Beiträge von iWei

    Mal abgesehen von den Varroen führt zum Dezemberfrust offenbar vor allem lange Weile.


    Anders kann ich mir kaum erklären, dass manch einer hier so detailliert über die aktuelle Größe der Brutflächen in seinen Völkern berichten kann. DAS könnte dann auch noch zum Frühjahrsfrust führen.


    Gegen lange Weile im Dezember hilft mir ganz gut die kritische Analyse meiner Aufzeichnungen des letzten Jahres - da kann finde ich immer was zum gepflegten Haareraufen. :wink:


    Gruß, Jörg

    ... bin ich nicht optimal in 2019 gestartet. Nachdem ich deswegen 2019 null Kilo Honig geerntet habe wollte ich wenigstens stark in 2020 sein ...

    Was heißt "nicht optimal gestartet"? Wie sahen denn die Völker im Jahresverlauf aus, wenn wirklich kein Honig zu ernten war?

    Diese Völker klingen bereits durch die Saison schwach, so dass die Grundlage für den Ausfall vielleicht schon viel früher gelegt war?!


    Du weißt doch: Rückschläge sind dafür da, zu lernen und dann besser weiter zu machen.


    Auf geht's! Gruß, Jörg

    Ich führe interessierten Mitimkern die Funktion der Stövchen auf dem Fensterbrett bei geschlossenem Fenster vor (geht nur bei wenig Wind und einem Blechwinkel als Windschutz). Dabei dauert es ca. 3 Minuten, bis das Wasser verdampft und dann nochmal ca. 3 Minuten, bis der Kristallstaub sichtbar abdampft. Wenn dabei die die Oxalsäure in AS und CO/CO2 zerlegt würde, hätte ich keinen Oxalsäureniederschlag an dem Blechwinkel, den ich als Windschutz verwende. Ebenfalls hätte ich keine Oxalsäureniederschläge in der Leerzarge, in der ich bei der Behandlung der Bienenvölker das Stövchen stehen habe und die Oxalsäure sublimiere. Der von Dir geschilderte Zerfall der Oxalsäure mag vorkommen, wenn das Oxalsäuredihydrat nicht langsam erwärmt wird, sondern auf eine sehr heiße Oberfläche geschüttet wird. Ich kenne aus meiner praktischen Erfahrung keine derartige Situation. Allerdings kann ich mir das bei der einen oder anderen in diesem Forum beschriebenen Verdampfungseinrichtung durchaus vorstellen.

    14301 Bernd: wie genau machst/empfiehlst Du die Anwendung der Teelichter? Stellst Du sie direkt auf die Oberträger und dann Leerzarge drauf und fertig? ASG dazwischen? Weitere Vorrichtung, damit auch die Arbeiterinnen nicht nach oben an das Teelicht gehen, z.B. Gase (Material?) ?


    Gruß, Jörg

    Was bedeutet denn „späte TBE“ konkret?

    Frage, weil ich meine TBE auch um 4 Wochen nach hinten schieben will (Ende Juli)

    Ende August.

    Nach meinen Erfahrungen ist eine TBE Ende Juli in Berlin gerade noch so okay (zumindest, wenn man Naturbau im BR möchte), Ende August halte ich für Berliner Stadtgebiet für zu spät.


    Gruß, Jörg

    Gerade lese ich hier im Berliner Tagesspiegel über die Johanna Mandelkow, die quasi als Gegenentwurf zu Greta Thunberg die Bauern-Proteste in Berlin anführte:


    Zitat

    „Sie glauben doch nicht wirklich, dass wir Unkrautvernichter auf den blühenden Raps sprühen und die Bienen töten, das macht doch keinen Sinn.“ Vater und Tochter sind einer Meinung. Auch sie bräuchten die Bienen und in blühenden Pflanzen bekämpfe man auch kein Unkraut, das geschehe lange vorher. Vater und Tochter lächeln über so viel Unverstand.

    Nun wissen wir es endlich. :-?


    Gruß, Jörg

    Welche Stoffe das genau sind, kann ich auch nicht sagen.

    Nur grundsätzlich sind Stoffe chemisch entweder wasser- oder fettlöslich. Wasserlöslich meint polar und in Alkohol lösen sich typischerweise polare Stoffe.

    Sprich: in @Hauseckes Jutesäckchen bleiben beim Auskochen in Öl (erhitzen wird wahrscheinlich reichen) eher die wasserlöslichen Stoffe zurück, während die fettlöslichen (z.B. Harze) in die Politur gehen.


    Gruß, Jörg

    Als Hobbychemiker: sollten sich nicht in Alkohol (wasserlöslich) ganz andere Stoffe aus dem Propolis lösen als in Öl (fettlöslich)?!


    Gruß, Jörg

    Das Propolis hatte ich in einem Stück Stoff, um den Harzanteil im Öl auszukochen. Zum Schluss habe ich den Wachs dazu gegeben und alles in dem Glas abkühlen lassen.

    Klingt echt super!


    Wie lange hast Du das Propolis im Öl gekocht?


    Gruß, Jörg