Beiträge von Stefan L.

    30 Völker ist die ideale Zeit, um über einen Kran nachzudenken, wenn man sich vergrößern will. Später habe ich damit auch nicht angefangen...der Rücken dankt es mir. Auch wenn die Anschaffungskosten, im Beitrag 72 genannt, natürlich etwas abschrecken. Will man bei den 30 Völkern bleiben, lohnt es sich wahrscheinlich nicht und man ist mit kleinerer Technik besser bedient.

    Sicherlich ist ein Kran auf dem Hänger, und dann auch noch mittig drauf, nicht immer ideal. Allerdings sollte man sich vor Augen halten, was es alles zu transportieren gibt, wenn die Völkerzahlen steigen. Auch wenn man "nur mal schnell" kontrollieren fahren will, braucht man ggf. eine Menge Rähmchen, große Kiste für Drohnenschnitt, zusätzliche Honigräume usw. Dann ist beim Pickup ganz schnell Schluss, vor allem, wenn noch ein Kran drauf montiert ist. Dieser müsste dann auch ganz hinten auf der Ladefläche montiert sein, um genug Reichweite zu haben für die hintersten Beuten auf dem Hänger, oder entsprechend lang sein.


    Siehe auch Katalog von Apijuneda:

    http://www.apijuneda.com/img/gruas/EN_CRANES_CATALOGUE.pdf

    Hallo,

    hier ein paar Bilder meiner Kranlösung. Es können max. 48 Beuten Dadant mit je 2 Honigräumen transportiert werden. Der Kran wiegt 480 kg und hebt 180 kg/6m bzw. 230 kg/5m. Der Hänger hat 3,5t und ist 2,2m x 4,5m.


    Stifte werden innerhalb von Minuten im Anbrüter ausgeräumt.

    Das Umlarven hat den Vorteil, dass man nicht mehrfach ans Volk muss und sich auch die jüngsten Maden aussuchen kann. Auch eine ungezeichnete Königin ist kein Problem. Allerdings ist der Nachteil beim Umlarven, dass mitunter sehr wenig Futtersaft mit umgelarvt wird. Außerdem besteht die Gefahr, die Made zu verletzen. Daher habe ich die Zuchtkasette. Dabei ist bei mir das Problem, dass nur ca. 50% der Becher auch verwertbar sind, da teilweise Honig eingetragen wird, teilweise auch noch Stifte vorhanden sind. Es hat also alles Vor- und Nachteile.

    Zur Tages-Zählung: ich habe meine Kasetten am 20.5. eingehangen, am 24. in den Starter gegeben und heute am 25. in die Pflegevölker verteilt, wie also von mir schon weiter oben beschrieben. Dabei waren es fast alles jüngste Maden, und eben ein paar Stifte noch in den später bestifteten Bechern.


    Ich hatte in meinem Anbrüter (Sammelbrutableger Dadant) ca. 160 Zellen anpflegen lassen. Ich habe u.a. zwei Dadant Brutraumrähmchen mit je 4 Streifen zu je 15 Zellen reingehangen. Die oberen 3 Reihen wurden bis auf ganz wenige Ausnahmen komplett angepflegt, die untere Reihe wurde bei beiden Rahmen fast komplett ausgeräumt. Kennt dafür evtl. jemand einen Grund? Vielleicht ist es da unten zu kalt gewesen?

    Hallo,

    also ich zähle eigentlich immer Zusetztag plus 4 Tage, da die Königin wie beobachtet immer erst ein Stück braucht, bis sie anfängt in die Becher zu stiften, grade bei neuen Kasetten. Ich würde am Freitag Nachmittag mal rein sehen, damit du nicht Gefahr läufst, dass die Maden zu alt werden, ansonsten eben Samstag nochmal schauen.

    V2a Edelstahl-Spanplattenschrauben 3x25 (vorzugsweise Torx) mit Teilgewinde. Nachteil man muss vorbohren und braucht einen "Abstandshalter"zum Einschrauben mit dem Akkuschrauber, um die richtige Einschraubtiefe zu halten (bei mir ein Stück dickerwandiges Alurohr). Ist aber dafür hygienisch einwandfrei und kostengünstig.

    Ich habe die von euch allen vorgeschlagenen Varianten mit Rechen usw. auch schon alle versucht. Aubie ist das so wie du dir vorstellst? Das war meine zuletzt gebaute Version.



    Die Kämme von Kudenimker sind natürlich schneller hergestellt.

