Beiträge von RalfK

    Hat schon mal jemand versucht, eine Personenwaage unterzubauen und damit zu wiegen?

    Ja, wurde so am Lehrbienenstand gezeigt - der Kollege hat Kanthölzer längs außen unter seinen Böden verschraubt, da wird dann eine der Waagenhöhe angepasste Holzplatte drunter geschoben auf der eine (Lidl) Waage mit Sprachausgabe liegt. Zum Drunterschieben muß man die Beute lediglich etwas nach vorne kippen.
    Die Sprachausgabe funktioniert praktischer als Waage mit Bluetooth (geht ohne Smartfon, und man hat nicht noch'ne App mehr).

    Ach Schillbee ,

    Aus meiner Antwort

    lediglich den einen Satz

    Jedoch bedenke, dass du als Anfänger weder genug Kenntnis noch Erfahrung hast um funktionierende Standards straflos ignorieren zu können.

    zu zitieren finde ich schon ziemlich sinnentstellend.

    Brauch man eigentlich nicht mehr erläutern. Das ist eigentlich nur "hau drauf"!

    Allerdings.

    Ergänzend wäre noch die Webseite "Die-Honigmacher" sinnvoll.

    Aber auch dort findest Du keine Empfehlung für Thymolpräparate im November.


    Falls dir deren durchaus bewährte Informationen zu "säurelastig" sein sollten, kannst Du auch noch die Seiten des Bieneninstituts Kirchhain mit der umfassenden Sammlung an Arbeitsblättern durcharbeiten - da findest Du biotechnische Methoden.

    Jedoch bedenke, dass du als Anfänger weder genug Kenntnis noch Erfahrung hast um funktionierende Standards straflos ignorieren zu können.

    Und ohne entsprechende fortlaufende Kontrollen des Varroabefalls wird das nichts.

    Der Obere Auslauf sollte nicht zu weit oben angebracht sein:

    der Abstand zwischen dem Unterrand des Oben-Auslaufs und dem Oberrand des Siebkübels bildet den Pufferraum der bei einer leistungsfähigen Schleuder benötigt wird.

    Bei einer 4 Waben Tangentialschleuder ist das nicht so wild, bei einer 20 Waben Radialschleuder musst Du aufpassen dass der Siebkübel nicht überläuft.

    Das war zumindest mir neu, ich dachte der DWV wird (auch) von Varroa übertragen. Der Artikel ist aber schon über 10 Jahre alt.

    Gibt noch mehr Artikel ;-)
    DWV wird sowohl vertikal als auch horizontal übertragen.

    The introduction of Varroa to European honey bees has transformed a relatively benign virus, deformed wing virus (DWV), to become one of the most widespread and destructive insect pathogens on the planet
    (http://dx.doi.org/10.1126/science.aac9976)

    Die Autorenliste enthält u.a. M Meixner und R Oliver

    etwaig erforderlicher Ausnahmegenehmigungen im Zuge der Toleranzzucht.

    Dem Zeitungsbericht entnehme ich keine Toleranzzucht, lediglich eine Umstellung auf Naturbau, deswegen bin ich verwundert daß ein VetA das mitgeht, so als Konzept.

    Telefonisch bekam ich seitens des Vereins die Auskunft, dass der Verein sich in der Carnica-Toleranzzucht engagiere, das Konzept dieser Imkerin nicht so gut laufe hinsichtlich des Überlebens ihrer Völker.

    Moin,

    Aber wenn ich jetzt die Beiträge des letzten 2? Wochen mal zusammen fasse, verstehe ich das so, dass ich eigentlich mit nahezu jeder Erhitzung der Oxalsäure(-hydrats) einen (ausreichenden) kristallinen Oxalsäure Nebel (ich glaube, Aerosol kommt dem schon recht nahe) erreiche.

