesenraute.
    Der Bienenweidepflanzenkatalog Baden-Würtembergs sagt (kurz zusammengefasst):
    "Wichtige Nahrungspflanze für oligolektische (Pollen nur weniger Pflanzenarten sammelnde) Wildbienen."
    http://144.41.33.58/4DACTION/W…BW_Taxon_de?TaxonID=66838
    Zu Nektar- und Pollenwerten steht leider nichts.
    Ansonsten scheint sie sehr viel Pollen und - wie schon gesagt - keinen Nektar anzubieten.

    Ich hatte ein ähnliches Problem: Meine Bienen sind nicht in den Honigraum gegangen und sind unten schwarmtriebig geworden bzw. haben das Brutnest verhonigt. Da hat es geholfen verhonigte Brutraumwaben nach oben in den Honigraum zu geben und mit den dortigen Mittelwänden zu tauschen. Ich wollte keine Brutwaben hochhängen wie es mir Imker aus meinem Verein geraten haben. Die Waben waren unbebrütet und ich werde sie auch jetzt demnächst super mit schleudern können ;)


    Gruß Sophie

    Hallo Gerhard,


    wir verwenden hier seit neuestem den Einhand-Königinnenzeichen-Fänger. Vorher hatten wir auch separat das Abfangrohr und das Zeichenrohr.
    Ich muss sagen es ist teuer, aber es funktioniert ganz gut. Wenn man zwei Hände besitzt, hat man dann noch genau eine Hand frei, um das Rähmchen zu halten. Die Begleitbienen die man mit fängt, können durch das "Absperrgitter" abfliegen.


    Grüße
    Sophie

    Hallo,
    mir kommen Fragen auf, wenn ich das hier so lese.

    Zitat

    Angefangen habe ich 2015 mit einem Scharm in einem Ablegerkasten (10 Waben). Diesen habe ich meines Erachtens nach gut über den Winter bekommen und dieses Jahr zu Ostern konnte ich dieses Völkchen in die richtige (HiBeh.) Beute umsetzten.
    Das war am 3.4.


    Hast du beim Umhängen der Waben Anfang April Brut gesehen?

    Zitat

    Ich tippe fast schon auf stille umweiselung... angeblich hat man da bis 1 bis 3 Wz in der Mitte der Wabe. Bei mir war eine. Könnte also passen.


    Wann hast du die Weiselzelle gesehen und was hast du mit ihr gemacht? Gebrochen? In Ruhe gelassen?
    Falls du alle Beobachtungen und Eingriffe an den Bienen dokumentierst, kannst du ja nochmal nachkucken.


    Ansonsten vermute ich bei der negativen Weiselprobe das eine Königin da ist?!


    Gruß Sophie

    Ich schließe mich den Vorrednern an:
    Honig ist vegetarisch, kann aber nicht vegan sein. Was nicht heißen soll das nicht trotzdem einige gemäßigte Veganer ab und zu Honig essen (aus von Wolfgang genannten Gründen #5).
    Ich hatte mal ein Gespräch mit einem Veganer darüber. Er hat mich gefragt ob denn nicht einige Bienen von mir zerquetscht werden und ob denn nicht Imkern Massentierhaltung ist. Ich hab geantwortet dass ich durchaus pro Durchsicht 2-3 Bienen unabsichtlich zerquetsche. Aber da im Sommer natürlicherweise durchschnittlich 2000 Bienen pro Tag sterben, da ja auch täglich 2000 geboren werden, macht das dem Organismus Bien nicht so viel aus. Da hat er mich aber angekuckt :eek: :lol: .
    Was haltet ihr davon?


    Grüße Sophie