Beiträge von Imker2016

    In der Wochenendausgabe des Hamburger Abendblatts (leider kostenpflichtig) findet sich ein dreiseitiger Bericht über den Hornissenjäger der Hamburger Uni. Ein verlassenes Nest aus 2020 wurde gefunden, damit sind um die 200 Jungköniginnen unterwegs, von denen ca. 10 überleben werden. Haltet die Augen auf!

    Das ist inzwischen mehr die „Höhle der Bienen“. Letzte Woche der schon hier diskutierte Stichheiler und nun die EBB. Letzte Woche fand sich kein Investor. Mit der EBB sieht es leider anders aus. Macht euch auf die Massenanfragen nach Völkern bereit und auf eine starke Schwarmsaison.

    Im Berliner Tagesspiegel wurde das Thema jetzt mehrfach thematisiert:

    "Wer mitmacht, rettet Leben" und "In Einzelfällen Schwindel und Herzrasen". Im Merkblatt des RKI steht auch nur, dass der Impfarzt über bestehende Allergien informiert werden soll. Den anderen Hinweis des RKI, dass eine Impfung bei Insektenstichallergien OHNE(!) Anaphylaxie eine Impfung nicht kontraindiziert ist, empfinde ich als nicht hilfreich für Bienengiftallergiker. Wegen Jucken, Schwellung und Rötung geht man wohl kaum zum Allergologen - da ist immer was Anaphylaktisches aufgetreten.

    Die Betreiber dieser Anlagen wären schön blöd, wenn sie diese Deckel in die Verbrennung gelangen lassen würden.

    Der Hauptzweck der thermischen Abfallbehandlung von Siedlungsabfällen ist es eine Stabilisierung des Abfalls zu erreichen. Alles was erzählt wird über

    • Gewinnung von Strom
    • Gewinnung von Dampf/Wärme
    • Gips aus der Entschwefelung
    • Schlacke für den Straßenbau
    • Salzsäure für die chemische Industrie
    • Metallrückgewinnung

    ist Werbung im Stile der 80er und 90er. Ehrlicher wäre es zu sagen, um Deponien wie in den 60er und 70er Jahren mit all ihren Grundwasser- und Ausgasungsproblemen oder Müllexporte zu vermeiden ist der hohe Aufwand und die damit verbundenen Kosten notwendig. Das Deponievolumen soll klein und sicher sein, darum geht es. Deswegen wird das Altmetall aus der Schlacke gezogen.

    Der Betrieb der Elektrofilter und Elektromagnete(!) verbraucht einen Großteil des "erzeugten" Stroms, Gips gibt/gab es in viel größeren Mengen in den echten Braunkohlekraftwerken und Salzsäure ist auch kein Produkt, wo die chemische Industrie drauf wartet.

    Die 70 Müllverbrennungsanlagen in Deutschland haben 6 TWh Strom erzeugt, das Kernkraftwerk Isar2 12 TWh, die Braunkohleverstromung im Lausitzer Boxberg 17,4 TWh oder die Steinkohleverfeuerung im Hamburger Moorburgkraftwerk bei 13TWh


    Die Restmüllverwertung, orientiert sich sicher nicht an 16ct pro Kilo Altstahl. Bei der Müllpolitik ging es zuerst um Wasser- und Flächenschonung, dann um Dioxine (Seveso), danach um Entschwefelung (saurer Regen) und jetzt ist eben CO2 das Topthema. Wobei eine Methanol-gasende Deponie vermutlich erheblich klimaschädlich ist als das CO2 einer Müllverbrennung.


    Daher halte ich einen mehrfach verwendeten TO-Deckel für ökologisch sinnvoller als den DIB-Plastikdeckel mit Einmaleinlagen aus Verbundmaterial - die automatisch Restmüll sind. Obwohl das recyclingbasierte DIB-Gesamtsystem in seiner Regionalität sich positiv vom restlichen Lebensmittelhandel abhebt.


    Der TO-Deckel eines Honigglases wird wie oft am Frühstückstisch geöffnet und geschlossen, um dann evtl. in eine zweite oder dritte Runde zu gehen? Dazu im Vergleich der Rotkohl, Gurken oder Bockwürstchendeckel - einmal zu, einmal auf, ab in die Schmelze.

