Beiträge von beewilli

    Hallo Peter
    Herr Maßen hat mir geantwortet, trotz seiner vielen Bienen.
    Den Fütterer nutzt er tatsächlich als Bienenflucht. Nicht umgedreht, wie Du vermutet hast, sondern mit offenen Absperrungen in der Futterwanne ( nicht die Stöpsel ) und einer Leerzarge unterm Nicot.
    Ganz einfach , ganz nach meinem Geschmack.


    Gruss Alfons



    Ich habe die Dinger auch im Einsatz, allerdings bis jetzt nur zum füttern. Was meinst du mit " Absperrungen"?. Die 4 Kanäle für die Futterabnahme? Oder die durchsichtigen Abdeckungen?


    Gruß
    Jürgen

    Mir persönlich imponiert die Methode eines italienischen Berufsimkers. Er benützt einen ca. 5 cm hohen Rahmen. Dieser kommt mit Leerwabe und Königin über Absperrgitter. Nach 9 Tagen muss nur noch unten auf Nachschaffungszellen kontrolliert werden. Ich habe gerade mit einem Volk den Versuch laufen. Den kleinen Käfigen gab der Referent keine Chance wegen der großen Königinnenverluste. Es sei, man möchte umweiseln und das Volk ruhig halten. Das kann man auch mit einer gekäfigten Nachschaffungszelle.


    Remstalimker



    OK! Jetzt wird es interessant bzw. habt ihr mich abgehängt. Wie macht er das? Er packt eine Leerwabe in diesen speziellen Rahmen, das ganze kommt dann "horizontal" über Absperrgiter?
    Hast Du zu deinem Versuch ein paar Fotos? Und warum horizontal? Gibt es zu dem Vortrag Unterlagen?


    Gruß
    Jürgen

    Flugloch... Eine Unsitte der Neuzeit. Früher hatten die Körbe auch keine Scheunentore als Flugloch und es hat bestens funktioniert. Heutzutage muss sogar der Fluglochkeil raus weil...??? Warum denn überhaupt?
    Hab noch genügend Gitterböden die auf 38cm mit 1,5cm Flugloch versehen sind, seit letztem Jahr geh ich da aber wieder zurück und hab nur noch geschlossene Böden mit maximal 10cm x 9mm. Die großen Scheunentore sind ganzjährig mit Schaumstoffstreifen eingeengt und dennoch hatte ich dieses Jahr noch fast keinen Bienenbart am Flugloch.
    Gerade in Zeiten mit unsicheren Faktoren, wie z.B. der Kleine Beutenkäfer, muss man sich langsam aber sicher darauf vorbereiten und kann/darf nicht mehr einfach nur alles machen wie bisher.



    Wie schließt du die Böden? Mit einer Holzplatte oder....(Material)? Oder Hast du "geschlossene Böden"?


    Gruß
    Jürgen



    Hallo Ludmilla,


    Ich habe dieses Jahr meine Zander-Völker auch so "umgezogen", genau so wie Jörg geschrieben hat. Hat sehr gut funktioniert.
    Ich kannte vorher auch nur den Weg nach 21-24 Tagen die Brutscheune behandeln -> dann auflösen oder also neues Volk führen.
    Das mit den 14 Tagen - vermilbte Bienen - klingt logisch bzw. nachvollziehbar. Ich werde das auch mal so machen.


    Wenn ich als fortgeschrittener Anfänger noch eine Idee hinzufügen darf: Ich habe nach Punkt 2! eine "Fangwabe" vom alten Volk
    in die neue Kiste gepackt. Fangwabe = Brutwabe mit überwiegend offener Brut und wenig verd. Dann nach 7-10 Tagen die Fangwabe raus und einschmelzen.


    Gruß
    Jürgen



    Da bin voll deiner Meinung! Gerade was Gerdes + Schwarz angeht.


    ABER! Wie gestaltet sich das OX-Träufeln im brutfreien Zustand im Sommer?


    1. Menge? Wie im Winter?
    2. Tageszeit bzw. Temperatur?


    Das geht nämlich aus den Büchern nicht hervor. Hast du da schon Erfahrungen?


    Gruß

    Servus aus dem Nachbarlandkreis!


    ich würde mich jetzt auch als fortgeschrittener Anfänger bezeichnen, allerdings als Anfänger im 10er Dadant-System - habe letztes Jahr 2 Völker umgestellt von Zander auf Dadant -
    Auch ich hatte im ersten Jahr Schwarmprobleme weil a) keine Ahnung und b) schwarmtriebige Landrasse!!!! und c) viele Fehler gemacht bzw. eine deutliche Lernkurve durchlebt.


    Gesamt sieht es bei mir zweigeteilt aus: Der eine Teil/ die Hälfte meiner Völker hat gar keine Schwarmlust bzw. will nur spielen. Die andere Hälfte macht seit einer Woche "Stimmung"! Bei einem Volk hieß es schon boarding completed, da half nur noch teilen.


    1. Bei mir ist auch ein deutliches Muster der Bienenherkunft zu erkennen. Ein Volk - allerdings auf Zander - kippt mit der Bienenmasse schon fast vorne über und hat noch kein einziges Spielnäpfchen angebaut. Königin aus 2015 vom Züchter/ Buckfast. Die eine Landrasse die ich noch habe dreht vollkommen durch und macht Zellen auf Akkord. Da geht es mir so wie Jörg auch schon geschrieben hat. Wenn ich die zwei Dadant-Völker bewerten soll, dann würde ich sagen eins baut Spieln. ohne zu bestiften das andere hatte gestern bei der Kontrolle 1! WZ bestiftet drin.


    2. Honigwaben sind teilweise verd. Ich werde auch erst nächste Woche schleudern, daher ist da noch Zeit.


    3. Physikalisch ja....Praktisch keine Ahnung!


    4. Das würde mich auch sehr interessieren, da ich ja noch nicht so lange mit Dadant imkere. Mit Zander funktionieren meine Königinnen-Fluglinge aber extrem gut bzw. bringen in den 14-21 Tagen nach Bildung sehr guten Honigertrag + die Schwarmlust ist weg!