Beiträge von Imker2016

    aber ich bin gerne bereit, mehr Geld (z.B. für einen «Honigmann») auszugeben, sofern dieser dann auch wirklich länger hält.

    Der Honigmann verspricht Stichfestigkeit bei gleichzeitiger Luftigkeit. Das Konzept des dreischichtigen Aufbaus Netzstoff-Distanzstoff-Netzstoff erfüllt dies. Jedoch bin ich der festen Meinung, dass der "Distanzstoff" ein gummiertes Antirutschgitter für Teppiche ist - geschaffen für die ewige Dunkelheit unter Teppichen, nicht für die Honigernte in der prallen Sommersonne.

    Wenn man bedenkt, wie unendlich viele "Hobbyimker" in den letzten Jahren dazugekommen sind, ist die Zielgruppe gar nicht so klein

    Gemessen an anderen "Liebhabereien" immer noch eine Sparte. Aber mit dem Wachstum sind ja auch eigenen "Bienen"-Regalreihen in dem Garten/Natur/Hobby-Abteilungen der Buchhandlungen entstanden, gefüllt mit vielen Neuerscheinungen. Der größere Kuchen wird also auf mehr Autoren verteilt, damit bleibt das Stück klein.

    Die ganzen Bücherschreiber nehmen sich eh viel zu wichtig.

    Aha, da werden Frisch, Seeley, Tautz mit den tausend Autoren „1x1 des...“, „Einfach....“, „...-Basics“, „... für Anfänger“ auf eine Stufe gestellt!?! Es gibt gute, normale und schlechte Bücher - teilweise auch vom selben Autor. Und einige davon nehmen sich auch sehr wichtig: die Dogmatiker.

    Ist hier nicht der Punkt erreicht, wo man mit empirischer Volk-Beobachtung [...] scheitert

    Was man sehen kann, wie Bienen vor dem AS-Dampf flüchten und wie es sie beim transparenten Oxamaten zu dem warmen OS-Luftstrom hinzieht. Deswegen stimme ich beemax zu, dass man bei den Applikationsformen und den Mitteln unterscheiden muss.

    Wenig zielführend ist sich in Grabenkämpfe zu verzetteln und dabei sich einzumauern oder Totschlagpseudoargumentationen und Themendrifts zu führen

    Auch wenn ich die Überschrift nochmal lese, bleibt der Graben zwischen den Behandlern und den mittelfreien VSH-Anhängern. Die Überschrift ist doch keine Frage, sondern eine These. Deswegen auch mein Keulenvergleich.

    Sorry,

    Wahrscheinlich beruft er sich auf die Studien von Torben Schiffer - Duck und wech!

    manchmal sind Deine Beiträge sowas von hilfreich...

    Ok, das war jetzt nicht super begründet:

    1. Beruft sich umgekehrt Torben Schiffer auf seine Zusammenarbeit mit Seeley. Ist es nicht immer ein Geben und Nehmen
    2. Dies über einen Kamm scheren aller Säuren und Behandlungsarten, und dann noch gleich alle ätherischen Verfahren im gleichen Zug mitnehmen ist ist ein wenig undifferenziert
    3. d2dum Argumentation ist in diesem Fall mehr die Schiffersche Keulenmethode der Pauschalverdammnis als die eines Seeley. Der schrieb noch 2016: "Ob sich in diesem Bienenbestand genetische Merkmale entwickelt haben, die ihnen helfen, allein zu überleben, weiß ich (noch) nicht." [Auf der Spur der wilden Bienen; S. 188f]

    Wie viele Menschen gibt es in D, die über ein Smartphone verfügen und zumindest ab und an von Mücken gestochen werden?

    Das Produkt wurde in Karlsruhe entwickelt, Zustimmung kommt aus Nordbaden und Südbayern. Ich kann mich nur wiederholen: "Vielleicht gibt es hier bei mir zu wenig Mücken, um das wirkliche Marktpotential einzuschätzen."

    Es ist wirklich beruhigend, dass man hier im Imkerforum genug Leute findet, die einem vom Unternehmensaufbau bis zur SWOT-Analyse mit Rat und Tat bei Seite stehen.

    So verstehe ich meinen Beitrag auch. Die Imker sind doch wohl die Spezialisten in Deutschland, die sich mit Insektenstichen auskennen. Und ergänzend zum Thema Nischenprodukt: z.Zt. braucht man unbedingt ein Android-Handy und der Biteaway braucht keinen Akku, sondern funktioniert lange, lange Zeit mit einer Batterie.

    Vielleicht gibt es hier bei mir zu wenig Mücken, um das wirkliche Marktpotential einzuschätzen.

    Piezoelektrische Stichheiler haben jedenfalls nach meiner Beobachtung keine ausreichende Wirkung gegen Wespen- bzw. Bienenstiche

    Der Anwendungszweck Mückenstich ist ja auch völlig anders als Wespe oder gar Biene. Die Mücke will nur das Blut am Gerinnen hindern, die Wespe wehrt sich aber die Biene hat Volk und Wintervorrat zu verteidigen und hat deswegen das potenteste Gift.

    Ursprünglich habe ich diesen Beitrag hier im Forum erstellt, weil ich dachte, dass das Produkt für einige interessant sein könnte und um technische Fragen zu beantworten

    Macht ihr eigentlich Zielgruppenanalyse? Eigentlich sind Imker euer Hauptabsatzgebiet - ich meine in der Dissertation von Denise Wrobel war es, dass Imker die Hauptbetroffenen einer Bienengiftallergie sind, demnach auch regelmäßig die Masse an Insektenstichen abbekommen. Aber:

    - Allergiker haben ganz andere Probleme, als eure Quadratmillimeter-Behandlungsfläche

    - Etliche Imker haben keine/kaum Reaktion auf Stiche und fallen damit als Kunden weg

    -Die Imker mit dicken, roten, juckenden Beulen sind zwar eure Kunden, werden aber den Einsatz des "Heat_it" möglichst durch Schutzkleidung vermeiden. Da wird es also nichts mit der Mund-zu-Mund-Propaganda.

    Bleiben also die Helikopter-Mütter auf den Spielplätzen. Außerdem ist das Marktsegment schon durch einen Mitbewerber abgegrast - wer auf Hyperthermie-Behandlung setzt hat doch schon längst den Biteaway.

    Insgesamt sehe ich es als Nischenprodukt an, das auf Dauer die vier Gründer nicht durchfüttern kann und der Firmenname läßt auch kaum Raum für andere neue Produkte.

    CEO kennt man ja vielleicht noch, aber CCO oder COO ?

    • CCO -- Chief Communication Officer
    • CCO – Chief Commercial Officer
    • CCO – Chief Compliance Officer
    • CCO – Chief Content Officer
    • CCO – Chief Creative Officer
    • CCO – Chief Credit Officer
    • CCO – Chief Culture Officer
    • CCO – Chief Customer Office

    Den Chief Operation Officer kannte ich noch, aber der CCO irritierte mich auch