Beiträge von RalfK

    Nachtrag: gefunden, aber zu spät zum editieren.

    Das wurde in einem älteren Thread ausgiebig besprochen, den Faden finde ich leider gerade nicht.

    Edit: Hier ging es im Thread "Verdampfen, aber wie?" um den "Gas-Vap II" aus GB (ähnliches Konzept wie der "OxaSteam") und die Temperaturen.
    Ein Resümee:

    Ein grosser Teil der Oxalsäure zersetzt sich beim Temperaturausgleich. Wieviel als Sublimat in der Beute ankommt weiss niemand. Das ist von beemax als Preisfrage benannt worden.

    Ein Teelich kann man nicht mit einem Gasbrenner vergleichen. Es geht nicht nur um Temperatur, sondern auch um die Menge der nachgelieferten Energie.

    Wer Geld sparen will, kann sich die Teelichtverdampfer von Bernd Hommel kaufen. Die funktionieren zuverlässig.

    Entweder man glaubt es oder nicht. Aber bitte nicht die ganze Diskussion auf ein Neues.

    Erläuterung von beemax

    Bei höheren Temperaturen (180 -215°C) findet eine Aufspaltung in COOH = Ameisensäure und CO2 statt.

    Diese Aufspaltung ist irreversibel!
    Oxalsäure die zu hoher Temperatur ausgesetzt wird bildet nicht den weißlichen Staubnebel, sondern eher grauen Nebel, und davon deutlich weniger.
    Das wurde in einem älteren Thread ausgiebig besprochen, den Faden finde ich leider gerade nicht.

    Wie nah leben deine Nachbarn an deinen Bienen, Schlossimker ?

    Das sind ziemlich unpassende Vergleiche, finde ich. Weder inhaltlich sinnvoll, noch geschichtlich angemessen.

    Was nutzt da die Maske des Anwenders - wenn die Familie des Gartennachbars keine Masken trägt. Das ist ja - u. a. wie auf Videos von KME und anderen - wie bei Senfgas, Ypern, 1917.

    Die Wirkung von sublimierter Oxalsäure auf Bienen ist in keinster Weise vergleichbar mit der von Senfgas auf Menschen. Wie auch die Intention eine völlig andere ist: Giftgas wurde im Krieg eingesetzt um Menschen quälend zu töten, Oxalsäure wird von Imkern in Beuten eingesetzt um Varroamilben zu töten ohne den Bienen dabei zu schaden.

    Das Lega-italy-Gerät ("die Wasser-Uhr") gibt tatsächlich einen anhaltenden Strom Oxalsäure-Sublimat in die Umwelt ab. Laut Produktbeschreibung passen maximal 50g Oxalsäure in das Gerät.
    Der Sublimox sublimiert 1-2g pro Beute, wenn der Anwender nicht alles falsch macht bleibt fast alles davon in der Beute. Die Nachbarn müssten schon weniger als 2m entfernt von der Beute leben, um dadurch beeinträchtigt zu werden.

    Davon abgesehen: der korrekte Anwenderschutz für gesprühte Oxalsäure ist aufwendiger als für sublimierte.

    Wer kauft da noch deinen Honig, wenn er dich dabei sieht?

    "Wer Würste liebt und Gesetze achtet, sollte nicht zusehen, wie beide gemacht werden"

    Diese Gas-Lötlampen-befeuerten Geräte haben den Nachteil, dass die Temperaturen gerne zu hoch für eine Sublimation ohne Zerfall der Oxalsäure sind - mangels Temperatur-Regelung.
    Beim Gas-Oxamat wurde immerhin ein Thermometer eingebaut, damit man manuell etwas steuern kann.
    Bei diesem Gerät fehlt das.

    Der Verdampfer arbeitet doch nicht mit 230 Volt Wechselstrom, oder?

    Eher schon. Rohrheizungen gibts als Standardware für 230V, das macht auch die Kabel dünner und die Solid-state Relais günstiger als bei 12V Versionen, da die Performance des Sublimox durch die Heizleistung kommt.
    Es gibt schon Gründe für höhere Spannung als 12V, wenn man mehr als 120W umsetzen möchte.

    Dachte ich auch mal.

    Ich hätte zB nicht gedacht, dass eine Blockbehandlung weniger wirksam als eine Ameisensäurebehandlung ist.

