Beiträge von SK-Honig

    hast du aufs Futter geachtet?

    Da hast du vollkommen recht! Das Futter kann Mitte März knapp werden und ich behalte das im Auge!


    Das ist der Nachteil von einzargiger Überwinterung auf Zander: bei starken Völkern wird es oft eng mit dem Futtervorrat!


    @Hausecke

    Bei mir liegt der Pollen immer vermehrt am Eingang. Habe extra bei den anderen Völkern nachgeschaut!


    Susanna

    @DigiBiene


    Klar, habe ich nur starke Völker;)


    Aber Spaß beiseite!

    Also ich habe 8 Waben bei Zadant und mir ist der Platz zu wenig! Keine Ahnung warum!

    Habe echt darüber nachgedacht und ich kann dir gar keinen wirklichen Grund sagen, denn theoretisch reicht es ja.

    Das einzige wäre, dass ich hinter dem Schied in dem schmalen Spalt oft Wildbau hatte.


    Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich nicht neben die Beute stehen kann und somit nur dahinter. Meine Völker stehen eng in Reihe. Wahrscheinlich bin ich der Fehler, denn der steht bekanntlich hinter der Beute!


    Susanna

    Ich habe Zander 1,5 und Zadant mit DN-Flachzargen als Honigraum und ich würde mich für Zander 1,5 entscheiden!


    Warum:

    Ich habe ca. 5 Brutwaben und den Drohnenrahmen im Brutraum. Das reicht. Es gibt genug Platz zum verschieben der Waben zur Schwarmkontrolle.

    Überwintert wird mit 10 Rähmchen.

    Falls mal eine Honigwabe im Brutraum entsteht, hast du nicht eng genug geschiedet, aber das ist auch nicht so schlimm, dann brauchst du schon weniger auffüttern.

    Klar, ist das Gewicht einer vollbebrüteten Wabe hoch, deshalb stelle ich das Rähmchen mit der Ecke auf einen Oberträger und dann man kann es wunderbar ansehen und drehen.

    DN im Honigraum habe ich wegen dem verdrehten aufgesetzen HR. Diese werden ohne Probleme vollgetragen. Es wäre aber auch kein Problem bei der Schwarmkontrolle einfach den Zander-Honigraum um 180 Grad zu drehen.

    Mir reichen 2 Flachzargen pro Volk für den HR, allerdings habe ich auch keine Rapstracht. Du müsstest also mit mindestens 3 Halbzargen rechnen eher mehr.


    Zadant würde ich nicht mehr nehmen. Mir ist der Platz zum Schieben der Rähmchen zu gering, denn du hast dann 1-2 mehr davon im Brutraum.


    Susanna

    In der schweizer Untersuchung geht es um einen anaphylaktischen Schock!

    Der ist sehr selten!

    Aber es gibt eben auch nicht so extrem verlaufende Auswirkungen einer Allergie, die dort nicht berücksichtig werden. Nicht umsonst wird eine Allergie in Schweregrad zwischen 0-6 bzw eingeteilt!


    Ca. 2-4% der Bevölkerung hat eine Insektengiftallergie. Imker sind häufiger betroffen, da sie öfter gestochen werden!

    Aber nur ca.20 Menschen sterben jährlich an den Folgen eines Insektenstichs!



    Zum Vergleich:


    es gibt jährlich über 3000Tote im Straßenverkehr in Deutschland und trotzdem lässt keiner das Auto stehen und bleibt nur noch zu Hause!

    Ach, übringens sterben über 9000 Menschen jährlich im Haushalt durch Stürze, Schnitte, Verbrennungen...


    Also, lass dich nicht verrückt machen!


    Susanna,

    die trotz nachgewiesener Allergie weiter imkert!

    Durch die Glashäuser kommt viel Licht hin, es wird aber auch nicht zu heiß.

    Bist du dir mit der Hitze im Sommer sicher?


    Ich gehe davon aus, dass zwischen den Gewächshäusern asphaltiert ist. Das heißt sich im Sommer gewaltig auf und gibt die Wärme ganz schön ab. Wenn dann auch noch beide Enden mit Hecken zu sind, kann sich kaum ein Lufthauch bewegen.

    Positiv wäre vielleicht, dass deine Völker im Frühjahr Frühstarter sind, aber im Sommer unter starker Hitze leiden, im Herbst später aus der Brut gehen und auch im Winter kaum zur Ruhe kommen!


    In der Nähe meiner Bienen stehen auch Gewächshäuser und ich weiß, wie sich das aufheitzen kann!

    Deshalb würde ich meine Völker nicht zwischen die Häuser stellen.


    Susanna

    Was macht man aber mit 1/2 Honigwaben wenn Pollen drauf ist ?

    Drauf lassen und einfüttern!

    Im Oktober die Zarge untersetzen, im Frühjahr leer entnehmen und als HR wieder aufsetzen!


    Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man ehemals einzargige Wirtschaftsvölker überwintern kann!


    Susanna

    ...werden denn die weiteren HR nach dem ersten auf diesen aufgesetzt...

    Bei mir kommt eine Halbzarge(1.HR) über das Absperrgitter, die bleibt da und wird nicht angetastet, damit das virtuelle Brutnest nicht zerstört wird!

    Für mich sind diese beiden Zargen eine Einheit und bilden den Brutraum!


    Weiterhin setze ich alle folgenden HR oben drauf. Wobei ich denke, dass man bestimmt auch untersetzen kann, aber niemals unter den 1.HR!


