Beiträge von Imker2016

    Ich finde es zu spät für Blockbehandlung. Dabei geht es doch darum die fehlende Brutfreiheit zu kompensieren und das Brutgeschäft (Winterbienen) ist doch bald durch. Also wirfst du einen Bombenteppich auf die phoretischen Milben. Ich habe auch schon mal die Frage gestellt, ob die Bekämpfung der phoretischen Milben einen positiven Effekt auf den Bien hat.

    Wir leben in der freien Marktwirtschaft

    Vielleicht in der Schweiz. Schlimm genug, dass man die SOZIALE Marktwirtschaft auch in Deutschland immer mehr demontiert. Immerhin gewährte sie die längste Friedensperiode in Deutschland. Das hat zwar nichts direkt mit den Honigpreisen zu tun, ist aber wichtig festzustellen.

    Dein Werbebildchen zu Honig, stellt dies leider ziemlich verzerrt dar. In einem Tortendiagramm bliebe nur eine nicht weiter differenzierbare dünne Linie für - alle übrigen Inhalte übrig.

    Ludger Merkens Gut, dass du das Diagramm entzauberst - das hätte eigentlich schon viel früher passieren sollen. Demnach wären die Kohlehydrate schon fast Spurenelemente im Honig 8o

    trotzdem denke ich, dass die Stimmungmache gegen das Überwintern auf Honig nicht angebracht ist. Die Natur bringt normalerweise nicht das schlechteste hervor, d.h. was die Bienen von Natur aus sammeln kann nicht wirklich schlecht für sie sein.

    Du verdrehst die Diskussion, es wurden die "Zuckerüberwinterer" angegriffen, die den Bienen Mineralstoffe, Vitamine, etc. vorenthalten.

    Pilzvergiftung beim Menschen, Jakobskreuzkraut bei Pferden oder Melizitose bei Bienen: Manchmal liegt die Natur auch daneben;)

    Oder mit dreiwertig Zucker versetzten Honig zu füttern.

    du fällst von einem Extrem ins Andere. Zuerst nur Zucker und dann sogar angereicherter Honig?

    Er zeigt nur den Weg auf, wie man sich eine Winterruhr züchtet, um klar zu machen, dass bestimmte Honige sich genau auf diesem Weg befinden. Natürlich ist es nur ein Faktor auf dem Weg durch den Winter, aber mich würde es maßlos ärgern, wenn meine Völker wegen Heide- oder Waldhonig im Januar/Februar eingehen

    Kein Lebenswesen der Welt wird OPTIMAL nur mit einer 100% Komponente des benötigten "Kraftstoff" ausreichend versorgt. Das hat jetzt nichts mit ruhrfreier Überwinterung zu tun.

    d2dum : Wir reden aber nur über Überwinterung. Optimale Ernährung wünsche ich mir bei der Erbrütung der Winterbienen, mit Vitaminen, Mineralien, Fettsäuren, Was-auch-immer. Aber die Wintertraube funktioniert OPTIMAL mit Zuckereinfütterung.

    Soweit ich weiß werden Enzyme hinzugegeben, u.a. Wo die Bienen allerdings bei weißem Industriezucker Mineralstoffe und Vitamine hernehmen sollten, die sonst in Honig sind, aber erschließt sich mir gerade eben nicht.

    Dann klär doch erstmal, wie hoch der Bedarf einer Winterbiene an Mineralstoffen und Vitaminen ist! Meines Wissens nach braucht die Wintertraube genau eins Kohlehydrate, Kohlehydrate und nochmal Kohlehydrate.

    dass Zucker besser als Honig ist...da fehlt mir schon auch ein bischen der Hausverstand.
    Funktionieren tuts natürlich ( seit wieviel Jahren ? 100?)

    Aber eine einseitige unausgewogen Nahrung ist auf Dauer für niemanden gesund.

    Vielleicht mal den Hausverstand ausschalten und die Vermenschlichung der Biene ebenso. Es gibt unter den Wildbienen ausgesprochene Spezialisten, die nur eine Pflanzenart befliegen. Herr Freudenstein konnte schon vor 1900 nachweisen, dass die unausgewogene, einseitige Zuckerernährung die Überwinterung verbessert. Nach vielen Jahrzehnten wird dies ohne Not in Frage gestellt. Brauchen wir neben Varroa und AFB auch wieder vermehrt die Winterruhr?

    und es heißt, dass im Honig noch andere Stoffe drin sind, die den Bienen gut tun? Nur mal so als Idee.

    Ich weiß nicht, wie gerne Du Zuckerwasser isst ?;) Sicher ist aber, dass dem einige Sachen abgehen, die in Honig drin sind.

    Da wird schon wieder ohne Quellenangabe geunkt und gemunkelt. Tatsache ist doch, dass die Bienen die Saccharose in Glukose und Fruktose umarbeiten. Das andere Wertvolle ist doch gar nicht relevant. Die Winterbiene muss doch nur überleben und im Frühjahr die Brut anschieben. Den Proteinkram (Pollen) braucht sie doch nur bei Bruttätigkeit, also reichen Kohlehydrate um den Winter zu überstehen. Und Herr Freudenstein hat schon vor hundert Jahren den Einsatz von Zucker als schlackefreiem (Winterruhr!) Idealfutter postuliert. Jedenfalls hat sich die Auswinterungsquote durch Freudensteins Erkenntnis deutlich erhöht.

    Also moniaqua : welche Stoffe im Honig tun den Winterbienen gut außer den Kohlehydraten?

    PS: Die Vergleiche zwischen Mensch und Insekt hinken prinzipiell, weil es schon im Ernährungsvergleich zwischen Säugetieren (Mensch-Kuh) nicht klappt!

    Das Konzept hat ja auch schon bei der "Einraumbeute", der "Bienenkiste" und der "Bienenbox"

    Und seitdem Torben Schiffer die Bienenkugel als einzige bienenfreundliche Behausung im NDR vorgestellt hat, bin ich für die pensionierte Studienrätin in unserer Nachbarschaft ein tierquälerischer Massentierhalter

    [...]Rücksprache mit den Kreisvorsitzenden halten.

    falls der Kreisvorsitzende nichts erreicht, [...]den Kreisvorsitzenden [...]

    Danke hier nochmal.an die Mitwirkenden. Bisher haben wir das immer erfolgreich mit Eigenleistung erledigt bekommen, ohne die Behörden zu kontaktieren.

    Für einen freien Imker ziemlich viel Vereinsmeierei - oder was ist ein Kreisvorsitzender. Sowas gibt es hier gar nicht ist auch eine ziemliche Eierei. Meldung an den AmtsVet über potentiellen Seuchenherd und gut ist.

    Pro. Polis (sic!) dt. "fuer [die] Stadt", von lat. pro "fuer" und altgr. pólis "Stadt(staat)") mit Angst um den Erwerb aus konventioneller landwirtschaftlicher Imkerei ("Romeo und Julia auf dem Dorfe")..

    Das gilt aber nur, weil er sich den Punkt im Namen gegönnt hat. Ansonsten ist lt. Günter Grimm (Die Honigmacher, 1991, S.270):

    Zitat

    Das Gebiet "vor der Stadt" mit den Vororten hieß [bei den alten Griechen] "propolis"

    Demnach wäre Pro. Polis ein Vorstadtimker und eben kein Stadtbefürworter