Beiträge von Imker2016

    hornet   Brumm&Summ   VorsichtBienen : Die ihm unterstellte Geldgier oder auch nur Geschäftemacherei sehe ich bei ihm absolut nicht.

    hornet : Ich schrieb an anderer Stelle, dass ich aus dem Gedächtnis wiedergeben muss, deswegen sind es eben viele (zusammenhanglose) Einzelpunkte. Aber in der Summe ergibt sich glaube ich schon ein Bild.

    Sulz Er sieht die Art nach 45Mio. Jahren gefährdet nicht durch den Menschen allgemein, sondern speziell auch durch die Imker/Bienenzüchter.


    Ich bin sehr auf die technischen, praktischen Aspekte eingegangen. Er möchte aber auch die Schiffertree-Besitzer in seine Arbeit einbinden - wie er sagte "Bürgerwissenschaft" und auch das Kataster der wild lebenden Honigbienenvölker vorantreiben. Rechtlich soll die Honigbiene aus dem domestizierten Status raus. Also quasi Auswilderung. Zur Rückgewinnung der alten Fähigkeiten hat er einen auf eBay-Kleinanzeigen angebotenen "Stecher" bewusst und teuer(! s.o. wg. Geldgier) gekauft.

    Imker2016, was haben angebissene Varroen, oder verätzte Fühler usw mit dem Bienenbaum zu tun? Bitte Belege, die zeigen, dass eine Varroabehandlung überflüssig ist, dass es in diesem Baumstamm keine AFB geben kann, dass es dann logischer Weise AFB vor der menschlichen Bienenmisshandlung nicht gab. Beweise, dass es in anderen Beutensystemen keine antibiotische Wirksamkeit gibt. Dass Bienen nicht in hohlen Baumstämmen wohnen, wenn die Wandstärke unter 22 mm ist.


    Gruss

    Ulrich

    Totalverzicht auf Säuren! Die Fühler der Biene sind soviel sensibler als sogar von Drogenspürhunden. Wenn sich Biene die verätzten Fühler wegputzen (Video von einfühleriger Biene) ist das Tierquälerei.

    Wenn das Volk eine angemessene Beute hat (40l) muss es nicht den Trieb befriedigen eine 120-160l Beute mit Nektar zu füllen. Die Bienen haben mehr Zeit zum "Chillen" und Putzen, dann findet man im Gemüll die angebissenen toten Milben.

    Schiffer-Tree ist behandlungsfrei.

    In Amerika wurde wohl das massive Auftreten vieler Krankheiten im Zusammenhang mit Rähmchen/künstlichem Beespace zusammengebracht.

    In wilden Völkern wurde wohl nur in einem Fall AFB nachgewiesen.

    Natürlich ist auch in den normalen Beuten die antibiotische Wirksamkeit gegeben, aber im Schiffertree perfekt. Die Wände sind vollständig propolisiert, Das Raumluftduftklima ist perfekt ohne imkerliche Eingriffe.

    Nach dem Comedian Till Reiners:


    Einfach mal nach 10 Minuten aufstehen und fragen: Entschuldigung Torben aber reden wir jetzt die nächsten Stunden nur darüber wie man keinen Honig erntet? Weil das interessiert uns überhaupt nicht.

    Auch da war er ehrlich. Er selbst isst keinen Honig und sieht den Trend bei den Neuimkern was für die Natur und die Bienen zu tun, das Interesse ist also schon da.

    Wenn an seinen Thesen was dran wäre,[...] würde mit Fachwissen belegen.


    So ist das jedenfalls nur ein Vortrag mit viel heisser Luft.

    Das stimmt so nicht, in seinem Vortrag waren mikroskopische Aufnahmen von verätzten Fühlern und angebissenen Varroa, thermografische Aufnahmen von diversen Beutentypen, Temperaturmessreihen, endoskopische Aufnahmen, Nährkulturen zum Nachweis antibiotischer Wirkung.

    Diese Kurzinfo von imker2016 ist jetzt auch aus dem Gesamtkontext extrahiert, da muss man auch etwas vorsichtig mit Ableitungen daraus sein.

    Stimmt, ich kam völlig unvorbereitet zum "Thema/Referent N.N." und dann steht da ein blonder, junger Mann mit gehobeltem Holzstamm und mir wurde schlagartig bewusst was mich erwartet. Ohne Papier und Stift;(.

    Es ist also wirklich ein Resume aus dem Gedächtnis.

    Da wird Ideologie mit Pseudeo-Wissenschaft vermischt und ein Geschäftsmodell draus gemacht. Das ist alles ganz furchbar.

    Nein, das ist wissenschaftlich. Denn er veröffentlicht mit "meinem Mentor Tom Seeley" und ist schließlich ext. wissenschaftlicher Mitarbeiter vom Prof. Tautz.

