Beiträge von Saxonicus

    Die Bienen sind ganz hervorragend auf die verschiedenen klimatischen Gegebenheiten und den Bedürfnissen des Bienenvolkes eingestellt. In der Brutphase sind sie in der Lage aufs zehntel genau die optimaler Bruttemperatur einzuhalten. Andererseits sorgt in der Winterzeit der sogenannte "Lammertsche Temperatursprung" also das Aufheizen des Bienenvolkes auf bis ca. 25°C (u.U. bis 30°C) und der dann folgende Temperaturabfall auf ca.15 °C (u.U. bis10°C) für wechselnde Temperaturen im Bienenvolk. Die Vorteile sind zum Einen die ökonomische Verwendung der Futterreserven ( wie beim Auto: Gas geben und rollen lassen) und dem Schutz vor Krankheitserregern.

    Wenn nur das Bienenvolk und nicht die ganze Beute isoliert wird, kommt über kurz oder lang nach dem Beenden der Heizphase durch das Bienenvolk der Temperaturabfall bis zu dem Punkt an dem das Bienenvolk wieder zu heizen anfängt.

    Wahrscheinlich kommen von dem Aufheizen daher auch die Probleme mit Bienenvölkern, wenn die ganze Beute isoliert wird und sich der Temperaturabfall verzögert.

    Interessant ist vll. die Frage ob das Bienenvolk über die Länge der Zeit vom Beenden des Aufheizens bis zum Wiedereinsetzen des Heizen einen Zusammenhang zur Umgebungstemperatur und Brutgeschehen herstellen kann.


    Imkerliche Grüsse

    Die geschlossene Seite des Innendeckels gehört eigentlich auf die Brutraumzarge und die Isolation nach oben. Der Nicotfütterer ist 6cm hoch und wenn Du den noch mit Isolationsmaterial (Hobelspäne) verfüllst hast Du eine schöne Dämmung von mindestens 8 cm ( 2cm ID+6 cm Nicot). Die Späne verwende ich im Jahr darauf für den Smoker.

    Versuchsweise habe ich dieses Jahr mal bei einigen Völker anstatt des normalen Innendeckels meine Deckel mit Bienenfluchten (Raute) auf den Brutraum aufgelegt. Die Bienenflucht nach oben und den Zwischenraum um die Bienenflucht herum ebenfalls mit staubarmen Hobelspänen verfüllt. Theoretisch könnten die Holzspäne die aufsteigende Feuchtigkeit aufnehmen. So stelle ich mir das jedenfalls vor.

    Meine Überlegungen gehen auch dahin den Innendeckel noch mit einer Spiegelfolie auszustatten .

    Imkerliche Grüsse

    Hallo Jan,

    ja ich würde die Positionen ändern. Als Erstes kannst Du den isolierten Innendeckel auf die Brutraumzarge legen und dann darauf den Nicotfütter . Der Nicotfütterer muss damit nirgendwo gelagert werden, wenn er auf den Völkern verbleibt. Gleichzeitig kannst Du ihn als Isolationswerkzeug für die Überwinterung verwenden, wenn Du ihn z.B. mit Hobelspäne verfüllst. Ich nehme dazu staubarme Hobelspäne aus dem Baumarkt, die für Pferde gedacht sind.

    Eine Folie nutze ich nicht.

    Imkerliche Grüsse

    Morgen 11.30-13.00 in der Festhalle Tröbsdorf bei Weimar anlässlich dem 9. Weimarer Bienensymposium Torben Schiffer mit dem Vortrag: Feuchtigkeitsregulierung, Propolis, Wärmehaushalt-wie macht's das Bienenvolk. Also hin Leute !!! Nicht über sondern mit dem Torben reden!!!

    Ganz interessant ist in dem Zusammenhang ist auch, das die Bundesregierung das Ziel des täglichen Flächenverbrauchs von 30 Hektar auf 2030 verschoben hat. Diese Ziel von tgl. 30 ha sollte bis zum 32.12. diesen Jahres umgesetzt werden und wurde im Rahmen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie vor ungefähr 20 Jahren für das Jahr 2020 von der Bundesregierung festgeschrieben.Aktuell liegen wir bei 62 Hektar täglich. x365=22630 ha pro Kalenderjahr oder x10000=226,3 Millonen m2.

    Bei dieser Faktenlage bin ich leider sehr pessimistisch.

    Das beantwortet zwar Deine Frage nicht, aber mir ging das letztes Jahr genauso. Ich hab mit dem Fogger vorher viel herum experimentiert, bevor ich den zum Einsatz bringen wollte. Für mich ist das System nicht ausgereift genug. Da kann zu viel schief gehen und das Risiko dann meine Völker durch einen Anwenderfehler zu verlieren ist dabei sehr hoch. Ich weiß, dass es hier Leute gibt, die auf das Teil schwören. Meine Erfahrung ist... das man mehr als genau wissen muss wie das Ding funktioniert und mit der Oxalsäure Lösung zusammenspielt. Alleine die Verarbeitung ist einfach unterirdisch. Vielleicht hatte ich mit meinem Gerät Pech, aber es ging der Funkengeber nicht richtig und das haben hier schon einige Andere auch beschrieben und dann hatte ich Probleme mit dem Sperrmechanimus des Pumpenhebels. Dieser hatte sich immer wieder verklemmt. Zudem ist das Ganze Gerät höchst reinigungsintensiv. Es läuft eigentlich immer irgendwo etwas Lösung aus und hinterlässt seine ätzenden Spuren... daher muss nach jeder Behandlung alles zerlegt und sofort gereinigt werden, damit das Teil bei der nächsten Behandlung wieder einsatzfähig ist. Wie ich finde... ein guter Ansatz, aber noch nicht rund genug, damit es praktikabel einsetzbar ist. Aus meiner Sicht wäre es folgendes wichtig: 1.) die Qualität des Fogger im Allgemeinen zu erhöhen, 2.) Eine fertige Lösung herzustellen, die käufliche erwerbbar ist und in Ihrer Zusammensetzung stimmig ist und immer gleichgut funktioniert. Alles andere läuft unter dem Konzept... Try and Error... was bei mir dazu führte leider das Gerät wieder verkaufen zu müssen. Test nicht bestanden.

