Beiträge von FloSch

    @Michi&Luffi:
    Ich habe gerade noch einmal in das Volk geschaut und festgestellt, dass alle anderen 10 Rähmchen aus diesem Jahr stammen, also in diesem Jahr mehr oder minder ausgebaute Mittelwände von Holtermann sind. Die Königin saß weiterhin genau in dem handteller großen Bereich, den ich schon gestern auf dem Photo gezeigt hatte.


    Jetzt habe ich aus einer anderen Beute ein leeres altes Rämchen auf der Seite, wo die Königin sitzt, dazugehängt. Mal sehen, ob die Gute sich jetzt mal umdreht und sich müßigt, die Seiten zu wechseln. Wäre ja schön...


    Hoffnungsvolle Grüße,
    Florian

    Michi : Das sind dieses Frühjahr bei einem norddeutschen Großhändler gekaufte Mittelwände, die im Honigraum ausgebaut und nach dem Schleudern in den Brutraum gehängt wurden, da dort noch nicht alle MW ausgebaut waren.


    luffi : Da könnten noch ein paar in den anderen Völkern sein, da muss ich nochmal schauen und ggf. umhängen.


    Danke für die Tipps, ich werde berichten.


    Gruß,
    Florian

    Hallo Amape,


    die Königin ist gezeichnet und noch vorhanden. Sie machte auch einen ganz vitalen Eindruck. Die stiefelte gerade genau über die (doppelt) bestifteten Zellen drüber. Gerade so, als würde sie verzweifelt nach Platz für weitere Stifte suchen. Reiner Zufall, dass sie nicht auf dem Bild drauf war.
    Brut gibt es auch in anderen Stadien, aber jeweils nur ein paar Hand voll über zwei Wabenseiten verteilt. Von Brutbrett kann kaum die Rede sein. Ich hatte den Eindruck, als wenn die Dame das Rämchen partout nicht verlassen wollte und nun nicht weiß, wohin mit den Stiften. Aber gleich nebenan wäre alles frei und frisch geputzt!?!
    Mir gehen da als Anfänger die Alternativen aus und im Imkerkurs haben wir so etwas Spezielles auch nicht besprochen (oder ich habe nicht aufgepasst...)


    Also, wenn noch einer eine Idee/ Empfehlung hat: Nur her damit!


    Gruß,
    Florian

    Hallo Leute,


    ich habe heute entdeckt, dass die Königin in einem meiner Völker Zellen bestiftet, die bereits mit Pollen gefüllt sind. Das ist ja mal nicht Sinn der Sache, oder?


    Zunächst zur Vorgeschichte:Ich habe mir als Neuimker zwei Wirtschaftsvölker im März besorgt (Ableger aus 2015) und im Laufe des Jahres zwei Ableger gebildet. Die Ableger entwickeln sich prima und die Wirtschaftsvölker haben Ende Juni eine ordentliche Menge Honig abgeworfen. Alle vier Völker werden in Segeberger Holzbeuten einzargig gehalten. Die Ableger entwickeln sich auch weiterhin super: Einfüttern vollzieht sich zügig und die Volksstärke nimmt kontinuierlich zu.


    Seit Ende Juni nimmt jedoch die Bevölkerung in meinen beiden Wirtschaftsvölkern langsam aber stetig ab. Im Juli hatte ich starken Varroabefall (mache ich mal daran fest, dass ich ein paar angeknabberte/ verkrüppelte Bienen in der Beute hatte). Nach zweimaliger AS Behandlung (Schwammtuch) fallen aber kaum noch Milben.


    Inzwischen sind gerade mal noch zwei bis drei Rähmchen mit Bienen besetzt und so richtig kommen die Guten nicht aus dem Quark. In den vergangenen Wochen fiel mir schon auf, dass nur wenig neue Brut vorhanden war (auch schon vor der AS Behandlung). Zu meiner Überraschung habe ich dann heute noch festgestellt, dass die Königin offensichtlich Zellen (teilweise doppelt!) bestiftet, die bereits zum Teil mit Pollen gefüllt sind.