    Susanna

    Die Entscheidung für eine Völkerführung ist in Teilen einen bindende, ich würde heute nicht mehr auf 12er Dadant wechseln - würde aber vielleicht rückblickend damit anfangen, einfach um den HR um 90° zu drehen.

    Du kannst auch bei Zander oder DN einen um 90° gedrehten HOnigraum aufsetzen.

    Bei Zanderbrutraum mit DeutschNormal als HR

    Bei DeutschNormalbrutraum mit Zander HR


    Bei meinen Zander 1,5 Völker habe ich Deuschnormal als HR!


    Susanna

    Du imkerst ja in eine relativ warmen Gegend.

    Da ist es sehr zum Vorteil, wenn die Bienen im Herbst kühler stehen, damit sie aus der Brut gehen und eine vernünftige Winterbehandlung im brutfreien Volk gemacht werden kann!


    Hast du schon mal in Deutschland eingepackte Völker im Winter gesehen?

    Ich nicht, außer bei meinem Nachbar, wenn der Specht zuschlägt,dann legt der eine Decke vorne und hinten locker drüber, damit der Specht sich nicht so einfach an der beute festhalten kann!


    Susanna

    @Pinky69


    Ich habe auch erst 2-zargig mit Zander angefangen und aber dann umgestellt auf nur einen Brutraum!


    1-zargig:

    Vorteile:

    -- du brauchst zur Schwarmkontrolle nur max. 10Rähmchen kontrollieren

    -- der Honig landet da wo er hingehört, nämlich in dem Honigraum

    Nachteil:

    -- wenig Platz bei der Schwarmkontrolle

    -- es gibt kaum Honigvorräte im Brutraum, deshalb muss nach dem Schleudern unbedingt auf die Trachtlage geachtet werden, denn sonnst können sie verhungern!

    -- Wabenhygiene ist im Sommer kaum möglich

    -- für ein starkes Wirtschaftsvolk ist einzargig überwintern schwieriger, weil der Platz für ausreichend Futter fehlt


    Besonderheiten:

    -- der erste Honigraum mit Absperrgitter wird zur Salweidenblüte aufgesetzt, dann nämlich wenn die 1-Zarger mit der 2.Brutraumzarge erweitert werden, denn sie brauchen Platz! Das bedeutet aber auch, dass ca. zur Kirschblüte schon unter Umständen bei guter Trachtlage(Raps) der 2. HR nötig ist!

    -- Überwintert wird mit zwei Zargen, damit genug Platz für das Futter ist, das heißt nach dem Abschleudern wird der Honigraum ohne Absperrgitter einfach wieder aufgesetzt

    -- im Frühjahr, meistens so zur Kirschblüte wenn Flugbetrieb herrscht, kannst du dann die untere Zarge mit den alten Waben entfernen


    Wichtig ist das rechtzeitige erweitern im Frühjahr, denn sonst gibt es Schwärme!!!


    2-zargig:

    Vorteile:

    -- immer genug Honig im Volk

    -- Wabenhygiene kann im Sommer gemacht werden, allerdings stressfreier ist es für Imker und Bienen im Frühjahr

    Nachteile:

    -- immer sehr viel Honig im Volk, wenn man richtig Honig ernten will ist das ärgerlich

    -- Kippkontrolle kannst du als Anfänger vergessen, die Rähmchen sind nur schwer einzusehen und man versteht das verhalten vom Volk noch nicht , um die Zusammenhänge zu erkennen

    -- bei Schwarmtrieb müssen bis zu 20 Rähmchen kontrolliert werden



    Vielen Imkern ist das imkern mit einem Brutraum lieber. Allerdings ist es bei der Schwarmkontrolle sehr eng in der Beute, deshalb kommt dann immer auch gleich die Überlegung dazu lieber gleich Zander 1,5 oder DN 1,5 zu nehmen, damit man das Material weiterverwenden kann! Dann imkert man ähnlich wie mit Dadant und mit Schied! Von dem Raumvolumen meiner Meinung nach die ideale Lösung!


    Ich imker mit einem Brutraum und mit Zander 1,5!

    Einzargig deshalb, weil man diese Völker und Ableger gut verkaufen kann.

    Sammelbrutableger bilden und Königinnen ziehen ist mit dieser Wabengröße sehr gut möglich.

    Bei Zander 1,5 gefällt mir einfach der vorhandene Platz bei der Schwarmkontrolle, denn ich muss max. 6 Waben kontrollieren und kann die Waben zur Seite schieben! Es gibt ausreichend Platz für das Winterfutter.


    Susanna






    Da mich im Honigraum unterschiedliche Rähmchengrößen stören, würde ich gerne mit zwei vertikalen Halbzargen arbeiten. In je eine davon passen auch 5 Zanderwaben. Spricht da was dagegen?

    Nein, funktioniert super! :thumbup:

    Du musst bloß aufpassen, dass du keine Bienen zwischen den zwei Zargen einklemmst oder vergisst die richtig aneinander zu schieben.

    Einen Vorteil dabei sehe ich auch für die Benutzung für Ableger.

    Naja, dann brauchst du noch zusätzlich einen Boden, Deckel und Blechhaube, was ja auch nicht gerade günstig ist.

    Außerdem wirst du die 5er Zargen zeitgleich im HR und als Ableger brauchen. Somit wäre dann auch keine doppelte Benutzung möglich! Wenn dann kauf lieber fertige 5er Ablegerbeuten!


    Susanna