Beiträge von al.ex

    Hallo Philipp!


    Das Völkchen hat es super durch den Winter geschaft. Hatte zwei Zusatzzargen auf das Kästchen gestellt, musste aber trotzdem ein bisschen nachfüttern.
    Drei voll aufgefütterte Zargen hätten vermutlich gereicht.
    Im April habe ich die Mini-Waben dann in DNM-Rähmchen geklemmt und das Völkchen zu einem Ableger aufgebaut, den ich dann verschenkt habe. Das daraus entstandene Volk hat sogar noch Honig geliefert dieses Jahr.
    Hier habe ich ein bisschen Tagebuch geführt: http://hoeck.koeln/category/ko…enzucht/kbk-ueberwintern/


    Wenn ich es länger geplant hätte, hätte ich es versucht, wie ich in einem Königinnenzucht-Buch gelesen habe: Vor dem Winter so viele Futterwaben ausbauen lassen, dass diese über den Winter reichen. Die kann man dann auch ausserhalb des Völckchens lagern. Dann kann man im Winter mit Futterwaben füttern. Ist bestimmt für kältere Winter besser geeignet als Futterteig. Und ausserdem kommt man laut Autor ohne Aufsatzzargen hin. Ist jetzt aber schon wieder knapp, die werden Dir vermutlich nicht mehr ausreichend Waben ausbauen...


    Viele Grüße,
    Alex


    P.S.: kannst ja mal berichten, wie es bei Dir funktioniert, fände ich interessant, dieser Winter wird ja bestimmt anders als letzter...

    Hallo Zusammen!


    Würde gerne zwei Bienenvölker von einem zum anderen Standort bringen. Wie früh (abends) kann ich damit im Moment loslegen? Muss ich warten, bis es dunkel ist oder reicht es, wenn die Sonne langsam untergeht? Ein drittes Volk bleibt erstmal noch stehen, so dass die ausgeflogenen Bienen noch irgendwo einbetteln können. Aber ich will natürlich vermeiden, die Völker unnötig zu schwächen.


    Viele Grüße
    Alex

    Wenn ich mich richtig erinnere, gibts die Möglichkeit, die Fläche stillzulegen und dann mit einer bestimmten Blühmischung einzusähen. Dann bekommt der Landwirt das als Greening anerkannt und Du hast was, was blüht. Da stand letztes Jahr was zu in der biene...


    Viele Grüße
    Alex

    Hi!
    Sechs bis acht Wochen sollte problemlos klappen. Würde sogar denken, Du kannst das ohne Aufsatzzarge machen. Wenn die ausreichend Futter eintragen kannst Du noch mit zwei Leisten "erweitern", wenn Du den Futtertrog rausnimmst. Falls es dann doch länger wird schadet die Zusatzzarge sicher nicht. (und wenn Du sie eh schon hast...)
    Viele Grüße
    Alex

    Hallo Mel & alle anderen!


    Mir gehts auch so ähnlich. Man hat noch keine Erfahrung und jedes mal, wenn man mehr als einen Imker fragt bekommt beliebig viele unterschiedliche Antworten. Ich hab mich dann auch erstmal an die Meinung eines Imkers im Berein gehalten, dessen Meinung ich nachvollziehen kann. Und dann hab ich mich weitgehend daran gehalten, was er empfohlen hat. Hatte bis jetzt aber auch Anfängerglück oder so, noch keine kritischen Situationen wie verlorene Königinnen oder so...
    Für den Anfang kann man glaub ich nicht viel verkehrt machen, sich nach einem Altimker zu richten. Optimal fand ich, dass "meiner" bei Situationen, wo ich nicht wusste, was zu tun ist hinter mich gestellt hat und mir Tips bei meinen Bienen vor Ort gegeben hat. Das fand ich am hilfreichsten.
    Ausserdem verzeihen einem die Bienen ne Menge. Formate, Kistenform... alles mehr oder weniger egal.
    Wo ich erstmal keine größeren Experimente machen werde ist Varroa-Behandlung. Mir scheint, dass das der Grund für die meisten Völkerverluste ist. Da halte ich mich an Standardmethoden.