    Mit meinem Laienverstand denke ich mir, dann hat sie wohl keinen anderen Platz zur Verfügung. Eine zweite, still umgewechselte Königin oder Weiselzellen habe ich nicht gesehen. Das Eigenartige ist nur, dass genau auf dem Nachbarrähmchen alles frei und frisch geputzt ist! Die Königin müsste sich also nur einmal umdrehen und alles wäre gut! Ein vereinigtes Brutnest sollte nach meiner theoretischen Erfahrung anders aussehen...


    Ich habe unten ein paar Bilder beigefügt, ich hoffe, man kann die falsch bestifteten Zellen erkennen. Das zweite Bild zeigt einfach mal die unbestiftete und von der Königin unangetastete Nachbarwabe, die aus dem ehemaligen Honigraum stammt.


    IMG_3096.jpgIMG_3105.jpg


    Kann mir einer sagen, was hier falsch gelaufen sein könnte, damit mir der Fehler nicht noch einmal passiert?
    Und wie geht man nun am besten weiter vor? Besteht noch eine Chance, dass sich die beiden inzwischen eher kleinen Wirtschaftsvölker noch vorm Winter erholen? Oder lieber vereinigen?
    Dann stellt sich die Frage: Jeweils ein Wirtschaftsvolk mit einem Ableger vereinigen oder die beiden Wirtschaftsvölker zusammenlegen?
    Gruß,
    Florian

    Guck mal bei eBay unter "Etikett trockengummiert" bzw. nach dem Verkäufer "adprinters-online", die haben glaube ich, was Du suchst sowohl als Honigglasetikett als auch als DIN A4 Blatt. Keine Ahnung, ob die was taugen.
    Falls jemand einen Weg kennt, um die Blanko-Honigglas-Etiketten zu bedrucken, gebt mal Bescheid, das wäre dann ja eine ganz interessante Alternative für mich. Nur von Hand beschrifte ich die mit Sicherheit nicht!

    Vielen Dank für Eure Kommentare, Hinweise und Gedankengänge!


    Kruppi :
    Ist ja alles bisher nur ein Gedankenspiel, ich will ja noch gar nicht alles umstellen, aber ich will eben auch nicht einen bisherigen evtl. Fehler weiter ausbauen...


    @ David SN:
    Mit der Praxis (also zum Ausprobieren) ist es halt nur so, dass man entsprechender Ausrüstung, die man ausprobieren kann, braucht und das kostet Geld. Zumindest kenne ich hier niemanden in der Gegend, bei dem man sich das evtl. mal abgucken könnte. Und bevor ich erneut Geld in die Hand nehme, mache ich mir dann doch lieber ein paar Gedanken - die kosten nämlich nix.


    Markus Göbel:
    Danke für den Hinweis mit der Schleuder, das werde ich mal etwas näher unter die Lupe nehmen.


    SK-Honig :
    Interessante Variante (2x5). Aber irgendwie auch komisch. Ich kann nicht genau beschreiben, warum, aber irgendwie sagt mir das nicht so zu. Habe ich für Segeberger auch noch nirgends zu kaufen gesehen und zum selber basteln fehlen mir zur Zeit die Möglichkeiten.

    Dann werde ich wohl diese Saison mit DNM für BR+HR weitermachen, sehen, dass ich meine Völker über den Winter bekomme und zur Ablegerbildung im nächsten Jahr vielleicht aufgrund mehr Erfahrung wissen, ob eine Umstellung hilfreich sein könnte.


    Gruß,
    Florian

    Hallo Leute!


    Nachdem ich mich in meiner Vorstellung schon dazu geäußert habe, dass ich mir bzgl. der Wahl meines Zargenmaßes als Anfänger (alles Segeberger DNM-Ganzzargen) nicht ganz sicher bin (Vielleicht hätte ich doch lieber eine Kombination aus 1,5 und Flachzargen dem Rücken zu Liebe nehmen sollen) habe ich verschiedene Tipps bekommen, wie man z.B. aus der Kombination von Ganz- und Halbzarge mal probeweise mit einer gestückelten BR-Hochzarge rumprobieren könnte ohne sich gleich wieder in den finanziellen Ruin zu stürzen. Bzgl. der Kombination von 2 Flachzargen zu einer 1,5 Zarge gab es dann unterschiedliche Meinungen hinsichtlich der Eignung, da zwei Flachzargen, ja eigentlich nur eine 1 1/3 Zarge ergeben. Die einen sagen "zu klein, funktioniert nicht" für 1,5 DNM Rähmchen, die anderen "zwar kleiner, funktioniert aber trotzdem".


