Beiträge von RalfK

    hartmutdd : Du kannst zunächst einmal den Milbenfall im Auge behalten, jetzt würde ich das per Windel machen (1x pro Woche zählen).

    Die anderen Verfahren (Puderzucker, CO2, Auswaschen) setzen Bienenproben voraus - das belastet ein Volk um diese Jahreszeit mMn zu sehr.

    Mit dem so festgestellten Milbenfall pro Tag kannst Du eher entscheiden ob eine Behandlung vor der Winterbehandlung nötig ist. Sind ja nicht mehr viele Wochen bis Nikolaus.

    ribes : beim RuBee Vernebler wird nix verdampft und auch keine Oxalsäure sublimiert, sondern eine Oxalsäure-Lösung vernebelt, dieser Nebel soll sich in der Beute gleichmäßig verteilen und niederschlagen - das entspricht eher dem Oxalsäure-Sprühverfahren als dem Verteilen von kleinsten trockenen Kristallen.

    Das Einengen hat sicher zum Zeitpunkt des Schwarms beigetragen, allerdings gab es bereits davor im Volk die Entscheidung zum Schwarm vor der das "Herz" nicht gewarnt hatte, und die verdeckelte Weiselzelle.

    In der kommenden Saison wird das Herz in einem Volk mit älterer Königin sitzen. Ich bin neugierig.

    Zu hummlmmuh s Frage:

    Ich hatte im Mai einen Schwarm den das "Herz" nicht vorhergesehen hatte.

    Dieser Schwarm ging nach Einlegen der Bienenflucht ab, die Temperaturkurve zeigt erst einen kurzen Knick nach unten, gefolgt von einem Anstieg direkt vorm Schwarmabgang. Danach wird auch die Brutnest-Temperatur nicht mehr so konstant gehalten.


    Wenn die Kanadier noch kein Modell haben, dann eher weil sie nach "glk" statt "Apidictor" gegoogelt haben. Der Toningenieur Edward Woods hat bereits 1942 eben jenen Apidictor als portables Gerät entwickelt, auf archive.org findet sich eine inhaltlich sehr hilfreiche PDF Datei "Listen to the Bees (c) Beedata http://www.beedata.com".

    Reicht nicht aus, sobald Du kein Eremit bist

    Bei Thermoskannen würde ich zusätzlich einen Totenkopf auf den Deckel kleben!

    Nutzt alles nix, wenn Kinder, gedankenlose oder abgelenkte Menschen ins Spiel kommen.
    Die Praxis zeigt täglich, daß Murphys Law gilt:


    Darauf hat jetzt das Göttinger Giftinformationszentrum-Nord (GIZ-Nord) hingewiesen. [...]

    Die meisten Vergiftungsfälle (77 Prozent) ereigneten sich im eigenen Haushalt. Viele Unfälle waren darauf zurückzuführen, dass Chemikalien in Getränkeflaschen abgefüllt worden waren, ohne diese mit Warnhinweisen zu kennzeichnen [...]

    44 Prozent der Betroffenen waren Kinder und Jugendliche. Einen besonders gravierenden Fall gab es im vergangenen Sommer im Emsland. Dort hatte ein Junge eine Sprudelflasche mit ins Schwimmbad genommen, aus der sich auch seine Freunde bedienten. In der Flasche befand sich jedoch ein ätzendes Reinigungsmittel.


    Sein Vater hatte die Chemikalie aus einem Kanister abgefüllt, ohne die Flasche zu kennzeichnen. Vier Mädchen und zwei Jungen, die aus der Flasche tranken, erlitten Verätzungen im Mund- und Zungenbereich und mussten die Nacht im Krankenhaus verbringen.

    Ganz problemlos funktionieren diese Geräte eben nicht. Aber wenn sie funktionieren, ist die Wirksamkeit gegeben.

    Sicher gegeben?

    Das Resultat sehen wir dann oft erst im Frühjahr.


    Mitunter auch bereits acht Wochen nach der vermeintlich wirksamen Behandlung (bei Brutfreiheit), auf der Windel und in der Kiste.

    Die Windel zeigt den spontanen Milbenfall aus dieser Zeit.
    Mein Eindruck ist, dass die "feuchte Sublimation" nicht verlässlich genug funktioniert, daher werde ich diese Methode nicht in meinen Behandlungsplan einführen.

    Um Mißverständnisse zu vermeiden:

    dass die Säure die Langlebigkeit der Bienen herabsetzt, wußte ich nicht.....

    Nagut, man soll ja Oxalsäure auch nur 1x im Winter einsetzen

    Das trifft auf die von den Bienen aufgenommene Säure zu, also alle Formulierungen in denen Saccharose enthalten ist.
    Milchsäure oder Oxalsäure gesprüht kann mehrfach eingesetzt werden - ebenso sublimierte Oxalsäure.

    Der Vorteil eines niedrigeren oberen Auslaufs ist der dadurch entstehende Pufferraum.
    Mit einer 4 Waben Tangentialschleuder ist das nicht spürbar, eine 20 Waben Radialschleuder kann schon eine Überflutung auslösen.
    Das aufgesetzte Grobsieb kann ebenfalls für Pausen sorgen, ich vermisse es nicht mehr seitdem ich per Spitzsieb im Kübel siebe. Die kleinere Maschenweite kann Probleme bereiten, abhängig von Honigsorte und Temperatur.

    Ran und zack.

    Bitte danach die Varroabelastung der "Ran & zack" Völker gut überwachen: Die Wirksamkeit des vom Anel Foggers erzeugten Oxalsäure/Primasprit-Dampfes scheint mitunter starken Schwankungen zu unterliegen - was Varrox-vertrautem Imker üble Überraschungen bereitet hat.
    Die Sublimox/ProVap Geräte scheinen da konstant zuverlässiger zu arbeiten.