Beiträge von Imker2016

    "Mein Garten - Ein Bienenparadies" von Bruno P. Kremer

    Ein 37 Seiten langer Einleitungsteil fasst Grundlegendes zu Nektar- und Pollenproduktion und den bestäubenden und sammelnden Insekten zusammen.

    Jede Pflanze wird dann im Hauptteil auf 1-2 Seiten vorgestellt mit ca. 50% Bildanteil (mind. Blütenansicht und Gesamtpflanze. Immer das gleiche Schema in Stichworten: Name, lateinischer Name, Pflanzenfamilie, Blütezeit, Trachtart, Nektarwert und Pollenwert. Dann geht es im Fließtext weiter mit den Abschnitten Steckbrief (Länge, Mehrjährigkeit, Früchte), Blüten, Insektenbonus und Vorkommen. Oft gibt es noch einen Tipp für den Garten.

    Nach Seite 260 werden alle vorgestellten Pflanzen (ca. 200) in einem 4-seitigen Blühkalender zusammengefasst.

    und Manne weiß es nicht und da es ev. nicht Mannes Stand ist weiß es auch der Besitzer nicht so genau.

    Es kann funktionieren. Ev. nur an dieser Stelle! Oder auch an anderen Stellen?

    Wer weiß? Ich nicht, andere nicht, einige doch!

    Eigentlich sind Mannes Beiträge bei mir ausgeblendet, aber wenn er zitiert wird kann man sich dem nicht entziehen. Diese ewige Leier von "auf den Bien hören" oder "der Bien wird's schon richten, wenn man ihn läßt", dazu das Geschimpfe auf Institute. Die letzten Buchveröffentlichungen eines Tautz oder Menzel entkräften diese Vorbehalte.

    Wieso darf dieser ominöse, varroafreie Bienenstand nicht untersucht werden? Ist es die isolierte Lage, die zur Varroatoleranz führt? Ist es Lithium im Oberflächenwasser? Überleben die Wunderbienen auch an anderen Standorten?

    Kein Imker schüttet doch gerne Säure in seine Beuten (siehe doch auch Bienensauna oder VarroaSound), die wenigsten sind in der Lage eine züchterische Selektion langfristig durchzuführen, alle berichten von ihren Bemühungen. Nur die Nichtbehandler ziehen sich zurück: "alles schon gesagt", "werde schon genug angefeindet" oder "kommt persönlich vorbei, dann zeige ich es".

    Schade!

    Schade, dass das nur auf Berlin eingegrenzt ist, denn es wird genügend Imker im Grenzbereich zu Brandenburg geben. Bundesweit gibt es sogar viele "Dreiländerecks". Da die Durchführungsverordnungen zur BienSeuchVO oft sogar innerhalb der Kreise (wohl ähnlich den Berliner Bezirken) unterschiedlich gehandhabt werden multipliziert sich das Thema. Meine Bienen befliegen auch die Zuständigkeitsbereiche dreier unterschiedlicher Amtsveterinäre. DAS wäre mal ein Thema für den D.I.B. : ein einheitliches Vorgehen und vielleicht auch eine einheitliche Meldung bundesweit zu erreichen.


    Ich habe es auch an einem Stück im Herbsturlaub verschlungen und kann mich den positiven Bewertungen uneingeschränkt anschliessen. Vielleicht auch für die interessant, die hier im Forum neulich am Run auf das Pfefferle-Buch teilgenommen haben. Außerdem eine schöne Erinnerung an die in Schleswig-Holstein weit bekannte Edith Musssz (+2018). Rund 15 Imkerportraits von Gotland im Norden, über Polen/Litauen im Osten, Südfrankreich im Westen bis nach Slowenien im Südosten. Die Hälfte der Geschichten spielen in Deutschland. Neben den schon erwähnten Personen gibt es einen schönen geschichtlichen Rückblick auf die Imkerei zu DDR-Zeiten und einen sehr Aktuellen: ein nach Deutschland geflüchteter Imker. Enorm vielschichtig das Buch!

    Nicht, das ich den Aspekt PSA/Atemschutz abwerten möchte. Aber die rekristallisierte OS ist doch weit weniger lungengefährlich als der wabernde Dampf während des Oxamatenbetriebes. Weit wichtiger betrachte ich säurefeste Handschuhe, gerade im Zusammenhang mit feuchten Lappen. Feuchte OS wird bestimmt super über die Haut aufgenommen.

    Erschütterungen bringen Bienen immer in Aufruhr. Auch wenn die Biene sich in der Langdistanz auf Kilometer orientieren, so reichen in der Kurzdistanz weit weniger als 1m um sie zu desorientieren (deswegen funktionieren Bienenhäuser und -wagen mit zig Einfluglöchern auf wenigen Quadratmetern).

    Als dauerhafte Betriebsweise ist deine geplante Betriebsweise nicht zu empfehlen.

    Da kann die in #9 gestellte Frage gar nicht aufkommen.

    ribes Ich bin der Letzte der die BienenseuchenVO infrage stellt! Stormarn ist seit über 2 Jahren nicht AFB frei. Aber leider sind in der VO nur Bienenvolk und Bienenstand definiert, nicht die Wohnung. Eurer Praxis nach ist ein durch einen Schwarm besiedelter Kamin nach dessen Umsiedelung dauerhaft zu verschliessen, weil er zur Bienenwohnung geworden. Anders formuliert, ab wann ist gebrauchtes Material Bienenwohnung? Darf eine propolisierte Zarge offen rumstehen? Wie bienensicher müssen aus dem Dampfwachsschmelzer entnommene Rähmchen (Teile der Bienenwohnung?) gelagert werden?

    Oder auch mal nach "Die Intelligenz der Bienen" suchen

    Hatte ich ja schon oben gelistet. Es ist aber ein harter Brocken, weil sehr tief in biochemische und biophysikalische Tiefen abgetaucht wird. Aber auf jeden Fall ein Buch was einen zum Staunen bringt, deswegen auch von mir die Empfehlung