Beiträge von SK-Honig

    Hallo Marikos,


    von mir ein herzliches Willkommen aus Stuttgart !


    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es im Moment gerade so mit der Eigenversorgung der Völker reicht, aber es wird wieder kälter, die Bienen können nicht Fliegen und die Völker müssen auf ihre Reserven zurück greifen.

    Ein Volk sollte jezt 4-5Kg Vorrat haben, das wären 2 komplett volle Zanderrähmchen. Schätze doch den Vorrat auf den Waben, hast du so viel, dann kannst du dich entspannt für die nächste Woche zurück legen, falls nicht, solltest du füttern.

    Du kannst eine Futtertasche in den unteren Brutraum an den Rand hängen und flüssig füttern mit Siup oder Zuckerwasser

    oder

    du nimmst einige Rähmchen aus dem 2. Brutraum und legst den Futterteig auf den 1. Brutraum, dann können die Bienen trotzdem in den 2. Brutraum, falls der platz nicht reicht

    oder

    wenn du einen hohen Boden hast, stelle eine flache Schale mit Schwimmhilfe auf den Gitterboden und füttere mit Sirup oder Zuckerwasser.


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    Füttere am besten abends und achte darauf nichts zu verkleckern.

    Im Moment brauchst du dir auch keine Sogen zu machen, dass das Futter in den Honigraum kommt. Die Bienen verbrauchen alles selber und lagrn alles nahe am Brutnest.


    Mir ist vor zwei Wochen ein Volk verhungert siehe meinen Beitrag

    Viele Grüße


    Susanna

    Ich oute mich:
    Ja, mir ist mein stärkstes Volk verhungert!!


    Es ist mein neuer Standort mit etwas andere klimatische Bedingungen, wie an meinem Heimatstandort.

    Vor 2 Wochen habe ich sie angesehen und mich total gefreut über die Stärke und die viele Brut.

    Futter war vorhanden und ich dachte, dass es ausreichend wäre. Leider habe ich den Futterverbrauch total unterschätzt.


    Und heute waren alle tot. Große Flächen mit geschlüpfter Brut, aber auch noch viele verdeckelte Brut war vorhanden. Sie haben in den letzten 2 Wochen alles Futter selbst aus den letzten Ecken geholt.

    Nichts mehr da.


    Es war ein trauriger Anblick:


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    Traurige Grüße


    Susanna

    Ein Argument für den Hochboden ist die Möglichkeit der Fütterung von unten durch eine flache Schale - ich kenne aber keinen, der das macht,

    Doch, du kennst mich und ich mache das zur Notfütterung im Frühling oder auch schon mal im Herbst falls sie von obn nichts mehr annehmen.

    Das klappt aber nur bei Einzargern wirklich gut.


    Bei den Hochböden mit Zander gibt es noch eine Eigenart meiner Völker. Manche Völker bauen sich so eine Art Aufstieg in dieWaben. Das sind dann nur wenige kurze Wabenstück in der Mitte. Wenn die jede Woche abgemacht werden, sind die nächste Woche wieder da, aber wenn die dran bleiben werden sie auch nicht wirklich größer in der Woche darauf. Ich alsse es dann so. Anders ist es natürlich, wenn sie das kreuz und quer unter den Rähmchen machen, dann ist es Wildbau, aber das habe ich nur ganz selten.


    Susanna

    Nachdem ich meine Königinnen im September umgeweiselt habe, habe ich die Miniplussteckrähmchen
    sowohl auf einer Zanderzarge sowie auf einer Flachzarge aufgesetzt und überwintert.

    Verbau hatte ich nicht.

    Aber die Qualität der Steckrähmchen ist doch sehr unterschiedlich und die dünnen einfachen haben sich teilweise, dann verzogen oder sind in der Mitte durchgehägt. Die beste ERfahrung habe ich mit denen von Dehner gemacht, alledings haben die Hoffmänner.


    Zur Volksstärke kann ich nicht alzu viel sagen, da sie ja viel Bienenmasse hatten und alle sind auch gut über den Winter gekommen.

    Eingefüttert werden sie mit etwas mehr Futter als Zander Einzarger aber weniger wie Zweizarger.


    Ich habe keine 2 Flachzargen mit Steckrähmchen als Zweizarger überwintert. Da wäre mir zu viel Holz dazwischen und eine Flachzarge finde ich zu wenig Platz für Bienen und Futter für den Winter.

    Hallo Kaiapo,


    ich leite an meiner Schule eine Schulbienenprojekt bzw. eine ImkerAG.

    Meine Schüler sind in der 5-9 Klasse, aber auch die Grundschulklassen schauen sich die Bienen an.