    Das Thema mit den mangelhaften Piezo Zündungen dürfte eigentlich bekannt sein. Sie wurden durch Bernhard kostenlos ersetzt wurden (steht alles hier Thema und Danke Bernhard !!!) Von einer eventuellen Falschmontage desselbigen wird hier im Forum auch berichtet. Probleme mit dem Sperrmechanismus des Pumpenhebels sind mir nicht bekannt.

    Aber wie Du darauf kommst das das Gerät höchst reinigungsintensiv wäre ist mir echt ein Rätsel. Meine Reinigung nach Benutzung des Gerätes beschränkt sich darauf mit 70% igen reinen Sprit solange zu spülen bis der Alkohol vorn an der Düse flüssig austritt . Da wird nichts zerlegt. Vll. ist dieses ständige Zerlegen und Zusammenbauen die Ursache für die von Dir beschriebenen Undichtigkeiten. Schicke doch mal ein paar Bilder wie Du vorgehst wenn Du den ANEL Fogger zerlegst, reinigst und wieder zusammenbaust .

    Was ich dann gar nicht verstehe ist, warum Du diese Gerät welches anscheinend nicht nur funktionell sondern auch noch technische Mängel hat , an jemandem Anderen verkaufen willst. Meiner Meinung gehört das Gerät zurück zum Verkäufer als Reklamation, zumal Du laut erstem Satz das Gerät erst ein Jahr hast .

    Exakt, 70% Prima. Die Reinigung geschah immer mit destilliertes Wasser.

    Warum reinigst Du nicht mit dem Primasprit 70% ? Eine Flasche mit Mischung bei der Anwendung, die andere Flasche 70% iger pur zum Durchspülen nach der Anwendung und anschließendem "Parken" bis zum nächsten Einsatz. Da gabs noch nie Probleme.

    Hat von euch schon mal jemand als Vergleich die Völker mit OS besprüht? Oder würdet ihr das mal bitte tun? Ich habe das Gefühl, dass das wirksamer ist.


    Gruß Jörg

    Nein, habe ich bis jetzt noch nicht gemacht. Ich habe den ANEL Fogger seit letztem Jahr im Einsatz und

    das erste Mal haben bei mir alle Völker das Frühjahr erlebt. Ich denke, das zeigt doch die sehr gute Wirksamkeit einer Blockbehandlung mit Oxalsäuredampf und diese Wirkung genügt mir eigentlich auch. Dazu kommt eine enorme Zeiteinsparung und damit auch Kosteneinsparung gegenüber allen anderen Behandlungsformen. Schön auch dass ich die Völker nicht öffnen musste und sie damit ziemlich in Ruhe gelassen habe. Es war übrigens auch das erste Mal das ich auf AS verzichtet habe und ich war wirklich froh angesichts der hohen Temperaturen im letzten Jahr.


    Be(e) happy Tom

    Ich habe nun auch den Fogger im Einsatz und frage mich, wie man diese dicken Nebel-Wolken hinkriegt.

    Bei mir ist der Nebel sehr sehr strahlförmig und auch gar nicht so nebelig, eher rauchig dünn.

    schau mal bitte #64

    Was kann ich in der Handhabung verbessern?

    Ist der lange anschraubbare Aufsatz zweckmäßig oder macht er es noch schwieriger?

    Mischungstemperatur (30-40 Grad C) und ca. 4 Sekunden Abstand zwischen den Pumpstössen einhalten. Die Verlängerung ist sehr zweckmäßig um einen gewissen Abstand zur Beute einzuhalten, aber auch um besser in die Beute zu dampfen.


    Be(e) happy Tom

    Also nochmal ohne unerwünschte Werbung für einen speziellen ostdeutschen Imkerfachmarkt. Wenn Ihr Eure Presslinge verbraucht habt gibts die Oxalsäure technisch kristallin 500 gr. für ca. 6,40 € im einschlägigen Imkerfachhandel. Wird oftmals unter Reinigungsmittel für Imker gelistet.

    Übrigens lässt sich die Mischungsmenge für eine Füllung pro Flasche auf 400 ml Alkohol und 120 gr. Ox. erhöhen. Das ergibt dann ca. 500 ml Mischung die auch in die Flasche passt. Temperatur ca. 30- 40 Grad und alles löst sich recht schnell auf und ist dann gleich Einsatzbereit.


    Be(e) happy Tom

    .. und zwei Ableger laut Vita. Warum sind die nicht mit getestet worden? Du bist demnach auch nich in einem IV organisiert sonst wäre der BSV und nicht die "Tante vom Vet.-amt" gekommen. Ob suspekt oder nicht , fürs Monitoring sinds halt bis zu zwölf Völker in der Sammelprobe. Ist auch verständlich bei der zu bewältigenden Masse in dem doch kurzen Zeitraum von 4 Jahren für ca. 35000 Bienenvölker.


    Be(e) happy