Beiträge von SK-Honig

    Ich gehe seit 6 Jahren normalerweise immer mit 2-3 Minis in den Winter. Letztes Jahr hatte ich 2. Die habe ich dann zu Begattungseinheiten aufgeteilt. .Nach dem einweiseln der Königinnen Anfang September und zusammenlegen hatte ich 6 Minis mit 2-3 Zargen.


    Und ab nun ging es schief. 2x Schwammtuch gemacht, aber es vielen nur sehr wenig Milben im Vergleich zu den Jahren davor, beim Füttern gab es Räuberei und dann waren 2 Wochen später alle weg oder nur noch klägliche Reste.


    Ich habe hier im Forum gelesen 2-3 Zarge für den Winter würden reichen. Das wollte ich ausprobieren. Ich hatte sonst immer 3-4 Zargen.


    Vielleicht waren die Völker zu klein und sie konnten sich nicht verteidigen

    oder sie waren durch das zusammenlegen noch keine Einheit

    oder die AS war zu viel für sie


    Und trotzdem würde ich gene eine verlässlich wirkende Varroabehandlungsstrategie für den September haben. Zu diesem Zeitpunkt klappt das mit einer TBE wohl nicht mehr.

    Vielen Dank!

    Ah ok, an die Streifen habe ich noch gar nicht !

    Was verwendest du, Apilife var oder Maqs?

    Bei der Dorsierung nimmst du da die Hälfte der vorgeschriebenen Menge für 1-zargige Völker?

    Ich habe leider alle meine 6 Mini-Plus Völker im Oktober verloren.


    Das Problem ist, dass ich kein funktionierendes Varroa-Konzept für die Mini-Plus habe.

    - Liebig Dispenser hat bei 3-4 Zargen voller Brut nicht funktioniert, die Verdunstungsmenge war zu gering

    - Nassenheider passt nicht rein

    - Verdampfen tue ich nicht


    Das einzige was einigermaßen ging war das Schwammtuch, aber das hat wohl dieses mal auch versagt.


    Wie macht ihr eure Varroa-Behandlung bei den Minis?


    Von meinen Wirtschaftsvölkern habe ich nur eins von 20 verloren.

    Ich habe auch auf die 10kg Joghurteimer zugriff. Die gehen bei uns in der Schulküche durch die Industriespülmaschine.

    Aber, wenn ich die anschließend mit geschlossenen Deckel lagere und sie dann öffne, riechen die Eimer in denen Kirschjoghurt war ziemlich nach Kirsche!

    Bei Erdbeere hingegen riecht man nichts!


    Ich verwende diese Eimer deshalb nicht zum Honig lagern, sondern nur zum Futter kaufen.

    Ich mache auch eine TBE Mitte Juli und behandle 1x im breitfreien Zustand.

    Für mich ganz wichtig ist die erneute Kontrolle des natürlichen Milbenfalls Anfang September!

    Es gibt Jahre, da ist leider eine weiter Behandlung mit AS nötig.

    Ich war am Samstag da und habe mir meine langersehnte Schleuder gekauft! :love:


    Wahrscheinlich muss ich mich aber erst an die neuen Bedingungen gewöhnen.

    Ich habe mich sehr verlassen in der großen Halle gefühlt. Ein bischen hat mir das Chaos schon gefehlt.


    Aber was sich vor allem geändert hat, ist das es keine Messe mehr ist, auf der du einen normalen Imkerladen auf 5m Stand aufgetürmt hast und Standardware an den Hobbyimker verkauft wird. Den meisten Ausstellern ging es ganz eindeutig um die Präsentation und Beratung über ihre Lösungen nicht direkt um den Verkauf

    Da kann ich robirot nur zustimmen.

    Als Hobbyimkerin war ich deshalb etwas enttäuscht.

    Ich habe viele Dinge von meiner Einkaufsliste leider nicht bekommen. Genau das vergleichen von den Standartdingen hat mir gefehlt, denn trotz gleicher Ware gibt es oft große Unterschiede in Qualität, Verarbeitung und Preis.