    Alle wollen dann immer mithelfen., Zargen abheben Rähmchen in die Hand nehmen....


    Ich habe Zadant genommen und wegen dem Gewicht 1/2 Zargen für den Honigraum.

    Das klappt prima. Selbst gefüllt können die Schüler die Honigräume abnehmen. Die Brutwaben sind vom Gewicht auch noch gut handhabbar. Der Brutraum wird mit dem Schied eingeengt, sodass es genug Platz hatund die Bienen nicht gerollt werden.

    Die Zargen können sehr gut gehalten werden und wenn sie zu schwer sind oder die Schüler zu klein, dann heben sie den Honigraum auch zu zweit ab.

    Zander habe ich deshalb, weil sie mit meinen Beuten kompartibel sind und ich die Griffmulden bei Dadant einfach unpraktisch finde.

    Ich bin mit der Wahl der Beuten für die ImkerAG sehr zufrieden.



    Ich imkere auch mit Zander 1,5. Die Brutwabe sind einfach zu schwer und zu hoch für Schüler. Schließlich sind 5.Klässler nicht unbedingt die größten. Zander mit einem Brutraum finde ich zu eng, wie du schon schreibst und die Honigräume viel zu schwer.


    Falls du bei Zander bleibst und auf Zadant wecheltst, brauchst du ja nur die Zanderzargen dementsprechen verlängern.


    Susanna

    SK-Honig wenn du Met selbst machst, kannst du ihn ja auch trocken vergären.

    Da besteht ein Missverständnis.

    Ich mache keinen Met und Met selber ist mir oft viel zu süß, deshalb mein Vorschlag an die Methersteller es doch mal mit eine bitteren Bier zu versuchen.


    Das Ergebnis würde ich aber gerne testen!!

    Für meine neue Beute hab ich jetzt zwei geteilte Honigzargen, was ich großartig finde und überlege nun, ob ich die vorhandenen alten Honigzargen durchsäge und dünne Trennwände einsetze.

    Hat das von euch schonmal jemand gemacht - also bestehende Honigzargen zu geteilten Zargen umgebaut?

    Ja, ich habe es auch so gemacht und es hat nicht wirklich funktioniert.

    Die Zargen haben sich völlig verzogen. Die Bienen konnten nach einiger Zeit durchschlüpfen. Ganz schlimm war es bei Regen.

    Ich habe so Leiimschichtplatten verwenden.


    Das beste Ergebnis hatte ich mit 9mm Multiplex-Platten als Seitenwände. dann aber an allen Seiten.

    Diese habe ich jetzt seit 3 Jahren im Einsatz.


    Mit 9mm Multiplex gibt sie auch in anderen Größen beim Imkerreifachhandel zu kaufen.


    Susanna

    FFP3 Maske zum schleudern , aber zum sprühen von OS keine Maske?!


    Wie schön, dass hier so gerne an andere gedacht wird und der Eigenschutz vergessen wird.

    Obwohl, mit FFP3 Maske beim schleudern bin ich ja auch geschützt, es geht also doch um meinen Schutz, denn sonst tut es auch eine einfache Maske!

    Mein Nachbar mäht leider seit 2 Stunden den schrägen Hang hinter dem Haus.

    Dort steht der Löwenzahn in voller Blüte!;(

    Dann hat jetzt der Giersch wieder mehr Platz!


    Noch vor Jahren hat er immer alles totgespritzt!

    So, dann werde ich mal weiter berichten:


    Heute war der 8. Tag, nach dem Schwarmfang. Die Bienen sind noch da. Die 9 Zanderrähmchen mit Anfangsstreifen sind alle bis mindestens zur Hälfte ausgebaut und mit Honig voll! Es gibt keine Brut oder Stifte.

    Auf der zugegebenen Brutwabe sind 6 sehr schöne Weiselzellen, die alle verdeckelt sind.

    Die Suche nach einer Prinzessin oder Königin kann man vergessen. Die eine Zanderzarge ist hoffnungslos überfüllt.


    Und nun?

    -- auf jeden Fall muss ich bis auf eine alle Zellen brechen, denn sonst geht bestimmt ein oder mehrere Nachschwärme ab

    -- vielleicht ist aber doch noch eine Prinzessin drinne, die in den nächsten Tagen beginnt zu legen


    -- oder: kann ich die Brutwabe entfernen und eine Zuchtlatte einhängen, dann könnte ich die Bienenmasse wunderbar zur Königinnenzucht verwenden? Das wäre eigentlich mein favorit.


    Was sagt ihr dazu?