    Viele Grüße
    Alex

    Hi!
    Ich sehe das ein bisschen kritischer. Milchsäure selbst halte ich zwar für unkritisch und solange man den Honig nur für sich selber oder zum Füttern von Bienen verwendet soll das m.E. jeder für sich selbst entscheiden. Wenn man den Honig in Verkehr bringt hat man ein Arzneimittel in unzulässiger Weise verwendet. Ob das zu messbaren Rückständen führt möchte ich auch mal in Frage stellen (insbesondere bei Milchsäure) und vor allem in wie weit die Jahresgrenze Rückstände im alten Jahr behält ;). Wenn allerdings Verbraucher den Eindruck bekommen, dass ja eh jeder Imker wie er lustig ist Arzneimittel anwendet, dann wird das für mich vor allem zu einem moralischem Problem den regelkonform arbeitenden Imkern gegenüber. Ausserdem (Achtung, Todschlagargument) möchte ich mit meinem gefährlichen weniger als Halbwissen nicht entscheiden, dass ein Arzneimittel für einen Verbraucher ungefährlich ist. Am schwerwiegensten finde ich aber wie gesagt den möglichen Vertrauensverlust der Verbraucher in die Qualität deutschen Honigs.
    Das wollte ich nur mal zu bedenken geben.


    Viele Grüße
    Alex

    Markus : Das war ja ein Teil meiner Frage, ob es Sinn macht unterzusetzen. Das Ding ist, dass ich den März über vermutlich aus Arbeitsgründen nicht mehr zum Bienenstand schaffe und mich Frage, ob die dann Ende März vielleicht schon auf dumme Gedanken kommen, weil sie jetzt schon/noch so stark sind. Räuberei ists denke ich nicht, dafür scheinen mir die zu brav.
    Viele Grüße
    Alex

    Danke für die Antworten. Auch wenn die in Summe meine Einschätzung nur ein wenig klarer werden lassen. Aber auf jeden Fall nehme ich mit, dass Untersetzen nicht die beste Wahl ist. Vor den jetzt anstehenden kälteren Tagen werde ich sowieso nichts machen, ich werde dann nächstes Wochenende mal schauen, wie der Langzeitwetterbericht aussieht und evtl. nochmal bei etwas kälterem Wetter durch die Abdeckfolie linsen. Je nachdem werde ich dann Anfang März den einen Ableger erweitern, wenn Wetter und Füllstand der Zarge mitspielen (es waren übrigens nicht 7 bis 8, sondern 7 von 8 Wabengassen, habe nur 9 Waben).


    Viele Grüße
    Alex

    Hallo Zusammen!


    Komme gerade von meinem Bienenstand und habe große Fragezeichen auf der Stirn. Nicht nur, dass sie fleißig Pollen einzragen... In einem meiner einzargigen Ableger ist soviel los, dass ich mich gefragt habe, ob ich schon erweitern soll. Es hängt zwar noch nichts unten durch, aber sieben von acht Wabengassen sind voll mit Bienen.
    Sollte ich da schon erweiter? Es blüht zwar schon einiges hier, aber in den nächsten Tagen solls ja nochmal kälter werden. Macht es Sinn, eine Zarge unterzusetzen (dann wäre es ja nicht so ein Problem mit der Wärme)?


    Viele Grüße
    Alex

    Habe am Dienstag das erste mal Milchsäure gesprüht. Die Völker waren bis auf eins (von 6 + 1 Kbk) vollständig brutfrei, bei einem war ein Minibrutbereich auf einer Wabe. Sieht also nach einer guten Zeit für die Winterbehandlung aus in Kölle.


    Von wegen Wintertraube war aner nichts, daher scheint mir aktuell Milchsäure die einzige (zugelassene) Option. Wenns noch 2-3 Grad Wärmer wäre könnte man tatsächlich über AS nachdenken ;)


    Mit 15% Milchsäure sollte man allerdings 2x behandeln im Abstand von etwa einer Woche.


    Viele Grüße
    Alex

    Hallo Ruth!
    Danke für die Antwort! Wollte auch zunächst auf die AS-Behandlung verzichten, hatte aber viele Milben auf den Bienen gesehen (zwar noch keine verkrüppelten Bienen, aber halt viele Milben). Verstehe zwar noch nicht, warum es ein grundsätzliches Problem in solch kleinenen Völkchen ist, mir ist aber schon klar, dass die Dosierung leichter schief gehen kann. Das ist aber scheinbar gut gegangen, zumindest war Mitte November noch die Hölle los und die Königin war auch noch da. Jetzt ists ja endlich mal etwas kühler geworden.
    Und an Markus: keine Sorge, unterm Bett werden die Bienen nicht landen ;) Will auch das Kästchen nicht mit maximalem Aufwand betüddeln, sondern nur etwas genauer auf das Gewicht achten, damit die nicht verhungern.


