Beiträge von Imker2016

    Aber sicher nicht in einer "Behausung", an welche sich der Bien zum überleben anpassen musste, da es nur solche Formen der Behausungen in der Natur gegeben hatte...........Man kann es den Bienen besser machen......

    Auf welche Beute trifft denn die Beschreibung "Behausung" deiner Meinung nach zu? Und wie macht man es den Bienen besser? Eventuell lacht der Bien sich aber kaputt und sagt: "Hauptsache Höhle, die Ausgestaltung machen wir selbst - kümmert ihr Menschen euch um giftfreies, abwechslungsreiches und ausreichendes Futter".

    Das Thema des Treads geht ja schon in die Richtung ein Optimum zu ermitteln. Es gibt offensichtlich ein paar Suchende und viele, die solch ein Optimum für nicht relevant, bzw. nicht existent halten.


    Keineswegs.

    Da habe ich mir doch noch mal deinen Eingangsthread durchgelesen, und da geht es dir schon um Minimal- Normal- und Maximalgrößen. 8)Wichtig ist aber, das Du die benötigten Informationen bekommen hast. Da du nach Buchtipps fragtest: Thomas D. Seeleys Bienendemokratie oder wenn es um das Verhalten wilder Honigbienen geht "Auf der Spur der wilden Bienen"

    Ich habe einfach meiner guten alten Federzugwaage einen Blechstreifen spendiert, den links und rechts um das Skalenblech herumgeschlagen. Dieser wird von der Blechzunge die das Gewicht anzeigt mitgeschleppt. Wenn ich wieder ablasse, kann man anschließend in Ruhe das Gewicht ablesen.

    Manchmal finde ich "Low Tech" einfach geiler. Das Ding funktioniert seit bestimmt 30 Jahren schon, ohne Batterie, ohne Temperaturkompensation, ohne Plastik, ohne Ausfall.

    Wenn nur alle Gerätschaften so zuverlässig wären...

    Statt Blechstreifen habe ich einen Notizhaltermagneten als Schleppzeiger

    wenn Du der Überzeugung bis, die RICHTIGE Beute, auch durch Forschung belegt, gefunden zu haben, dann beruhigt mich das. Wirklich!

    keinimker Oh, das denke ich keinesfalls. Meinem Profil kann man entnehmen: zweizargige Segeberger Beuten. Das "künstliche" DNM wurde keineswegs wissenschaftlich optimiert, der Brutnest-Bruch in der zweizargigen Betriebsweise gefällt den Bienen auch nicht, immerhin habe ich Holz statt Styropor. Das jedoch nicht wegen der Bienen, sondern weil ich kein Plastik im Garten haben will.

    Seit Jahrzehnten (über)leben die Bienen in Zander, Dadant, Segeberger, HBB, Warre, Trogbeuten, Bienenkisten, -kugeln und Schiffertrees. Ich halte das Thema Wabengröße und -Form aber für nachrangig gegenüber anderen Betriebsfaktoren.

    Zunächst fehlt der Beweis: Seeley hat nur gezeigt, welche Wohnung die Bienen bevorzugen, nicht, welche optimal ist.

    Im mathematischen Sinne hat er schon ein Optimum herausgearbeitet. Eine Mindest- und eine Maximalgröße und dazwischen das Optimum. Das Raster ist grob -vielleicht sind 37,5l oder 43,75l besser als vierzig, eine Flugloch-Ausrichtung nach SSO ist eventuell besser als die strikte Südausrichtung, usw. Klar ist es "nur" ein experimenteller Beweis, aber solange keine überprüfbare Beutenbesiedlungstheorie, kein mathematisches Beuten-Modell oder keine extrem großen Mengen von Beutendaten vorliegen ist es wohl der beste Weg.

    Anders gefragt, kann es die optimale Bienenwohnung überhaupt geben?

    Das Thema des Treads geht ja schon in die Richtung ein Optimum zu ermitteln. Es gibt offensichtlich ein paar Suchende und viele, die solch ein Optimum für nicht relevant, bzw. nicht existent halten.

    Hat er aber nicht, wie ja geschlussfolgert wird.

    Trotzdem bin ich der Meinung, das die senkrechte Bewegung des Biens auf (im Winter) und ab (imm Sommer) die natürliche ist.

    Dann zeig mir mal einen Gegenbeweis zu der von Seeley experimentell ermittelten Optimalwohnung.

    Wie du selbst schreibst, bist du anderer MEINUNG. Da folge ich lieber Prof. Seeley als einem Forianer, der sich durch zwei Forenmitglieder bestätigt sieht und alle Einwände wegredet: Confirmation Bias

    Ich schätze, dass Seeleys Ergebnisse nur von Bedeutung sind, wenn man eine Schwarmlockbeute bauen will.

    Das sehe ich nicht so, Seeley wollte ja keine Schwärme locken. Sondern hat Schwärme ihr zukünftiges Heim wählen lassen. Die Intention war schon, die optimale Bienenwohnung zu finden.

    Na eben! Sagte ich doch!🤓

    In felsigen Gegenden Süddeutschlands wird ein Schwarm sich aber genauso gerne horizontal orientieren. Bitte, bitte lies Seeleys Forschung!!! Trockener, hoch gelegener, 40l-Hohlraum mit Unteneinstieg - Form ist EGAL. Die Biene haben es so ausgesucht. Da vertraue ich eher Prof. Seeley als dem keinimker, der zwei Beobachtungen aus dem Forum als Bestätigung seiner Hypothese ansieht.

    Kommt auch auf die Betriebsweise an:

    Zargenweise: Königin über Absperrgitter wegsperren, neue "Hoffmannzarge" unter/aufsetzenund nach Auslaufen der Brut "Polstrnagelzarge" entfernen.

    Rähmchenweise: Hoffmann-Adapterrähmchen nageln mit 4 Nägeln in den nicht Hoffmannschen Bereichen (also z.B. 2x auf die Trägerleiste und 2x unten auf die Schenkel rechts/links), damit kann man an über die Hoffmannschenkel an andere Hoffmannschenkel andocken oder über die Polsternägel an nicht Hoffmannrähmchen. Mit einem zweisetig benagelten Rähmchen kann man starten, dann ein einseitig benageltes, danach mit Hoffmann zwischen den Adaptern auffüllen