Beiträge von Saxonicus

    Beschäftigt Euch doch mal mit der UN-Agenda 21. Ich hab die Doku " Return to Eden" hier der Seite 19 Beitrag 263 reingestellt. Die gesamte Doku ist sehr interessant und ab 01:16:50 wird das Handeln von politischen Entscheidern und den NGOs recht gut dargestellt. Da kann man dann recht gut verstehen warum der Landwirtschaft und auch unserer mittlerweile politisch gewordenen Honigbiene so viele Steine in den Weg gelegt werden.

    Peredovick ist vom BMEL als bienenfreundliche Sorte eingestuft. Laut Beschreibung Nektarreich und keine F1 . Die ist auch in der Imkermischung Verden mit drin und wurde bei mir gut angeflogen.

    Ich sag an dieser Stelle mal einen herzlichen Dank für die netten und hilfreichen Antworten. Für die anderen nicht ;-)


    Ich habe mir also weiße Fluglochschieber bestellt und werde die bei Bedarf dann per Klebeband anpassen. Ich bin gespannt wie der Umzug dann klappt :-)

    Damit dürfte das Thema als abgeschlossen betrachtet werden können

    Die ideale Fluglochgrösse beträgt gemäß Tom Seeley 5 cm2. Ich habe deshalb ausgenommen von 6 Öffnungen nebeneinander alle anderen Öffnungen abgeklebt. Du kannst auch gleich den Fluglochkeil von Nicot nehmen, an dem Du die entsprechenden Öffnungen ausbrechen musst, da Du die Fluglochgrösse eigentlich nicht mehr verändern musst. Es gibt nur wenige Anlässe das Flugloch extrem zu verkleinern w.z.B. Räuberei oder bei der TBE. .Diese "perforierten" Fluglochkeile von Nicot verwendet auch der Reiner Schwarz, wie ich bei seinem heutigen Vortrag beim Binder sehen konnte. Anscheinend hat er die Zwischenstücke zwischen den einzelnen Öffnungen auch noch entfernt, so dass er dem Bienenvolk ein durchgängiges Flugloch bietet. Ich bin am überlegen meine Fluglochkeile entsprechend umzuarbeiten. Ausserdem verwendet er die geschlossenen Nicotböden. Sind etwas preiswerter und entsprechen der aktuellen guten imkerlichen Praxis eines geschlossenen Bodens. Seine Begründung war auch die problemlose Erkennung, ob das Volk den Boden sauber hält, also bzgl. Hygiene.

    Die Bienen sind ganz hervorragend auf die verschiedenen klimatischen Gegebenheiten und den Bedürfnissen des Bienenvolkes eingestellt. In der Brutphase sind sie in der Lage aufs zehntel genau die optimaler Bruttemperatur einzuhalten. Andererseits sorgt in der Winterzeit der sogenannte "Lammertsche Temperatursprung" also das Aufheizen des Bienenvolkes auf bis ca. 25°C (u.U. bis 30°C) und der dann folgende Temperaturabfall auf ca.15 °C (u.U. bis10°C) für wechselnde Temperaturen im Bienenvolk. Die Vorteile sind zum Einen die ökonomische Verwendung der Futterreserven ( wie beim Auto: Gas geben und rollen lassen) und dem Schutz vor Krankheitserregern.

    Wenn nur das Bienenvolk und nicht die ganze Beute isoliert wird, kommt über kurz oder lang nach dem Beenden der Heizphase durch das Bienenvolk der Temperaturabfall bis zu dem Punkt an dem das Bienenvolk wieder zu heizen anfängt.

    Wahrscheinlich kommen von dem Aufheizen daher auch die Probleme mit Bienenvölkern, wenn die ganze Beute isoliert wird und sich der Temperaturabfall verzögert.

    Interessant ist vll. die Frage ob das Bienenvolk über die Länge der Zeit vom Beenden des Aufheizens bis zum Wiedereinsetzen des Heizen einen Zusammenhang zur Umgebungstemperatur und Brutgeschehen herstellen kann.


    Imkerliche Grüsse

    Die geschlossene Seite des Innendeckels gehört eigentlich auf die Brutraumzarge und die Isolation nach oben. Der Nicotfütterer ist 6cm hoch und wenn Du den noch mit Isolationsmaterial (Hobelspäne) verfüllst hast Du eine schöne Dämmung von mindestens 8 cm ( 2cm ID+6 cm Nicot). Die Späne verwende ich im Jahr darauf für den Smoker.

    Versuchsweise habe ich dieses Jahr mal bei einigen Völker anstatt des normalen Innendeckels meine Deckel mit Bienenfluchten (Raute) auf den Brutraum aufgelegt. Die Bienenflucht nach oben und den Zwischenraum um die Bienenflucht herum ebenfalls mit staubarmen Hobelspänen verfüllt. Theoretisch könnten die Holzspäne die aufsteigende Feuchtigkeit aufnehmen. So stelle ich mir das jedenfalls vor.

    Meine Überlegungen gehen auch dahin den Innendeckel noch mit einer Spiegelfolie auszustatten .

    Imkerliche Grüsse

    Hallo Jan,

    ja ich würde die Positionen ändern. Als Erstes kannst Du den isolierten Innendeckel auf die Brutraumzarge legen und dann darauf den Nicotfütter . Der Nicotfütterer muss damit nirgendwo gelagert werden, wenn er auf den Völkern verbleibt. Gleichzeitig kannst Du ihn als Isolationswerkzeug für die Überwinterung verwenden, wenn Du ihn z.B. mit Hobelspäne verfüllst. Ich nehme dazu staubarme Hobelspäne aus dem Baumarkt, die für Pferde gedacht sind.

    Eine Folie nutze ich nicht.

    Imkerliche Grüsse

    Morgen 11.30-13.00 in der Festhalle Tröbsdorf bei Weimar anlässlich dem 9. Weimarer Bienensymposium Torben Schiffer mit dem Vortrag: Feuchtigkeitsregulierung, Propolis, Wärmehaushalt-wie macht's das Bienenvolk. Also hin Leute !!! Nicht über sondern mit dem Torben reden!!!