    Außerdem verdient er nichts am Schiffertree, der derzeit in Schweizer Behindertenwerkstätten gebaut wird, demnächst aber auch in Deutschland (da klangen preisliche Aspekte durch).

    Gestern hat sich der Torben Schiffer mit seinem Tree einem Imkerverein im Styroporkernland (Imkerverband SH: Segeberger) gestellt. Er hat den Saal nach über zwei Stunden lebend verlassen aber auch von den zahlreich Anwesenden hat keiner den Raum vorzeitig verlassen:

    • natürlich Holz: sägerauh und unbehandelt wg. Propolisierung
    • rund muss die Beute sein: Schimmelvermeidung
    • dickes Holz, der stabile Wärmehaushalt ist alles, deswegen ist die Bienenkiste auch am schlimmsten (flach; Honig ist im kalten Hinterzimmer)
    • Naturholz, damit die Kapilarwirkung des Holzes den Feuchtigkeitshaushalt
    • klein muss die Beute sein: weniger Flugaktivität, dafür mehr Putzaktivität (übelst ist die Mellifera Einraumbeute)
    • rundes Flugloch: direkter Einflug durch die Mitte
    • keine Rähmchen, keine Mittelwände: durch Rähmchen (Beespace) ist der Wärmehaushalt gestört, deswegen Schimmel, deswegen Nosema, AFB, etc.
    • hoch muss die Beute stehen: kein Insektenstaat überwintert in der Erde, Gitter-Boden zu!
    • Unter/In Bäumen: Beschattung, Waldklima mit stabilisierter Temperatur und Luftfeuchte
    • kein Zucker: nur Honig enthält die zusätzlichen Stoffe für Gesunderhaltung im Winter
    • keine Imkereingriffe, vor allem keine Säure: AS verätzt die Fühler und die Bienen verstümmeln sich selbst
    • keine Honigentnahme: im Schiffertree reichen wenige kg Honig zur Überwinterung (1/10 eines Beutenvolkes), der Honigdurchsatz in den Standardbeuten ist auch im Sommer zu hoch, deswegen verhungern die Hummeln und Wildbienen (besonders Stadtimkerei!) Trachtlücke durch Landwirtschaft ist auch ein Gerücht, die Megavölker verbrauchen zu viel
    • den Futterabriss im Winter gibt es auch nicht: verschimmelte Futterwaben, zu kalter Honig
    • Schwärmen muss sein: die Bienenvölker gehen nach 4 Wochen in die Brut, die Varroa wird aber infertil und kommt erst nach 8 Wochen wieder in Schwung
    • Wir haben wilde Honigbienen und müssen das weiter fördern um den Genpool nicht weiter einzuengen. Zucht ist Mist: Wabenstetigkeit, Cubitalindexe, wenig propolisierend, friedlich ist alles wesensfremd
    • Propolis ist ein Wundermittel, was im Schiffertree seine Wirkung voll entfalten kann und die Bienen gesund erhält

    Das ist er also, der selbsternannte "Pionier der Bienenforschung" (Selbstbewußtsein hat er!). Sein Imker-Kompromiss: den Schiffertree um einen Honigring oben erweitern und einmal im Frühjahr den super propolisierten Resthonig (ca. 5kg) ernten. Der ist nach gewiesen so toll wie Manukahonig und deswegen ist er genauso wertvoll wie 50kg DIB-Honig.

    aber Bienen leben in der Natur auch nicht in Styropor sondern in Holz.

    Wenn man sich die Beutenuntersuchungen eines T. Seeley (Volumen, Form, Fluglochgröße, Ausrichtung, Höhe, ...) anschaut ist den Bienen das Beutenmaterial sowas von egal. Wir dürfen nicht den Fehler machen unsere Ökologievorstellungen auf Insekten zu transformieren.

    Trotzdem finde ich Holz in meinem Garten schöner;)

    Wenn ich mir hier das Auftreten und die sicherlich auch begründeten Einstellungen von Veterinären aus mittlerweile 4 Amtsbezirken anschaue, kann ich mir nicht verkneifen zu behaupten, das es für den Bereich OD kein Wunder ist, warum dort die AFB mit immer wieder aufflammenden Sperrbezirken nicht in den Griff zu bekommen ist.

    d2dum Wie kann man sich das denn anschauen, hast du regelmäßigen Besuch von vier verschiedenen AmtsVets? Mit OD meinst du den Kreis Stormarn oder das Städtchen Bad Oldesloe?

    D ist drittgrößter Lebensmittelhersteller der Welt!

    Rein gefühlsmäßig sind damit aber Dr. Oetker, Kraft, Unilever, etc. gemeint und nicht der landwirtschaftliche Output an Soja, Palmöl und Reis

    Zumindest wenn man sich die Karten unter Worldmapper.org anschaut ist Deutschland überhaupt nicht so dominant

    BTW: ich fand den Apfelbaumrückgang in D auch sehr interessant. Darin sind wir Weltmarktführer 8|