Beiträge von iWei

    Hier (!) löst sich auch kaum bereits um den 12. Februar die Wintertraube auf, um dann VarroMed einzusetzen, wie es Bernhard beschreibt.


    Dass Bienen im Winter am besten in Ruhe gelassen werden sollten, ist wohl unstrittig.

    Dass jegliche Form der Behandlung mit Säuren im brutfreien Zustand am effektivsten ist, wohl ebenso.


    Wie zwischen beidem ein guter Weg gefunden werden kann, ist die (individuell-imkerliche, regional witterungsbedingte und bienen-zustandsspezifische) Frage. Die Antwort heißt eben "Imkern".


    Gruß, Jörg

    Gut, ich denke, ich werde die Königin noch einmal suchen und sollte diese dann nicht gefunden werden, weisele ich das Volk mit der Königin des KS und deren Bienen neu ein. Gott sei dank hat es bei uns auch morgen noch knapp 17°...

    ... und wenn Du sie findest? Was tust Du dann mit dem hoffnungslosen "Volk" vom Video?


    Sei gnädig und gib denen ihr Gnadenbrot in einem anderen Volk.


    Gruß, Jörg

    Wow. Ja, das ist ja wieder mal was für die Sofa-Ecke ... frei nach dem Motto: "besser der als ich" :wink:


    Übrigens hört sich für mich das Summen am Ende nach dem Umzug weniger nach "desoriented" als vielmehr nach der Aufregung einer Räuberei an.


    Gruß, Jörg

    Ich würde jetzt auf keinen Fall mehr noch irgendetwas machen - wir haben Oktober!


    Zunächst müsstest Du sicher sein, dass die Königin nicht mehr da ist.


    Also:

    Weiselprobe - woher die Brutwabe nehmen?

    Selber nachsehen - das ganze Nest auseinander reißen?


    => Nee!


    Lass alles, wie es ist; wird schon gegangen sein (die Wahrscheinlichkeit dürfte ja deutlich über 50/50 liegen) ... wenn nicht, wirst Du ja sehen, ob im Frühjahr noch was übrig ist und kannst entscheiden.


    Gruß, Jörg

    Danke für den Sidekick, Bernd!

    Achtung, des Wabenvolumen pro Zelle verringert sich nur durch die Breit der Zelle, nicht

    unbedingt durch die Höhe der Zelle.

    Jedenfalls bauen die Völker bei mir in der gleichen Höhe die Zellen aus, egal ob das 4.9, 5.1

    oder 5.3mm ist.

    Das Volumen ist mathematisch Grundfläche x Höhe.


    In welcher Höhe ausgebaut wird, sollte vom Wabenabstand (Mitte Steg zu Mitte Steg) abhängen.

    Also: Wabenabstand minus Beespace geteilt durch 2.


    Wenn Du also einen Wabenabstand von 32 mm hast, sollte die Zellhöhe bei Dir 12 mm betragen.

    Das bedeutet dann folgende Zellvolumina:


    4,9 mm => 250 qmm

    5,1 mm => 270 qmm

    5,3 mm => 292 qmm


    Der Volumen-Unterschied 5,3 mm versus 4,9 mm sind also bei einem Wabenabstand von 32 mm -15%.


    Gruß, Jörg

    Danke, luffi .


    Mir hilft da immer rechnen:


    Wenn also das Volumen entscheidend ist, so lässt sich ausrechnen, dass das Zellvolumen bei 5,4 mm Zellgröße und einem Wabenabstand von 35 mm bei 341 qmm liegt.

    Bei gleichem Wabenabstand (35 mm) resultieren bei 4,9 mm Zellgröße 281 qmm, also -17%.

    Vermindert amn nun also noch den Wabenabstand auf 32 mm kommen wir bei 4,9 mm-Zellen auf 250 qmm


    Ergo: sog. kleine Zellen (4,9 mm) mit einem Wabenabstand von 32 mm haben also ein um 27% geringeres Zellvolumen als "herkömmliche" Zellen (5,4 mm) mit 35 mm Wabenabstand

    - sind also ca. 1/4 kleiner.


