Beiträge von Honey Bee

    Hallo,


    ich habe dieses Jahr erstmals mit einem Spitzsieb von Holtermann ("fein") meinen Honig gesiebt. Nun ist der Honig nicht wie sonst wunderbar klar, sondern erscheint eher trüb. Das liegt aber nicht an der Kristallisation, es handelt sich um dunklen Sommerhonig. Welche Siebe verwendet ihr zum Sieben eures Honigs? Hätte ich die Stufe "extra fein" wählen müssen?


    Viele Grüße und Dank für eure Tipps!

    Heute den ersten Ableger mit verdeckelter Schwarmzelle erstellt. Das Muttervolk, superstark mit inzwischen fast 1 1/2 gefüllten Dadant-HR, hatte fast 15 Schwarmzellen angelegt, mehrere bereits verdeckelt. Zum Glück war die Königin noch da.

    Es gibt hier bei Hamburg ja sogar eine Landbelegstelle im Sachsenwald. Nur das Material für die Verschickung der Königinnen fehlt mir - mal sehen, was mein Konto so hergibt in der nächsten Zeit ;) Lust hätte ich.

    Hallo ihr Lieben,


    ich habe dieses Jahr eine für mich bisher außergewöhnliche Königin. Sie ist letztes Jahr als vom Volk geplante Schwarmkönigin geschlüpft, ich habe sie abgefangen und mit ihr einen Ableger erstellt. Der hat sich von Beginn an sehr gut entwickelt und nun sitzt das Volk im BR (Dadant) auf sieben voll bebrüteten Waben. Der Drohnenrahmen, den ich vor einer Woche gab, ist voll ausgebaut und bestiftet. Der erste Honigraum ist fast voll, heute habe ich den zweiten gegeben. Im Vergleich zu meinen anderen Völkern ist das Volk extrem stark (sie stehen alle in Hamburg/S-H, wir haben es also erst seit kurzem warm). Von so einer Königin möchte man eigentlich gerne nachziehen.

    EIGENTLICH, denn: Das Volk ist nicht das sanftmütigste. Man kann gut mit ihnen arbeiten, wenn gutes Wetter ist, heute ging das sogar ohne Rauch. Ohne Schleier würde ich mich aber nicht heran wagen, man wird immer sofort von einigen Bienen angeflogen und wenn man nicht besonnen und ruhig hantiert, auch mal gestochen.

    Ich würde gern wissen, wie ihr solche Kandidaten handhabt und welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt, von solchen Königinnen nachzuziehen. Man sagt ja, sie werden bei Standbegattung mit jeder Generation stichiger. So kann ich sehr gut mit dem Volk arbeiten, will aber nicht riskieren, dass Ableger zu kleinen Stechern werden. Falls jemand Erfahrung in der Zucht hat, freue ich mich natürlich sehr :)


    Viele Grüße, HoneyBee

    Die Auswaschprobe ergab soeben: 0 Milben auf den von mir von den Waben gefegten toten Bienen. Allerdings waren die ja auch schon mit Ox-Säre behandelt worden.

    Für mich ist es nach wie vor ein Rätsel - nicht, woran das Volk am Ende starb (geringe Größe/überdosierte Ox/Kälteperiode) - aber weshalb es zuvor so stark schrumpfte. Ich werde in diesem Jahr noch genauer den Milbenbefall kontrollieren und das TBE-Konzept verändern. Mit Sublimation möchte ich allerdings nicht arbeiten, da mir das eigene Gesundheitsrisiko zu hoch ist.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, wurde der BS verstellt und 3-fach mit MS behandelt (gesprüht); Abstand 4 bis 7 Tge.


    Meine Erwartungen an die Wirksamkeit von MS sind gering - viel Aufwand, wenig Wirkung (meine Erfahrung !). Insofern mal die Vermutung einer zu geringen Wirksamkeit der BS Behandlung. Und mit der Rückverteilung der BS-Bienen könnten sich etliche Milben wieder "eingeschlichen" haben.


    Ja, das kann ein Problem gewesen sein. Ich würde bei einer erneuten TBA auch nicht mehr mit MS behandeln.

    Deshalb habe ich die Völker nach der TBA auch noch mal mit Schwammtuch und 60% AS behandelt, weil der Milbenfall noch leicht erhöht war. Das scheint nicht ausgereicht zu haben.

    Welches TBE-Verfahren wurde angewendet, resp. wie wurden die Rest-Milben auf den erwachsenen Bienen entfernt?

    Mal wieder zum Thema - gibt es dazu noch Infos ?


    Die Brutentnahme ist i.d.R. eine sehr gute Maßnahme, wenn sie zur rechten Zeit und vollständig vollzogen wird. Noch besser ist eine im Anschluss (nach 1 bis 2 Wochen) durchgeführte OXS-Behandlung.

    Ich habe mit der Honigernte Ende Juni alle Brut entnommen, bis auf eine Fangwabe mit jüngster Brut. Die kam eine Woche später raus. Die Bienen kamen auf komplett neue MW, bis auf FW am Rand.