    Viele Grüße
    Alex

    OK, eigentlich dachte ich, dass es klar genug formuliert gewesen wäre. Ein genaues Datum habe ich aber nicht geschrieben, das stimmt wohl. Derzeit haben alle meine Bienen Ruhe vor mir.


    Also nochmal in präzise zur Ameisensäurebehandlung:
    - Die Ameisensäurebehandlung mit einem Langzeitverdunster mit 85%iger Ameisensäure wurde am 18.9.2015 begonnen (85% wegen der relativ niedrigen Temperaturen bei uns in dieser Zeit) und wurde nach 10 Tagen beendet. Hierbei war etwas Restfeuchte im Schwammtuch vorhanden.
    - Die Säuremenge betrug 40 ml und wurde von mir als 1/3 der Angabe von 120ml für ein einzargiges Volk mit Apidea-Verdunster gewählt unter der Annahme, dass mein KBK mit Zusatzzargen etwa einer 1/3 Zarge entspricht.
    - 10 - 15cm² Verdunstungsfläche, d.h. ich habe 2 etwas größere 5x1cm Löscher in einen Gefriebeutel geschnitten, in dem ein halbiertes doppeltgelegtes Schwammtuch verpackt ist. Die Fläche ergibt sich ebenfalls aus der 1/3-Zargen-Annahme, etwas mehr, wegen niedriger Temperatur.
    - Die Lüftungsöffnung im Boden habe ich nicht verkleinert, um aufgrund des kleinen Fluglochs eine Überdosierung zu vermeiden. Die Bodenöffnung ist von den Dimensionen ja eher mit einem großen Flugloch als mit einem Bodengitter zu vergleichen.


    -Fütterung: Zwei Futtergaben (eigentlich drei, initial hatte ich Futterteig bei der Bildung der Begattungseinheit gegeben) haben vor der Behandlung stattgefunden (Ende August). Die restlichen dann nach abgeschlossener Behandlung. Bei Bildung des Mini-Kunstschwarms hatte ja bereits eine Behandlung mit Milchsäure stattgefunden.


    Natürlich ist mir klar, dass das gesamte "Projekt" einen Junge-mit-Lupen-Chrakter hat. Aber ich möchte klarstellen, dass ich mir sehrwohl Gedanken vor einer jeden Aktion mache.


    Viele Grüße
    Alex

    So: kleiner Zwischenstand.
    Habe das KBK soweit möglich aufgefüttert. War ja auch schon recht spät,aber aufgrund des warmen Wetters haben sie noch lange Futter angenommen un auch Waben gebaut. Bis auf zwei Mittelwandstreifen direkt über dem Futtertrog haben sie zwei Zusatzzargen ausgebaut.


    Zusätzlich habe ich nachdem ich einige Milben gesehen habe auch noch eine Ameisensäurebehandlung durchgeführt. Hierzu hab ich mir den Apidea-Verdunster als Vorbild genommen und nachgebaut. Habe mit dem Volumen einer halben Zarge gerechnet und etwa 10-15cm^2 Verdunstungfläche "freigelegt". Habe hierzu ein halbiertes Schwammtuch in einen Gefrierbeutel gepackt und in diesen zwei 5x1cm Streifen geschnitten. Ich hoffe,dass die Verdunstung ausreichend war. Nach 10 Tagen war etwas Restfeuchte im Schwammtuch. Bis jetzt sind jedenfalls noch ne Menge Bienen vorhanden, falls es nochmal dazu kommt werde ich aber vorher noch ein paar mehr Gedanken hierein stecken... Im Dezember werde ich aber auch das KBK mit Oxalsäure behandeln.


    Das Futter sollte wohl wenn es jetzt etwas Kälter wird bis Anfang Februar reichen. Hatte etwa 2,5 - 3 kg Zucker verfüttert. Werde aber zwischendurch wiegen, sicher ist sicher.



    Viele Grüße
    Alex