Beiträge von RalfK

    Ich denke, Oxalsäure versprühen ist genauso bienenschädlich, wie beträufeln.

    Nein, da gibt es Unterschiede - kurz- wie auch langfristige.
    (tl;dr: kurzfristig ist Träufeln weniger bienenschädlich; beides verliert deutlich gegen die trockene Anwendungsmethode)

    Träufeln ist halt ungünstig, wenn doch noch verdeckelte Brut in den Völkern ist.
    Vorheriger Blick auf die Windel hilft, das zu klären, aber nich 100%ig.
    Wenn Du 15 Völker am selben Standort hast, dann kannst Du ein oder zwei besprühen, dabei siehst Du ob sie brutfrei sind. Den Rest kannst Du dann beträufeln.

    Im Programmkino "Werkstattkino" in Frankfurt/M läuft bis zum 8.12.2019 der mazedonische Film "Land des Honigs":
    "Wie kaum ein anderer Dokumentarfilm erzählt LAND DES HONIGS eine grandiose und wahrhaftige Naturgeschichte. Mit den Mitteln filmischer Poesie stellen die Regisseure die Biene ins Epizentrum eines fundamentalen Widerspruchs unserer Zeit. LAND DES HONIGS spürt den Veränderungen nach, die sich in die Beziehung zwischen Mensch und Biene eingeschlichen und damit unser aller Welt für immer verändert haben."
    Trailer:


    moniaqua : rase hat das bereits ausgeführt.
    Der Lebensraum aller Insekten wurde und wird durch unsere[*] Art zu leben und Landwirtschaft zu betreiben erheblich beschnitten, bis über den Punkt hinaus den einzelne Arten kompensieren können. Die Liste dar bedrohten Tierarten wird länger. Unsere[*] Art zu leben wird an sich nicht ernsthaft infrage gestellt, "das ist halt so". Dafür wird medial gerne ein Sündenbock ernannt und bearbeitet.

    [*] Erste Welt - wobei der Umweltschutz in der Dritten Welt noch weniger Bedeutung hat.

    Ein Image kippt nicht so einfach bloss weil in den Medien eine Pressemitteilung kurz vielkanalig berichtet wird.
    Kein Grund nervös oder rot zu werden.

    Eine kurze Suche führt zu einer lesbaren Stellungnahme der AG der Bienenforschungsinstitute, in der auch weiterführende Quellen benannt sind.

    Die Wildbienenpopulationen sind wie die meisten wild lebenden Insektenpopulationen qua Zivilisation / Agroindustrialisierung einem Rückgang ihrer Habitate ausgesetzt. Das ist der rosa Elefant im Raum, der eher nicht medial thematisiert wird. Die Imkerei gehört zum Bereich der Landwirtschaft, mit all den Konsequenzen die sich ergeben wenn sie hoch skaliert wird.

    Die verschiedenen Schützer/Halter-Gruppen aufeinander los zu pushen hat für mich was von Teile&Herrsche.

    Nachtrag: Im Spektrum der Wissenschaft findet sich ein differenzierter Artikel dazu, ein Zitat:

    Andere Forscher wollen dagegen gar nicht entscheiden, ob nun die Honigbienen oder ihre wilden Verwandten in Sachen Bestäubung die Rüssel vorn haben. »Aus Sicht der Pflanzen ist es am besten, wenn sich beide gegenseitig ergänzen«, sagt der Ökologe Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle. »Ob man die Sache nun aus Sicht der Ernährungssicherheit, der Wirtschaft oder des Naturschutzes betrachtet: Wir müssen sowohl Honig- als auch Wildbienen schützen«

    Gibt noch andere Gründe für im Vergleich frühere oder vermehrte Flugaktivität.
    Gestern mittag wurde es hier kurz sonnig und etwas wärmer, daraufhin flogen zwei von acht Völkern - die beiden Völker mit höherer Varroabelastung. Eines davon stand schattig.
    Die anderen Völker blieben im Stock - auch die die direkte Sonne auf Beutenfront/Seite und Flugloch hatten.

    Hallo Rolfpaul ,
    meine Erfahrungen habe ich doch bereits berichtet, es gibt da wenig neues:
    Die Dinger funktionieren gemäß der Spezifikation, die Web-Oberfläche bedient sich gut.
    Die Akkus in den Waagen wie auch die Batterie im "Herz"halten lang, das GSM-Gateway muss regelmäßig aufgeladen werden.

    Die Sonderpreise mit der runterlaufenden Uhr wie nachts bei QVC & Co gibts schon länger, ich habe den Eindruck dass diese Uhr immer wieder läuft. Ob das neue GSM-Gateway mit integrierter Solarzelle ohne Eingriff über den Winter kommt wird sicher sehr vom Standort abhängen.
    Gruß, Ralf