    Ich war aber wie gesagt mit dem allem bisher versuchten nicht zufrieden. Ihr habt natürlich Recht, dass ich mir das genau überlegen soll, weil es ja teuer ist. Und das mache ich auch. Ziel ist, in spätestens 2 Jahren auf maschinelle Entdeckelung umzustellen, so dass ich mir wegen der schlechteren Entdeckelbarkeit mit dem Messer keine Gedanken mache.

    Interessant wäre dagegen der Punkt der Reinigung. Da ich noch nie Hoffmannseiten hatte, kann ich mir das schlecht vorstellen, inwieweit diese einen erhöhten Reinigungsaufwand erfordern Aubie ? Sind die Verkittungen zwischen den Rähmchen gemeint?

    Hallo an alle und danke erstmal für die ganzen Antworten. BaarImker hat das richtig verstanden, ich will breitere Hoffmannteile als die standardmäßigen. Ich habe mal noch eine Zeichnung angehängt, da sieht man es vielleicht auch nochmal besser, was gemeint ist. Dass diese zum Entdeckeln mit dem Messer nicht vorteilhaft sind, ist mir auch bewusst. Das geht allerdings nur noch 1 oder 2 Jahre so, danach kommt die Entdeckelungs-/Schleuderstrecke, wenn alles läuft wie geplant.

    Aktuell habe ich 50 Völker und beliefere die Supermärkte im Umkreis. Da das bisher alles gut funktioniert, will ich das weiter so fortsetzen und auch vergrößern, da muss ich aber eben dann auch rationell arbeiten können. Rationell heißt auch, sich vorher Gedanken zu machen, um nicht in 3 Jahren alle Beuten und Rähmchen neu bauen zu müssen. Außerdem heißt das, die Arbeit so gut es eben geht zu automatisieren. Ich habe die Imkerei nicht gelernt und muss mir alles selbst erarbeiten und viele Erfahrungen sammeln. Aber mei, man ist nur einmal jung und wenn mans nicht versucht, kanns ja auch nix werden. Und wenns nix wird, dann stirbt man davon ja auch net ;)


    Robiwahn : die Stelle im Video zeigt genau das, was ich mir ersparen will. Klar, es dauert nicht so lang, aber es dauert eben. Und man ist auf die Hersteller von den Kämmen angewiesen. In Alu wirds die denke ich kaum geben (?), Stahl verzinkt kommt mir nicht in die Tüte (oder die Beute) und VA kostet dann auch mindestens einen Euro pro Stück. Ich habe auch schon selbst Kämme aus Holz gebaut, das war auch sehr ineffizient, da langwierig. Also sehr viele Nachteile mit den Kämmen ohne wirkliche Vorteile.

    Einziger Nachteil den ich bei den Hoffmannteilen sehe, ist, dass es sie eben nicht gibt. Aber dafür ist ja der Thread hier.


    Daher nochmal: kennt jemand einen Shop, der sowas verkauft, oder einen Betrieb, der das günstig fertigt? Auf Nachfrage bei Geller hieß es nur, dass sie erst wieder im Herbst fertigen können. Tja, man kann eben nie früh genug anfangen sich Gedanken zu machen.


    Rähmchen.pdf

    Ich habe schon alles probiert, die 10er, 11er und 12er, bisher aber immer mit Abstandshaltern, was für das Entdeckeln genauso wenig praktikabel ist. Durch die Hoffmannteile spare ich mir wenigstens die Arbeit mit den Abstandshaltern. Bei den 11ern wurden die Waben aber schon ein bisschen weiter rausgezogen als bei 12 Waben, daher nun meine Tendenz in diese Richtung.

    Mit den kaufbaren gezackten Kämmen habe ich auch das Problem, dass die Rähmchen nach dem Schleudern nicht einfach in den Honigraum zurück rutschen sondern jedes einzeln reingelegt werden muss - das ist mir auf Dauer zu anstrengend ;)

    Hallo,


    ich würde gern meine 12er Dadant Honigräume mit 11 Rähmchen bestücken (keine 12 wegen besserer Entdeckelbarkeit mit Messer und keine 10 wegen Wassergehalt). Diese möchte ich auf Aluschienen - wie im Brutraum - aufliegen lassen (da Zargen Selbstbau und die Schienen hier die günstigste Lösung sind). Außerdem sollen die Rähmchen Hoffmannseiten haben (Breite ca. 41.5mm). Kennt irgendjemand eine Bezugsquelle für diese Rähmchen bzw. weiß, wo man sie relativ preiswert fertigen lassen kann?


    VG Stefan