Beiträge von al.ex

    Hallo Zusammen!


    Habe statt eines zusätzlichen Adapters einfach den ganzen "normalen" Griff an die Kunststoffbox geschraubt. Foto gibts hier:


    IMG_4045.jpg


    Viele Grüße

    Alex

    Aber mal wieder zum Thema: Hatte mich grad auch interessiert, wie hoch der Turm werden muss, damit die Bienen sich wohlfühlen. Die bevorzugen meiner Erinnerung nach 30 Liter Volumen für Ihre Höle.

    Das entspricht knapp vier Zargen Miniplus. Das wäre dann eine Größenordnung, die zur Überwinterung und allgemein zum uneingeschränkten Leben passen würde. Zur Einschätzung wie oft die damit Schwärmen werden entspricht dies circa einer Zarge DNM.


    VG Alex

    Hi!


    Das kleine Brutnest kommt m.E. eher von zu wenigen Bienen als von einer schlechten Königin. Ich würde sie daher nicht abdrücken, sondern nur verstärken mit auslaufenden Brutwaben (das "auslaufend" ist dabei wichtig, da die Bienen ja nicht zum Wärmen einer weiteren Brutwabe ausreichen). Mit fertigen Honigraumbienen verstärken ist ähnlich praktikabel sofern Du welche hast. Die könntest Du sogar dann sofort behandeln gegen Milben.


    Wenn Du eine andere Königin hättest könntest Du natürlich das mit dem Umweiseln machen, aber drei Wochen warten auf eine neue Königin, die dann vielleicht nicht heimkommt wäre mir zu unsicher.



    Viel Erfolg

    Alex

    Wenn ein Anbrüter in guter Stimmung ist wird er sehr viele Zellen anpflegen. Ich vermute also, dass eine oder mehrere Punkte nicht "optimal" waren. Aus meiner Sicht die wichtigsten Punkte:

    - keine eigene offene Brut

    - ausreichend junge Bienen (mindestens 6 gut besetzte Honigraumwaben zusammenkehren, besser von Brutwaben aber ohne Königin)

    - keine Königin (geht auch im Honigraum, aber wir wollen ja viele angezogene Zellen, daher besser ganz ohne Königin)

    - ausreichend Futter/Wasser (Pollen und Honig + Wasser wenn es ein geschlossener Anbrüter ist)

    - unverletzte Maden (bei Umstecken gehe ich davon aus, dass Deine OK sind)


    Würde sagen, das ist das wichtigste.


    Ich verwende immer einen offenen Anbrüter, dazu hänge ich für ein Stündchen eine bienenfreie (damit sicher Königinnenfreie) bis zwei offene Brutwaben in den Honigraum.

    Danach stelle ich den Honigraum auf das Bodenbrett (immer noch mit Brutwaben drin) und verstelle die Bruträume mit der Königin. Wenn Weiselunruhe einsetzt (sicherheitshalber ab 2 Stunden später) kommt der Zuchrahnmen mit belarvten Näpfchen rein an die Stelle der Brutwaben und eine Wabe mit Pollen (OHNE offene Brut, sonst ziehen die auf dieser Wabe eine neue Königin). Gefühlt nehmen die alle Zellen in Pflege, in denen eine brauchbare Made ist (ich vermute, dass in den ein zwei Zellen, die nicht angenommen werden eine Verletzung beim Umlarven passiert ist).

    Ob das wirklich auch dieses Jahr so klappt kann ich morgen sagen, wenn ich nachschaue :)


    Viele Grüße

    Alex

    Hallo Michael!


    Ein Flugling als Ableger ist eher unüblich würde ich denken. Das macht man eher als Zwischenableger, um eine Schwarmverhinderung zu machen. Dabei Würdest Du nach 9 oder 18 Tagen sie Volkteile rückvereinigen. Hört sich aber nicht so an, als wäre das dein Plan.
    Ich habe den Brutling hierzu einfach auf den Flugling gestellt (180° gedreht).
    In Deinem Fall kannst Du die Teile also m.E. direkt nebeneinander stellen (180° gedrehter Brutling!). Den Brutling würde ich dann nicht mehr bewegen, bis die neue Königin in Eilage ist, besser noch später. Danach kannst Du Ihn auch zurückdrehen, der Brutling wird dadurch aber bestimmt ein paar Bienen verlieren.


    Wenn Du "nur" einen Ableger erstellen willst und nicht Dein Wirtschaftsvolk im Ertrag bremsen willst, solltest Du überdenken, ob es nicht ein normaler Ableger tut. Geht auch am selben Standort mit sehr kleinem Flugloch und ein paar extra Bienen zusätzlich zu den ansitzenden an den verwendeten Brutwaben. Aber ich will Dich nicht von Deinem Flugling abbringen ;) Kenne ja Deine Gründe überhaupt nicht.



    Viele Grüße

    Alex

    Dein Königinnenableger schaffts jetzt noch problemlos auf Einwinterungsstärke ohne die eine Brutwabe. Es ist ja erst Mai, da klappt das sogar noch mit einer unbegatteten Königin problemlos.

