Beiträge von Christoph9

    Guten Abend,

    ich habe im Frühling Honigräume bei einem großen norddeutschen Händler gekauft. Das Holz war mir fremd und auf Nachfrage hieß es, dass es sich um "Sibirische Linde" handele. Da mir der Name suspekt war und ich im Internet nichts Hilfreiches dazu fand, wollte ich es genauer wissen. Die Antwort war allerdings nur ausweichend und wenig informativ. Vor kurzem machte mich jemand darauf aufmerksam, dass es sich um Paulownia-Holz (Kiri-Baum, Kaiserbaum, Blauglockenbaum, ...) handeln könnte. Vom Aussehen und den Eigenschaften passt das jedenfalls sehr gut.

    Wenn es sich wirklich um dieses Holz handelt, warum wird das nicht so deklariert? Der Name "Sibirische Linde" scheint jedenfalls dafür absolut nicht gebräuchlich zu sein. Der Name "Sibirisch" macht natürlich bei den Kunden viel her (ähnlich wie bei "Sibirischer Lärche"). Hat halt den Ruf von langsam wachsendem, hochwertigen Holz. Paulownia wächst dagegen extrem schnell, soll aber trotzdem hochwertig sein.

    Außerdem interessiert mich, wo das Holz genau herkommt. Der Anbau in Europa ist nach dem, was ich gefunden habe, noch nicht so üppig. Holz aus Fernost möchte ich dagegen nicht.


    Weiß jemand da mehr zu?


    Viele Grüße

    Christoph

    Guten Abend,


    danke für Eure Rückmeldungen. Mein Bienoxal-Verdampfer läuft jetzt auch wieder, nachdem ich die Mutter an der Glühkerze gelöst und den Kontakt etwas vom Rost befreit habe, der wahrscheinlich durch die Feuchtigkeit beim Abkühlen entstanden ist. Grundsätzlich kann man den genauso mit Wasser kühlen wie den Varrox, ist aber anscheinend deutlich empfindlicher. Dass die Oxalsäure beim Verdampfen z.T. daneben geht, ist mir auch schon aufgefallen. Das Pfännchen verdreht sich aber auch leicht, wenn man den Verdampfer nicht ganz in die Beute schiebt. Liegt vielleicht daran. Warum der Hersteller 45 sec. Verdampfungszeit angibt, ist mir nach wie vor völlig unverständlich. Ok, also günstiger in der Anschaffung, dafür mit Tücken.


    Viele Grüße
    Christoph

    Guten Abend zusammen,
    ich habe mir letztes Jahr den Pfannenverdampfer von Bienoxal (mit Hitzeschutzblech) zugelegt. Dieses Jahr hat er schon nach insgesamt 4 Behandlungen den Geist aufgegeben, vermutlich ist die Glühkerze kaputt. Eine Rückfrage beim Hersteller hat ergeben, dass er angeblich 2 g Oxalsäure in 45 sec. damit verdampft!? Das scheint mir mit diesem Gerät völlig utopisch. Die Verdampfung dauert bei mir ca. 3 min. Er meinte, dass das vermutlich für die Glühkerze zu lange wäre und sie deshalb kaputt gegangen wäre. :confused: Aber was soll ich denn machen, wenn sie nicht schneller verdampft? Die Verdampfung beginnt bei mir erst nach ca. 1 min, da nützt es mir nichts, wenn ich nach 45 sec. abschalten soll, damit die Kerze nicht kaputt geht. Also entweder mache ich etwas grundlegend falsch oder dieses Teil taugt einfach nichts.


    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit diesem Gerät und kann mir da Hinweise geben?


    Viele Grüße
    Christoph

    Bei Euch in Bayern war ja wahrscheinlich in der letzten Zeit auch Dauer-Gewitterstimmung, oder? Und Trachtlücke auch wie bei uns? Das würde ich darauf zurückführen. Also wie schon gesagt erst mal in Ruhe lassen und nicht zu viele Gedanken machen. :)


    Ableger kann man übrigens auch gut bilden, indem man eine offene Brutwabe mit reinhängt. Dann können sie sich selbst eine Königin ziehen.


    Viele Grüße

    Es doch sagen Einzelbeobachtungen nichts über generelle Vorgänge aus.


    Stimmt, deswegen habe ich mein Beispiel auch nicht weiter interpretiert. Nebenbei gesagt lassen sich aber mit Einzelbeispielen allgemeine Aussagen widerlegen oder zumindest relativieren.


    Danke, Ludger, für die sachlichen Erläuterungen. Im dem Zusammenhang finde ich die Arbeit von Günter Friedmann sehr interessant, der auf Basis von Schwarmtrieb selektiert. Als Berufsimker mit ein paar hundert Völkern hat er dabei natürlich viele Möglichkeiten. Aber er schreibt auch, dass sie bei einem Projekt in Ägypten von 100 Völkern nur ein wirklich für die Nachzucht geeignetes hatten und dann mit gutem Erfolg negativ ausgelesen haben. Das ist doch auch etwas für einen kleineren Bienenstand, oder? Da wäre wieder das Thema Basiszucht. Das regelmäßige Zukaufen von Königinnen finde ich ehrlich gesagt nicht wirklich zufriedenstellend.

    Lieber Ralf,
    nein, lustig gemacht habe ich mich nicht. Das war lediglich eine Erfahrung, die ich aktuell zu dem Thema mache. Ob Deine Erklärungen so stimmen, kann ich nicht beurteilen, u.a. weil ich nicht genau weiß, wer da in der Umgebung so imkert. Ich weiß nur von einem unmittelbaren Nachbarn, der ebenfalls schwärmen lässt. Ist aber sicher nicht der einzige Nachbar.


    Dass man durch ständiges Schwärmenlassen das Schwarmverhalten fördert, leuchtet ein. Dass man durch Standbegattung automatisch Stecher bekommt, mir nicht ohne Weiteres.

    Ich habe letztes Jahr von einem Imker in der Umgebung einen Schwarm bekommen. Der lässt seine Völker seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, einfach schwärmen ohne jede Auslese. Dieses Volk ist sowas von lammfromm.
    Im Vergleich dazu eine angeblich Belegstellen begattete Königin aus dem Bieneninstitut in Mayen, AGT. Dieses Volk ist vielleicht nicht aggressiv, aber deutlich stechfreudiger als der Schwarm.

    Danke für Eure vielen Hinweise! Das besagte Volk hat ansonsten viele positive Eigenschaften, weshalb ich nicht direkt ans Umweiseln denken möchte. Ich werde es jetzt erst mal noch beobachten wie es sich bei richtig schönem Bienenwetter verhält. Jedenfalls hat mir das Volk damit gezeigt, dass 2 Bruträume nicht das gelbe vom Ei sind, auch wenn das Trennen der Bruträume wahrscheinlich nicht der einzige Grund für dieses Verhalten ist.


    Futter haben Sie definitiv genug, Rauch habe ich verwendet, hat aber rein gar nichts gebracht.


    Noch eine Frage: Warum soll das Schneiden der Drohnenbrut hier so wichtig sein?


    Viele Grüße
    Christoph