Beiträge von RalfK

    Ich hätte die Seitenwände mit ASG bauen können. Das wäre das beste, aber ich hatte keine geeigneten ASGs zur Hand.

    Ich habe ich mir überlegt, dass ich Löcher mit einem Bohrer von 4,2mm bohren könnte.

    Dann aber bitte projektadäquat mit einem händisch angetriebenen Bohrer.


    Selbstgeißler gibt ein in mehreren Religionen, warum nicht auch in der Imkerei?
    Wobei die Flagellanten traditionell vor allem sich selbst schädigen, ihre Schutzbefohlenen nur durch den Anblick.

    OnTopic: Es gibt seit rund 100 Jahren ASG aus Metall, also lange bevor die Firma nicot gut zu verarbeitende ASG anbot.

    Das ist - von großen Höhen vielleicht mal abgesehen - Höchststrafe, oder?

    Ja, ist herausfordernd. Habe ihm geraten eine Wabe mit offener Brut an den Rand der Schwarmtraube zu lehnen/hängen und dann mal eine Stunde abzuwarten. Die Zeit muss er nutzen um zumindest eine Behelfs-Kiste zu organisieren - natürlich fehlen ihm im ersten Jahr Reserve-Reserve-Beuten. Bin gespannt ob es klappt.

    Schwager im Odenwaldkreis hatte heute ersten Schwarmabgang, aus einem am 25.4. gebildeten Ableger. Im Ableger fand er eine unbeschädigte verdeckelte Weiselzelle. Den Schwarm hat er noch nicht eingefangen, der sitzt mitten in einer Buchsbaumhecke.

    Dann schau mal auf der Seite der AG Magazinimker, dort gibt es auch eine Lieferantenliste. Wenns nur um verlässliche Lieferbarkeit geht: Holtermann bietet auch die an. Dafür gibts halt "Paulownia".

    Fängt doch schon bei 10er DD US an, wo bekommt man verlässlich Kisten dafür.
    Will man dann LS2/3 als Honigraum, schlägt man sich wieder oft mit Hoffmannrähmchen rum.
    Für DD US Honigraum finsest dann noch weniger Kisten...

    Wer suchet, der findet...

    Wenn das Ding nicht unter die Schleuder paßt, was will man dann damit? Ein Podest für die Schleuder bauen? Längere Beine fertigen lassen?

    Think smaller. Ich habe Klötzchen aus 8er Balken gesägt, diese unter die Füße der Schleuder gesetzt, damit passt es:
    Der Sumpf-Eimer mit Spitzsieb drin steht auf einem Holz-Podestchen, unter den Oben-Auslauf des 25kg Sumpf-Eimers passt nun ein 25kg Eimer.
    Für dieses Jahr habe ich eine Spitzsieb-Heizung besorgt um den Sumpf etwas höher temperieren zu können falls die Frühtracht zu zäh durchs Spitzsieb geht.
    Im Schleuderraum wird drei Tage vorher ein Luftentfeuchter eingeschaltet, der für etwas Wärme sorgt.
    Ansonsten habe ich, wie Kikibee, genügend Reserve-Spitzsiebe parat.

    Ist der von euch entdeckte Nektar nicht nur umgetragenes Futter?

    Tragen sie Futter auch auf Futterwaben hinterm Schied um?

    Sowohl in Frankfurt wie auch im Lahntal gab es in den letzten Tagen etwas Aufbautracht. Die Stockwaagen zeigten auch "plus" an.

    Habe auch ein paar wenige Flachzargen von Holtermann (weil der stets liefern kann), lästiger als die Verfärbung finde ich das Schrumpfen dieses Holzes (adieu beespace) und die mechanische Empfindlichkeit (kann Spuren von Stockmeißel erhalten).

    Im von ChrisAusEssen verlinkten Faden haben erfahrende Handwerker dieses Holz in #4 und #7 passend beschrieben.

    weil wegen der Rutschleisten der Honigraum nicht bienendicht aufsitzen würde. Und er möchte nicht 100e Rutschleisten entfernen...

    Ein passender Rahmen aus Leisten oder Latten wäre da hilfreich. Wer weniger Zeit dafür mehr Geld hat sucht nach "Holzrahmen für Absperrgitter Zander" und wird bei mindestens zwei Händlern für unter 9 Euro fündig.
    Diese Holzrahmen sorgen für den nötigen Raum zwischen Rähmchen-Unterträgern und Nicot-Fütterer, der weniger zermatschte Bienen und eine bessere Funktion der Bienenflucht bewirkt.

    Ich habe jetzt immer noch nicht verstanden, was daran schlecht sein soll, wenn Neuimker mal einen Samstag sich die Grundlagen über Bienen und Imkerei erzählen lassen müssten.


    Ja. Das gibt aller Erfahrung nach ein weiteres Beispiel für den Unterschied zwischen Theorie und Praxis, oder "gut gemeint wird oft nicht gut gemacht". Insbesondere wenn übergeordnete Behörden es etablieren*.

    Konkret entscheidend wird sein, wer da erzählt, und ob es bei der Erzählung bleibt oder doch noch eine Prüfung drangehängt wird.

    Im besten Fall würden die Behörden die Landesverbände des DIB mit der Durchführung der Schulungen beauftragen, dann wären die Lehrbeauftragten noch mehr belastet.
    Im minder guten Fall werden Leute, die nicht praktisch mit Bienen arbeiten, die Neuimker "impformieren".

    Immenlos Vergleich mit den Hygiene-Unterweisungen passt ganz gut, finde ich. Auch die möglichen positiven Auswirkungen bleiben überschaubar: Das "Dunkelfeld" wird nicht erreicht, wird absehbar noch klandestiner losimkern - wer sich bisher vor dem Start informiert hat, wird dies weiterhin tun.

    * Wenn Ministerien die Durchführung einer eigentlich trivialen Aufgabe organisieren:
    "Wir brauchen aber noch Zusatzkräfte, da wir im Moment im Auftrag des Ministeriums impfen, und damit ist der bürokratische Aufwand ausgesprochen hoch. Ein Arzt braucht mindestens drei Mitarbeiter, um zu impfen, damit es reibungslos funktioniert."

    Musst Du nicht bereuen.
    "sicher wissen" wollen, also ganz sicher und deshalb Waben ziehen ist für das Volk sicher eine erhebliche Störung bei Temperaturen unter 15°C.
    Sichtbare Kränze und der Vergleich mit anderen Völkern, gerne auch mit Kofferwaage wenn die Hand-Anheb-Waage noch nicht kalibriert genug ist, könnten beruhigen.
    Dazu ein gelegentlicher Blick auf die Windel: Wie stark, wie groß ist das Brutnest, holen sie von Randwaben Futter?

    Es reicht eigentlich wenn man nur die leichtesten Völker aufmacht und ausschließlich im Futterbereich ein bis zwei Waben prüft.

    Folie unterm Deckel ermöglicht einen Blick aufs Volk ohne dort Durchzug auszulösen.

    Ich nutze dafür Honigrähmchen, oben ein Sperrholzleistchen (als "ewiger Anfangsstreifen") angeklebt, seitlich den Scalvini-Käfig angeschraubt. Das kommt mit Königin an den Rand des Brutnests, wird ausgebaut, manchmal hängt unten Naturbau dran, der zur Wachsernte beiträgt.
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