Beiträge von Saxonicus

    Falls Du selber mit Anel in Griechenland in Kontakt tritts, dann verweisen sie Dich an Bernhard der hier das Thema eröffnet hat. Ich habe das Gerät dann auch beim Bernhard erworben und bin auch mit seinem Service sehr zufrieden. Kinderkrankheiten wie die nicht funktionierende Piezo Zündung wurden zusammen mit einigen Dichtungen kostenlos zugesandt. Gerade war ja wieder ein Verbesserungsvorschlag bzgl. dem Warmhalten der Gas-bzw. Mischungsflasche Thema. Also der Bernhard kümmert sich wirklich sehr. Vielen, vielen Dank Bernhard !!!

    Klar können wir uns weiterhin austauschen. Dazu ist ja das Forum auch da.


    Mit imkerlichen Grüssen, Saxonicus

    Wir sollte uns hier nicht das Thema zerreden lassen. Das Thema ist der Anel Fogger und die Erfahrungen mit ihm. Meine Erfahrungen mit dem Gerät sind äusserst positiv. Ich kann diesen Verdampfer uneingeschränkt empfehlen. Der wird übrigens auch von ICKO in Frankreich verkauft und die würden ihn nicht anbieten wenn er nichts taugt.

    Ja, 6x müsste ausreichend sein. Ich hatte den Anel Fogger das erste Mal in Gebrauch und hatte wohl das erste Mal zu schnell gepumpt. Nach 3-4 Sekunden sollte der nächste Pumpstoss erst erfolgen so meine Erfahrung. Ich habe noch die Vollmaske Dräger xplore 6300. Eine einmalige Anschaffung für ca. 80 Euro. Ich denke, das diese Kombination die schonendste, effektivste und preiswerteste Methode darstellt, die Völker gegen die Milbe zu behandeln.

    Bei mir haben das erste Mal alle Völker überlebt. War auch gleichzeitig das erste Jahr ohne AS. Blockbehandlung 7x in 21 Tagen.

    Zur Winterbehandlung kann man zwei Mal hintereinander den Stand behandeln. Die erste Runde zum Auflockern der Traube. Danach ist die zweite Runde dann die eigentliche Varroabekämpfung.

    Welches Problem meinst du ? Das Problem PSM? Das Problem das nicht die Ursache sondern die Symptome bekämpft werden?

    Das Problem das nicht mal die Ursachen angesprochen werden?

    Das Problem das die einfachste Bekämpfungsform der Milbe verboten ist?

    Das Problem das man mit der Milbe Fachzeitschriften, Imkerversammlungen, Bienensymposien und nicht zu vergessen die Taschen der Antivarroamittelhersteller gut füllen kann?

    Hallo Georgie, die Steuerfreiheit für bis zu 30 Völker ist einfach eine politische Entscheidung , so wie zB. die Möglichkeit der Geltendmachung der Kosten für die Fahrt zur Arbeitsstätte als Nichtselbstständiger.

    Natürlich ist es ein Unterschied ob ich den Honig von 6 oder von 30 Völkern ernten will.

    Gehe mal von 50 kg Honig aus, da kann man 1,5 t Honig eben nicht mit einer 4 Waben Handschleuder ernten. Da musst man schon vorher in Technik investieren. Das weisst Du als ehemaliger Nebenerwerbsimker bestimmt am besten. Auch dehalb bin ich für die Abschaffung dieser Steuerfreiheit für die ersten 30 Völker.

    Wenn wie in Berlin mittlerweile 6 Völker auf dem km2 gemeldet sind + ein paar weitere nicht gemeldete+ die Wanderimker die die Berliner Linde ernten wollen, dann braucht das "Hobby" Imkerei nicht mit einer Neuimkerprämie gefördert zu werden. Das Geld wäre als Bestäubungsprämie für Imker besser investiert.

    Mein Vorschlag die Greeningprämie für Landwirte in den entsprechenden Trachten an das Aufstellen von Bienenvölkern zu koppeln geht ebenso in diese Richtung.


    Viele Grüsse in die Börde

    Tom

    Um die Honigbienen brauchen wir uns wohl auch kaum Gedanken machen. Es gibt viele Imker und Züchter. Viel mehr Gedanken sollten wir uns über die Wildbienen und Insekten machen. Diese Arten haben eine viel geringere Lobby. Selbst wenn die Honigbienen nicht "systemrelevant" wäre, wo sind den aktuell die Wildbienen und Insekten zum Bestäuben? Sie sind eben kaum noch da. Die sind vor einer hochsubventionierte Agrarindustrie geflüchtet.

    Also die Honigbiene soll es ja seit wieviel von Millionen von Jahren geben ? Den grössten Teil dieser Zeit lebten sie unabhängig von Menschen. Damit sind sie im ökologischen System der Erde natürlich systemrelevant, denn ansonsten würde es sie nicht mehr geben.

    Vergessen sollte man auch nicht den gesundheitlichen Nutzen für die zu bestäubenden Gewächse durch die Übertragung von Mikroben von der Biene auf die Pflanzen bei der Bestäubung. Das hat Bernhard Heuvel in Weimar in seinem Vortrag sehr gut erklärt. Die Grösse der Früchte hängt von diesen Mikroben ab und dient gleichzeitig als eine Art Impfung für die Pflanzen.

    Guten Abend, wir drehen uns immer mehr im Kreis. Ein Hobbyimker zahlr auch derzeit keine Steuern für Einkommen aus der Imkerei. Wäre die Hobbyimkerei steuerbar, prima, dann könnte ich mein negatives Betriebsergebnis von meinem Einkommen absetzen. Soviel Gewinne können die Erwerbsimker m.E. garnicht machen, wie die Hobbyimker an Verlusten produzieren, wenn deren Kosten nach den gleichen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen ermittelt werden. VG

    Hallo Georgie, Du erweckst hier den Eindruck, dass alle nichtgewerblichen Imker automatisch ein negatives Betriebsergebnis bzw. Verluste erzielen nur weil Du selber nicht kostendeckend arbeiten kannst.

    Schade für Dich, das Du aktuell nicht kostendeckend arbeitest. Schade auch das Dein imkerlicher Horizont anscheinend nur bis zu Deiner Nasenspitze reicht , denn ansonsten würdest Du nicht von Dir auf alle anderen nichtgewerblichen Imker schliessen.

    Meine Empfehlung an Dich: Such Dir doch einen erfahren, erfolgreichen gewerblichen Imker als Mentor bzw. Coach. Ich habe es jedenfalls so gemacht und habe wirklich viel dabei gelernt und mir viele Kosten erspart.

    Aus nichtgewerblichen Imker sind schließlich die meisten, eigentlich wohl alle gewerblichen Imker hervorgegangen. Diese Imker mussten kostendeckend arbeiten, um die unweigerlichen Investitionen bei steigenden Völkerzahlen stemmen zu können.