    Es kommt sehr auf den Varroabefall und ob ein Volk gegen hohen Befall brütet an, ob und wie wirksam eine Oxalsäure-Blockbehandlung und ihre Nachwirkung ist.
    Bei hohem Varroabefall und brütendem Volk muss die verdeckelte Brut raus.
    Eine sehr gute Erläuterung stammt von Kleingartendrohn .
    Weitere Infos gab es bei varroamilbe.ch, die Seite ist aktuell leer aber das Internet-Archiv hat die Inhalte gespeichert.


    Nur weil ein Hersteller, (Nicot) Zubehör so produziert, heisst es nicht, das dies der Nabel (Nicot) der Welt ist.


    Liebe Grüße Bernd.

    Ist nicht "nur Nicot":
    AG Magazinimker orientiert sich am "Weltmaß" 10er Langstroth, mit Beespace oben.
    Nicot baut im Wesentlichen Dadant-Blatt kompatibel, bietet den Fütterer auch für 10er Langstroth an. Unzufälligerweise passt die Nicot Futterzarge dadurch ohne Gebastel gut auf 10er Beuten nach AG Magazinimker, und Hohenheimer Zander.

    Was passiert denn wenn wirklich AFB Ende September festgestellt wird ? Kann da noch saniert werden ?

    Der AmtsVet des Nachbarkreises (Land Der Könige) hatte Anfang September 2017 am Rande des Westerwalds eine AFB-Sanierung durchgeführt, sich dabei auch um die mediale Begleitung gekümmert.

    Von beteiligten Imkern war im Nachgang zu hören, dass die Aktion mit erheblichen Völkerverlusten einherging - zu günstigen Sanierungs-Zeitpunkten hat sich G. Eich geäußert:

    "Nach Ansicht eines Imkerkollegen Boscos, des Celler Imkermeisters und Diplombiologen Guido Eichs vom Bieneninstitut in Celle ist der beste Behandlungszeitraum gegen die AFB nach April und später wieder ab Mitte September, auf jeden Fall nicht zwischen August und Mitte September. Eich begründet das in einem Vortrag, den er 2015 im Imkereiverein Reinickendorf-Mitte in Berlin gehalten hatte, mit den Völkern, die die Bienen jeweils für den Sommer oder dann später wieder für die Wintersaison bilden. Man sollte den Völkern genügend Gelegenheit geben, umstellen zu können."
    (Quelle)

    Habe die Streifen vom imkershop24 Mitte Juli nach der Ernte gemäß McFlys Anleitung in die meisten Völker gehängt.

    Auf den Windeln tauchte die Zellulose der Streifen auf. Die Brutnester waren ok, keine DWV Bienen auf dem Boden zu sehen.


    Bei einigen Völkern fielen anfangs mehr, dann stetig wenige Milben (<5/Tag), bei manchen blieb es bei ca 10/Tag. Diese bekamen diese Woche den Oxamat aufgesetzt woraufhin dort 100 - 200 Milben binnen 24h fielen - aus meiner Sicht viel zu viel.

    Jetzt bin ich im Urlaub, danach werde ich schauen wieviel so gefallen ist, und abhängig davon ob / was ich noch tun muss.


    So richtig zufrieden bin ich mit den Streifen nicht.

    die so Dominant sind das selbst Brenneseln verdrängt werden.

    Wenns so wäre. In den Wäldern des Taunus stehen die Brennesseln weiterhin en masse zwischen dem Springkraut.


    ei invasiven Neophyten gibt es das zwangsläufig nicht, diese helfen also nur Generalisten wie den Honigbienen.

    Gestern beim Waldspaziergang sah ich nicht nur Honigbienen im Springkraut, auch Hummeln und diverse Solitärbienen, einige Fliegenarten fanden das auch attraktiv.

    Ich hab nur den Nicot Fütterer. Ganzjährig ohne alles. Keine Probleme. Frei nach Aumeier: Bienen wärmen nicht die Kiste!

    Offener Boden bis Brutbeginn.

    "Bienen wärmen nur die Traube":
    Links nicot Fütterer mit verschlossenen Durchgängen,
    rechts Deckel mit Dämmplatte (AG Magazinimker).
    pasted-from-clipboard.png

    Warme Luft scheint doch nach oben zu steigen.
    Kunststoff/Luft isoliert nicht so gut wie 20mm Holz/Dämmplatte.
    Gehen wird es, kostet halt mehr Futter.

    edit: ja, die waren noch nicht in der Wintertraube.