Beiträge von nickerlbien

    Ich arbeite mit MiniPlus. Dazu habe ich immer 4 bis 5 Völker laufen die nur dafür da sind.

    Aus denen mache ich Mitte April 2 Sammelbrutableger die ich gleich mit Ameisensäure behandle und anschließend für eine Serie Königinnen verwendet werden. Die Sammelbrutableger bestehen aus je 10 Brutwaben Dadant und je 3 Futterwaben. also richtig voll mit Bienen.

    Aus diesen Sammelbrutablegern werden je nach Bienenmasse 20 bis 28 MiniPlus mit ca. 500g Bienen.

    Die Kästchen sind richtig voll.

    Die Minis werden ständig gefüttert und erst im Oktober wieder behandelt.

    Die Minis werden 2 mal erweitert. Einmal auf Überwinterungsminis und einmal durch Aufsetzen einer Dadantablegerzarge. Obwohl diese Minis sehr früh erstellt werden und das ganze Jahr gehätschelt werden, sind sie im nächsten Frühjahr zur Frühtracht nicht voll trachtreif.

    Ich werde wahrscheinlich die 10ner Langstrothböden nehmen. Da ich auf den Gitterboden nicht verzichten möchte. Meine Völker stehen in der Sonne und bei Hitze sitzen dann nicht so viele vor der Beute wenn der Boden offen ist. Im Frühwinter bis Ende Jänner ist der Boden auch offen um ein zu frühes Brüten zu verhindern. Außerdem gibt es dann weniger Schimmel.

    Ich werde nächstes Jahr wahrscheinlich zusätzliche Beuten und Böden brauchen und überlege ob ich mir diese selber bauen soll (hab ich schon mal gemacht) oder ob ich mir die von nicot zulegen soll. Diese sind preiswert und faulen nicht. Darum meine Frage:

    Kann man die Nicot Böden für Langstroth, für 12 Dadant US umbauen, oder gibt es dafür mittlerweile Welche.

    Das mit dem Nektar in den Zellen hatte ich am Anfang auch.

    Ich hab dann die Kassette bei meinen Dadantrahmen in die Mitte des Rahmens eingebaut, außerhalb des Honigkranzes und dieser Rahmen wurde mitten ins Brutnest gehängt, Die Kassette kommt bei mir voll bestückt 3 bis 4 Tage, bevor die Königin darin gekäfigt wird, in das Volk und sie wurde seit letztem Jahr nicht gereinigt.

    Wie erge geschrieben hat ist das Wintermini länger als der Nassenheider und die Verdunstung funktioniert. Er passt streng rein aber er passt. Ich mache das bereits seit 6 Jahren.

    Ich habe mir dazu Deckel mit 7 cm Rand gemacht die ich zur Behandlung umdrehe und im Winter mit dem Rand nach oben und einer Styroporeinlage benutze. Dann brauche ich keine Zusatzzarge und habe weniger Raum zur Verdunstung. Durch die Verdunsterschale fällt die Ameisensäure nicht direkt auf die Brut und ist so geschützt. für die Verdunstung ist entscheidend wie hoch die Luftfeuchtigkeit und Temperatur über den Rahmen ist. Weiter's liegt der Verdunster bei mir nicht direkt auf den Rähmchen, sondern auf einem Rahmen mit Edelstahlgitter, damit die Bienen nicht zum Verdunster können. So ist ein zusätzlicher Luftspalt über den Rähmchen. Meine Überwinterungsminis haben längs innen 465mm (Langstroth flach 159mm im Kaltbau)

    Ich verwende die 7 Waben Dadant Ablegerkästen um die Jungvölker von MiniPlus Überwinterungszargen auf Dadant zu bringen. Dazu überwintere ich die eine Überwinterungszarge MiniPlus mit aufgesetzter Dadant Ablegerzarge. Im März, wenn die MiniPlus Zarge leer ist, wird diese entfernt und ich habe ein Dadantvolk zum Verkauf. Diese müssen dann aber spätestens Anfang April in die großen Zargen umgesetzt werden, sonst wird der Platz zu wenig. Für die Frühtracht sind die Völker noch nicht voll da, bringen aber bereits Honig.