Beiträge von nickerlbien

    Ja! Daraus werden Jungvölker gezogen. Bei der ersten Erweiterung werden sie in eine Überwinterungszarge (14 Waben) übersiedelt. Und bei der nächsten Erweiterung kommt eine Dadant Ablegerzarge (7 Waben) drauf mit 2 Futterwaben und der Rest Mittelwände. Die ganze Zeit wird gefüttert. Die Überwinterungszarge kommt Anfang März weg. Somit sitzen sie auf 7 Waben Dadant. Die stärksten Völker werden im Frühjahr als Jungvölker verkauft und aus 4 bis 5 die übrig bleiben, mache ich wieder einen Sammelbrutableger, der dann auf die MiniPlus aufgeteilt wird.

    Funktioniert bei mir Prima. Mache ich schon einige Jahre. Die Jungvölker haben diese Jahr im April bereits einen Honigraum gebraucht. Waren nicht wesentlich schwächer als die Wirtschaftsvölker.

    Nein. Die leben von den höheren Subventionen auch nur so recht und schlecht. Mit viel Familienarbeitskraft in der Direktvermarktung geht es so einigermaßen.

    Oder die ganz Großen Speudobiobauern die den Kleinen den Markt kaputt machen.

    Da ich nicht mehr gut sehe, arbeite ich mit der Nicot Zuchtkasette und das schon mehrere Jahre.

    Hat bis jetzt immer funktioniert. Ist zwar am Anfang mehr Aufwand, dafür hat man sicher das richtige Larvenalter. Ich habe es auch schon mit Stifte probiert, die Annahmerate ist allerdings schlechter.

    Eventuell ist es Perko PVH eine Kreutzung aus Cinakohl und Ölrüpsen.

    Wurde bei uns früher als Futterpflanze für den Herbst und das Frühjahr angebaut.

    Ich habe ihn auch schon eimal live erlebt. Das ist schon eine Persönlichkeit.

    Er ist vor dem Vortrag bei uns am Tisch gesessen und beim Reden ist überhaupt nich aufgefallen, dass er ein solcher Könner ist. Hut ab vor seiner Leistung. Er arbeitet viel und hart.

    Da könnte sich der Binder eine Scheibe abschneiden. In Italien gilt er als Bienenpapst und wir bei Problemen geholt. Außerdem vermarktet er seine Zuchtmütter in Italien, die Königinnenvermehrung für Endkunden interessiert in nicht.

    Als Anfänger kann man das Schieden auch lassen, dann ist es auch nicht anders als mit den anderen Beutensystemen, aber halt auf Großwaben. Das Schieden ist eben dann für Fortgeschrittene.

    Schröpfen, Ableger erstellen kannst auch wie DN oder Zander. Nur mit weniger Waben.

    Das ganze aber bei mehr Übersicht. Schieden ist keine Pflicht sondern die Kür.

    Wabenerneuerung geht mit totaler Brutentnahme oder durch erweitern und Nachrücken mit Mittelwänden. Alles keine Hexerei.

    Ich habe auch mit Dadant begonnen und hatte keine Hilfe dabei.

    Das Brutnest ist damit viel einfacher zu beurteilen. Auch hat man bei der Durchsicht mehr Platz und weniger Rähmchen. Schwarmzellen übersieht man als Anfänger nicht so leicht.

    Dadant voll ausnützen kann man aber erst nach ein par Jahren, wenn man die Bienen versteht.

    Lieber Bienenfreunde!

    Um nochmal auf den Anfangspost zurückzukommen: Ableger bilden am gleichen Stand, nix Zellen brechen oder so, und nach 3 Tage die Versamdkönigin einfach zusetzen ??? So laut Bruder Adam, oder habe ich das jetzt falsch verstanden?

    Gibt es genau mit diesem Verfahren Erlebnisberichte?

    Habe ich dieses Jahr genau so gemacht nur das ich nach 2 Tagen, wo die alten Flugbienen schon zurückgeflogen waren die Ableger auf einen anderen Stand gebracht habe. Den Käfig habe ich auf die Rähmchen gelegt und sofort zum Ausfressen freigegegeben. Dies hat bei den 5 Königinnen perfekt geklappt. Allerdings waren meine Königinnen nicht im Versand, sondern wurden am Vormittag vom Züchter geholt und am Nachmittag zugesetzt.

    Auf den Stamm schlagen, wie bei einer Trommel.

    Das regt die Bienen auf. Hab ich auf einem Video gesehen wo sie aus einer Naturbeute mit Stabilbau haurausgetrommelt wurden.