    Diese Auffassung kann ich nicht teilen, denn "der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie".
    Ein Imker in meiner Umgebung wunderte sich, dass vergleichsweise sehr wenig Oxalsäure-Aerosol (Symbolbild) aus einem neuen Verdampfer herauskam und führte das Teil vor.
    Bedienung nach Anleitung: für ca 1min ordentlich Hitze gegeben, dann 1g Oxalsäure in die Kammer gegeben, Lüfter eingeschaltet. Es kam wirklich nur kurz und sehr wenig Nebel aus dem Verdampfungsrohr.
    Nach Abkühlen und viel weniger Aufheizen war das ganz anders, dann entstand der zu erwartende Nebel, über 30sec, folgend auch Kristallablagerungen im Verdampfungsrohr.
    =>Man schafft es praktisch sehr wohl, Oxalsäure durch ungeregelte Hitze zu demolieren.

    Wenn ich das so lese

    Bienen waren vor Parasiten geschützt

    „Der Naturbau hat den Vorteil, dass er eine natürliche Immunität gegen den Befall mit der Varroamilbe ermöglicht. Die Bienen bauen keine großen Waben, aus denen der Mensch den Honig ernten kann, sondern sie bauen kleinere, die zwar weniger ertragreich sind, dafür aber eine Größe haben, in der sich die schädliche Milbe nicht einnistet“, sagt Dorothea Welke. Das Bienenvolk ist somit ganz natürlich vor dem gefährlichen Parasiten geschützt.

    dann staune ich zunächst, erinnere mich erst an M Dettli, dann auch an Siebenstern & Co.
    Dass dieser Versuch jedoch dem Bericht nach unter tierärztlicher Aufsicht erfolgte macht mich neugierig.
    Kennt jemand den Versuch oder die Beteiligten und kann näheres dazu sagen?

    Der Sitz einer Atemschutzmaske lässt sich durch manuelles Verschließen der Atemfilteröffnung prüfen: die Luft die man bei blockiertem Filter noch leicht einatmen kann ist Leckluft.
    100% Dichtigkeit ist bei Vollbart kaum erreichbar.


    Die geringen Mengen Oxalsäuredampf die vor allem am Rand des Oxamat und auch aus der Beute austreten sind auch ohne FFP3-Maske unkritisch, wenn man 1) die Windrichtung beachtet, 2) genügend Abstand hält und 3) beim Abnehmen des Oxamat mal kurz die Luft anhält.

    Die Undichtigkeiten zwischen Oxamat und Beute lassen sich mit Fensterdichtung (P- oder W-förmig) minimieren.


    Falls noch nicht geschehen solltest Du ein 2. Verdampfer-Pfännchen mitbestellen um die beiden Pfännchen im Wechsel benutzen zu können, das ist für Anwendersicherheit und Wirkung sinnvoll.

    Hallo hornet ,
    in #27 wirktest Du nicht unglücklich über die Ideen die trotz #3 geäußert wurden:

    Wie man an diesem Faden sehr gut sehen kann, bekommt man durch so ein "Geeiere" viele interessante Antworten, auf deren Fragen man gar nicht gekommen wäre.

    Die Klarstellung in #85 fand ich hilfreich und nicht ganz Offtopic im Verlauf des Threads, denn Oxalsäure-Sublimation ohne Brutfreiheit ist nicht sehr effektiv, sollte also eher vermieden werden - Blockbehandlungen bedingen u.a. eine höhere weil häufigere Belastung der Energiequelle.
    Guten Rutsch!

    Blockbehandlungen mit Oxalsäure sanieren ein hoch varroa-belastetes Volk nicht, belasten allein durch die Störung schon das Volk zusätzlich. Gibt genügend Erfahrung damit, besonders in diesem Spätsommer/Herbst.

    Wirksamer und verträglicher als zigfach zu Bedampfen ist es, Brutfreiheit herzustellen: dann reicht eine Behandlung.

    Das merkt man doch vorher irgendwie über den normalen Totenfall der Milben.

    Wo keine Windel liegt, da fällt auch nichts auf.
    Viele schauen erst um die Winterbehandlung herum, die können daher im September/Oktober die Ausreißer nicht frühzeitig sehen. Das passiert leider auch eigentlich erfahrenen Imkern, die sich auf alte Weisheiten wie "behandelte Ableger muss man vorm Winter nicht behandeln" oder "wer nach Plan behandelt kann sich die Kontrollen sparen" verlassen. Die Gespräche rund um "Gitterboden/wann offen?" sind da auch aufschlußreich.