    Das hat mich dann neugierig gemacht, mal auszurechen wie groß der Unterschied eigentlich ist, damit ich bei der nächsten Investition nicht Fehler mache, die man vorher schon hätte abwägen können. Also Zollstock geschnappt und Excel angeschmissen...


    Ich dachte mir vielleicht interessiert es den einen oder anderen Anfänger/ Wechselinteressenten/ Experimentierfreudigen/ Theoretiker oder die Praktiker, die dann endlich sagen können: "Habe ich doch schon immer gewusst/ gesagt!". Also hier mal die Ergebnisse.


    Ich habe zwar schon als Spendierbiene (soeben) gespendet, aber habe trotzdem noch nicht herausgefunden, wie man Bilder einstellt. Daher erst einmal die textuelle Beschreibung. Demnächst werde ich noch ein paar Skizzen ergänzen, wenn das funktioniert und Bedarf ist, damit das Ganze etwas einfacher nachzuvollziehen ist.


    Also, erst mal die Voraussetzungen:
    Ich besitze nur Segeberger DNM Ganz-Holzzargen von Holtermann (Hersteller BIENO natura) mit Holzböden nach Pfefferle, die Rähmchen sind alle entsprechend DNM (ich glaube von EWG). D.h. alle kommenden gemessenen Maße beziehen sich auf dieses Material. Kann also sein, dass das bei Styropor oder anderen Herstellern ein wenig anders aussieht...


    Dann die Messung am vorhandenen Objekt:
    Ich habe jetzt an einer DNM-Zarge zunächst außen gemessen, wie hoch die Zarge von der Unterkannte bis zur Falzoberseite (also die Fläche, auf der die nächste Zarge/ Deckel aufliegt) ist. Für meine DNM-Zarge sind das 234mm. Das ist bei mir das "Stapelmaß", also die Höhenerweiterung, die ich pro Zarge hinzugewinnen kann. Die Rähmchen liegen mit dem Oberträger auf der selben Höhe wie die Falzoberseite auf der Innenseite der Zarge auf, d.h. wenn ich vom Stapelmaß die Höhe der Rähmchen ohne die Dicke des Oberträgers (in meinem Fall 8mm) abziehe, dann weiß ich wieviel Platz zwischen der Rähmchenunterseite und der Zargenunterseite als Freiraum bleibt. Für meine aktuelle Situation bedeutet dies: Rähmchenhöhe von 223mm abzüglich der 8mm Oberträger bleiben 215mm, die in die Zarge hineinragen. D.h. bei einer Stapelhöhe von 234mm bleiben also 19mm Platz zwischen Unterseite Rähmchen und Zargenunterseite für die Kombi DNM-Zarge/ DNM-Rähmchen. das habe ich auch noch einmal nachgemessen und das stimmt so weit.


    Nun die Extrapolation auf die anderen Zangenmaße (Halb/ Flach/ Hoch):
    Ausgehend von der Annahme, dass der Freiraum zwischen Unterseite Rähmchen und Zargenunterseite für alle Zargenvarianten der selbe ist (19mm) kann man für jedes Zargenmaß aus dem (angenommen) genormten Rähmchenmaß (bei Holtermann/ Wikipedia nachgeschlagen) das Stapelmaß jeder Zarge berechnen (Höhe Rähmchen minus Oberträgerdicke plus 19mm). Das wären dann für:


    Halbzargen: 121 mm
    Flachzargen: 170 mm
    Hochzargen: 349 mm


    Wenn jemand die 19mm Freiraum für die oben genannten Zargentypen mittels Nachmessen bestätigen könnte, wäre ich dankbar.


    Jetzt kann man für jede beliebige Zargenkombinationen die gesamte Stapelhöhe berechnen und mittels der bekannten Rähmchenhöhe den verbleibenden Freiraum unter den Rähmchen zur Auflagefläche der untersten Zarge berechnen.