    Die entnomme Brut wurde in einem Brutsammler an einem zweiten Standort mehrmals mit MS behandelt (insgesamt drei Mal im Abstand von 4-7 Tagen) und anschließend auf alle Völker am Stand aufgeteilt.

    Schade um das Volk!

    Ja ;( Ich habe im vergangenen Jahr zum ersten Mal mit der Brutentnahem gearbeitet, vorher ganz klassisch nur mit AS/Ox-Träufelung. Hätte nicht gedacht, dass mir mit der Methode dann noch im gleichen Jahr ein Volk durch die Varroa eingeht. Ich werde also die Bienen einsammeln und die Milben zählen. Mal sehen, was das ergibt.

    Heute musste ich zum ersten Mal ein totes Volk abräumen - so ein trauriger Anblick :(. Sie waren stark in den Winter gegangen, mit guter Zuchtkönigin und mehr als ausreichend Futter (fast kein eigener Honig). Der Varroafall war im Spätherbst leicht erhöht, vorab waren sie (wie die anderen Völker am Stand auch) mit kompletter Brutentnahme und anschließend AS-Schwammtuch behandelt worden. Bei der Ox-Träufelung kamen sie mir schon klein vor, ich dachte aber, dass sie einfach nur tief unten sitzen. Bei den ersten Flügen Anfang des Jahres koteten sie deutlich stärker ab als die anderen Völker, um das das Flugloch herum, auch auf der Windel sah man den Kot.

    Heute beim Öffnen saßen noch drei Handflächen Bienen auf den Waben, die Königin in ihrer Mitte, alle tot. Auch in der Beute haben sie abgekotet, allerdings nicht so stark, wie ich es schon bei anderen Nosema-Völkern gesehen habe. Ich denke, letztendlich war die geringe Bienenmasse Schuld, dass sie bei den eisigen Temperaturen der letzten Wochen die Wärme nicht mehr halten konnten und verklammt sind. Aber was ist der Grund, dass das Volk überhaupt so schrumpfte? Kann daran die Nosema oder Ruhr Schuld sein? Alle anderen Völker am Stand sind wohlauf, haben zurzeit keinen Varroafall, brüten bereits und besetzen 4-7 Dadantwaben. Ein grundsätzlicher Fütterungsfehler kann also nicht der Grund sein. Vielleicht ist das Problem, dass ich die Volksstärke bei der Winterbehandlung überschätzt und daher die Ox-Säure überdosiert habe?

    Ich habe alles fotografiert, hier eine Auswahl der Bilder https://www.dropbox.com/sh/n5d…3cM0nO-VeUxQj9X_UVFa?dl=0

    Freue mich sehr, falls ihr mir weiter helfen könnt :)

    Ich habe in diesem Jahr auch zum ersten Mal mit der totalen Brutentnahme gearbeitet, aber da gibt es eindeutig Verbesserungspotential in der Methodik. Meine Völker haben deutlich mehr Milben als in den vergangenen Jahren, wo ich nur mit AS+Schwammtuch behandelt habe.

    Hallo ihr,


    ich würde gern wissen, wie bei euch der Milbenfall nach der Oxalsäurebehandlung aussieht. Ich tue mich da immer noch schwer, die Situation meiner Völker einzuschätzen. Bei meinen vier Völkern unterscheiden sich die Zahlen sehr deutlich. Ich habe Oxalsäure 4 Wochen nach den ersten Nachtfrösten geträufelt, je nach Volksgröße 30-50 ml und anschließend 3,5 Tage die Windeln drin gehabt. Habe morgens um 8:00 Uhr bei 0 Grad behandelt.


    Volk 1 (Ableger von diesem Jahr, 5 Wabengassen): 54 Milben

    Volk 2 (Ableger von diesem Jahr, 7 Wabengassen, war schon im Spätsommer stark belastet und wurde extra behandelt): ca. 400 Milben

    Volk 3 (Wirtschaftsvolk, 7 Wabengassen): 80 Milben

    Volk 4 (Ableger von diesem Jahr, 10 Wabengassen): 30 Milben


    Mich würde interessieren, welche Fallzahlen ihr habt.


    Viele Grüße

    Mich wundert das momentan auch: Viel weniger Milben als in den letzten Jahren. Das am stärksten belastete Volk hatte 3 Milben/4Tagen auf der Windel, die anderen 0. Auch der Varroatester zeigt bisher kein anderes Ergebnis. Ich traue dem Frieden nicht, am Wochenende kommt die Brutentnahme.

    Honigräume nicht angenommen und so soll das Volk noch wenigstens zum Ausbauen gezwungen werden? ;) Macht aber wirklich nicht viel Sinn, weil kein ASG. Andere Möglichkeit: Man brauchte einen hohen Boden für die Varroabehandlung.

    Genau die gleiche Beobachtung konnte ich dieses Jahr bei einem anderen (meinem ersten) Ableger machen :)