Beiträge von Imker2016

    In SH (oder nur in bestimmten Ldk ?) darf man seine Futterkranzprobe selber ziehen. Ist man im hohen Norden wirklich so leger ?

    Futterkranzproben darf natürlich jeder ziehen und auf seine Kosten analysieren lassen;)

    Aber wenn es um AFB bzw. Prophylaxe (Stichwort Gesundheitszeugnis) geht, sehen auch die Durchführungshinweise den Veterinär und seine Vertreter in der Pflicht: BienSeuchV in SH

    Das ist vielleicht nur nicht so bekannt.


    Für die Wanderung innerhalb eines Kreises in SH gilt §2 des Gesetzes zur Förderung der Bienenhaltung: "Wer Bienenvölker während der Trachtzeit außerhalb des Heimatkreises aufstellen will, hat dies dem für den Wanderstandort zuständigen Kreis oder der kreisfreien Stadt mindestens drei Wochen vor der Wanderung schriftlich anzuzeigen." Ich weiß nicht, ob das leger ist?!?

    Imkert er denn in SH?

    [...]

    Er hätte ja auch gerne Gratisproben. Gibbet aber nicht. Muss man Beiträge an den Verband zahlen um in den Genuss zu kommen. Dann ist`s wieder nicht mehr gratis und das Thema ist eh indiskutabel...

    Imkert er in NRW?

    In SH gibt es keine Gratisproben, die gibt es z.B. in HH. In SH gibt es dieses Jahr mal Zuschüsse zu Futterkranzproben, wg. Überschüssen im Landesverband für Vereinsmitglieder.

    Ich könnte ja keinem mal eben eine oder zwei Waben zur Ablegerbildung vermachen, da ich kein Gesundheitszeugnis habe

    Wenn du dich korrekt verhälst: Genau!

    [...]

    So mein aktueller Wissensstand.

    Innerhalb von Kreisgrenzen ist dies doch nur eine Wanderung an einen neuen Betriebsstandort;)

    Die BienSeuchV läßt in §5 Absatz 3 den Landesbehörden einige Freiheiten. Deswegen unterscheiden sich die Bundesländer auf jeden Fall voneinander, teilweise sogar die Kreise innerhalb eines Landes.

    Unabhängig von der rechtlichen Situation, sollte ein Bienenkauf immer auf Grundlage eines Gesundheitszeugnises erfolgen.

    Ich lese viele "ohne Imkerverein", brauche ich den dann überhaupt?

    Vieles ist ja schon genannt worden:

    - Wissenstransfer (insbesondere über regionale Besonderheiten)

    - Quelle für neue Bienenvölker

    Bei uns in SH kommt noch dazu

    - Imkerversicherung (Vandalismus & HAFTPFLICHT:!:)

    - Imkerzeitung

    - Kursermässigung in der Imkerschule

    - Subventionen für Futterkranzproben

    In anderen Bundesländern

    - Subventionen für Varroamittel

    Hallo Imker2016,

    wenn das so wäre würde es doch keinen Sinn machen das Natrium im Wasser zu lösen?

    Bin kein Chemiker, ich vermute aber das der hier angegebene Siedepunkt sich auf das kristaline Ausgangsmaterial bezieht.

    Gruß Eisvogel

    Nach meinem lange verjährten Schulwissen ist eine Lösung aber ein physikalischer und kein chemischer Vorgang. Außerdem bezieht sich ein Siedepunkt immer auf die flüssige Phase und der Schmelzpunkt ist der Übergang von fest auf flüssig. Der seltene Fall Sublimation von beschreibt den direkten Übergang von fest nach gasförmig. Die eröffnende Fragestellung betraf ja eine gasförmige Anwendung der Natronlauge. Ludger schreibt in b) sehr schön, dass nur mitgerissene Laugenteilchen eine Rolle spielen und RalfK bestätigt meinen Gedanken zur Kristallisation (Sättigung).

    Vermutlich kann man Beuten und Rähmchen auch mit NaOH sandstrahlen oder mit NaOH-Pulver einpudern, aber der desinfizierende Effekt tritt vermutlich überwiegend durch den extremen pH-Wert der NaOH-Wasserlösung ein. Ich bin aber auch kein Biologe um dies zu bestätigen, das ist nur meine Vorstellung: extreme Laugen oder Säuren töten alles Biologische.

    Ich werde mal meine Hausärztin bitten, mir das zu verschreiben.

    Wenn sie verantwortungsvoll ist, wird sie das nicht tun. Du jagst keinem "Unbekannten" eine Adrenalinspritze in den Oberschenkel und verabreichst höchstdosiert Cortison. Beschäftige dich mit den Symptomen eines anaphylaktischen Schocks und ruf im Notfall die 112

    Das Problem kann nach dem 2 oder den 1500 Stich auftreten. Und je häufiger man gestochen wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer allergischen Reaktion.

    Das sowieso geringe Risiko einer Allergie, reduziert sich nochmals erheblich nach den ersten Imkerjahren. Allergische Symptome beim 1500. Stich sind seltener als ein Sechser im Lotto. Eine Hyposensibilisierung ist doch nichts anderes als kontinuierliches Stechen. Wer nicht die Veranlagung dazu hat, wird auch bei häufigen Stichen keine Allergie entwickeln, im Gegenteil fällt die Stichreaktion häufig immer geringer aus.

    Ich habe meinen Urlaub genutzt und das Buch innerhalb von 2-3 gelesen. Verglichen mit all den Gerstung- und Armbrusterneuauflagen ist es wirklich gelungen. Die historischen Erkenntnisse eines C.P. Dadant werden kapitelweise mit den Erkenntnissen eines Bruder Adam oder Hans Beer ergänzt, aber auch mal widersprochen. Das Autorenteam ergänzt angenehm zurückhaltend mit eigenen Beiträgen. Dort wo Dadant endet, folgen noch zwei Kapitel zu den Betriebsweisen (Adam/Beer) und eins zu Beers Beuten.

    Die überwiegend historischen Fotos geben einen interessanten Einblick in die historische Imkerei auf einem anderen Kontinent.

    Mein Wunsch wäre ein gleichermaßen zeitgemäß kommentierter Gerstung. Für Dadantimker ist das "Handbuch für die erfolgreiche Imkerei" unbedingt empfehlenswert!

    So kompliziert muß man es nicht sehen. M.E. gibt es nur ein Kriterium: Volksstärke, Volksstärke, Volksstärke

    Bei mir war es bislang genau das Gegenteil: Ausschließlich die stärksten Wirtschaftsvölker hat es im Winter erwischt. Ich bin aber kein Maßstab, weinge Jahre Erfahrung und wenige Völker.

    Zudem kann sie auch ohne Vorwarnung, nach Jahrelanger Immunität auftreten.

    Da sollte man den Teufel nicht an die Wand malen. Das Risiko einer Bienengiftallergie liegt bei 2-3%. Und nach der Dissertation von Denise Wrobel geht das Risiko ab dem vierten Imkerjahr gegen null.