    Leider kam es gleich am ersten Tag des Impfstarts in England bei zwei Allergikern zu einem anaphylaktischem Schock. Werden nun die Bienengiftallergiker nicht zur Corona-Impfung zugelassen? Denn wie die beiden betroffenen Briten hat ja fast jeder Bienengiftallergiker den Epipen griffbereit.

    Hat das jemand schon mit seinem Allergologen geklärt?


    Bitte keine Kommentare zu Impfpflicht, Nanochips im Serum, Genmutationen durch mRNA, etc.

    aber ich bin gerne bereit, mehr Geld (z.B. für einen «Honigmann») auszugeben, sofern dieser dann auch wirklich länger hält.

    Der Honigmann verspricht Stichfestigkeit bei gleichzeitiger Luftigkeit. Das Konzept des dreischichtigen Aufbaus Netzstoff-Distanzstoff-Netzstoff erfüllt dies. Jedoch bin ich der festen Meinung, dass der "Distanzstoff" ein gummiertes Antirutschgitter für Teppiche ist - geschaffen für die ewige Dunkelheit unter Teppichen, nicht für die Honigernte in der prallen Sommersonne.

    Wenn man bedenkt, wie unendlich viele "Hobbyimker" in den letzten Jahren dazugekommen sind, ist die Zielgruppe gar nicht so klein

    Gemessen an anderen "Liebhabereien" immer noch eine Sparte. Aber mit dem Wachstum sind ja auch eigenen "Bienen"-Regalreihen in dem Garten/Natur/Hobby-Abteilungen der Buchhandlungen entstanden, gefüllt mit vielen Neuerscheinungen. Der größere Kuchen wird also auf mehr Autoren verteilt, damit bleibt das Stück klein.

    Die ganzen Bücherschreiber nehmen sich eh viel zu wichtig.

    Aha, da werden Frisch, Seeley, Tautz mit den tausend Autoren „1x1 des...“, „Einfach....“, „...-Basics“, „... für Anfänger“ auf eine Stufe gestellt!?! Es gibt gute, normale und schlechte Bücher - teilweise auch vom selben Autor. Und einige davon nehmen sich auch sehr wichtig: die Dogmatiker.

    Ist hier nicht der Punkt erreicht, wo man mit empirischer Volk-Beobachtung [...] scheitert

    Was man sehen kann, wie Bienen vor dem AS-Dampf flüchten und wie es sie beim transparenten Oxamaten zu dem warmen OS-Luftstrom hinzieht. Deswegen stimme ich beemax zu, dass man bei den Applikationsformen und den Mitteln unterscheiden muss.

    Wenig zielführend ist sich in Grabenkämpfe zu verzetteln und dabei sich einzumauern oder Totschlagpseudoargumentationen und Themendrifts zu führen

    Auch wenn ich die Überschrift nochmal lese, bleibt der Graben zwischen den Behandlern und den mittelfreien VSH-Anhängern. Die Überschrift ist doch keine Frage, sondern eine These. Deswegen auch mein Keulenvergleich.

    Sorry,

    Wahrscheinlich beruft er sich auf die Studien von Torben Schiffer - Duck und wech!

    manchmal sind Deine Beiträge sowas von hilfreich...

    Ok, das war jetzt nicht super begründet:

    1. Beruft sich umgekehrt Torben Schiffer auf seine Zusammenarbeit mit Seeley. Ist es nicht immer ein Geben und Nehmen
    2. Dies über einen Kamm scheren aller Säuren und Behandlungsarten, und dann noch gleich alle ätherischen Verfahren im gleichen Zug mitnehmen ist ist ein wenig undifferenziert
    3. d2dum Argumentation ist in diesem Fall mehr die Schiffersche Keulenmethode der Pauschalverdammnis als die eines Seeley. Der schrieb noch 2016: "Ob sich in diesem Bienenbestand genetische Merkmale entwickelt haben, die ihnen helfen, allein zu überleben, weiß ich (noch) nicht." [Auf der Spur der wilden Bienen; S. 188f]

    Wie viele Menschen gibt es in D, die über ein Smartphone verfügen und zumindest ab und an von Mücken gestochen werden?

    Das Produkt wurde in Karlsruhe entwickelt, Zustimmung kommt aus Nordbaden und Südbayern. Ich kann mich nur wiederholen: "Vielleicht gibt es hier bei mir zu wenig Mücken, um das wirkliche Marktpotential einzuschätzen."