    Ausgesschrieben ist sie ja als Berufsimkermesse, somit wäre das ja ok, aber die Kaufkraft der kleinen Hobbyimker sollte man nicht unterschätzen.


    Und was mir am allermeisten gefehlt habt ist das Treffen mit euch!

    Ich habe nur 4 bekannte Gesichter gesehen und leider habe ich am Abend euch nicht gesehen als ich um 18.30 Uhr gegangen bin. Der reservierte Tisch in Donaueschingen war schon klasse. Da wusste man, dass da das Imkerforum sitz, auch wenn man viele Gesichter noch nie vorher gesehen hat, aber es war klar "hier bin ich richtig".


    Ich habe mir den Vortrag von Marius Blumenschein, Uni Hohenheim: „Praxisversuch und Befragung zum Varroamanagement in Zusammenarbeit mit dem DBIB“ angehört und fande den sehr interessant und super.


    Mein Fazit ist: Es war vieles anders als gewohnt, der Vortrag war super und mal sehen, wie es unter hoffentlich nicht Coronabedingungen im nächstes Jahr läuft.

    Mich würde interessierne, ob es Imkervereine gibt, die eine geeichte Waage an ihre Mitglieder verleihen und wie das Ausleihen funktioniert?

    Kann die Waage hin und her gefahren werden ohne dass sie sich verstellt oder steht die Waage im Vereinsheim und jeder Imker kommt und füllt vor Ort seinen Honig ab?


    Susanna

    Wie viel hast du denn pro Volk gefüttert?

    Bei der Trachtlage dieses Jahr haben bei mir 20l pro Volk nicht ausgereicht!

    Bist du dir sicher, dass es Räuberrei war?

    Bei einem so kleinen Flugloch gibt es gedränge am Eingang, was du vielleicht als Räuberei angesehen hast?

    Meine Frage an die Dadantler mit Schied wäre, wie gestaltet ihr das Flugloch ?


    Falls der Keil entfernt wird, ist ja der Teil hinter dem Schied fast komplett Bienen leer. Ich gehe mal davon aus, dass 7-8 Waben im Brutraum sind, das sind bei einem 12er Dandantbeute 4-5 Rähmchen an leerem Raum hinter dem Schied. Für mich wäre das wie ein großes Scheunentor, wo man relativ unbemerkt und unbewacht eindringen könnte. Der Honigraum wäre so auch leicht zu erreichen.


    Wäre es hier nicht sinnvoll das Flugloch an die Größe der geschiedeteten Waben anzupasse?


    Susanna

    Hallo Marikos,


    von mir ein herzliches Willkommen aus Stuttgart !


    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es im Moment gerade so mit der Eigenversorgung der Völker reicht, aber es wird wieder kälter, die Bienen können nicht Fliegen und die Völker müssen auf ihre Reserven zurück greifen.

    Ein Volk sollte jezt 4-5Kg Vorrat haben, das wären 2 komplett volle Zanderrähmchen. Schätze doch den Vorrat auf den Waben, hast du so viel, dann kannst du dich entspannt für die nächste Woche zurück legen, falls nicht, solltest du füttern.

    Du kannst eine Futtertasche in den unteren Brutraum an den Rand hängen und flüssig füttern mit Siup oder Zuckerwasser

    oder

    du nimmst einige Rähmchen aus dem 2. Brutraum und legst den Futterteig auf den 1. Brutraum, dann können die Bienen trotzdem in den 2. Brutraum, falls der platz nicht reicht

    oder

    wenn du einen hohen Boden hast, stelle eine flache Schale mit Schwimmhilfe auf den Gitterboden und füttere mit Sirup oder Zuckerwasser.


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    Füttere am besten abends und achte darauf nichts zu verkleckern.

    Im Moment brauchst du dir auch keine Sogen zu machen, dass das Futter in den Honigraum kommt. Die Bienen verbrauchen alles selber und lagrn alles nahe am Brutnest.


    Mir ist vor zwei Wochen ein Volk verhungert siehe meinen Beitrag

    Viele Grüße


    Susanna