    Wenn die sehr viele Milben haben solltest Du aber auch noch behandeln (zusätzlich zur Fangwabe).


    Viele Grüße

    Alex

    Hallo Jungimker!


    Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst ist es bestimmt ratsam bei einer 2015er Königin langsam die Tronfolge vorzubereiten.


    Wenn Du das kurz vor der Honigernte machen willst ist ein Königinnenableger eine gute Sache. Das Volk kann dann Nachschaffen und Du hast keine Honigeinbußen. Die alte hast Du dann noch zur Sicherheit im Begattungskästchen/Miniplus/normalen Ableger im Standmaß (egal was ;))


    Wenn Du es deutlich vor der letzten Honigernte machst (bspw. jetzt sofort) wäre ein Brutableger mit späterer Vereinigung sinnvoller, um den Honigertrag nicht zu mindern. Kenne mich mit Dadant nicht aus, würde aber tippen, eine Wabe mit halb verdeckelter Brut und halb Honig und die ansitzenden Bienen reicht. (mehr ginge natürlich auch, wirkt sich aber negativ auf den Hobig aus) Ein paar Zellen mit jüngsten Maden oder Stiften müssen natürlich auch dabei sein, oder Du larvst ein paar Maden um.


    Viele Grüße

    Alex

    Ich bin zwar viel zu faul, durch die Lande zu ziehen und dem Springkraut den Krieg zu erklären aber zumindest halte ich das nicht für falsch.

    Springkraut jedenfalls verdrängt sehrwohl die einheimische Flora und Auswirkungen auf Fauna sind wohl schwierig abzuschätzten. Jedenfalls führen die Springkrautfelder gerade entlang von Bach- und Flussläufen zu Bodenerosion. Das liegt daran, dass es viel weniger tief wurzelt als unsere einheimischen Pflanzen (man kann es ja auch ohne viel Kraft ausrupfen).

    Aus Imkersicht profitiere ich zwar vom Springkraut, ich gehöre aber definitiv nicht zu den Imkern, die es auch noch verbreiten. Ausserdem schmeckt Springkrauthonig nicht, lohnt sich also nicht zu ernten :)

    Muss ja gestehen, dass ich auch vermute, dass es einer Königin nicht gut tut, abrupt aus einem vollen Volk in ein kleines Abteil ohne Platz zum Stiften gepackt zu werden. Im Endeffekt ist es doch eine Art Weichenstellerproblem: sperre ich eine Königin 10 Tage ein, um ein ganzes Volk retten zu können oder töte ich sie sofort.


    Ich sehe mich nächste Woche vor demselben Problem und werde die alten Königinnen auch "zwischenparken". Das mit den Königinnenbänken habe ich ebenfalls gelesen. Da eine Königin auch auf natürliche Weise aus der Brut gehen kann halte ich das für vertretbar. Auf lange Sicht (über einen ganzen Winter) wird das in unseren Breiten wohl schwierig, für 10 Tage ist es im August wohl noch machbar. Wenn ich das mit der Brut richtig verstanden habe, sollten immer junge Bienen schlüpfen. Das bedeutet dann, der Ableger braucht (mindestens) eine Wabe kurz vorm Schlüpfen stehender Brut. Für meinen Geschmack würde ich es ohne frei laufende Königin machen oder in einem Volk wo diese durch Absperrgitter abgetrennt ist.


    Bei mir werde ich die alten Damen aber dennoch in den frei werdenden Kieler parken. Jedoch schon erstmal im Käfig für ein paar Tage, die ziehen nämlich sonst immer noch von der eigenen Brut nach. Allerdings immer nur eine Königin pro Kieler.


    Viele Grüße

    Alex

    Hi!

    Den genauen Zustand kann ich natürlich nicht einschätzen, aber 8 Milben pro Tag in einem relativ kleinen Ableger ist viel. Da ist Warten denke ich keine Option. Behandeln ist möglichst sofort nötig. Ich denke, ich würde es mit Ameisensäure versuchen. Dabei bin ich ein Freund von Vakuumverdunstern (Liebig oder Nassenheider prof. bspw.), weil man weniger Aufwand und eine halbwegs gleichmäßige Verdunstung hat. Zur Not geht auch Schwammtuch, ist aber unkomfortabel für Biene und Imker.

    Irgendwas vom Bayer mag vielleicht auch funktionieren, damit habe ich aber keinerlei Erfahrung. Thymol dauert wohl zu lange, brutfrei behandeln ist bei dem schwachen Völkchen wohl keine Option, daher sind Oxalsäure und Milchsäure auch raus.


    Viele Grüße

    Alex

    Hallo Darena!

    Wenn nicht geräubert wird gibt es keinen Anlass jetzt was zu verändern. Ich würde warten, wie Liebig es beschreibt, bis die neue Königin im Brutling stiftet. Dann kannst Du behandeln und immer noch überlegen, ob Du zurück vereinigst oder beide Teile getrennt überwinterst.

    Viele Grüße

    Alex