Beiträge von nickerlbien

    In meinem Wald wurden Bäume und ein Jagdhochstand massiv mit Paintball beschossen.

    Ein Bienenstock wurde auch getroffen. Wenigstens waren meine Völker nicht das Hauptziel.

    Es gibt keine Achtung mehr für Privatbesitz und Natur.

    Traurige Welt!!!!

    Ich habe im 2. Jahr schon meine eigenen Königinnen gezogen.

    Je nach dem wie einer mit den Bienen und der ganzen Materie zurechtkommt, ist das durchaus möglich. Hängt aber von der Person ab, die hinter der Beute steht und wie viel Zeit sie zur Verfügung hat.

    Ich habe die Honigräume in 159mm Höhe bei 12er Dadant. Und in der geteilten Variante in der Breite von MiniPlus für meine Jungs. Da gehen 6 Waben rein. Beim 12er Brutraum musste ich allerdings seitlich Leisten dranschrauben weil die Überwinterungsminis nebeneinander etwas breiter sind.

    Mir persönlich sind die ungeteilten Honigräume lieber. Aber wer weis wie es im Alter wird.

    Hallo Paul,

    Da hast Du in der Völkerführung noch einen Nachhohlbedarf.

    Das glaube ich nicht!

    Ich hatte einen Versuch laufen mit Verstärkung im Frühjahr.

    Wenn die Völker sehr früh sehr stark sind, hat man aber den gleichen Effekt. Sie wollen sich vermehren.

    In diesem Jahr ist mir das nicht mehr passiert!

    Zu wenig Platz nach oben gab es auch nicht. Zur Weidenblüte 2 Honigräume über Absperrgitter.

    Wie gesagt die Genetik spielt eine große Rolle. Dieses Jahr nur Königinnen von meiner schwarmträgsten Königin (soweit man das bei Carnica überhaupt sagen kann) und der Schwarmtrieb war erträglich.

    Ich halte nichts von Brutwabenentnahme und Schwächung des Volkes.

    Am besten funktioniert es, wenn die ersten Weiselzellen erst zur Rapsblüte entstehen.

    Dann sollten sie am stärksten sein.

    Es dürfte an der Genetik liegen. (Wald und Wiesenmischung vorwiegend Carnica)

    Es sollte nur eine Warnung sein, dass es nicht immer funktioniert.

    Besonders wenn die Bienenabstammung nicht passt.

    Am Platz hat es nicht gelegen.

    Ansonsten arbeiten wir ähnlich bis auf die Bienenrasse und 5,1 Abstand.

    Wenn ich nicht eine Belegstelle in der Nähe hätte, gäbe es auch nur eine Bienenrasse für mich, mit der ich arbeiten würde.

    Als Alternative dazu setzt ein bei uns sehr bekannter Imker Dadant Ablegerkästen mit HalbDadantRähmchen in der Breite und Dadant in der Länge ein.

    Damit lässt sich mittels Schied genauso arbeiten und man braucht kein zusätzliches Zargenmaß.

    Die Königin bekommt nicht sofort alle Waben in der Ablegerzarge sondern nur 3 bis 6 MiniPlus Rähmchen der Rest der Zarge wird mit dem Schied abgetrennt und erst bei der Erweiterung freigegeben.

    Weniger Bienenmasse pro Königin und kompaktes Brutnest zum Anfangen für die Junkönigin.

    Und die Jungkönigin ist nicht gleich im Turbomodus und kann sich in aller Ruhe entwickeln.

    Wenn ich nur 5 Königinnen brauche würde ich auch mit Ablegern im Standmaß arbeiten.

    Wenn du nicht gerade auf eine Belegstelle fahren willst, würde ich dir Ablegerkästen in MiniPlus-Höhe und Breit so wie in der Länge deines Beutenmaßes empfehlen.

    So kannst du ganz leicht auf dein Standmaß übersiedeln.

    Mit einem Trennschied kannst dann denn Brutraum auf die gewünschte Rähmchenzahl einengen, oder mehrere Königinnen unterbringen.

    Mit 3 dieser Zargen übereinander kannst du perfekt überwintern ohne Riesen Zargentürme zu produzieren.

    Also baust du dir deine Ableger über Minis auf und im Folgejahr zerlegst wieder Völker um Königinnen zu ziehen und mit den Bienen die Minis neu zu besiedeln?

    Nein ich zerlege keine Völker für die Minis.

    Ich erstelle ca. 3mal so viele Minis als ich zum Umweiseln brauche. Die restlichen werden als Ableger entweder als reine 12er Minis oder als Ableger 12er Kombination überwintert.

    Ein Teil wird verkauft, ein Teil ist Reserve für Winterausfälle, ein Teil wird verwendet um Doppelvölker zu erstellen (Versuch) und dem schwächste Teil wird die komplette Brut entnommen um daraus Sammelbrutableger zu erstellen. Beim Schlupf der Königinnen werden sie dann komplett aufgelöst.

    Meine Wirtschaftsvölker werden nicht angetastet. Ich habe also eine Imkerei in der Imkerei.

    Bis Anfang Mai sind dick überwinterte Einheiten mühsam, weil sie plötzlich schon fünfzargig darstehen oder passend zur Zucht selber schon im Baum hängen, bis Juli isses super (teilen, teilen, teilen - wehe man hört damit auf!) Und danach isses megamühsam, weil die halt nicht zufrieden sind, wenn sie Ende Juli ihre vier Zargen haben. Aber mehr ist halt doof im Winter. Also schröpfen und KS bilden. Da braucht man für einen soliden KS im Standmaß aber zu der Zeit schon wieder richtig viele Bienen. Dazu isses dann oft wieder nicht genug.

    Darum führe ich meine Minis in Überwinterungszargen. Und beim Großteil wird eine Ablegerzarge im Dadantmaß aufgesetzt um auf das Standmaß zu kommen. Im Frühjahr wird die Überwinterungszarge, die jetzt unten leer ist, einfach entfernt. Umgeweiselt wird auch mit den Dadantwaben aus der Ablegerzarge.

    Minis werden dann wieder mittels Kunstschwarm aus Sammelbrutablegern erstellt.