Beiträge von RalfK

    VIelleicht einfach einen Einkochtopf ausleihen. Haben viele im Haus.

    Dann sollte der Deckel des Honigeimers zu 100% dampf-dicht sein.
    Den Eimer nicht direkt auf den Boden=Heizfläche des Einkochers stellen, da muss Wasser zirkulieren können.
    Und ich würde eine externe Temperatur-Regelung nutzen, mich nicht auf den eingebauten Thermostat verlassen - die knapp 40°C Soll-Temperatur lassen sich nicht sicher einstellen bzw halten.

    Habe zwei Heizfolien auf Aluplatten geklebt, dazu einen alten Lüfter, in eine ausgemusterte Taunus-Zander Hartpor Beute gepackt - Temperatur-Regelung mit "Inkbird", Soll-Temperatur 39°C.
    Einen 25kg Eimer Honig bis zur Fließfähigkeit aufzutauen dauert meist 36h. Kann etwas verkürzt werden durch Zerlegen des harten Kerns nach 18h.
    Heizfolien stammen von Völkner, "Heizfolie 120x300mm 230V Ca. 65 W"

    Habe eine Lyson Radial/Selbstwende-Schleuder (man kann die 6 Selbstwende-Taschen rausnehmen, dann passen 24 Rahmen rein), die ich nur noch radial nutze, weil es damit insgesamt schneller läuft.
    Die Schleuder darf sich drehen, bis die nächste Ladung entdeckelt ist.
    Nutze selbst Zander-Flachzargen, meine Freundin Zander-Ganzzargen.
    Bei den Ganzzargen darf man nicht so schnell die Drehzahl erhöhen, sonst riskiert man Bruch.

    Zur Trockenheit: Tangential geht immer noch etwas mehr raus, dauert dafür länger. Da ich die ausgeschleuderten Zargen danach zum Ausschlecken wieder aufsetze, sehe ich das nicht als Verlust.

    Beliebte Fehlerquelle:
    Wenn bei einer Radialschleuder die Unwucht zunimmt im Lauf eines Schleudergangs, dann wurde beim Entdeckeln eine Seite eines Rähmchens übersehen.
    Passiert immer wieder mal, fällt nach Erhöhen der Drehzahl deutlich auf.

    ABER, die bauen auch wenn die Königin im Scalvini ist.

    Kommt sehr auf die Trachtsituation/Jahreszeit an.
    Habe dieses Jahr etwas später als sonst die Brutpause mit Scalvini begonnen, mit neuen Flach-Rähmchen mit Anfangsstreifen in denen die Scalvini Käfige festgeschraubt sind. Da kam schon keine Tracht mehr rein.

    3/4 dieser Rähmchen wurden gar nicht ausgebaut!
    Somit konnte ich nicht wie geplant die vom nassauer beschriebene Variante der Brutpause nach Büchler mit Bannwabe durchführen.

    Könnte an der Kompensation von Temperatur/Feuchte liegen.
    Eine meiner Stockwaagen zeigt auch so ein Verhalten:pasted-from-clipboard.png.

    Die anderen nicht. Nachts steigt bei dieser Waage das Gewicht - auch wenn eine bienenfreie Beute mit 28kg ApiInvert auf ihr steht.
    Die Tages/Wochen-Deltas passen.

    Nein, ich führe keine Diskusssion zu warum/wie/Lösungen.

    Na, die Dame hatte wohl keinen Bock mehr, oder kein Sperma mehr oder irgendwie anderweitig einen Knacks

    Vor zwei Wochen hatten hier mehrere Völker keine jüngste Brut mehr.
    Könnte an der vorangegangenen Ernte gelegen haben. Oder an der Trachtlücke. Mittlerweile brüten sie wieder. Bienen...

    RalfK füllst Du dann Deine ganze Ernte nach dem Rühren in Gläser?

    Da träume ich von, dafür habe ich nicht genug Freizeit. Das mache ich mit einem Teil der Ernte, der große Rest geht aus dem Klärtank in Eimer gefüllt ins Lager.
    Da ich kein Rührgerät habe, rühre ich "kleinere Mengen" - ich taue ein zwei Eimer in der Wärmezarge an, lasse die durchs Melitherm laufen, am Folgetag impfe ich, rühre für zwei Tage, fülle ab.

    Wir haben letzte Woche 19 Zargen Zander 1/1 in einer Lyson 80cm Radialschleuder geschleudert, dabei gingen drei Rähmchen zu Bruch:
    Ein altes mit sehr schmalem Oberträger ist bei 80% Drehzahl spektakulär laut aus radial- in tangential-Richtung umgeklappt und zerrissen, das konnte es nur weil die Schleuder nicht voll beladen war.
    Bei zwei Rähmchen hat sich die Wabe am Unterträger gelöst und die Zellen am Oberträger zusammengeschoben, bei beiden wurde die Drehzahl zu zügig hochgefahren.

    Nachdem wir die Drehzahl langsamer gesteigert hatten, ist nix mehr gebrochen.

    Was ich gern wissen würde, wie erkenne ich, daß mein Volk schwärmen möchte, weil der BR zu klein wird.

    Die wenigsten Völker möchten schwärmen, weil der BR zu klein wird.
    Da spielen andere Faktoren eine größere Rolle.

    Es könnte dir helfen, ein wenig zum angepassten Brutraum zu lesen.

    Eine mMn brauchbare knappe Zusammenstellung, mit Literaturquellen, gab es bis zu deren Website-"Relaunch" beim BZV Kleinostheim, ich verlinke die im Internet Archiv gespeicherte Pdf-Datei "Der angepasste Brutraum: eine Brutraumzarge reicht! vom 28.7.17" (1 MB).

    Beim angepassten Brutraum bekommen die Völker den nötigen Raum als Honigraum, bzw Honigräume.

    Eine ziemlich große deutsche Berufsimkerei führt ihre Völker mit 1 BR Zander.

    Nachtrag: es lohnt sich für Anfänger, nicht nur die Monatsbetrachtungen von G.Liebig/P.Aumeier , sondern auch die von J.Binder zu lesen.

    Ein Feinsieb hält größere Partikel (und auch Kristalle) zurück,
    ein beheiztes Feinsieb kann ähnlich einem Melitherm Honig-Kristalle verflüssigen.

    Mir ist nicht klar was das Verflüssigen von bereits / noch flüssigem (frisch geernetetem) Honig bringen soll.