Beiträge von Imker2016

    Und - das Eine hat mit dem Anderen (AS-Behandlungsempfehlung) erst einmal nichts zu tun; denn es ist nicht beutenabhängig zu werten.

    Schon klar, sollte nur unterstreichen wie wenig innovativ die Imkerschule sich nach außen präsentiert.

    Die Imkerschule Segeberg, SH, hat sich dem Thema offen gewidmet und ca. 3 Jahre eine BiKi betreut. Urteil der Beteiligten - nicht brauchbar.

    Ich weiß nicht, ob die Imkerschule in Bad Segeberg wirklich offen testen kann. Die offiziellen Verlautbarungen gehen doch immer in Richtung Segeberger Styropor (vom richtigen Hersteller!): "So imkern wir in der Segeberger Kunststoff-Magazinbeute (Schundau)" und der darüber hinausgehende noch im April präsentierte Varroa-Ansatz war auch nicht so innovativ (AS-Pauschalbehandlung mit Schwammtuch, jetzt aber auch gerne 5x <X)

    Einen Imkerführerschein lehne ich grundsätzlich ab.

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    Der sogenannte Angelschein ist für mich das beste Beispiel, so etwas gar nicht zu fordern.

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    Über den Umweg der Seuchen kann man ja den Imker zur Anmeldung zur Bundesseuchenkasse zwingen.

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    Für den Eingriff auf privaten Grund, muss ein essentielles öffentliches Interesse bestehen. Ich würde mich jedenfalls direkt einer Sammelklage gegen dieses Vorhaben anschliessen

    Von einem "freien Imker" hätte ich auch nichts anderes erwartet;). Fische haben aber Gräten und werden deshalb tierschutzrechtlich anders behandelt, deswegen nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Die Bundeseuchenkasse gibt es nicht, wir in SH zahlen keine Beiträge, das ist Ländersache. Und mit dem Eingriff auf privaten Grund schießt du völlig übers Ziel hinaus und Sammelklagen gibt es nur in amerikanischen Filmen. Eine mögliche Verbandsklage des DIB kannst du als "freier" Imker nicht fordern^^

    In der Sache lehne ich den Imkerführerschein auch ab, setze im Gegensatz zu dir aber auf eine funktionierende Vereinsarbeit ...

    Da bist du auch mit beispielsweise 20 M+ Einheiten dabei und kannst eventuell etwas dazu beitragen, dass man solche "bienenschädlichen" Substanzen mittel- bis langfrsitig nicht mehr benötigt.

    Das entscheidene Wort ist EVENTUELL. Denn die VSH-Zucht bringt ja EVENTUELL weder mittel- noch langfristig den gewünschten Erfolg. EVENTUELL ist das natürliche Lithium-Vorkommen in bestimmten Regionen der Schlüssel zur Beherrschung der Varroa. Ich lese immer gerne über Erfahrungen mit Varromethoden, auch wenn es exotisch wie Sauna oder Ultraschall ist.

    Natürlich ist die Aussagekraft gering. Dazu war die Völkerzahl zu niedrig.

    Und die Zeitdauer zu gering.


    Trotzdem vielen Dank, dass du den Mut hast, das zu probieren und dich im IF dazu zu bekennen. Der ja von wissenschaftlicher Seite kommende Hinweis auf die Wirksamkeit von LiCl wurde nun leider aufgrund deiner Wortwahl "Heilwasserkonzentration" in den Bereich Placebo, Feenstaub, Weihwasser gedrängt. Schade!

    In SH (oder nur in bestimmten Ldk ?) darf man seine Futterkranzprobe selber ziehen. Ist man im hohen Norden wirklich so leger ?

    Futterkranzproben darf natürlich jeder ziehen und auf seine Kosten analysieren lassen;)

    Aber wenn es um AFB bzw. Prophylaxe (Stichwort Gesundheitszeugnis) geht, sehen auch die Durchführungshinweise den Veterinär und seine Vertreter in der Pflicht: BienSeuchV in SH

    Das ist vielleicht nur nicht so bekannt.


    Für die Wanderung innerhalb eines Kreises in SH gilt §2 des Gesetzes zur Förderung der Bienenhaltung: "Wer Bienenvölker während der Trachtzeit außerhalb des Heimatkreises aufstellen will, hat dies dem für den Wanderstandort zuständigen Kreis oder der kreisfreien Stadt mindestens drei Wochen vor der Wanderung schriftlich anzuzeigen." Ich weiß nicht, ob das leger ist?!?

    Imkert er denn in SH?

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    Er hätte ja auch gerne Gratisproben. Gibbet aber nicht. Muss man Beiträge an den Verband zahlen um in den Genuss zu kommen. Dann ist`s wieder nicht mehr gratis und das Thema ist eh indiskutabel...

    Imkert er in NRW?

    In SH gibt es keine Gratisproben, die gibt es z.B. in HH. In SH gibt es dieses Jahr mal Zuschüsse zu Futterkranzproben, wg. Überschüssen im Landesverband für Vereinsmitglieder.

    Ich könnte ja keinem mal eben eine oder zwei Waben zur Ablegerbildung vermachen, da ich kein Gesundheitszeugnis habe

    Wenn du dich korrekt verhälst: Genau!

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    So mein aktueller Wissensstand.

    Innerhalb von Kreisgrenzen ist dies doch nur eine Wanderung an einen neuen Betriebsstandort;)

    Die BienSeuchV läßt in §5 Absatz 3 den Landesbehörden einige Freiheiten. Deswegen unterscheiden sich die Bundesländer auf jeden Fall voneinander, teilweise sogar die Kreise innerhalb eines Landes.

    Unabhängig von der rechtlichen Situation, sollte ein Bienenkauf immer auf Grundlage eines Gesundheitszeugnises erfolgen.

    Ich lese viele "ohne Imkerverein", brauche ich den dann überhaupt?

    Vieles ist ja schon genannt worden:

    - Wissenstransfer (insbesondere über regionale Besonderheiten)

    - Quelle für neue Bienenvölker

    Bei uns in SH kommt noch dazu

    - Imkerversicherung (Vandalismus & HAFTPFLICHT:!:)

    - Imkerzeitung

    - Kursermässigung in der Imkerschule

    - Subventionen für Futterkranzproben

    In anderen Bundesländern

    - Subventionen für Varroamittel