    Das erscheint mir wirklich nicht gerade wenig. Wenn das eine "sinnvolle" Anpassungsstrategie für Varroa-Toleranz sein sollte (die Evidenz fehlt bisher), wäre mir interessant, welche Zellgröße VSH-Königinnen denn im Naturbau bauen. Gibt es dazu Erfahrung oder gar Daten?


    Gruß, Jörg

    ... die Größe wird aber nicht vorgegeben, sondern mit dem Wabenabstand beeinflusst.

    Sind die Zellen dann nicht so tief, weil Du einen geringeren Wabenabstand bastelst?


    Die Hypothese heißt also "kleinere Zellen" meint nicht den Wabendurchmesser sondern das Wabenvolumen ist entscheidend?


    Gruß, Jörg

    Ich würde entmilben (wie ribes schreibt) und dann bei Flugwetter in einiger Entfernung abkehren.


    Haben sie eine Königin, schafft sie es nun nicht mehr, ein überwinterungsfähiges Volk aufzubauen.

    Haben sie keine Königin, könnten Drohnenmütterchen da sein - die willst Du nicht direkt vor ein anderes Volk kehren.


    Mach dem Jammer ein Ende, dann wird auch der Kopf wieder frei für die Völker, von denen Du im nächsten Jahr Honig ernten möchtest.


    Gruß, Jörg

    Varroabehandlung war Anfang August, Milbenfall 2 Wochen später unter 1 pro Tag. Unterschied zwischen Reizfütterung und Einfüttern sollte klar sein, oder wolltest du mein Bienenwissen abfragen?:D

    Pardon, war vielleicht eine etwas flapsige Nachfrage.


    Eine Reizfütterung versucht - nach meinem Verständnis - eine Königin durch Vorgaukeln einer länger andauernden Tracht zum Anlegen einer größeren Brutfläche zu animieren. Ich kann mir nur schlecht vorstellen, dass das im September noch gelingt.


    Will man, dass eine Königin im September noch ausreichend Winterbienen erbrütet, wird man ihr dies nur durch ausreichend Futter ermöglichen können; sie dazu zu animieren (= reizen), halte ich im September kaum noch für möglich, wenn sie nicht sowieso auf diesem Weg ist. Das ist dann aber eben eher (wohl dosiertes) Auffüttern.


    Ja, das geht gern durcheinander unter uns Imkersleuten ( Berggeist :wink:), nicht nur bei Google.


    Gruß, Jörg

    BSV war Mitte Juli da, weil die AFB Sperrzone 200m von mir endet und ich mir unsicher war wegen dem lückigen Brutnest. Es war aber alles in Ordnung, incl. Futterkranzprobe. Er verdächtigte die Königin, empfahl Reizfütterung, Varroabehandlung und evtl. Austauschen der Königin oder Vereinigen im Herbst. Eine neue Königin hatte ich bei einem namhaften Königinnenzüchter bestellt, sie kam aber leider nie bei mir an, deswegen jetzt meine Frage. Die Bienen sind definitiv nicht krank! Nach der Ameisensäurebehhandlung mit dem Nassenheider, war erstmal gar keine Brut mehr da (im Wirtschaftsvolk aber genauso).

    Wann war die Varroa-Behandlung mit AS?

    Was ist bei Dir der Unterschied zwischen "Reizfütterung" und "Auffüttern" im Septmeber?


    Gruß, Jörg

    Liebes Forum,


    in Berlin ist eine neuerliche Verunreinigung von gekauften Mittelwänden mit Paraffin bekannt geworden.


    Die Mittelwände, die von einer Firma für Imkereibedarf im Emsland bezogen wurden, enthielten ca. 20-25% Paraffin (Analyse Universität Hohenheim) bzw. 37% Paraffin (Analyse LIB Hohen Neuendorf). Stearin wurde nicht nachgewiesen.


    Die Verunreinigungen führten laut dem betroffenen Imker zum Zusammenbrechen von Honigraumwaben während der Rapstracht.


    Anzeige wurde erstattet.


    Gruß, Jörg