    Bonusraum:
    Allerdings habe ich mir gedacht, dass der Boden ja auch noch Freiraum beinhaltet, also flugs nachgemessen und man bekommt nochmals (zumindest bei meinen Böden) zusätzliche 50mm zwischen Lüftungsgitter und Oberkannte Boden (Falzfläche, auf der die erste Zarge draufsteht) dazugeschenkt. Macht also bei der Standard-Kombination DNM-Zarge mit DNM-Rähmchen und Holzboden nach Pfefferle insgesamt 69mm Freiraum!
    Off Topic: und der wird bei mir zu meinem Anfängererstaunen bisher auch nicht (wild-)bebaut. Muss der so groß sein?


    Zieleinlauf:
    Mit den vorhandenen Daten kann man jetzt also für jede beliebige Kombination aus Zargen und Rähmchen den Freiraum zwischen Boden und Rähmchenunterseite berechnen. Und die Ergebnisse haben mich als Laien doch etwas überrascht - so viel sei vorweg genommen. Zwei Fragen sind letztendlich für mich interessant gewesen:


    • Wie stark ändert sich der Standardfreiraum von 69mm? Bzw. um wieviel wird er kleiner/ größer?
      In der Auswertung des Freiraums (FR) stehen dann positive Werte für: Der Raum wird um den Betrag größer!
    • Und besteht ggf. die Gefahr, dass die Rähmchen zwar noch in die Kombination Boden/Zargen passen, aber ggf. über den unteren Rand der unteren Zarge überstehen? Dann könnte man die Rähmchen am Stand zwar in die Beute einhängen, ein Abnehmen des Brutraums (warum auch immer) wäre nicht ohne weiteres möglich, weil beim Abstellen der Zarge(n), die Rähmchen unten herausstehen, also auf der Abstellfläche aufliegen würden und dann nach oben aus der Zarge herausgestoßen werden.
      In der Auswertung des Überstand (ÜS) stehen dann positive Werte für: Die Rähmchen stehen um den Betrag über!
      Negative Werte: Die Rähmchen sind/ bleiben "in" der Zarge


    Auswertung:
    Alle Werte im Vergleich zur Kombination Hochzarge/ Hochrähmchen (als Vergleich die Absolutwerte: Freiraum 69mm, Überstand -19mm)
    Hierzu die Werte, die abweichend von den oben genannten Standardwerten dazu gerechnet werden müssen:


    Trommelwirbel...



    • Ganz+Halb-Zarge/ Hoch-Rähmchen: FR +6mm, ÜS -25mm
    • Flach+Flach-Zarge/ Hoch-Rähmchen: FR -9mm, ÜS -10mm
    • Flach+Halb-Zarge/ Hoch-Rähmchen: FR -58mm, ÜS +39mm
    • Halb+Halb+Halb-Zarge/ Hoch-Rähmchen: FR +14mm, ÜS -33mm


    (mein) Fazit:
    Es scheint also relativ egal zu sein, ob ich statt einer Hochzarge, die Kombinationen 1, 2 oder 4 als alternativen (Behelfs-)Aufbau wähle. Die Abweichungen sind mMn so gering, dass es den Bienen egal sein dürfte (die Praxisimker dürfen mich eines Besseren belehren!)
    Nur Kombination 3 scheint etwas kritisch, wenn theoretisch auch möglich. Die Bienen müssen sich halt hinter dem Anflugloch durch einen etwas kleineren Freiraum von "nur" 11mm Höhe quetschen, um in die Wabengassen zu kommen und der Imker/ die Imkerin kann den Brautraum nicht ohne weiteres getrennt abstellen, weil die Rähmchen unten aus den Zargen herausschauen.


    Finales Fazit:
    Mir bleibt die Qual der Wahl zum Probieren, entscheidend wird sein, welches das interessanter Maß für mich bzgl. der Honigräume sein könnte (Halb oder Flach)... Irgendwelche Tipps?


    Falls jemand einen Denkfehler entdeckt bin ich für jeden Hinweis dankbar.
    Ebenfalls dankbar wäre ich für echte Maße von Besitzern von Halb/ Flach/ Hochzargen zur Verifikation der Berechnung.


    Ansonsten darf natürlich jeder von den Werten halten was er will, also viel Spaß beim Interpretieren und Philosophieren!


    Gruß,
    Florian